Über Lang oder Kurz

Puppentheater von Ingeborg von Zadow

Martin, Lulatsch und Doris finden sich zu kurz, zu lang und zu dick. Vor den Hänseleien der anderen flüchten sie nach Weck, einem geheimnisvollen Ort, an dem all ihre Wünsche erfüllt werden. Langsam entsteht eine Freundschaft zwischen den dreien, durch die sie lernen, die anderen und sich selbst zu akzeptieren. Und mit der Unterstützung guter Freunde kann man alles schaffen – sogar zurückgehen nach Da und sich gegenüber den anderen behaupten? Wenn da nicht diese rätselhafte Stimme wäre, die genau das verhindern möchte...

Ein Stück, das mit Behutsamkeit und Respekt, aber auch mit viel Witz und Humor die Themen Freundschaft und (Selbst)Akzeptanz behandelt.

Die Inszenierung wurde vom Theater Koblenz erarbeitet und nach Bautzen übernommen.
Das Theaterstück von Ingeborg von Zadow wurde gefördert von 'Nah dran', einem Programm des Kinder- und Jugendtheaterzentrums i.d. BRD und des Deutschen Literaturfonds e.V. mit Mitteln der Kulturstiftung des Bundes.

inscenacija

Regie und Bühne: Stephan Siegfried
premjera: 10.02.2019
jewišćo: Burgtheater, kleiner Saal
Puppenbau: Barbara Weinhold, Günter Weinhold
Theaterpädagogik: Patrick Niegsch

termin

22.02.2019 um 10:00 hodź. Burgtheater Bautzen, kleiner Saal Karten bestellen
25.02.2019 um 10:00 hodź. Hoyerswerda, Lausitzhalle
26.02.2019 um 09:30 hodź. Hoyerswerda, Lausitzhalle
27.02.2019 um 10:00 hodź. Bischofswerda, Rathaussaal
28.02.2019 um 09:30 hodź. Bischofswerda, Rathaussaal
28.02.2019 um 11:00 hodź. Bischofswerda, Rathaussaal
28.04.2019 um 16:00 hodź. Burgtheater Bautzen, kleiner Saal Karten bestellen
Presse:

In dieser Produktion ... kann jeder etwas finden, was ihn angeht. Weil sie zu dick, zu klein, zu groß sind, weil das Ausgegrenztsein für die Kinder schmerzhaft ist, mögen diese sich auch selbst nicht. In Weck lernen sie, sich selbst und die Welt da draußen, so wie sie ist, zu akzeptieren. Mit den von Barbara und Günter Weinhold gefertigten Tischpuppen zeigen die Puppenspieler (Marie-Luise Müller, Moritz Trauzettel und Anna Gabrysz) eine Geschichte, die eine Beckett´sche Note hat, hier und da an „Warten auf Godot“ erinnert. In Weck machen sich die Kids fit für die Realität, die als „Da“ beschrieben wird. Und bekommen dort Unterstützung von einer geheimnisvollen Stimme (Annekatrin Weber). ... Zwischen nachdenklichen und hektischen Phasen changiert das 45-minütige Stück. Angenommen zu werden, das ist die Botschaft, ist harte Arbeit, die einem keiner abnimmt. Siegfrieds Inszenierung zeigt, wie man sich als Heranwachsender das Rüstzeug holen kann, um in der Welt bestehen zu können. Wer sich auf die Aufführung einlässt, dürfte schnell hin und weck sein.
Rainer Könen, Sächsische Zeitung

Über Lang oder Kurz - Theaterpädagogisches Begleitmaterial

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