Peer und die Trollprinzessin

Eine Geschichte aus Norwegen mit Musik von Edvard Grieg

Tischpuppen

In Norwegen gibt es schon immer und auch heute noch Trolle. Das sind diese kleinen Fabelwesen in
Menschengestalt, die ihr Unwesen treiben oder den Menschen helfen. Sie sind verwandt mit Elfen und Feen. Einmal begegnete ein Junge bei Sonnenuntergang am Meer einer Trollprinzessin. Die erzählte ihm, dass die Trolle nur bei Nacht leben, tagsüber erstarren sie zu Stein.
Peer fand das sehr interessant und wollte mehr über das Leben dieser fremden Wesen wissen. Schließlich wurden die beiden richtige Freunde. Wenn Peer seiner Mutter von der Trollprinzessin erzählte, runzelte sie die Stirn und
seufzte: 'Peer, du mit deiner Phantasie! Trolle gibt es nicht, hör auf zu lügen!'
Dass seine Mutter ihm nicht glaubte, machte Peer wütend. Eines Tages verschwand die Trollprinzessin und Peer machte sich auf den Weg in das Reich der Trolle, um seine Freundin zu suchen.
Ein Stück über den schmalen Grat zwischen Wirklichkeit und Phantasie, über Freundschaft und Anderssein.

Inszenierung

Regie und Textfassung: Annekatrin Weber
Premiere: 05.03.2017
Bühne: Burgtheater
Ausstattung: Marita Bachmaier
Musik. Bearbeitung: Tasso Schille

Termine

05.09.2018 um 10:00 Uhr Burgtheater Bautzen, kleiner Saal
06.09.2018 um 10:00 Uhr Burgtheater Bautzen, kleiner Saal
16.09.2018 um 16:00 Uhr Burgtheater Bautzen, kleiner Saal Karten bestellen

Rollen

Spiel:

Sächsische Zeitung, Rainer Könen

Eine tolle Geschichte ist das. Da konnten sich Bautzens Puppenspieler vor dieser Spielzeit eine Region der Erde aussuchen, aus der jeweils ein Märchen gespielt werden soll. Die Mitglieder des Puppentheater-Ensembles waren bisher in Afrika und im Orient fündig geworden. ...Bei der Premiere entführte Puppenspielerin Marie-Luise Müller die Besucher mit dem Stück „Peer und die Trollprinzessin“ nach Norwegen, in die Welt der Trolle. ... Auf dem von Marita Bachmaier geschaffenen Bühnenbild, einer kargen norwegischen Felsenlandschaft, werden die Übergänge zwischen den beiden Welten, der oberen realen und der Troll-Welt, fließend dargestellt. ... Die Szenen im Trollreich sind die optisch bemerkenswertesten, gerade für die Kinder. Da lässt sie Trolle durch die Luft fliegen, schräg-komisch aussehende Figuren, denen die Puppenspielerin mit sichtlicher Spielfreude ein drolliges Leben einhaucht.  ... Marie-Luise Müllers witzige Verbalisierungen der unflätigen Trollstrafen, sie kommen beim Publikum gut an. Am Ende dieses Märchens gibt es dann ein Wunder. Jedenfalls für diejenigen, die sich noch wundern können und da will dann der Applaus im Burgtheater fast gar nicht enden, für dieses so t(d)rollige Stück.

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