Schauspiel, obersorbisch

Premiere:
17.03.2012

Regie:
Nils Düwell a.G.

Ausstattung:
Katharina Lorenz a.G.

Musik:
Stefan Claußner a.G.

Darsteller:
Jan Mickan
Petra-Maria Wenzel
Anna-Maria Brankatschk
Mirko Brankatschk
Julia Wollmann a.G.
Jurij Schiemann a.G.
Marian Bulang
Janina Brankatschk

Dramaturgie:
Madleńka Šołćic


==> Diskussion zum Plakat


==> Meinungen zum Stück



Birgit Fritz berichtet in mdr figaro über das Stück "Za sydom durjemi" und sorbisches Theater in Bautzen:






 

von Jěwa-Marja Čornakec

Za sydom durjemi

Sieben Türen

Faschingsdienstag und der 36. Geburtstag von Benno Lisak versprechen Spaß und eine ausgelassene Partystimmung im Kreise einer sorbisch-katholischen Familie. Um so mehr, als sein Bruder Franz ein Brettspiel mitbringt, bei dem man mehrere hundert Euro gewinnen kann. Ein Sieben-Silben-Wort muss am Ende des Spieles gefunden werden. Es steht für alle Erfahrungen, welche die sieben Spieler im Spiel unter dem etwas verstaubten Titel „Sieben Generationen – sieben Todsünden“ machen sollen. Was aus Neugier und Freude am Spiel beginnt, entwickelt sich für alle Teilnehmer zur totalen Herausforderung mit einem überraschenden Schluss. Ob in der Vergangenheit oder in der Zukunft – die Spieler erleben durch eine magische Wirkung des Brettspiels die Probleme von sieben Generationen der Familie. Dass sich dabei ein jeder in dem Spielabenteuer seinen eigenen „Leichen im Keller“ stellen und alte Familienmuster durchschauen muss, liegt auf der Hand. Im Familienversteckspiel geht es aber letztendlich nicht nur um Aufarbeitung des eigenen Schicksals, es stellt sich vielmehr die Frage, inwieweit der Einzelne lernfähig ist, letztendlich auch zum Wohle der sorbischen Gemeinschaft.
Eine Familiensaga im Spannungsverhältnis deutsch-sorbischer Geschichte zum 100jährigen Jubiläum der Domowina.

 


Termine in der Spielzeit:

 

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geändert:: am 09.05.2012 um 08:18 Uhr.