in Kirchen, Schulen und anderswo in der Region

Premiere:
17.11.2013

Regie:
Erik Dolata

Ausstattung:
Thomas Jänchen




Darsteller:
Rainer Gruß
Ralph Hensel
Anthony Mrosek a.G.
Olaf Hais





gefördert vom Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages
Kulturraum Oberlausitz-Niederschlesien




 

von Dörte Janitz

Gregor kommt zurück nach Hause

Aufregung herrscht im Sommer 1559. Schließlich haben sich aus Wittenberg hohe Gäste angekündigt in Bautzen. Der Humanist Caspar Peucer kommt in Begleitung seines Schwiegervaters Philipp Melanchthon zu Besuch. Bei der Familie Peucer im Wendischen Viertel machen sie Station, im Ratsgymnasium hält der Reformator einen Vortrag und bei einem Festmahl richtet Melanchthon das Wort an den Rat Budissins. Er mahnt die Versammelten: “Ihr habt Eure Stadt wohl gebaut auf Gottes Wort, festen Granit und Bürgerfleiß. Doch, ich bitte Euch, lasst nicht nach! Erzieht Eure Jugend wohl und gebt ihr gute Schulen." Mit dieser historisch verbürgten Anekdote beginnt das Theaterstück “Gregor kommt zurück nach Hause”. Die Inszenierung zieht eine Linie zwischen dem Leben dreier bedeutender Persönlichkeiten: Philipp Melanchthon (1490-1560), Caspar Peucer (1525-1602) und dem Bautzener Stifter Gregorius Mättig (1585-1650). Seine Stiftungen förderten fast 300 Jahre Bildung und Wissenschaft in der Oberlausitz.
Das Deutsch-Sorbische Volkstheater Bautzen organisiert in Kooperation mit der Dr.- Gregorius-Mättig-Stiftung die Theaterproduktion. Aufgeführt werden soll das Stück vor allem in den Kirchen der Oberlausitz. Die Aufführungen sollen auf unterhaltsame Weise jungen Leuten Mättig als eine für die Oberlausitz prägende Figur näher bringen und dazu beitragen, das Bewusstsein für die Wichtigkeit von persönlichem Engagement und Stiftergeist neu zu beleben. Eingebettet ist das Theaterstück in das Projekt "Gesichter der Reformation in der Oberlausitz, Böhmen und Schlesien" anlässlich des 500-jährigen Jubiläums der Thesenanschläge Luthers. Der Kulturraum Oberlausitz-Niederschlesien widmet sich mit dem Projekt der ganz besonderen Geschichte der Reformation im Dreiländereck. Neben dem Deutsch-Sorbischen Volkstheater sind unter anderem das Schlesische Museum in Görlitz, das Lessing-Museum Kamenz, das Sorbische Museum in Bautzen und die Kirchliche Stiftung Evangelisches Schlesien Görlitz weitere Projektpartner. Zusätzlich unterstützt die Kreissparkasse Bautzen die Theaterproduktion "Gregor kommt zurück nach Hause".

 


Termine in der Spielzeit:

04.11.2016 19:30 Uhyst/Sp., Drei Linden

 

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geändert:: am 25.10.2016 um 15:20 Uhr.