Das Märchen von der Salzprinzessin

Ein altes Motiv neu erzählt
Puppentheater ab 5 J.
Salz ist doch nichts Besonderes, oder?
Es kommt in Mengen vor und kostet nicht viel. Ganz anders als Gold oder Silber. Trotzdem bleibt Prinzessin Henriette bei ihrer Liebeserklärung gegenüber ihrem Vater und König: „Du bist mir so wertvoll wie Salz!“ König Matthias, der sich sehr viel schmeichelhaftere Liebesbeweise von seiner Tochter wünscht, ist erschüttert und verweist diese enttäuscht des Reiches. Doch Prinzessin Henriette weiß um die Bedeutung des Salzes und gibt die Hoffnung auf eine Versöhnung nicht auf. Der eigensinnige König kann sich nur schwer eingestehen, dass er mit seiner radikalen Entscheidung gar nicht glücklich ist. Nichts will ihm mehr schmecken. Alles ist fad und langweilig, als hätte er mit seiner Tochter auch – naja, das Salz seines Lebens verloren. Vielleicht hat es mit dem Salz doch eine besondere Bewandtnis. Aber wie kommen König Matthias und Tochter Henriette nun wieder zusammen?

Darf man Liebe messen und vergleichen? Sollte man sie nicht dankbar und uneigennützig annehmen, statt sie zu prüfen und zu wiegen, immer mehr von ihr zu fordern und sie schließlich allzu leichtfertig aus Überheblichkeit und Trotz aufs Spiel zu setzen? Um diese Fragen dreht sich das Salzmärchen von Annekatrin Weber, das es bereits in vielen verschiedenen Abwandlungen gibt: Bekannt sind etwa Grimms „Prinzessin Mäusehaut“, das slowakische Volksmärchen „Salz ist wertvoller als Gold“ sowie Ludwig Bechstein „Das Unentbehrlichste“. Auch Shakespeares „König Lear“ bearbeitet das Märchenmotiv „Lieb wie Salz“.

Inszenierung

Regie und Text:
Ausstattung: Beatrice Baumann
Dramaturgie und Theaterpädagogik:
Premiere: 7. März 2021, Burgtheater, kleiner Saal

Termine

07.03.2021 um 16:00 Uhr Burgtheater, kleiner Saal

Rollen

Spiel 1:
Spiel 2:
Spiel 3:

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