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Schauspiel, deutsch
Hauptbühne, großes Huas
Premiere:
14. 11. 2009
Regie:
Tim Heilmann a.G.
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Von Colin Higgins. Deutsch von Udo Birckholz
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Der 20-jährige Harold lebt in einer Villa mit seiner wohlhabenden Mutter. Er hat eigentlich alles, sogar einen eigenen Psychiater. Die Mutter sorgt sich um ihren Sohn und versucht ihn über eine Heiratsagentur mit jungen Frauen zu verkuppeln. Doch Harold ist ein Einzelgänger und er lässt keine Gelegenheit aus, seine Mutter und die Kandidatinnen zu schockieren. Er hält sich lieber bei Beerdigungen ihm völlig fremder Menschen auf. Hier lernt er Maude kennen. Maude ist lebensbejahend, unkonventionell und impulsiv. Sie schließen Freundschaft und Harold entdeckt durch Maude ein neues Lebensgefühl, sie bringt ihm bei zu schmecken, zu tasten und zu riechen, mit allen Sinnen zu spüren. Die beiden werden ein Paar. Schließlich gesteht Harold seiner Mutter die Liebe zu Maude: Er will sie heiraten, auch wenn es einen kleinen Altersunterschied gibt: Maude ist 79! Was zunächst verstörend klingt, wird zu einer betörenden Liebesgeschichte mit tiefschwarzem Humor. Eine Hymne über das Leben, den Tod und die Liebe.
Collin Higgins verfasst die melancholische und gleichzeitig euphorisch lebensbejahende Geschichte von Harold und Maud zuerst als Filmszenarium. Die Verfilmung von Hal Ashby gilt heute in den USA als ein „Kultfilm-Klassikerüg. Aus dem Filmszenarium macht Higgins einen Roman und schließlich schreibt er eine Theaterfassung, die 1973 in Paris uraufgeführt wird.
Ein Theaterabend für junge Menschen, die sich unverstanden fühlen und nach Regeln im Leben und im Umgang mit anderen Menschen suchen. Ein Theaterabend für alte Menschen, die glauben, ihre Jugend verloren zu haben und junge Menschen nicht zu verstehen. Ein Theaterabend für alle, die sich gegen fragwürdige Moralvorstellungen wenden und lachen, weinen, denken wollen...
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