Hauptbühne, großes Haus

Premiere:
4. 12. 2009

Regie:
Michael Funke

Bühne:
Martin Fischer a.G.

Kostüme:
Andrea Eisensee a.G.

Choreographie:
Ute Raab a.G.

Darsteller:
Anna-Maria Brankatschk
Heike Ostendorp
Ute Raab a.G.
Katja Reimann
Gabriele Rothmann
Maria Schubert
Stephanie Swodenk
Therese Thomaschke
Jan Mickan
Janina Brankatschk
Mirko Brankatschk
Marian Bulang
Erik Dolata
René Erler
Rainer Gruß
Ralph Hensel
Benjamin Kneser a.G.
Beno Mahr a.G.
Torsten Schlosser
Peter Stahl a.G.
Marcus Staiger a.G.
Armin Wagner a.G.
Jürgen Wicht
Thomas Ziesch

Musik. Leitung:
Tasso Schille

Tanzkurs:
Tanzschule Neu

 

Steffen Mensching nach dem Stück „Le Bal"
Uraufgeführt durch das Théâtre du Campagnol
nach einer Idee von Jean Claude Penchenat

Das Ballhaus

Mit Live-Musik

20 Jahre Friedliche Revolution
Ettore Scolas Film „Le Bal – Der Tanzpalast" begeisterte in den achtziger Jahren weltweit das Publikum. Wie im Film wird auch im Theaterstück „Das Ballhaus" kein einziges Wort gesprochen, alles erzählt sich durch Musik und Tanz und durch die Verwandlungen des Ballhauses selbst. Der Dichter, Sänger und Theatermann Steffen Mensching schuf auf der Basis des genannten Films ein Theaterszenarium in zwei Varianten (Ost und West), das den Schauplatz aus Frankreich nach Deutschland verlegt.
Die Geschichte beginnt Ende der zwanziger Jahre: Man tanzt, man feiert, man sucht und findet sich durch die Jahrzehnte: Wirtschaftskrise. Weltkrieg, russische Besatzung, Schwarzmarkt, Aufbauschwung, Westmusik und Westbesuch, Betriebsvergnügen, Murren und Mauerfall...
In den kleinen Geschichten der Menschen spiegeln sich die großen Ereignisse auf ganz besondere Weise. Und so tanzen im Ballhaus des Lebens die ewig gleichen Männer und Frauen die zu allen Zeiten ewig gleichen Geschichten von Liebe, Leidenschaft, Eifersucht und Verrat.
Ein Kaleidoskop kleiner Geschichten ganz ohne Worte, aber mit viel Tanz, Musik und Spiel erwartet die Zuschauer. Sie handeln von Liebe und Hass, von Ängsten und unerfüllten Sehnsüchten und erzählen auf diese ungewöhnliche Art siebzig Jahre (ost)deutscher Geschichte.
Es ist unglaublich, wie amüsant und faszinierend ein wortloser Theaterabend mit fast dem gesamten Bautzener Schaupielensemble sein kann.

 


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geändert: am 28.06.2011 um 08:40 Uhr.