Frau Luna

Operette von Paul Lincke

Libretto Heinrich Bolten-Baeckers

Bühnenwerkstatt für Pädagogen - Projekt Nr. 3

Als 1899 Paul Linckes Erfolgsoperette „Frau Luna“ Uraufführung feierte, schien das Reisen in den Weltraum, konkret auf den Mond, noch völlig utopisch. Man fürchtete sich vor den ersten Automobilen, sagte ihnen sogar baldiges Verschwinden voraus. Sie waren dennoch nicht aufzuhalten, weder die Operette mit ihren unschlagbaren Ohrwürmern wie „Schlösser, die im Monde liegen“ oder „Das macht die Berliner Luft“, noch die Technik.
Linckes „Frau Luna“ entstand in einer Zeit, als angeregt durch Jules Vernes Roman „Von der Erde zum Mond“ modische Mondrevuen echte Straßenfeger wurden.

Einer, der unerschütterlich an seinem Glauben an die Luftfahrt festhält, ist Fritze Steppke, Mechaniker, Untermieter bei Witwe Pusebach und verlobt mit deren Nichte Marie. Während seiner Reise auf den Mond, die er mit seinen besten Freunden Pannecke, Lämmermeier und leider unfreiwillig auch mit Frau Pusebach unternimmt, muss er feststellen, dass es zwar den Mann im Mond nicht gibt, wohl aber eine Frau. Das ist ihm lieber und amüsierfreudig ist das Mondvolk auch. Noch rechtzeitig, ehe er seine Liebe zu Marie riskieren kann, wacht Steppke in seiner Dachkammer auf und ist nicht sicher, hat er nur geträumt?

Mit Glitzer, Mondzauber, Operettenflair und ganz viel Spielfreude bringt die „Bühnenwerkstatt für Pädagogen“ ihre 'Frau Luna' auf die Bühne des Burgtheaters.

Inszenierung

Regie, Bühne, Ausstattung: Heide-Simone Barth
Premiere: 06.04.2019
Bühne: Burgtheater, großer Saal
Musikalische Einstudierung, Klavier: Michael Krauße
Choreographie: Ina Riedel

Termine

Rollen

« zurück