Du bist der Hausmann, Schätzchen!

von Gunter Antrak

(Arbeits-Los)

Deutsche Erstaufführung

Beim Ehepaar Werner und Konstanze Schmidt ist die Welt verkehrt. Konstanze klettert in ihrer Firma unaufhaltsam die Karriereleiter nach oben, während Werner arbeitslos zu Hause hockt, die Wäsche bügelt, putzt und beim Einkaufen versucht, Schnäppchen zu machen. Sein Selbstwertgefühl ist im Keller, bis plötzlich ein an Werner adressierter Brief ins Haus flattert. Der unbekannte Absender verspricht ihm Geld, wenn die Person XY, die sie beide natürlich nicht kennen, stirbt. Während die Schmidts Todesanzeigen durchforsten und die ihnen unbekannte Person per Nachruf tatsächlich finden, trifft der erste Geldregen ein.
Nun geht es Schlag auf Schlag, immer wieder treffen neue Briefe ein, die Summen steigern sich bis es um 150.000  geht. Ab da verlangt der Absender aber den
tatkräftigen Einsatz der beiden, die bislang quasi nur unbeteiligte Nutznießer vom Ableben der Unbekannten waren. Die Ehe gleicht einer Achterbahn.
Plötzlich kommt auch noch der heimliche Liebhaber und Konkurrent um Konstanzes Aufstieg zum
Personalvorstand ins Spiel. Auch er soll sterben. Werner scheint voller Tatendrang.
Autor Gunter Antrak hat eine spannende Krimi-Komödie ge-
schrieben über Ehe, Geld und dunkle Geheimnisse. Eine wahrlich emotionale Achterbahnfahrt.

Inszenierung

Regie: Renat Safiullin
Premiere: 15.12.2017
Bühne: Burgtheater
Ausstattung: Stefan Wiel

Termine

20.05.2018 um 19:30 Uhr Burgtheater Bautzen, großer Saal Karten bestellen

Rollen

Konstanze Schmidt: Werner Schmidt:
Presse:

Zwei Stunden Komödiantisches rund ums Thema Hausmann. Wer sich dieses Zwei-Personen-Stück anschaut, kann nachvollziehen, warum einsame Hausmänner zwischen Bügelwäsche und Schnäppchenjagd schon mal auf abstruse Ideen kommen, um ihr ramponiertes Selbstwertgefühl wieder auf Vordermann zu bringen.... Safiullins Inszenierung nimmt das Publikum schnell mit. Nette Pointen, Situationskomik ... über weite Strecken eine knackige Frische, die auch Überraschungsmomente bereithält. Rainer Könen, Sächsische Zeitung

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