Der dressierte Mann

Komödie von John von Düffel
nach dem gleichnamigen Bestseller von Esther Vilar
2 h, inkl. Pause
Ausgerechnet als Bastian sie mit Fünf-Sterne-Candlelight-Dinner und Verlobungsring daheim erwartet, wird es bei Helen später: Der Chef hat ihr den Job als Chief Executive Officer angeboten, auf den Bastian selbst insgeheim spekuliert hatte. Beziehungskrise statt Romantik, denn welcher Mann erträgt es schon, wenn die Partnerin ihn auf der Karriereleiter überholt? Während Helen darum ringt, ihre eigenen Ambitionen, Bastians gekränkten Stolz und vielleicht sogar noch einen künftigen Kinderwunsch miteinander zu versöhnen, treten ungebeten beider Mütter auf den Plan. Die Radikalemanze und die Zahnarztgattin in dritter Ehe sind die beiden Pole, zwischen denen Weiblichkeit sich eine Generation früher definierte. Gnadenlos pragmatisch entwickeln die beiden Mütter gemeinsam mit Helen die weibliche Strategie fürs 21. Jahrhundert Denn wenn die Frau selbst für Wohlstand und Sicherheit sorgen kann, wofür braucht sie dann noch einen Mann...?
John von Düffel dreht in seiner Bühnen-"Coverversion" des Vilar-Bestsellers den Spieß der Emanzipation ein weiteres Mal um. Ihre Thesen sind das Fundament für den Ring, in dem er die Kinder der militanten Feministinnen und schnurrenden Luxusweibchen von damals aufeinander loslässt, wobei die Mütter leidenschaftlich coachen.

Inszenierung

Regie:
Ausstattung: Katharina Lorenz
Kostüme: Ulrike Bartsch
Dramaturgie:
Premiere: 9. Oktober 2020, großes Haus

Termine

16.01.2021 um 19:30 Uhr großes Haus, Hauptbühne Karten bestellen
19.02.2021 um 19:30 Uhr großes Haus, Hauptbühne Karten bestellen
05.06.2021 um 19:30 Uhr großes Haus, Hauptbühne

Rollen

Bastian:
Helen:
Konstanze Engelbrecht:
Dr. Elisabeth Schröder-Röder:
Presse:

... Witzig, voller Bonmots und bissigen Wortgefechten. Gängige Mann-Frau-Klischees werden hoppsgenommen. ... Bautzens Oberspielleiter Stefan Wolfram inszeniert die Komödie mit Tempo, Situationskomik und Augenzwinkern. ... Wie die Komödie endet, sei nicht verraten. Nur so viel: Das Stück stellt Vilars Vorlage auf den Kopf. Zum Gaudi der Zuschauer.
Rainer Kasselt, Sächsische Zeitung


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