Dołhož fenki běža (Und ewig rauschen die Gelder)

Komödie von Michael Cooney
obersorbisch von Měrana Cušcyna
in obersorbischer Sprache mit Simultanübersetzung ins Deutsche
2 h 40 min, inkl. Pause
Eric Swan bringt es einfach nicht übers Herz, seiner Frau Linda zu gestehen, dass er vor zwei Jahren seinen Job verloren hat. Stattdessen sucht er andere Lösungen, um seine Kosten zu decken. Das Loch im Gedlbeutel lässt sich stopfen zum Beispiel mit dem wöchentlichen Scheck vom Sozialamt für seinen gerade nach Kanada ausgewanderten Untermieter oder mit finanziellen Zuschüsse für diverse andere hilfsbedürftige Hausbewohner, die ihm so einfallen. Da bietet der Sozialstaat doch etliche Möglichkeiten. Und während Linda noch glaubt, Eric ginge jeden Morgen zur Arbeit, bringt dieser eine Lawine staatlicher Hilfsbereitschaft ins Rollen. Von Alters-, Invaliden-, Unfall- und Frührente, Schlechtwetter-, Kranken-, Wohn- und Kindergeld bis zur Schulmilch lässt er nichts aus. Als dann eines Tages ein Außenprüfer des Sozialamtes vor der Tür steht, droht die Lawine über ihm zusammenzubrechen …
Michael Cooneys aberwitzige Verwechslungs- und Verwandlungskomödie ist mitten aus dem Leben gegriffen, voller Überraschungen, Situationskomik und schlagfertiger Wortspiele. Weil wir diese Inszenierung krankheits- und coronabedingt nach der Premiere in der vergangenen Spielzeit nicht aufführen konnten, nehmen wir sie nochmals in den Spielplan – zur Freude ihrer Lachmuskeln.

Inszenierung

Regie: Matthias Nagatis
Ausstattung: Katharina Lorenz
Premiere: 6. Februar 2021, großes Haus

Termine

06.02.2021 um 19:30 Uhr großes Haus, Hauptbühne

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