Liebes Publikum,

Ihre Gesundheit und Sicherheit und die unserer Mitarbeiter*innen sind uns wichtig. Alle Vorstellungen finden deshalb unter den notwendigen Schutz- und Hygienemaßnahmen statt. Diese können Sie in unseren Theaterhäusern und hier nachlesen.
Um unsere Spielstätten weiter für Sie öffnen zu können, wird die Verpflichtung, eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen, auf die gesamte Dauer Ihres Besuchs ausgeweitet.
Zo bychmy naše hrajnišća dale za Was wotewrěć směli, je nošenje nahubnika za cyły čas Wašeho přebytka pola nas zawjazowace.
Wir danken Ihnen für Ihr Verständnis und die Unterstützung der Maßnahmen, die wir in unseren Spielstätten treffen mussten!
Auf Grund der aktuellen Situation werden unsere Darstellerinnen und Darsteller regelmäßig auf Corona getestet. Damit erhöhen wir auch Ihre Sicherheit und das Theaterspiel ist ohne Barrieren möglich.

Wir freuen uns auf Sie und die Begegnungen mit Ihnen!

Spielplanänderungen!

Die für Samstag, 31. Oktober 2020, geplante Vorstellung
"HERZENSANGELEGENHEITEN" - Ein Bodo Wartke Abend mit Thomas Ziesch
beginnt erst 20.00 Uhr!

Wir spielen am Sonntag, 01. November 2020, 17.00 Uhr, im Burgth.- kl. Saal,
eine zusätzliche Vorstellung
"REISE ZUM MITTELPUNKT DES RAUMES - DAS BAUHAUS LEBT"!

Samstag 28. November 2020, 19.30 Uhr, gibt es anstelle der geplanten Vorstellung
"Gänsehaut" (Kabarett "Schwarze Grüze"), im Burgtheater "EIN TEPPICH AUS PERSIEN" (Filmabend)!
 

Premiere am 30. Oktober GOTT von Ferdinand von Schirach

Nach seinem Theatererstling TERROR - seit 2016 erfolgreich im Bautzener Spielplan und einer der meistgespielten deutschen Theatertexte der Gegenwart - widmet sich Erfolgsautor und Jurist Ferdinand von Schirach erneut einem hochbrisanten und gesellschaftlich relevantem Thema: der Sterbehilfe. Premiere von GOTT ist am 30. Oktober, 19.30 Uhr im großen Haus.

Ferdinand von Schirachs neues und hochaktuelles Stück handelt von Fragen, welche die menschliche Freiheit, Autonomie und Selbstbestimmung betreffen. Von Themen also, die im Spannungsfeld von Moral, Christentum und Politik seit Jahren unterschiedlich und leidenschaftlich diskutiert werden - hier ganz konkret:  die professionelle Sterbehilfe.

Richard Gärtner, ein körperlich und geistig gesunder Mann im Alter von 78 Jahren, will seit dem Tod seiner Frau nicht mehr weiterleben. Er verlangt nach einem tödlichen Medikament, Der Deutsche Ethikrat, bestehend aus sieben Experten und Expertinnen, debattiert nun auf der Bühne, ob Ärzte dem alten Mann bei seinem Suizid  helfen dürfen… Nach geltendem deutschen Recht war dies bisher so nicht möglich, doch am 26.02.2020 hat das Bundesverfassungsgericht die "geschäftsmäßige" Sterbehilfe erlaubt und den Beschwerdeführern dadurch vorerst freie Hand gegeben. Nun muss der Gesetzgeber beraten. Das Publikum entscheidet am Ende der Sitzung, wenn alle Argumente ausgetauscht sind, ob Richard Gärtners Wunsch nach einem selbstbestimmten Ableben mit medizinischer Hilfe und in Würde zu erfüllen ist oder nicht.  
Regie: Lutz Hillmann; Ausstattung: Katharina Lorenz; Dramaturgie: Eveline Günther
Mit: Ralph Hensel, Alexander Höchst, Anna-Maria Brankatschk, Torsten Schlosser, Fiona Piekarek-Jung, Maja Adler, Petra-Maria Wenzel, Erik Dolata

Theaterzeitung November 2020

Die Theaterzeitung für den Monat November 2020 erscheint am 28. Oktober druckfrisch in allen Briefkästen des Landkreises Bautzen mit Premierenankündigungen, Gastspielen und allen Vorstellungsterminen. Hier zum Nachlesen.

Spielplan










großes Haus, Hauptbühne
großes Haus, Hauptbühne

Gott

von Ferdinand von Schirach

Wie wollen wir leben? Und wie wollen wir sterben? Der Wunsch, in vertrauter Umgebung schmerzfrei aus der Welt zu scheiden – wir alle kennen ihn. Doch wie oft geht er in Erfüllung? Was dürfen wir hoffen?
Wir wollen in Würde sterben. Aber Krankheiten, Unfälle, Kriege, Hunger, Verzweiflung – biologische oder äußere Anlässe können uns die Würde, die wir für die letzten Stunden erhoffen, nehmen. Was aber wäre, wenn wir selbst über das Ende unseres Lebens entscheiden könnten?
Wir könnten Hand an uns legen. Aber der Sprung von der Brücke, der Schnitt in die Pulsadern, der auf uns zu rasende Zug – dies sind nicht die Wege, die wir beschreiten wollen. Unser Tod soll nicht erschrecken, er soll andere nicht behelligen, er soll selbst bestimmt und friedlich sein. Können wir diese Entscheidung für uns treffen und auf Beistand hoffen?
Nach geltendem deutschem Recht ist dies nicht möglich. Paragraf 217 des Strafgesetzbuches in der Fassung vom Dezember 2015 verbietet die „geschäftsmäßige Förderung“ von Suizid. Dagegen haben Privatpersonen, Sterbebegleiter, Ärzte, Sterbeorganisationen, Pfleger und Rechtsanwälte Verfassungsbeschwerde eingelegt. Das Verbot – so die Beschwerdeführer – verletze ihre Grundrechte. Denn wenn der Staat Sterbehilfe verbiete, so verwehre er das Recht auf selbst bestimmtes Sterben. Am 26.02.2020 hat das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe die "geschäftsmäßige" Sterbehilfe erlaubt und den Beschwerdeführern vorerst freie Hand gegeben. Nun muss der Gesetzgeber beraten.
Ferdinand von Schirachs neues hochaktuelles Stück handelt vom Tod. Es handelt von Fragen, die menschliche Freiheit, Autonomie und Selbstbestimmung betreffen. Von Fragen, die im Spannungsfeld von Moral, Christentum und Politik seit Jahren unterschiedlich und leidenschaftlich diskutiert werden. Nach TERROR, seinem ersten Theaterstück, widmet sich Ferdinand von Schirach erneut einem Thema von höchster gesellschaftspolitischer Relevanz.

Premiere

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großes Haus, Hauptbühne
großes Haus, Hauptbühne

Gott

von Ferdinand von Schirach

Wie wollen wir leben? Und wie wollen wir sterben? Der Wunsch, in vertrauter Umgebung schmerzfrei aus der Welt zu scheiden – wir alle kennen ihn. Doch wie oft geht er in Erfüllung? Was dürfen wir hoffen?
Wir wollen in Würde sterben. Aber Krankheiten, Unfälle, Kriege, Hunger, Verzweiflung – biologische oder äußere Anlässe können uns die Würde, die wir für die letzten Stunden erhoffen, nehmen. Was aber wäre, wenn wir selbst über das Ende unseres Lebens entscheiden könnten?
Wir könnten Hand an uns legen. Aber der Sprung von der Brücke, der Schnitt in die Pulsadern, der auf uns zu rasende Zug – dies sind nicht die Wege, die wir beschreiten wollen. Unser Tod soll nicht erschrecken, er soll andere nicht behelligen, er soll selbst bestimmt und friedlich sein. Können wir diese Entscheidung für uns treffen und auf Beistand hoffen?
Nach geltendem deutschem Recht ist dies nicht möglich. Paragraf 217 des Strafgesetzbuches in der Fassung vom Dezember 2015 verbietet die „geschäftsmäßige Förderung“ von Suizid. Dagegen haben Privatpersonen, Sterbebegleiter, Ärzte, Sterbeorganisationen, Pfleger und Rechtsanwälte Verfassungsbeschwerde eingelegt. Das Verbot – so die Beschwerdeführer – verletze ihre Grundrechte. Denn wenn der Staat Sterbehilfe verbiete, so verwehre er das Recht auf selbst bestimmtes Sterben. Am 26.02.2020 hat das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe die "geschäftsmäßige" Sterbehilfe erlaubt und den Beschwerdeführern vorerst freie Hand gegeben. Nun muss der Gesetzgeber beraten.
Ferdinand von Schirachs neues hochaktuelles Stück handelt vom Tod. Es handelt von Fragen, die menschliche Freiheit, Autonomie und Selbstbestimmung betreffen. Von Fragen, die im Spannungsfeld von Moral, Christentum und Politik seit Jahren unterschiedlich und leidenschaftlich diskutiert werden. Nach TERROR, seinem ersten Theaterstück, widmet sich Ferdinand von Schirach erneut einem Thema von höchster gesellschaftspolitischer Relevanz.

mit kostenloser Kinderbetreuung ab 3 J.

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Burgtheater, kleiner Saal
Puppentheater
Burgtheater, kleiner Saal

Die Reise zum Mittelpunkt des Raumes - Das Bauhaus lebt!

Ein interaktives Figurentheater

ab 10 J.

Eine Schule, in der Spiel, Fest und Arbeit eine produktive und lebendige Einheit bilden? Eine Schule, in der Träume geboren und gemeinsam umgesetzt werden? Eine Schule, in der man vor allem eines lernt: sich selbst und die eigene Kreativität zu erleben und zu entfalten?
Vor über 100 Jahren wurde in Weimar eine besondere Schule für Gestaltung gegründet: das Bauhaus. Dort studierten und unterrichteten Frauen und Männer aus der ganzen Welt. Sie gestalteten Räume, Möbel, Alltagsgegenstände, Spielzeug und andere Objekte – aber vor allem Visionen. Das Bauhaus war in der kurzen Zeit seines Bestehens – zwischen dem 1. Weltkrieg und der Machtergreifung Hitlers – ein Ort, an dem auf besondere Weise Kreativität, Selbstentfaltung und Gemeinschaft erblühen konnten. Es war ein Experiment, an dem wichtige Künstler ihrer Zeit mitwirkten und in dem sich verschiedene künstlerische, literarische und geistesgeschichtliche Strömungen begegneten. Das Ziel: „Wollen, erdenken, erschaffen wir gemeinsam den neuen Bau der Zukunft!“
Das Bauhaus war eine große Idee, die noch heute begeistert und inspiriert.
Diese Idee will die interaktive Inszenierung lebendig werden lassen. Ausgehend von den sieben Werkstoffen Metall, Holz, Stein, Glas, Ton, Gewebe und Farbe, die die Bauhaus-Studenten in dem berüchtigten Vorkurs erforscht haben, wird der kleine Saal in einen klingenden Erlebnis- und Theaterraum verwandelt. Die Zuschauer begeben sich zusammen mit den drei Spielern auf eine synästhetisch-theatrale Reise, auf der sie verschiedene Persönlichkeiten und die Geschichte des Bauhauses in einer gesellschaftspolitisch denkwürdigen Zeit erleben sowie Träume und (Klang)Räume finden und selbst gestalten können.

Gefördert durch das sächsische Staatsministerium für Regionalentwicklung und die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen. Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.

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Burgtheater, kleiner Saal
Puppentheater
Burgtheater, kleiner Saal

Die Reise zum Mittelpunkt des Raumes - Das Bauhaus lebt!

Ein interaktives Figurentheater

ab 10 J.

Eine Schule, in der Spiel, Fest und Arbeit eine produktive und lebendige Einheit bilden? Eine Schule, in der Träume geboren und gemeinsam umgesetzt werden? Eine Schule, in der man vor allem eines lernt: sich selbst und die eigene Kreativität zu erleben und zu entfalten?
Vor über 100 Jahren wurde in Weimar eine besondere Schule für Gestaltung gegründet: das Bauhaus. Dort studierten und unterrichteten Frauen und Männer aus der ganzen Welt. Sie gestalteten Räume, Möbel, Alltagsgegenstände, Spielzeug und andere Objekte – aber vor allem Visionen. Das Bauhaus war in der kurzen Zeit seines Bestehens – zwischen dem 1. Weltkrieg und der Machtergreifung Hitlers – ein Ort, an dem auf besondere Weise Kreativität, Selbstentfaltung und Gemeinschaft erblühen konnten. Es war ein Experiment, an dem wichtige Künstler ihrer Zeit mitwirkten und in dem sich verschiedene künstlerische, literarische und geistesgeschichtliche Strömungen begegneten. Das Ziel: „Wollen, erdenken, erschaffen wir gemeinsam den neuen Bau der Zukunft!“
Das Bauhaus war eine große Idee, die noch heute begeistert und inspiriert.
Diese Idee will die interaktive Inszenierung lebendig werden lassen. Ausgehend von den sieben Werkstoffen Metall, Holz, Stein, Glas, Ton, Gewebe und Farbe, die die Bauhaus-Studenten in dem berüchtigten Vorkurs erforscht haben, wird der kleine Saal in einen klingenden Erlebnis- und Theaterraum verwandelt. Die Zuschauer begeben sich zusammen mit den drei Spielern auf eine synästhetisch-theatrale Reise, auf der sie verschiedene Persönlichkeiten und die Geschichte des Bauhauses in einer gesellschaftspolitisch denkwürdigen Zeit erleben sowie Träume und (Klang)Räume finden und selbst gestalten können.

Gefördert durch das sächsische Staatsministerium für Regionalentwicklung und die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen. Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.




Aktuell

Porträt Lutz Hillmann

Liebes Publikum, sehr verehrte Gaste unseres Theaters,

ich freue mich, Sie zur neuen Spielzeit im Deutsch-Sorbischen Volkstheater Bautzen zu…

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Folgende Stellen sind am Deutsch-Sorbischen Volkstheater Bautzen neu zu besetzen:

 

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Sherlock Holmes im Yellow Submarine wird im nächsten Jahr zu erleben sein

Der Bautzener Bühnenball 2020, der am 13. und 14. November im großen Haus…

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Aktuelle Theaterzeitung

Die Theaterzeitung November 2020 erscheint am 28. Oktober druckfrisch in allen Briefkästen des Landkreises Bautzen. Hier zum Nachlesen!

600 Jahre Theater

Das Buch „Bautzener Theater Geschichten“ ist für 15,00 Euro beim Theaterförderverein oder an der Theaterkasse zu erwerben. 

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