Im Weissen Rössl

Singspiel in drei Akten

frei nach dem Lustspiel von Blumenthal und Kadelburg von Hans Müller und Erik Charell
Gesangstexte von Robert Gilbert - Musik von Ralph Benatzky

Musikalische Fassung - BAR JEDER VERNUNFT - für Schauspieler - mit Live-Musik

Der Kellner Leopold bemüht sich unverdrossen um die Gunst seiner Chefin, der Wirtin Josepha Vogelhuber, die aber ein Auge auf ihren Stammgast, Rechtsanwalt Dr. Siedler, den sie noch heute erwartet, geworfen hat. Dieser wiederum interessiert sich für Ottilie, die soeben mit ihrem Vater, dem Berliner Trikotagenfabrikanten Giesecke, im 'Weissen Rössl' abgestiegen ist.
Auch Sigismund Sülzheimer, der Sohn von Gieseckes Konkurrenten, ist angekommen. Er soll Ottilie heiraten, um dem Konkurrenzkampf zwischen den beiden Firmen ein Ende zu bereiten. Dr. Siedler, der Rechtsbeistand Gieseckes, verspricht seine Unterstützung, ohne ernstlich daran zu denken, Ottilie einem anderen zu überlassen. Sigismund bemüht sich indessen aber lieber um das reizende Klärchen, die Tochter des armen Professors Hinzelmann.

Leopold schließlich lässt alle Hoffnung auf Josepha fahren, als er diese bei der Ankunft des Kaisers neben Dr. Siedler stehen sieht und von ihr noch entlassen wird. Durch die Intervention des Kaisers löst sich alles in Wohlgefallen auf: Leopold erhält seine Josepha, Dr. Siedler seine Ottilie und Sigismund sein Klärchen.

Inszenierung

Regie: Lutz Hillmann
Premiere: 23.11.2018
Bühne: großes Haus
Bühne und Kostüme: Miroslaw Nowotny
Musikalische Leitung: Tasso Schille
Choreographie: Angelika Forner a.G.

Termine

Rollen

Josepha Vogelhuber: Leopold Brandmeyer: Der Piccolo: Wilhelm Giesecke: Otilie: Dr. Otto Siedler: Sigismund Sülzheimer u.a.: Prof. Dr. Hinzelmann: Klärchen: Der Kaiser Franz Josef: Kathi Weghalter-Briefträgerin: Stubenmadel:
Presse:

"Das Publikum erklatschte sich eine hinreißende Tanz-Zugabe mit Schirm, Charme und Polonaise. Beim Hinausgehen hörte man manche Besucher beseelt summen: „Im Weißen Rössl am Wolfgangsee, da steht das Glück vor der Tür.“ Regisseur Lutz Hillmann und sein Team haben ... alles richtig gemacht. Die Aufführung ist mit leichter Hand inszeniert, sie hat Tempo, Witz, einen Schuss Melancholie, Augenzwinkern und viel Situationskomik. Die bekannten Melodien gehen sofort ins Ohr. ... Diese spielerisch und sängerisch überzeugende Aufführung hat das Zeug, zum Renner der Saison zu werden.
Rainer Kasselt, Sächsische Zeitung

 

 

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