großes Haus, Hauptbühne
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Männer

von Franz Wittenbrink

Franz Wittenbrink wurde berühmt durch seine szenischen Liederabende. Er setzt ein Thema, dann findet er Figuren, die oft an der Grenze zum Klischee dieses Thema bedienen und er sucht für diese Figuren Songs, Schlager, Arien, Volks- und Kinderlieder aus, die viel über die Figur verraten, die sie singt. So wird in einem Wittenbrink Abend nur gesungen und gespielt, aber nicht gesprochen - und trotzdem hat man am Ende viel zum jeweiligen Thema erfahren und sich auf jeden Fall gut unterhalten.

Das Thema MÄNNER stellte Wittenbrink Mitte der 90er Jahre ins Zentrum eines Liederabends, vorher hatte er schon mit SEKRETÄRINNEN einen Riesenerfolg (übrigens 2007 fand die vielumjubelte Premiere der SEKRETÄRINNEN in Bautzen statt, später folgten ELTERN und ALLE LUST WILL EWIGKEIT). Wann ist ein Mann ein Mann? In der musikalischen Revue MÄNNER wird die Spezies "Mann" unter die Lupe genommen.
Gastregisseur Jan Jochymski interessiert der Mann 2022: "Wie ist er- der Mann 2022? – Er ist still geworden, er wartet ab. Verunsichert, wie es nun weitergeht.
Was darf er noch sagen? Was darf er noch machen? Ist Gendern eine neue Fremdsprache? Vieles muss er noch lernen, der Mann 2022, aber wir müssen ihm Zeit geben. – Ich würde gern das Setting vom Fußballstadion in einen Seminarraum einer Männer SelbstHilfeGruppe verlegen. Mir gefallen weinende Männer in einer Selbsthilfegruppe besser als schreiende Männer in einem Fußballstadion."
Männer in einer Therapiegruppe wissen zumindest schon mal, dass bei ihnen etwas schiefläuft. Von hart bis zart, vom Muttersöhnchen bis zum Macho. Auch musikalisch ist das Spektrum sehr breit gefächert und die Zuschauer werden immer wieder überrascht sein, wie witzig es sein kann, wenn ein ganz bestimmter Typ Mann einen ganz bestimmten Hit bestimmt ganz anders interpretiert als erwartet. Angeleitet wird die Männergruppe von der strengen Psychotherapeutin Frau Dr. Dorn (Anna-Maria Brankatschk), die auch stimmgewaltig singend eingreift, und ihrem Helfer am Klavier, dem Musiktherapeuten Herrn Strahl (Tasso Schille). Von Oper bis Kinderlied ist alles dabei.

Premiere

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großes Haus, Hauptbühne
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Männer

von Franz Wittenbrink

Franz Wittenbrink wurde berühmt durch seine szenischen Liederabende. Er setzt ein Thema, dann findet er Figuren, die oft an der Grenze zum Klischee dieses Thema bedienen und er sucht für diese Figuren Songs, Schlager, Arien, Volks- und Kinderlieder aus, die viel über die Figur verraten, die sie singt. So wird in einem Wittenbrink Abend nur gesungen und gespielt, aber nicht gesprochen - und trotzdem hat man am Ende viel zum jeweiligen Thema erfahren und sich auf jeden Fall gut unterhalten.

Das Thema MÄNNER stellte Wittenbrink Mitte der 90er Jahre ins Zentrum eines Liederabends, vorher hatte er schon mit SEKRETÄRINNEN einen Riesenerfolg (übrigens 2007 fand die vielumjubelte Premiere der SEKRETÄRINNEN in Bautzen statt, später folgten ELTERN und ALLE LUST WILL EWIGKEIT). Wann ist ein Mann ein Mann? In der musikalischen Revue MÄNNER wird die Spezies "Mann" unter die Lupe genommen.
Gastregisseur Jan Jochymski interessiert der Mann 2022: "Wie ist er- der Mann 2022? – Er ist still geworden, er wartet ab. Verunsichert, wie es nun weitergeht.
Was darf er noch sagen? Was darf er noch machen? Ist Gendern eine neue Fremdsprache? Vieles muss er noch lernen, der Mann 2022, aber wir müssen ihm Zeit geben. – Ich würde gern das Setting vom Fußballstadion in einen Seminarraum einer Männer SelbstHilfeGruppe verlegen. Mir gefallen weinende Männer in einer Selbsthilfegruppe besser als schreiende Männer in einem Fußballstadion."
Männer in einer Therapiegruppe wissen zumindest schon mal, dass bei ihnen etwas schiefläuft. Von hart bis zart, vom Muttersöhnchen bis zum Macho. Auch musikalisch ist das Spektrum sehr breit gefächert und die Zuschauer werden immer wieder überrascht sein, wie witzig es sein kann, wenn ein ganz bestimmter Typ Mann einen ganz bestimmten Hit bestimmt ganz anders interpretiert als erwartet. Angeleitet wird die Männergruppe von der strengen Psychotherapeutin Frau Dr. Dorn (Anna-Maria Brankatschk), die auch stimmgewaltig singend eingreift, und ihrem Helfer am Klavier, dem Musiktherapeuten Herrn Strahl (Tasso Schille). Von Oper bis Kinderlied ist alles dabei.

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Burgtheater, großer Saal
Burgtheater, großer Saal

Manuela SIE (ber) & Band

Albumpremiere Ich denk an mich

Jeden Tag sollten wir an uns denken, um Kraft zu haben, auch für andere da zu sein. „Ich denk an mich“ heißt das neue Album von Manuela Sie, die ihre Musik „Pop für Erwachsene“ nennt, ein Slogan von sympathischer Frechheit, beinhaltet er doch, dass Pop eben nichts für Erwachsene ist. Oberflächliche Reize der Jugend tauscht sie gegen tiefere Emotionen und Erkenntnisse.
Die Sängerin (3 Songpoetenpreise) und Schauspielerin begibt sich mit dem
neuen Album noch tiefer in die Seele und löst es mit Leichtigkeit wieder auf. Musikalisch beweist sie hier nochmal mehr ihr Gespür für großartige Melodien ,gekonnt arrangiert von ihrem langjährigen Bassisten Alexander Fuchs, unterstützt durch Marcus Hetzel an den Gitarren und Michael Wünsch an Drums und Percussion.
Neben der Musik berühren ihre gefühlvollen Texte und sind im Gegensatz voller Wortwitz und Selbstironie. Ihre warme Stimme verzaubert und verführt.
Erstmals überrascht Manuela Sie mit musikalischer Vielfalt, einem Ausflug in den Big-Band-Swing Sound in 3 Songs, arrangiert von Michal Fuchs, der als
Gast am Klavier zu erleben ist.
Es spielen Ive Kanew am Saxophon, Berthold Brauer an der Trompete und Christoph Hermann an der Posaune. Und noch eine Besonderheit:
Als Duettpartner konnte Dirk Zöllner gewonnen werden, der in 2 Songs auf dem Album mit ihr brilliert, z. B. in „Baby“. Da beschreibt sie das Gefühl der Liebe, die es wert ist, nach Jahren andere Türen zu öffnen! Eine große Nummer!
In „neue Brille“ greift sie Themen der Zeit auf, bekennt sie humorvoll, dass sie
die Welt nicht mehr versteht, „Vergiss mein nicht“ fragt nach Versprechen und
Zuverlässigkeit und klingt doch aufbauend.
Auch Abschied nehmen gehört zum Leben „Blumen und Bilder“, ein melancholischer und doch hoffnungsgebender Song vom loslassen, trauern ,wieder lächeln und langsam weitergehen.
Und es gibt sie noch, die wirklich glücklichen Paare, die sie ironisch und voller
Glücksgefühl in einem Song beschreibt.
In „Anderer Frühling“ ist langsam alles wieder da, wir brauchen nur Geduld, Hoffnung, Liebe und Kraft. Und immer wieder ein
„Ich denk an mich“!
Manuela Sieber Gesang, Klavier, Text, Musik
Alexander Fuchs Bass, Arrangements
Marcus Hetzel Gitarren
Michael Wünsch Schlagzeug
Michael Fuchs Klavier
Ive Kanew Saxophon
Berthold Brauer Trompete
Christoph Hermann Posaune

Gastspiel

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großes Haus, Hauptbühne
großes Haus, Hauptbühne

Bach Brasil - Die Kunst der Flucht

Ein Tanztheater von Mario Nascimento (BRA)

Landesbühnen Sachsen, Radebeul

Was macht die Kunst der Fuge von Johann Sebastian Bach so besonders?
Es ist eine Kompositionstechnik, die nicht mathematisch ist, nein, sie vibriert. Bach beherrschte vollständig die komplexesten Formen des musikalischen Ausdrucks.
Einzelne Stimmen bringen sich in Bewegung, weitere kommen hinzu, polyphon bleiben sie gleichberechtigt nebeneinander und dennoch entsteht eine übergeordnete Form: die Fuge.
„Arte da Fuga“ ist für Mario Nascimento nicht nur ein Spiel von einzelnen Stimmen im polyphonen Stil, es ist zugleich auch eine Bewegung, die erzeugt wird. Aus der Fuge wird „fuga“, die Flucht. Einfache Bewegungen des Fortschreitens werden in einer raffinierten Kombination zu einer komplexen Choreografie.
Das Leben ist wie eine ewige Flucht. Wir laufen weg vor der Familie, vor der Verantwortung, vor der Liebe.
Der Koffer ist dabei Symbol der Hoffnung und Verdammung zugleich. Flucht kann mit ihm zu einem einfachen Spiel werden, aber auch zu einem großen Schmerz. Nascimento ist als Leiter der Tanzcompagnie des berühmten Theaters „Teatro Amazonas“ in Manaus
(Amazonas) einer der einflussreichsten Choreographen Brasiliens. Seine Arbeit mit den Tänzer* innen der Tanzcompagnie der Landesbühnen Sachsen ist ein wertvoller künstlerischer Impuls, der eine interkulturelle Begegnung schafft.
Mit Musik von J. S. Bach.

ACHTUNG: Innerhalb der Vorstellung werden für einige Minuten sehr schnelle Lichtwechsel (stroboskopischer Effekt) eingesetzt.

mit kostenloser Kinderbetreuung ab 3 J.

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Burgtheater, großer Saal
Puppentheater
Burgtheater, großer Saal

Sonny 2032 - Eine Kamera sieht schwarz

Cineastisches Objekttheater nach einer Idee von Nicola Bremer

Puppentheater für Erwachsene

Das Jahr: 2032. Der Ort: ein Schrottplatz.
Hier lebt Sonny. Sonny sieht nichts mehr und wurde einfach weggeschmissen. Achso: Sonny ist eine Kamera – mit kaputtem Visier! Und wer braucht so etwas schon.
So wird Sonny auch von den anderen Kameras und elektrischen Geräten immer wieder belästigt und gemieden, und verbringt die meiste Zeit allein: versucht immer wieder den Verschluss vor ihrem Auge zu öffnen – vergeblich - und gießt traurig ihre Blume. Mit deren Blüten bezahlt sie regelmäßig König Philipp, eine Kamera, deren Aufnahmen direkt auf die über dem Schrottplatz hängende Leinwand übertragen werden. Für wenige Sekunden wird Sonny dann die GROSSE AUFMERKSAMKEIT zuteil. Auf diese Weise sichert sie, wie alle anderen Gegenstände auf dem Schrottplatz auch, ihr Überleben.
Als König Philipp verschwindet und mit ihm der Zugang zur GROSSEN AUFMERKSAMKEIT, besetzt ein neues Gerät das entstandene Machtvakuum: SD-Kartenleser Samson verbindet sich mit der exklusiven Leinwand, verlangt allerdings statt der Blütenblätter die SD-Karten seiner Mit-Maschinen. Bezahlt wird nun also in visuellen Erinnerungen, welche unwiederbringlich an den neuen Mächtigen abgegeben werden müssen. Nur ein Gerät interessiert den Kartenleser nicht: Sonny, denn die sieht ja nichts. Wird Sonnys Fluch nun zum Segen?

Nachdem Regisseur Nicola Bremer pandemiebedingt für Besprechungen und Meetings zwei Jahre in Kameras starren musste, will er jetzt in das Gefühlsleben dieser Geräte hineinschauen und findet hier allzu menschliche (Alltags)Geschichten und Träume, mit ihren Freuden und Tränen, glücklichen und zermürbenden Beziehungen sowie den bleibenden Fragen: Was macht unser Leben, was macht uns selbst aus, und welche Rolle spielen dabei die Erinnerungen?

Cineastische Momente treffen auf Objekttheater, wenn das Publikum nicht nur sieht, wie die abgestellten Geräte unter den Händen der Puppenspieler*innen lebendig werden, sondern auch, wie sie in den Nahaufnahmen der Video-Projektionen tatsächlich zu autonom existierenden Wesen in einer eigenen Welt werden, fast wie in einem Pixar-(Animations)Film.

Premiere

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