Theaterplus September 2026

TheaterPLUS – September!

Die aktuelle Ausgabe der Theaterzeitung TheaterPLUS September 2026 ist prall gefüllt mit Programmhighlights, Hintergründen und Inspirationen zur neuen Spielzeit, die gerade begonnen hat. In der aktuellen Ausgabe erwarten Sie unter anderem:

  • Grußworte zur neuen Spielzeit

  • alles Wissenswerte rund um die geplanten 21 Premieren 2026/2027

  • Tag der offenen Tür / Dźeń wotewrjenych duri am 13. September

  • 2 Premieren im September und jede Menge Theater im Repertoire

  • Gastspiele und Abonnements

  • Alle Spieltermine im September auf einen Blick

Die Theaterzeitung erscheint wie gewohnt zweisprachig – auf Deutsch und Sorbisch – und liegt ab sofort in unseren Häusern sowie an vielen öffentlichen Orten in Bautzen und der Region aus.

Hier zum Anschauen oder Downloaden

Herzlich Willkommen zur Spielzeit 2026/2027 Wutrobnje witajće k hrajnej doby 2026/2027

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freundinnen und Freunde des Theaters,

mit großer Freude und Optimismus begrüße ich Sie zur Spielzeit 2026/2027, einer Saison, die ganz im Zeichen der Vielfalt, der Heimat und der offenen Blicke in die Welt stehen wird. Wir schauen auf eine überaus erfolgreiche vergangene Spielzeit zurück.

Dank Ihnen, unserem Publikum. Ihr Zuspruch, Ihre Treue und Ihre zahlreichen Besuche sind unser größtes Kapital. Sie zeigen: dieses Theater ist nicht nur ein Ort der Kunst, sondern ein Ort der Herzen. Und genau das wollen wir sein: Ihr Stadttheater der Herzen. Mit neuer Kraft, Leidenschaft und Hingabe arbeiten wir daran, Geschichten zu erzählen, die bewegen, Geschichten aus unserer Region, Themen, die hier verwurzelt sind. So arbeiten wir gemeinsam mit dem Sorbischen Gymnasium Bautzen am Thema Heimat/Domizna und mit Jugendlichen unterschiedlicher Herkunft und Kulturen an einem großen Theaterspektakel "Ich will nach Hause" vor, das 2027 Premiere feiern wird.

Wir möchten auch europäische und internationale Literatur auf die Bühne bringen, die den Blick weitet. Denn wir verlieren nie den Horizont aus den Augen, während wir fest im Hier stehen. In dieser merkwürdigen Zeit, in der Geld für manches im Überfluss vorhanden ist, für anderes aber kaum, bleibt die finanzielle Situation für die Kultur herausfordernd. Umso mehr ist es uns ein Anliegen, uns durch das zu rechtfertigen, was uns stark macht: ein treues, zahlreiches Publikum, das Schauspiel, Puppentheater, Konzerte, Lesungen und Musik erleben möchte – in deutscher und sorbischer Sprache. Dafür steht unser Haus und dafür steht nun auch unser neues Engagement. „Polyphony“, ein internationaler Theaterverband mit Sitz in Bautzen wurde 2026 gegründet, um indigenen und Minderheitensprachen eine Bühne zu geben. Wir sind Gründungsmitglied und die stärkste Säule dieses Verbandes mit unserem deutsch-sorbischen Berufstheater. Das erfüllt uns mit Stolz und Verantwortung zugleich. Lassen Sie uns also gemeinsam diese neue Spielzeit eröffnen.

Mit Neugier, mit Mut, mit Freude an den Geschichten, die uns verbinden, und mit dem Wissen: Die Kunst ist unverzichtbar. Und Sie, liebes Publikum, sind der Grund, warum wir jeden Tag aufs Neue unser Bestes geben. Ich wünsche Ihnen und uns eine wunderbare, berührende und unvergessliche Spielzeit 2026/2027.

Herzlichst
Ihr Lutz Hillmann, Intendant

HIER finden Sie unser neues Spielzeitheft zum Download, zum Lesen und Freuen.

 

Keine Vorstellung



Burgtheater, großer Saal
Puppentheater
Burgtheater, großer Saal

Peer Gynt

von Henrik Ibsen

Ein Geistertanz mit Puppen

ab 16 Jahre

Der 20-jährige Peer Gynt, Sohn einer verarmten Bauernfamilie, lebt mit seiner Mutter im norwegischen Gudbrandstal, umgeben von Bergen und Wäldern. Er wird als nichtsnutziger Spinner verspottet und ausgegrenzt. Doch in seinen Tagträumen sieht sich Peer als Kaiser, dem alle zujubeln. Seit seiner Kindheit entflieht er der trostlosen Realität durch erdachte Abenteuerge­schichten. Plötzlich scheinen diese wahr zu werden: Peer gelingt der Raub einer reichen Braut und wird eines Nachts sogar fast König der Trolle. Doch die Opfer für Reichtum und Macht sind ihm zu groß und Peer entschließt sich, eine einfache Hütte im Wald zu errichten. Hier erlebt er Momente wahren Glücks, als Solvejg, seine große Liebe, kommt, um mit ihm zusammenzuleben. Doch die Trolle der Vergangenheit verfolgen ihn. Er verlässt Norwegen, sucht Lebenssinn, Kaisetum und sein „Gynt´sches Selbst“ in der großen Welt. Unerschrocken und Ich-bezogen legt er Lebensentwürfe an und ab wie Kleidungsstücke. Alt und verarmt kehrt Peer Gynt in seine norwegische Heimat zurück und kämpft dort um seine Seele. In einer berühmten Szene vergleicht er sich mit einer Zwiebel, die viele Hüllen hat, aber keinen Kern. Vor 150 Jahren fand Henrik Ibsens dramatisches Gedicht „Peer Gynt“ erstmals den Weg auf die Theaterbühne: ein vielschichtiges, Grenzen sprengendes Werk, satirisch und grotesk, surreal, zügellos und phantastisch, voll mythischer Symbolik und psychologischer Tiefe. Frank Soehnle inszeniert den „nordischen Faust“ mit Puppen, Objekten und Live-Musik als Fieber­traum, in dem Szenen und Figuren wie Erinnerungsbilder, Geister aus der Vergangenheit aufsteigen und wieder entschwinden. Erhofftes und Erlebtes, (Alp-)Traum und Wirklichkeit, Dichtung und Wahrheit vermischen sich zu einem unauflösbaren Lebenskaleidoskop.

Premiere 1

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Burgtheater, großer Saal
Puppentheater
Burgtheater, großer Saal

Peer Gynt

von Henrik Ibsen

Ein Geistertanz mit Puppen

ab 16 Jahre

Der 20-jährige Peer Gynt, Sohn einer verarmten Bauernfamilie, lebt mit seiner Mutter im norwegischen Gudbrandstal, umgeben von Bergen und Wäldern. Er wird als nichtsnutziger Spinner verspottet und ausgegrenzt. Doch in seinen Tagträumen sieht sich Peer als Kaiser, dem alle zujubeln. Seit seiner Kindheit entflieht er der trostlosen Realität durch erdachte Abenteuerge­schichten. Plötzlich scheinen diese wahr zu werden: Peer gelingt der Raub einer reichen Braut und wird eines Nachts sogar fast König der Trolle. Doch die Opfer für Reichtum und Macht sind ihm zu groß und Peer entschließt sich, eine einfache Hütte im Wald zu errichten. Hier erlebt er Momente wahren Glücks, als Solvejg, seine große Liebe, kommt, um mit ihm zusammenzuleben. Doch die Trolle der Vergangenheit verfolgen ihn. Er verlässt Norwegen, sucht Lebenssinn, Kaisetum und sein „Gynt´sches Selbst“ in der großen Welt. Unerschrocken und Ich-bezogen legt er Lebensentwürfe an und ab wie Kleidungsstücke. Alt und verarmt kehrt Peer Gynt in seine norwegische Heimat zurück und kämpft dort um seine Seele. In einer berühmten Szene vergleicht er sich mit einer Zwiebel, die viele Hüllen hat, aber keinen Kern. Vor 150 Jahren fand Henrik Ibsens dramatisches Gedicht „Peer Gynt“ erstmals den Weg auf die Theaterbühne: ein vielschichtiges, Grenzen sprengendes Werk, satirisch und grotesk, surreal, zügellos und phantastisch, voll mythischer Symbolik und psychologischer Tiefe. Frank Soehnle inszeniert den „nordischen Faust“ mit Puppen, Objekten und Live-Musik als Fieber­traum, in dem Szenen und Figuren wie Erinnerungsbilder, Geister aus der Vergangenheit aufsteigen und wieder entschwinden. Erhofftes und Erlebtes, (Alp-)Traum und Wirklichkeit, Dichtung und Wahrheit vermischen sich zu einem unauflösbaren Lebenskaleidoskop.

Premiere 2

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Aktuell

Folgende Stellen sind am Deutsch-Sorbischen Volkstheater Bautzen neu zu besetzen:

 

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SERBSKE JEWIŠĆOWE WUMĚŁSTWO – ZHROMADNJE DOŽIWIĆ

SORBISCHE BÜHNENKUNST – GEMEINSAM ERLEBEN

W hrajnej dobje 2026 / 2027 přeprošujetej Němsko-Serbske…

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Am 6. Februar 2026 wurde in Bautzen der internationale Verein „Polyphony - International Association of Theatre and Performing Arts in and for…

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Theaterkindergarten

Ab und zu wollen Eltern und Kinder auch mal ungestört einen Theaternachmittag genießen. Die einfache Lösung bietet unser Theaterkindergarten am Sonntagnachmittag, an dem Kinder ihre Eltern mitbringen und abgeben können. Die Großen gehen dann in die Sonntagnachmittagsvorstellung die Kleinen schauen in Ruhe ein Stück im Puppentheater an und spielen gemeinsam: alles kostenlos für die Kleinen. Im Anschluss  werden die kleinen Besucher zu den Eltern zurückgebracht.

Die Vorstellungstermine finden Sie hier (gekennzeichnet mit "Theaterkindergarten".

Und wenn Sie ein Sonntagnachmittags-Abonnement (So 1) abschließen, dann haben Sie dier Termine ganz automatisch in Ihrem Kalender.

600 Jahre Theater

Das Buch „Bautzener Theater Geschichten“ ist für 15,00 Euro beim Theaterförderverein oder an der Theaterkasse zu erwerben. 

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