Die Weihnachtsschmiede im Wald

von Jan Mixsa
50 min, keine Pause
Puppentheater ab 4 J.
Es waren einmal ein Mann und eine Frau. Die hießen Karl und Tine. Sie lebten in einer kleinen Hütte am Wald. Darin gab es nur einen Raum. In der Mitte stand ein Amboss, an den Wänden hingen Hämmer und Zangen und neben dem Fenster stand ein kleiner Schmiedeofen, in dem ein Feuer brannte. Karl und Tine reparierten für die Leute aus den Dörfern alle möglichen Sachen. Töpfe und Pfannen, zum Beispiel. Und abgebrochene Messer, verbogene Löffel und manchmal sogar große Blechbadewannen. Das einzige, das ihnen zum Glück fehlte, waren Kinder.
Eines Tages, kurz vor Weihnachten, klopfte ein Bär an die Tür des kleinen Hauses und fragte mit menschlicher Stimme, ob er einen Weihnachtsbaum bestellen könne, einen besonderen, einen lustigen, einen aus Topfdeckeln und Blechkannen, aus Wäscheklammern und Wagenrädern. Und, der Baum müsse so sein, dass man um ihn herum tanzen könne, denn der Baum sei für... Aber das wird erst zur Weihnachtszeit verraten!
Ein Märchen, das mal anrührend, mal freudig scheppernd von der Liebe zum Aussortierten und scheinbar Nutzlosem erzählt und das Glück der hingebungsvollen Fürsorge erleben lässt.

Inszenierung

Regie: Jan Mixsa
Ausstattung: Jan Mixsa
Premiere: 25. November 2018, Burgtheater, kleiner Saal

Termine

Presse:

Ohne Deckel geht hier nichts. ... Ums Blech geht es in dem Märchen „Die Weihnachtsschmiede im Wald“, das von dem Schmied Karl und seiner Frau Tine erzählt, die ihr Leben gemeinsam mit einer kleinen Ente in einer Hütte am Wald verbringen. Hier gibt es Blech in verschiedenen Formen und Größen und das betrifft nicht nur die Hütteneinrichtung, sondern auch die Puppenköpfe. Deren Gefühle transportieren Andreas Larraß, Annekatrin Weber, Marie-Luise Müller und Moritz Trauzettel über ihre Stimmen und Bewegungen, über die Art, miteinander zu reden und sich zu berühren. Das tun sie in der Hütte und davor, am Brunnen und schließlich am Zauberschmiede-Weihnachtsbaum. Jan Mixsa gelingt es, das Publikum zu gewinnen und einzubeziehen. Dafür gibt es nach etwa 50 Minuten langen Applaus.  ... Dieses Märchen für Kinder ab vier Jahren widmet sich der Liebe, der Bescheidenheit, der Demut und nährt die Erzählung davon, dass vermeintlich utopische Wünsche vor allem zu Weihnachten in Erfüllung gehen können. Das Stück ist heiter und bringt die Zuschauer durch Wortspiele, Reime, Sprechgesang oder tapsige Bärenhaftigkeit zum Lächeln und Lachen.
David Berndt, Sächsische Zeitung

 

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