[PRESSE]

Schauspiel, deutsch
Hauptbühne, großes Haus

Premiere:
22.10.2011

Regie:
Gerald Gluth a.G.

Ausstattung:
Katharina Lorenz a.G.




Darsteller:
Janina Brankatschk
Michael Lorenz a.G.
Lilli Jung
Mirko Brankatschk
Anna-Maria Brankatschk



Dramaturgie:
Madleńka Šołćic





 

von Stephan Lack

Verschüttet

Ein Familientreffen im Haus der Großeltern. Die Idylle trügt. Der Ort ist mit schmerzlicher Erinnerung belastet. Drei Generationen treffen aufeinander. Die Großeltern, die Eltern und die 19jährige Juli, deren Bruder hier vor zwei Jahren durch einen Unfall ums Leben kam. Seitdem hat sich die Familie nicht getroffen. Die verschütteten Ereignisse aus der Vergangenheit tauchen nun in der Gegenwart wieder auf.
Der junge österreichische Autor Stephan Lack (geb. 1981) erzählt in seinem preisgekrönten Erstlingswerk auf beeindruckende und anrührende Weise die Geschichte einer Familie, der der Zerfall droht, weil sie ein traumatisches Erlebnis – den Unfalltod des Jungen – nicht miteinander verarbeitet hat. Jede Generation verhält sich auf ihre Art zur Vergangenheit. Die einen vergessen und verschütten aus Altersgründen, die anderen weil sie sich nicht mehr erinnern wollen, sie verschütten sich quasi selbst. Dazwischen findet man diejenigen, die jegliche Erinnerung zu konservieren versuchen. Was ist wohl schwerer – vergessen oder erinnern?
„Die Inszenierung ist multimedial. Doch egal ob Nebel, Musik oder Video, niemals drücken sich diese in den Vordergrund. Der Dresdner Regisseur Gerald Gluth spielt nicht mit Effekten, bedient sich der Mittel aber sensibel als Element, um die menschliche Dimension tiefer auszuleuchten. (Serbske Nowiny, 14. März 2011)

 


Termine in der Spielzeit:

 

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geändert:: am 11.12.2017 um 06:21 Uhr.