Der Vetter aus Dingsda

Operette von Eduard Künneke
Länge: 2 Std. 45 Min incl. Pause

Gastspiel der Landesbühnen Sachsen

Uraufgeführt 1921 in Berlin zählt «Der Vetter aus Dingsda¬ mit seinen lyrischen Liedern, temperamentvollen Ensembles und humorvollen Tanzweisen zu den großen Erfolgsoperetten der «goldenen zwanziger Jahre¬ und wie immer geht es um die Liebe. Für die reiche Erbin Julia haben ihre beiden Vormunde verschiedene Heiratskandidaten vorgesehen, damit das Geld in der Familie bleiben möge. Doch Julia hat ihre eigenen Pläne: Sie wartet auf ihren Traummann, den Vetter Roderich, dem sie einst Treue geschworen hat, als dieser sie vor vielen Jahren verließ – Richtung «Dingsda¬ in den indischen Kolonien. Spontan gibt sich August, von einem der Vormunde aus der Ferne herbeizitiert und sofort in Julia verliebt, als dieser Roderich aus! Nun ist bei Julia die Freude groß, doch nur solange, bis der echte Roderich aus Indien erscheint ...Natürlich werden zum guten Schluss wie üblich (fast) alle glücklich! Und glücklich macht auch die Musik, denn die Melodien der Operette erweisen sich als bekannte Ohrwürmer oder wissen sich als solche unmittelbar zu empfehlen. «Onkel und Tante, ja das sind Verwandte, die fallen einem Mädchen auf‘s Gemüt¬ – hört man Julias Freundin Hannchen schimpfen, der Valse Boston «Strahlender Mond, der am Himmelszelt thront¬ soll Julias Küsse nach Indien tragen, und August übt sich in Verstellungskünsten mit dem Lied «Ich bin nur ein armer Wandergesell‘ ...¬ oder dem exotisch angehauchten Foxtrott «Sieben Jahre lebt‘ ich in Batavia¬.

Inszenierung

Inszenierung: Manuel Schöbel
Premiere: 29.03.2019
Bühne: großes Haus
Musikalische Leitung: Jan Michael Horstmann
Ausstattung: Katharina Lorenz
Darsteller: Ensemble der Landesbühnen Sachsen / Elbland Philharmonie Sachsen

Termine

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