Hauptbühne, großes Haus

Premiere:
1. 05. 2009

Regie:
Lutz Hillmann

Ausstattung:
Miroslaw Nowotny

Choreographie:
Berd Bunk a.G.

Darsteller:
Thorsten Köhler a.G.
Thomas Ziesch
Julia Wollmann a.G.
Mirko Brankatschk
Heike Ostendorp
Gabriele Rothmann
Petra-Maria Wenzel
Peter Stahl a.G.
Armin Wagner
Ralph Hensel
Majka Kowarjec

Musik. Leitung:
Wolfgang Rögner
Tasso Schille

Libretto "Wandas Strümpfe" von Peter Wittig
Liedtexte von Werner Meschkank und Peter Wittig
Musik von Detlef Kobjela
Orchesterfassung von Tasso Schille

Die Spreewaldoperette

Gemeinschaftsproduktion mit dem Sorbischen National-Ensemble

Uraufführung
Gefördert von der Stiftung für das sorbische Volk

Wir schreiben das Jahr 1910. Die junge Hanka aus dem Spreewald verlässt ihren geliebten Meto für einige Zeit, um in der Hauptstadt Berlin eine Stelle als Dienstmädchen anzutreten. Meto ist nicht begeistert, von Eifersucht getrieben versucht er sie umzustimmen. Vergeblich. Viele Spreewald-Mädchen zog es damals nach Berlin, wo sie auch als Ammen für die Kinder reicher Mütter sehr willkommen waren. Für Hanka beginnt der harte Arbeitsalltag bei ihrer Gnädigen.
Der eifersüchtige Meto vergisst allerdings seine Sorgen recht schnell, als ein Filmteam nebst seinem dänischen Leinwandstar Wanda im Spreewald aufkreuzt. Die reizende Wanda bezaubert ihn sofort und seine Zuneigung bleibt nicht unerwidert.
Auch Hanka bläst in ihrer knappen Freizeit nicht Trübsal. Beim Tanzvergnügen lernt sie den feschen Juro näher kennen. Und Meto fährt nach Berlin, um die schöne Wanda zu suchen.
Doch nach einigen Wirrungen und Irrungen gibt es doch ein glückliches Ende mit dem richtigen Paar.
Die Geschichte wurde u. a. inspiriert von einem Stummfilm, der zu Beginn des 19. Jahrhunderts tatsächlich im Spreewald gedreht wurde - "Der fremde Vogel". Star dieses Films war die dänische Filmdiva Asta Nielsen.
Die Spreewaldoperette wird gemeinsam mit dem Sorbischen National-Ensemble auf die Bühne gebracht - neben den Theaterschauspielern wirken auch der Chor, das Ballett und das Orchester des SNE mit. Regie führt der Theaterintendant Lutz Hillmann, den Taktstock schwingt der Intendant des SNE, Wolfgang Rögner.

 

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