20. Bautzener Burgfilmnächte
EXTRAWURST
23.06.2026 um 21:30 hodź. Burgtheater, HofD 2026
Eigentlich ist es reine Formsache: Heribert (Hape Kerkeling), langjähriger Vorsitzender des Tennisclubs Lengenheide, und sein ehrgeiziger Stellvertreter Matthias (Friedrich Mücke) lassen über die Anschaffung eines Grills für die nächste Vereinsfeier abstimmen. Der hippe Werbetexter Torsten (Christoph Maria Herbst), von Berlin in die Provinz ausgewandert, haut noch einen flotten Spruch raus, damit die dröge Versammlung ein schnelles Ende findet. Da schlägt seine Frau Melanie (Anja Knauer) vor, für ihren Doppelpartner Erol (Fahri Yardim), dem einzigen muslimischen Mitglied des Vereins, einen zweiten Grill zu kaufen. Denn gläubige Muslime dürfen ihre Grillwürste bekanntlich nicht auf einen Rost mit Schweinefleisch legen.
Die gut gemeinte Idee führt Satz für Satz zu einem turbulenten Schlagabtausch, bei dem Atheisten und Gläubige, Deutsche und Türken, Gutmenschen und Hardliner frontal aufeinanderprallen. Schnell wird allen klar: Es geht hier um viel mehr als einen Grill…
Eines der witzigsten und erfolgreichsten Theaterstücke der letzten Jahre – das natürlich auch im Bautzener Theater (2019 – 2022) zu erleben war - kommt auf die große Leinwand.
Regisseur Marcus H. Rosenmüller inszenierte den Bühnenhit der Comedy-Autoren Dietmar Jacobs („Stromberg“, „Pastewka“) und Moritz Netenjakob („Stromberg“, „Ladykracher“) mit einem brillanten Ensemble.
Die gut gemeinte Idee führt Satz für Satz zu einem turbulenten Schlagabtausch, bei dem Atheisten und Gläubige, Deutsche und Türken, Gutmenschen und Hardliner frontal aufeinanderprallen. Schnell wird allen klar: Es geht hier um viel mehr als einen Grill…
Eines der witzigsten und erfolgreichsten Theaterstücke der letzten Jahre – das natürlich auch im Bautzener Theater (2019 – 2022) zu erleben war - kommt auf die große Leinwand.
Regisseur Marcus H. Rosenmüller inszenierte den Bühnenhit der Comedy-Autoren Dietmar Jacobs („Stromberg“, „Pastewka“) und Moritz Netenjakob („Stromberg“, „Ladykracher“) mit einem brillanten Ensemble.
THERAPIE FÜR WIKINGER
30.06.2026 um 21:30 hodź. Burgtheater, HofDK, S 2025
Der neueste Streich des Komödien-Dreamteams aus Dänemark: Mads Mikkelsen und Nikolai Lie Kaas in einer abgründigen Krimi-Komödie über konfuse Identitäten und zwei Brüder, die sich lieben. THERAPIE FÜR WIKINGER schleudert Pointen-Material im Sekundentakt, ist hinreißend unberechenbar und bösartig witzig. Dabei gelingt es Regisseur Anders Thomas Jensen (Adams Äpfel, Helden der Wahrscheinlichkeit), die Balance zwischen schwarzem Humor und existenzieller Tragik grandios zu meistern.
Nach vierzehn Jahren hinter Gittern wird Anker (Nikolaj Lie Kaas) aus dem Gefängnis entlassen. Die Beute seines damaligen Raubüberfalls ist nie aufgetaucht – nur sein Bruder Manfred (Mads Mikkelsen) kennt das Versteck. Doch in der Zwischenzeit hat Manfreds geistige Verfassung stark gelitten, und die Erinnerungen an den Verbleib des Geldes sind verschwommen. Gemeinsam begeben sich die ungleichen Brüder auf eine Suche, die mehr als nur eine Jagd nach der Beute wird. Während sie sich durch ihre Vergangenheit und alte Wunden kämpfen, stehen sie vor einer noch wichtigeren Frage: Wer sind sie wirklich – und kann es für sie einen Neuanfang geben?
Nach vierzehn Jahren hinter Gittern wird Anker (Nikolaj Lie Kaas) aus dem Gefängnis entlassen. Die Beute seines damaligen Raubüberfalls ist nie aufgetaucht – nur sein Bruder Manfred (Mads Mikkelsen) kennt das Versteck. Doch in der Zwischenzeit hat Manfreds geistige Verfassung stark gelitten, und die Erinnerungen an den Verbleib des Geldes sind verschwommen. Gemeinsam begeben sich die ungleichen Brüder auf eine Suche, die mehr als nur eine Jagd nach der Beute wird. Während sie sich durch ihre Vergangenheit und alte Wunden kämpfen, stehen sie vor einer noch wichtigeren Frage: Wer sind sie wirklich – und kann es für sie einen Neuanfang geben?
DER HELD VOM BAHNHOF FRIEDRICHSTRASSE
07.07.2026 um 21:30 hodź. Burgtheater, HofD 2025
Mit der Tragikomödie „Good Bye, Lenin!“ gelang dem Regisseur Wolfgang Becker im Jahr 2003 ein Werk, das rasch zum modernen deutschen Kinoklassiker wurde. Auch in seinem neuen und zugleich letzten Film Der Held vom Bahnhof Friedrichstraße zeigt Becker, der kurz nach Ende der Dreharbeiten verstarb, einen Protagonisten, der sich in einer Lüge verstrickt.
Erzählt wird die Geschichte vom kurz vor der Pleite stehenden Berliner Videothekenbesitzer Micha Hartung (Charly Hübner), der ungewollt zum gesamtdeutschen Helden wird: Als ihn zum 30. Jahrestag des Mauerfalls ein Journalist zum Drahtzieher der größten Massenflucht der DDR stilisiert, steht sein Leben plötzlich Kopf. Als Hochstapler wider Willen verstrickt sich Micha in einem Gestrüpp aus Halbwahrheiten und handfesten Lügen.
Und als das fragile Kartenhaus der Geschichte um ihn herum einzustürzen droht und sein Leben so richtig im Chaos versinkt, trifft er Paula (Christiane Paul). Dass eine erfolgreiche, kluge und witzige Frau wie sie sich für einen Mann wie ihn interessieren könnte, hätte Micha nicht für möglich gehalten. Doch die sich anbahnende Liebesgeschichte wird von der Lüge überschattet.
Erzählt wird die Geschichte vom kurz vor der Pleite stehenden Berliner Videothekenbesitzer Micha Hartung (Charly Hübner), der ungewollt zum gesamtdeutschen Helden wird: Als ihn zum 30. Jahrestag des Mauerfalls ein Journalist zum Drahtzieher der größten Massenflucht der DDR stilisiert, steht sein Leben plötzlich Kopf. Als Hochstapler wider Willen verstrickt sich Micha in einem Gestrüpp aus Halbwahrheiten und handfesten Lügen.
Und als das fragile Kartenhaus der Geschichte um ihn herum einzustürzen droht und sein Leben so richtig im Chaos versinkt, trifft er Paula (Christiane Paul). Dass eine erfolgreiche, kluge und witzige Frau wie sie sich für einen Mann wie ihn interessieren könnte, hätte Micha nicht für möglich gehalten. Doch die sich anbahnende Liebesgeschichte wird von der Lüge überschattet.
EDEN
14.07.2026 um 21:30 hodź. Burgtheater, HofUSA 2024
Zwei deutschstämmige Paare, eine entlegene, fast unbewohnte Insel, ein eskalierender Streit und am Ende mehrere Tote: Diese wahre Geschichte aus den 1930er-Jahren, die nie ganz aufgeklärt wurde, nahm US-Regisseur Ron Howard zum Anlass, den Abenteuerfilm EDEN zu drehen – eine skurrile Mischung aus Robinsonade und Agatha-Christie-Krimi.
In einer turbulenten Übergangszeit zwischen zwei Weltkriegen zieht ein ungewöhnliches Ensemble von Menschen auf die unberührte Galápagos-Insel Floreana, um fernab der Zivilisation ein neues Leben zu beginnen. Der deutsche Arzt und Philosoph Dr. Friedrich Ritter (Jude Law) verfolgt mit seiner Geliebten Dore Strauch (Vanessa Kirby) den Plan, ein philosophisches Manifest zu verfassen und ihre Krankheit, Multiple Sklerose, zu heilen. Die Nachricht über das eigenwillige Paar erreicht bald die Presse, was den Weltkriegsveteranen Heinz Wittmer (Daniel Brühl) dazu bewegt, mit seiner Frau Margret (Sydney Sweeney) und seinem Sohn Harry nachzuziehen. Zunächst kämpfen sie mit den rauen Naturbedingungen, lernen jedoch schnell, sich anzupassen. Die anfängliche Feindschaft zwischen den beiden Paaren wandelt sich allmählich in ein vorsichtiges Annähern. Doch das Gleichgewicht wird gestört, als die selbsternannte Baronin Eloise Wehrborn de Wagner-Bosquet (Ana de Armas) auf der Insel auftaucht. Sie bringt zwei Liebhaber mit und verfolgt ehrgeizige Pläne, ein Luxushotel zu errichten. Dabei nutzt sie jede Gelegenheit, um die anderen Bewohner gegeneinander auszuspielen und sie zur Aufgabe zu bewegen. Intrigen, Machtspiele und menschliche Gier führen zu einer dramatischen Zuspitzung der Ereignisse, die schließlich unvorhersehbare Folgen haben.
In einer turbulenten Übergangszeit zwischen zwei Weltkriegen zieht ein ungewöhnliches Ensemble von Menschen auf die unberührte Galápagos-Insel Floreana, um fernab der Zivilisation ein neues Leben zu beginnen. Der deutsche Arzt und Philosoph Dr. Friedrich Ritter (Jude Law) verfolgt mit seiner Geliebten Dore Strauch (Vanessa Kirby) den Plan, ein philosophisches Manifest zu verfassen und ihre Krankheit, Multiple Sklerose, zu heilen. Die Nachricht über das eigenwillige Paar erreicht bald die Presse, was den Weltkriegsveteranen Heinz Wittmer (Daniel Brühl) dazu bewegt, mit seiner Frau Margret (Sydney Sweeney) und seinem Sohn Harry nachzuziehen. Zunächst kämpfen sie mit den rauen Naturbedingungen, lernen jedoch schnell, sich anzupassen. Die anfängliche Feindschaft zwischen den beiden Paaren wandelt sich allmählich in ein vorsichtiges Annähern. Doch das Gleichgewicht wird gestört, als die selbsternannte Baronin Eloise Wehrborn de Wagner-Bosquet (Ana de Armas) auf der Insel auftaucht. Sie bringt zwei Liebhaber mit und verfolgt ehrgeizige Pläne, ein Luxushotel zu errichten. Dabei nutzt sie jede Gelegenheit, um die anderen Bewohner gegeneinander auszuspielen und sie zur Aufgabe zu bewegen. Intrigen, Machtspiele und menschliche Gier führen zu einer dramatischen Zuspitzung der Ereignisse, die schließlich unvorhersehbare Folgen haben.
DIE PROGRESSIVEN NOSTALGIKER
21.07.2026 um 21:30 hodź. Burgtheater, HofF 2025
Eine defekte Waschmaschine wird zum Portal, mit dem ein französisches Ehepaar aus den 50er Jahren in unsere heutige Gegenwart reist. Während Ehemann Michel der neuen Zeit erstmal gar nichts abgewinnen kann, beginnt für seine Frau Jeanne ein neues Leben. Eine amüsante Emanzipations-Komödie über eine Zeitreise wider Willen.
Michel (Didier Bourdon) und seine Frau Hélène (Elsa Zylberstein) führen ein, nach allen Regeln der Kunst, beschauliches Leben. Er verdingt sich als nicht sonderlich bedeutender Bankangestellter, sie schmeißt den Haushalt – wie das im Frankreich der 1950er Jahre eben üblich ist. Doch dieses Jahrzehnt ist für die beiden schneller Geschichte, als geplant. Denn durch einen Kurzschluss setzt die neue Waschmaschine das ganze Haus unter Strom und schickt die beiden irrerweise durch die Zeit bis ins Jahr 2025. Für Hélène entpuppt sich das als regelrechter Befreiungsschlag: Sie muss ihr Dasein nicht länger als Hausfrau fristen, kann Karriere machen und muss den Ton nicht länger nur von ihrem Mann angeben lassen. Doch der kommt wesentlich schlechter mit der neuen Welt zurecht als sie. Aber kann oder sollte die Waschmaschine noch einmal für eine Reise zurück angeschmissen werden?
Michel (Didier Bourdon) und seine Frau Hélène (Elsa Zylberstein) führen ein, nach allen Regeln der Kunst, beschauliches Leben. Er verdingt sich als nicht sonderlich bedeutender Bankangestellter, sie schmeißt den Haushalt – wie das im Frankreich der 1950er Jahre eben üblich ist. Doch dieses Jahrzehnt ist für die beiden schneller Geschichte, als geplant. Denn durch einen Kurzschluss setzt die neue Waschmaschine das ganze Haus unter Strom und schickt die beiden irrerweise durch die Zeit bis ins Jahr 2025. Für Hélène entpuppt sich das als regelrechter Befreiungsschlag: Sie muss ihr Dasein nicht länger als Hausfrau fristen, kann Karriere machen und muss den Ton nicht länger nur von ihrem Mann angeben lassen. Doch der kommt wesentlich schlechter mit der neuen Welt zurecht als sie. Aber kann oder sollte die Waschmaschine noch einmal für eine Reise zurück angeschmissen werden?
termin
23.06.2026
um
21:30
hodź.
Burgtheater, Hof
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30.06.2026 um 21:30 hodź. Burgtheater, Hof Karten bestellen
07.07.2026 um 21:30 hodź. Burgtheater, Hof Karten bestellen
14.07.2026 um 21:30 hodź. Burgtheater, Hof Karten bestellen
21.07.2026 um 21:30 hodź. Burgtheater, Hof
30.06.2026 um 21:30 hodź. Burgtheater, Hof Karten bestellen
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21.07.2026 um 21:30 hodź. Burgtheater, Hof
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