Spielplan


Burgtheater, kleiner Saal
Puppentheater
Burgtheater, kleiner Saal

Ida und der fliegende Wal

Eine tänzerische Reise mit Puppen nach Rebecca Gugger und Simon Röthlisberger

ab 3 J.

»Was wohl hinter der Sonne, dem Mond und den Sternen ist?« Diese und viele andere Fragen beschäftigen die kleine Ida. Als eines Nachts ein fliegender Wal bei ihr auftaucht und sie mit auf eine abenteuerliche Reise nimmt, kommt sie aus dem Staunen und Entdecken gar nicht mehr heraus. Gemeinsam fliegen die beiden durch Raum und Zeit und lernen unterschiedlichste Welten kennen: Welten mit großen und kleinen Dingen, mit Gewöhnlichem und Besonderem, mit Bekanntem und Unbekanntem; Orte voll kräftiger Farben und süßer Düfte; Gegenden mit tosenden Stürmen und Länder voll endloser Stille. Der weise Wal lenkt und berät Ida bei all ihren Gedanken und Erlebnissen - und wird so zu einem wichtigen Freund. Kleine Kinder sollen die Welt mit all ihrer Vielfalt und Schönheit kennenlernen und entdecken können. Die Neugierde und das Fragenstellen gehören genauso dazu wie die Lust am Selbsterleben. „Ida und der fliegende Wal“ will den jüngsten Theaterbesucher*innen genau dies ermöglichen: Sie folgen Ida auf ihrem Weg des Fragens und Staunens und erleben eine fantastische Theaterreise, bei der sie mit ihren Ohren hören, mit den Augen sehen und mit den Händen berühren dürfen. Mit Puppenspiel, Musik und Tanz wird die Bühne zu einem Ort poetischer Bilder, philosophischer Gedanken und der einfühlsamen Begegnung zwischen der Spielerin und ihrem Publikum.
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Burgtheater, kleiner Saal
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Ida und der fliegende Wal

Eine tänzerische Reise mit Puppen nach Rebecca Gugger und Simon Röthlisberger

ab 3 J.

»Was wohl hinter der Sonne, dem Mond und den Sternen ist?« Diese und viele andere Fragen beschäftigen die kleine Ida. Als eines Nachts ein fliegender Wal bei ihr auftaucht und sie mit auf eine abenteuerliche Reise nimmt, kommt sie aus dem Staunen und Entdecken gar nicht mehr heraus. Gemeinsam fliegen die beiden durch Raum und Zeit und lernen unterschiedlichste Welten kennen: Welten mit großen und kleinen Dingen, mit Gewöhnlichem und Besonderem, mit Bekanntem und Unbekanntem; Orte voll kräftiger Farben und süßer Düfte; Gegenden mit tosenden Stürmen und Länder voll endloser Stille. Der weise Wal lenkt und berät Ida bei all ihren Gedanken und Erlebnissen - und wird so zu einem wichtigen Freund. Kleine Kinder sollen die Welt mit all ihrer Vielfalt und Schönheit kennenlernen und entdecken können. Die Neugierde und das Fragenstellen gehören genauso dazu wie die Lust am Selbsterleben. „Ida und der fliegende Wal“ will den jüngsten Theaterbesucher*innen genau dies ermöglichen: Sie folgen Ida auf ihrem Weg des Fragens und Staunens und erleben eine fantastische Theaterreise, bei der sie mit ihren Ohren hören, mit den Augen sehen und mit den Händen berühren dürfen. Mit Puppenspiel, Musik und Tanz wird die Bühne zu einem Ort poetischer Bilder, philosophischer Gedanken und der einfühlsamen Begegnung zwischen der Spielerin und ihrem Publikum.

Burgtheater, kleiner Saal
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Ida und der fliegende Wal

Eine tänzerische Reise mit Puppen nach Rebecca Gugger und Simon Röthlisberger

ab 3 J.

»Was wohl hinter der Sonne, dem Mond und den Sternen ist?« Diese und viele andere Fragen beschäftigen die kleine Ida. Als eines Nachts ein fliegender Wal bei ihr auftaucht und sie mit auf eine abenteuerliche Reise nimmt, kommt sie aus dem Staunen und Entdecken gar nicht mehr heraus. Gemeinsam fliegen die beiden durch Raum und Zeit und lernen unterschiedlichste Welten kennen: Welten mit großen und kleinen Dingen, mit Gewöhnlichem und Besonderem, mit Bekanntem und Unbekanntem; Orte voll kräftiger Farben und süßer Düfte; Gegenden mit tosenden Stürmen und Länder voll endloser Stille. Der weise Wal lenkt und berät Ida bei all ihren Gedanken und Erlebnissen - und wird so zu einem wichtigen Freund. Kleine Kinder sollen die Welt mit all ihrer Vielfalt und Schönheit kennenlernen und entdecken können. Die Neugierde und das Fragenstellen gehören genauso dazu wie die Lust am Selbsterleben. „Ida und der fliegende Wal“ will den jüngsten Theaterbesucher*innen genau dies ermöglichen: Sie folgen Ida auf ihrem Weg des Fragens und Staunens und erleben eine fantastische Theaterreise, bei der sie mit ihren Ohren hören, mit den Augen sehen und mit den Händen berühren dürfen. Mit Puppenspiel, Musik und Tanz wird die Bühne zu einem Ort poetischer Bilder, philosophischer Gedanken und der einfühlsamen Begegnung zwischen der Spielerin und ihrem Publikum.
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Burgneudorf OT Spreetal Hort Pfiffikus
Puppentheater
Burgneudorf OT Spreetal Hort Pfiffikus

Der fabelhafte Garten des Fusselkopf Senfkorn

Ein träumerisch-bunter Jahresreigen mit Puppen, Musik und Tanz von Gabriele Hänel

Puppentheater ab 4 J.

Der lebenslustige, kleine Faun Fusselkopf Senfkorn lebt zwischen Blumen, Gräsern und Bäumen und kennt die Freuden und Sorgen der Pflanzen und Tiere viel besser als jeder Förster oder Gärtner, denn er ist mit seinen spitzen Waldgeist-Ohren ein begabter Zuhörer. So weiß er, dass Hummelkönigin Bombulina im Frühling nicht genügend Futter findet und Frosch Oggeldog wütend darüber ist, dass seine geliebten Seerosen immer weniger werden. Auch der Hirschkäfer und die arbeitssüchtige Ameise tragen ihr Kummersäckchen mit sich herum. Oftmals helfen sich die Tiere gegenseitig. Doch klappt das nicht, können sie auf Fusselkopf zählen, denn er ist ein Naturtalent und großer Erfinder in kleinen Dingen. Darüber hinaus liebt er die Tänze und Gesänge der Insekten. Im Sommer musiziert Maestro Grille so wundervoll, die Libelle Maraya fliegt mit ihren schimmernden Flügeln durch die Luft und alle feiern die Schönheit der Natur. Doch irgendwann wird es kälter, auf den Herbst folgt der Winter und Schnee und Eis bedecken plötzlich die Pflanzen. Die Tiere haben ihre Unterschlüpfe bezogen, nur Maestro Grille und Libelle Maraya sind zurück geblieben und suchen nach einem warmen Ort zum Überwintern. Die beiden Künstlerfreunde haben vergessen vorzusorgen und Hirschkäfer, Hummel und Frosch versagen ihnen die Gastfreundschaft. Nur Faun Fusselkopf hat noch ein offenes Ohr für ihre Not. Kann er Grille und Libelle retten? Mit den Mitteln von Musik, Tanz und Figurentheater erzählt Autorin und Regisseurin Gabriele Hänel – angeregt von der Äsop-Fabel „Die Grille und die Ameise“ – eine unterhaltsame und zugleich anrührende Geschichte über die zerbrechliche und schützenswerte Welt der Tiere und Pflanzen. Die kleinen Zuschauerinnen und Zuschauer lauschen im „FABELHAFTEN GARTEN des Fusselkopf Senfkorn“ der Stimme von Kunst und Natur, begegnen verschiedenen Tieren und erleben mit ihnen eine Reise durch das Jahr.

großes Haus, Hauptbühne
großes Haus, Hauptbühne

Männer

Ein szenischer Liederabend von Franz Wittenbrink

mit Live-Musik

Franz Wittenbrink wurde berühmt durch seine szenischen Liederabende. Er setzt ein Thema, dann findet er Figuren, die oft an der Grenze zum Klischee dieses Thema bedienen und er sucht für diese Figuren Songs, Schlager, Arien, Volks- und Kinderlieder aus, die viel über die Figur verraten, die sie singt. So wird in einem Wittenbrink Abend nur gesungen und gespielt, aber nicht gesprochen - und trotzdem hat man am Ende viel zum jeweiligen Thema erfahren und sich auf jeden Fall gut unterhalten. In Bautzen wurden SEKRETÄRINNEN, ELTERN und ALLE LUST WILL EWIGKEIT Riesenerfolge. Wann ist ein Mann ein Mann? In der musikalischen Revue MÄNNER wird die Spezies "Mann" unter die Lupe genommen. Gastregisseur Jan Jochymski: "Wie ist er - der Mann 2022? – Er ist still geworden, er wartet ab. Verunsichert, wie es nun weitergeht. Was darf er noch sagen? Vieles muss er noch lernen, der Mann 2023, aber wir müssen ihm Zeit geben.“ Männer in einer Therapiegruppe wissen zumindest schon mal, dass bei ihnen etwas schiefläuft. Von hart bis zart, vom Muttersöhnchen bis zum Macho. Auch musikalisch ist das Spektrum sehr breit gefächert und die Zuschauer werden immer wieder überrascht sein, wie witzig es sein kann, wenn ein ganz bestimmter Typ Mann einen ganz bestimmten Hit bestimmt ganz anders interpretiert als erwartet. Angeleitet wird die Männergruppe von der strengen Psychotherapeutin Frau Dr. Dorn (Anna-Maria Brankatschk), die auch stimmgewaltig singend eingreift, und ihrem Helfer am Klavier, dem Musiktherapeuten Herrn Strahl (Tasso Schille). Von Oper bis Kinderlied ist alles dabei.
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Görlitz Theater
Puppentheater
Görlitz Theater

Mein Kampf

Farce mit Puppen von George Tabori

Deutsch von Ursula Grützmacher-Tabori

„Inhalt eines jeden Witzes ist die Katastrophe oder etwas ganz Schönes… Der Witz ist sozusagen ein Rettungsring, nicht Flucht vor der Realität, sondern Realität.“ George Tabori Wien um 1910. Der jüdische Buchverkäufer Schlomo Herzl und sein Freund Lobkowitz - ein entlassener Koscher-Koch, der sich für Gott hält und mit Herzl ein merkwürdiges Herr-und-Knechtspiel spielt - wohnen mit anderen gescheiterten Existenzen, Dieben, Studenten und Tagespennernin einem Männerwohnheim in der Blutgasse. Eines Tages schneit ein junger Mann herein: Adolf Hitler aus Braunau-am-Inn, der sich mit seinen Aquarellen von fragwürdiger Qualität an der Wiener Akademie der Schönen Künste bewerben will. Nach dem Gebot der Nächstenliebe nimmt sich Herzl des unbeholfenen, flegelhaften Provinzlers und emotionslosen Cholerikers an, versucht ihn zu erziehen und ihm mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. Die mütterliche Liebe und Zuwendung bleibt nicht ohne Wirkung, doch anders als erhofft: Hitler gefällt sich in der Rolle des Täters und Welteroberers, verführt Schlomos junge Freundin, stiehlt ihm den Titel seines unvollendeten Buches „Mein Kampf“, verbündet sich mit Frau Tod und lässt Schlomos Huhn Mizzi schlachten und zubereiten… ein Vorgeschmack auf die zukünftigenSchrecken. Mit George Taboris „Mein Kampf“ bringt das Puppentheater eine ungeheuerliche Liebesgeschichte auf die Bühne – eine surreale Geisterstunde und verzweifelte Clowneske im Geiste Samuel Becketts, die voll überbordendem Intellekt und bösem Witz gegen Normen verstößt, Sinn und Werte auflöst und die Weltordnung angegriffen zurücklässt. In der unheilvollen Liaison zwischen Jude und Hitler werden Täter- und Opferstatus vermischt und die wechselseitige Abhängigkeit offenbar. Dies findet im inszenatorischen Konzept der ersten Erwachseneninszenierung von Tim Heilmann für seine Sparte eine gespenstische Entsprechung: Hitler wird als Puppe von den Bewohnern des Asylheims geführt. Kein Hitler ohne „Mitspieler“ also. Damit macht die Inszenierung aufmerksam auf die Verantwortung jedes einzelnen im „Kampf“ gegen das Erstarken demokratie- und menschenfeindlicher Kräfte.




Görlitz Theater
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Görlitz Theater

Mein Kampf

Farce mit Puppen von George Tabori

Deutsch von Ursula Grützmacher-Tabori

„Inhalt eines jeden Witzes ist die Katastrophe oder etwas ganz Schönes… Der Witz ist sozusagen ein Rettungsring, nicht Flucht vor der Realität, sondern Realität.“ George Tabori Wien um 1910. Der jüdische Buchverkäufer Schlomo Herzl und sein Freund Lobkowitz - ein entlassener Koscher-Koch, der sich für Gott hält und mit Herzl ein merkwürdiges Herr-und-Knechtspiel spielt - wohnen mit anderen gescheiterten Existenzen, Dieben, Studenten und Tagespennernin einem Männerwohnheim in der Blutgasse. Eines Tages schneit ein junger Mann herein: Adolf Hitler aus Braunau-am-Inn, der sich mit seinen Aquarellen von fragwürdiger Qualität an der Wiener Akademie der Schönen Künste bewerben will. Nach dem Gebot der Nächstenliebe nimmt sich Herzl des unbeholfenen, flegelhaften Provinzlers und emotionslosen Cholerikers an, versucht ihn zu erziehen und ihm mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. Die mütterliche Liebe und Zuwendung bleibt nicht ohne Wirkung, doch anders als erhofft: Hitler gefällt sich in der Rolle des Täters und Welteroberers, verführt Schlomos junge Freundin, stiehlt ihm den Titel seines unvollendeten Buches „Mein Kampf“, verbündet sich mit Frau Tod und lässt Schlomos Huhn Mizzi schlachten und zubereiten… ein Vorgeschmack auf die zukünftigenSchrecken. Mit George Taboris „Mein Kampf“ bringt das Puppentheater eine ungeheuerliche Liebesgeschichte auf die Bühne – eine surreale Geisterstunde und verzweifelte Clowneske im Geiste Samuel Becketts, die voll überbordendem Intellekt und bösem Witz gegen Normen verstößt, Sinn und Werte auflöst und die Weltordnung angegriffen zurücklässt. In der unheilvollen Liaison zwischen Jude und Hitler werden Täter- und Opferstatus vermischt und die wechselseitige Abhängigkeit offenbar. Dies findet im inszenatorischen Konzept der ersten Erwachseneninszenierung von Tim Heilmann für seine Sparte eine gespenstische Entsprechung: Hitler wird als Puppe von den Bewohnern des Asylheims geführt. Kein Hitler ohne „Mitspieler“ also. Damit macht die Inszenierung aufmerksam auf die Verantwortung jedes einzelnen im „Kampf“ gegen das Erstarken demokratie- und menschenfeindlicher Kräfte.

großes Haus, Hauptbühne
großes Haus, Hauptbühne

Skazany pryzlak (Der Partylöwe)

Komödie von Lars Albaum

übersetzt von Měrana Cušcyna

In obersorbischer Sprache mit Simultanübersetzung ins Deutsche

Wito Wjesela, Landtagsabgeordneter aus der Oberlausitz, kann sein Glück nicht fassen: Es flattert ihm völlig unvermittelt eine Einladung zur privaten Cocktailparty beim sächsischen Bauminister ins Haus. Insider wissen: Wer bei dieser exklusiven kleinen Abendveranstaltung dabei sein darf, hat gute Chancen auf einen politischen Karrieresprung. Endlich weg von den hinteren Plätzen der Fraktion und ins politische Rampenlicht, davon träumt Wito schon lange. Allerdings schätzt der Minister ausdrücklich Menschen mit ausgeprägtem Humor. Den jedoch besitzt Wito Wjesela so gar nicht. Er ist ein fachlich kompetenter Ingenieur, aber keine Ulknudel. Da die Party aber schon am selben Abend stattfindet, heuert der Hinterbänkler in der Not einen namhaften Comedian an. Da Olaf Schubert oder Tom Pauls keine Zeit hatten, soll Tim Baumann ihn coachen. Soweit so gut. Aber dann geschieht wie in jeder guten Komödie allerlei Unvorhersehbares - Wjeselas Frau hat am selben Tag ein völlig anderes Programm geplant, Tim Baumanns Freundin macht überraschend Schluss mit ihm und kreuzt zum allem Unglück auch noch bei Wjeselas zuhause auf, was die Gattin Witos wenig erfreut, da sie die falschen Schlüsse zieht. Als dann auch noch der Minister auftaucht, scheint das Chaos perfekt. Doch unter Beanspruchung der Lachmuskulatur des Publikums findet sich am Ende alles zum.... na, sehen Sie selbst!

Hrabnjenčko – kóždy lisćik jenož 9,00 € Theaterschnäppchen des Monats - jede Karte kostet nur 9,00 €

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Hoyerswerda Lausitzhalle
Puppentheater
Hoyerswerda Lausitzhalle

Der fabelhafte Garten des Fusselkopf Senfkorn

Ein träumerisch-bunter Jahresreigen mit Puppen, Musik und Tanz von Gabriele Hänel

Puppentheater ab 4 J.

Der lebenslustige, kleine Faun Fusselkopf Senfkorn lebt zwischen Blumen, Gräsern und Bäumen und kennt die Freuden und Sorgen der Pflanzen und Tiere viel besser als jeder Förster oder Gärtner, denn er ist mit seinen spitzen Waldgeist-Ohren ein begabter Zuhörer. So weiß er, dass Hummelkönigin Bombulina im Frühling nicht genügend Futter findet und Frosch Oggeldog wütend darüber ist, dass seine geliebten Seerosen immer weniger werden. Auch der Hirschkäfer und die arbeitssüchtige Ameise tragen ihr Kummersäckchen mit sich herum. Oftmals helfen sich die Tiere gegenseitig. Doch klappt das nicht, können sie auf Fusselkopf zählen, denn er ist ein Naturtalent und großer Erfinder in kleinen Dingen. Darüber hinaus liebt er die Tänze und Gesänge der Insekten. Im Sommer musiziert Maestro Grille so wundervoll, die Libelle Maraya fliegt mit ihren schimmernden Flügeln durch die Luft und alle feiern die Schönheit der Natur. Doch irgendwann wird es kälter, auf den Herbst folgt der Winter und Schnee und Eis bedecken plötzlich die Pflanzen. Die Tiere haben ihre Unterschlüpfe bezogen, nur Maestro Grille und Libelle Maraya sind zurück geblieben und suchen nach einem warmen Ort zum Überwintern. Die beiden Künstlerfreunde haben vergessen vorzusorgen und Hirschkäfer, Hummel und Frosch versagen ihnen die Gastfreundschaft. Nur Faun Fusselkopf hat noch ein offenes Ohr für ihre Not. Kann er Grille und Libelle retten? Mit den Mitteln von Musik, Tanz und Figurentheater erzählt Autorin und Regisseurin Gabriele Hänel – angeregt von der Äsop-Fabel „Die Grille und die Ameise“ – eine unterhaltsame und zugleich anrührende Geschichte über die zerbrechliche und schützenswerte Welt der Tiere und Pflanzen. Die kleinen Zuschauerinnen und Zuschauer lauschen im „FABELHAFTEN GARTEN des Fusselkopf Senfkorn“ der Stimme von Kunst und Natur, begegnen verschiedenen Tieren und erleben mit ihnen eine Reise durch das Jahr.


Hoyerswerda Lausitzhalle
Puppentheater
Hoyerswerda Lausitzhalle

Der fabelhafte Garten des Fusselkopf Senfkorn

Ein träumerisch-bunter Jahresreigen mit Puppen, Musik und Tanz von Gabriele Hänel

Puppentheater ab 4 J.

Der lebenslustige, kleine Faun Fusselkopf Senfkorn lebt zwischen Blumen, Gräsern und Bäumen und kennt die Freuden und Sorgen der Pflanzen und Tiere viel besser als jeder Förster oder Gärtner, denn er ist mit seinen spitzen Waldgeist-Ohren ein begabter Zuhörer. So weiß er, dass Hummelkönigin Bombulina im Frühling nicht genügend Futter findet und Frosch Oggeldog wütend darüber ist, dass seine geliebten Seerosen immer weniger werden. Auch der Hirschkäfer und die arbeitssüchtige Ameise tragen ihr Kummersäckchen mit sich herum. Oftmals helfen sich die Tiere gegenseitig. Doch klappt das nicht, können sie auf Fusselkopf zählen, denn er ist ein Naturtalent und großer Erfinder in kleinen Dingen. Darüber hinaus liebt er die Tänze und Gesänge der Insekten. Im Sommer musiziert Maestro Grille so wundervoll, die Libelle Maraya fliegt mit ihren schimmernden Flügeln durch die Luft und alle feiern die Schönheit der Natur. Doch irgendwann wird es kälter, auf den Herbst folgt der Winter und Schnee und Eis bedecken plötzlich die Pflanzen. Die Tiere haben ihre Unterschlüpfe bezogen, nur Maestro Grille und Libelle Maraya sind zurück geblieben und suchen nach einem warmen Ort zum Überwintern. Die beiden Künstlerfreunde haben vergessen vorzusorgen und Hirschkäfer, Hummel und Frosch versagen ihnen die Gastfreundschaft. Nur Faun Fusselkopf hat noch ein offenes Ohr für ihre Not. Kann er Grille und Libelle retten? Mit den Mitteln von Musik, Tanz und Figurentheater erzählt Autorin und Regisseurin Gabriele Hänel – angeregt von der Äsop-Fabel „Die Grille und die Ameise“ – eine unterhaltsame und zugleich anrührende Geschichte über die zerbrechliche und schützenswerte Welt der Tiere und Pflanzen. Die kleinen Zuschauerinnen und Zuschauer lauschen im „FABELHAFTEN GARTEN des Fusselkopf Senfkorn“ der Stimme von Kunst und Natur, begegnen verschiedenen Tieren und erleben mit ihnen eine Reise durch das Jahr.

Hoyerswerda Lausitzhalle
Puppentheater
Hoyerswerda Lausitzhalle

Der fabelhafte Garten des Fusselkopf Senfkorn

Ein träumerisch-bunter Jahresreigen mit Puppen, Musik und Tanz von Gabriele Hänel

Puppentheater ab 4 J.

Der lebenslustige, kleine Faun Fusselkopf Senfkorn lebt zwischen Blumen, Gräsern und Bäumen und kennt die Freuden und Sorgen der Pflanzen und Tiere viel besser als jeder Förster oder Gärtner, denn er ist mit seinen spitzen Waldgeist-Ohren ein begabter Zuhörer. So weiß er, dass Hummelkönigin Bombulina im Frühling nicht genügend Futter findet und Frosch Oggeldog wütend darüber ist, dass seine geliebten Seerosen immer weniger werden. Auch der Hirschkäfer und die arbeitssüchtige Ameise tragen ihr Kummersäckchen mit sich herum. Oftmals helfen sich die Tiere gegenseitig. Doch klappt das nicht, können sie auf Fusselkopf zählen, denn er ist ein Naturtalent und großer Erfinder in kleinen Dingen. Darüber hinaus liebt er die Tänze und Gesänge der Insekten. Im Sommer musiziert Maestro Grille so wundervoll, die Libelle Maraya fliegt mit ihren schimmernden Flügeln durch die Luft und alle feiern die Schönheit der Natur. Doch irgendwann wird es kälter, auf den Herbst folgt der Winter und Schnee und Eis bedecken plötzlich die Pflanzen. Die Tiere haben ihre Unterschlüpfe bezogen, nur Maestro Grille und Libelle Maraya sind zurück geblieben und suchen nach einem warmen Ort zum Überwintern. Die beiden Künstlerfreunde haben vergessen vorzusorgen und Hirschkäfer, Hummel und Frosch versagen ihnen die Gastfreundschaft. Nur Faun Fusselkopf hat noch ein offenes Ohr für ihre Not. Kann er Grille und Libelle retten? Mit den Mitteln von Musik, Tanz und Figurentheater erzählt Autorin und Regisseurin Gabriele Hänel – angeregt von der Äsop-Fabel „Die Grille und die Ameise“ – eine unterhaltsame und zugleich anrührende Geschichte über die zerbrechliche und schützenswerte Welt der Tiere und Pflanzen. Die kleinen Zuschauerinnen und Zuschauer lauschen im „FABELHAFTEN GARTEN des Fusselkopf Senfkorn“ der Stimme von Kunst und Natur, begegnen verschiedenen Tieren und erleben mit ihnen eine Reise durch das Jahr.

Burgtheater, großer Saal
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Die große Erzählung

von Bruno Stori

Die Odyssee in einer Stunde

Rico ist völlig aus dem Häuschen. Er hat eher zufällig eine unglaubliche Geschichte mitbekommen: da sind Leute wegen einer Frau in einen Krieg gezogen und dann hat dieser Krieg auch noch zehn Jahre gedauert. Jedenfalls haben die einen gewonnen und dann wollten sie wieder nach Hause. Aber einer hatte Schwierigkeiten auf der Heimfahrt, und deshalb brauchte er noch einmal zehn Jahre, bis er wieder zurück war. Unterwegs hat er die verrücktesten Abenteuer erlebt, mit einäugigen Riesen, verzauberten Schweinen und singenden Sirenen. Rico ist so aufgewühlt, dass er die Geschichte gleich wieder loswerden möchte. Und so fängt er mit Begeisterung an zu erzählen. Durch den Kunstgriff, einen einfachen Jungen den antiken Mythos der Odyssee nacherzählen zu lassen, wird einer der größten Gesänge der Menschheit für junge Zuschauer nachvollziehbar und verständlich. Und ganz nebenbei schafft Bruno Stori mit dem bewegten und bewegendem Rico eine wunderbare Parabel über die Kraft der Dichtung – was auch für sogenannte Erwachsene das Zuschauen spannend macht. Bruno Stori gehört in Italien zu den wichtigsten Vertretern des Kinder- und Jugendtheaters. Dabei ist er nicht nur Autor, sondern auch Regisseur und Schauspieler. Seinen Stücken merkt man an, dass sie nicht im Dichterstübchen, sondern auf der Probe entstanden sind – Lust am Spiel mit dem Schauspieler zeichnen sie aus. "Die große Erzählung" machte Bruno Stori seit ihrer deutschsprachigen Erstaufführung 1992 auch in Deutschland bekannt. Der Bautzener Schauspieler Mirko Brankatschk spielte den Rico am Theater der Jungen Welt in Leipzig. Die Kritik schrieb über seine Darstellung: "Man erlebt 1200 Verse leicht gekürzt und ein tolles Solo von Mirko Brankatschk, der alle Register seines Könnens zieht – stimmlich, tänzerisch, spielerisch."


Hoyerswerda Lausitzhalle
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Der fabelhafte Garten des Fusselkopf Senfkorn

Ein träumerisch-bunter Jahresreigen mit Puppen, Musik und Tanz von Gabriele Hänel

Puppentheater ab 4 J.

Der lebenslustige, kleine Faun Fusselkopf Senfkorn lebt zwischen Blumen, Gräsern und Bäumen und kennt die Freuden und Sorgen der Pflanzen und Tiere viel besser als jeder Förster oder Gärtner, denn er ist mit seinen spitzen Waldgeist-Ohren ein begabter Zuhörer. So weiß er, dass Hummelkönigin Bombulina im Frühling nicht genügend Futter findet und Frosch Oggeldog wütend darüber ist, dass seine geliebten Seerosen immer weniger werden. Auch der Hirschkäfer und die arbeitssüchtige Ameise tragen ihr Kummersäckchen mit sich herum. Oftmals helfen sich die Tiere gegenseitig. Doch klappt das nicht, können sie auf Fusselkopf zählen, denn er ist ein Naturtalent und großer Erfinder in kleinen Dingen. Darüber hinaus liebt er die Tänze und Gesänge der Insekten. Im Sommer musiziert Maestro Grille so wundervoll, die Libelle Maraya fliegt mit ihren schimmernden Flügeln durch die Luft und alle feiern die Schönheit der Natur. Doch irgendwann wird es kälter, auf den Herbst folgt der Winter und Schnee und Eis bedecken plötzlich die Pflanzen. Die Tiere haben ihre Unterschlüpfe bezogen, nur Maestro Grille und Libelle Maraya sind zurück geblieben und suchen nach einem warmen Ort zum Überwintern. Die beiden Künstlerfreunde haben vergessen vorzusorgen und Hirschkäfer, Hummel und Frosch versagen ihnen die Gastfreundschaft. Nur Faun Fusselkopf hat noch ein offenes Ohr für ihre Not. Kann er Grille und Libelle retten? Mit den Mitteln von Musik, Tanz und Figurentheater erzählt Autorin und Regisseurin Gabriele Hänel – angeregt von der Äsop-Fabel „Die Grille und die Ameise“ – eine unterhaltsame und zugleich anrührende Geschichte über die zerbrechliche und schützenswerte Welt der Tiere und Pflanzen. Die kleinen Zuschauerinnen und Zuschauer lauschen im „FABELHAFTEN GARTEN des Fusselkopf Senfkorn“ der Stimme von Kunst und Natur, begegnen verschiedenen Tieren und erleben mit ihnen eine Reise durch das Jahr.



Burgtheater, großer Saal
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Die Welle

von ReinholdTritt

nach dem Roman von Morton Rhue und der Kurzgeschichte von Ron Jones, Deutsch von Hans-Georg Noack

Eine Inszenierung des Theaterklubs für junge Leute

Es wird immer aktuell bleiben. Die Frage, wie konnte der Nationalismus von 1933 bis 1945 solche Massen bewegen, die sich, bewusst oder unbewusst, den unglaublichen Grausamkeiten dieses Faschismus gebeugt haben? 19 junge Menschen des Theaterklubs für junge Leute haben sich sich mit der Erarbeitung des Theaterstückes dieser Frage gestellt und sich tief in den Mechanismus einer Bewegung begeben, die deutlich macht, dass so etwas auch heute und wahrscheinlich zu jeder Zeit möglich ist. Gerade aufgrund des Spiels Gleichaltriger könnte es besonders für Schulen interessant sein, sich diesem Thema auf theatralischer Ebene zu nähern und bei Schülern das Verständnis, die Nähe zur Geschichte und zur Aktualität auf einer visuellen und im besten Fall sogar emotionalen Ebene erfahrbar zu machen. Der Film, sowie das Theaterstück fordern das Hinterfragen aktueller Ereignisse und die Suche der eigenen Identität in einer durch die Medien noch komplexeren Zeit, als vor rund 90 Jahren. Die 19 jungen Menschen, Paula, Luisa, Dominik, Valerie, Marieke, Max, Tamika, Malte, Khira, Elias, Marlene, Ksuscha, Eva, Greta, Elisabeth, Johanna, Caroline, und Helena haben sich gemeinsam auf eine Zeitreise begeben, auf die sie Euch, liebe Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer, Eltern und alle interessierten Menschen mitnehmen möchten. Denn eines ist klar: „Ob jung oder alt“ dieser wichtige Teil deutscher Geschichte darf nicht in Vergessenheit geraten. In diesem Sinne: Wir freuen uns riesig auf Euch! Rollen:: Betty Ross (Lehrerin der Kl.10): Paula Kittel Christy Ross (Lehrerin der Kl. 6c): Luisa Thomas Direktor Owen (Trainer Schiller) : Dominik Grieshaar Klasse 10 Laurie Sanders: Marieke Reimann Robert Billings: Valerie Ebert David Collins: Max Robert Kersten Brad Marlowe: Tamika Jahnke Brian Ammons: Malte Janus Schönherr Amy Smith: Khira Simon Alex Cooper: Valerie Ebert Milan Baker: Elias Hoffmann Charlie & Mutter von Jerome: Marlene Burkhardt Klasse 6c Elisabeth Elisabeth Klewin Greta Greta Brückner Johanna Johanna Schmidt Eva Eva Schwer Caroline Caroline Petzold Ksuscha Oksana Kobzar Helena Helena Wagner




Görlitz Theater
Puppentheater
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Mein Kampf

Farce mit Puppen von George Tabori

Deutsch von Ursula Grützmacher-Tabori

„Inhalt eines jeden Witzes ist die Katastrophe oder etwas ganz Schönes… Der Witz ist sozusagen ein Rettungsring, nicht Flucht vor der Realität, sondern Realität.“ George Tabori Wien um 1910. Der jüdische Buchverkäufer Schlomo Herzl und sein Freund Lobkowitz - ein entlassener Koscher-Koch, der sich für Gott hält und mit Herzl ein merkwürdiges Herr-und-Knechtspiel spielt - wohnen mit anderen gescheiterten Existenzen, Dieben, Studenten und Tagespennernin einem Männerwohnheim in der Blutgasse. Eines Tages schneit ein junger Mann herein: Adolf Hitler aus Braunau-am-Inn, der sich mit seinen Aquarellen von fragwürdiger Qualität an der Wiener Akademie der Schönen Künste bewerben will. Nach dem Gebot der Nächstenliebe nimmt sich Herzl des unbeholfenen, flegelhaften Provinzlers und emotionslosen Cholerikers an, versucht ihn zu erziehen und ihm mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. Die mütterliche Liebe und Zuwendung bleibt nicht ohne Wirkung, doch anders als erhofft: Hitler gefällt sich in der Rolle des Täters und Welteroberers, verführt Schlomos junge Freundin, stiehlt ihm den Titel seines unvollendeten Buches „Mein Kampf“, verbündet sich mit Frau Tod und lässt Schlomos Huhn Mizzi schlachten und zubereiten… ein Vorgeschmack auf die zukünftigenSchrecken. Mit George Taboris „Mein Kampf“ bringt das Puppentheater eine ungeheuerliche Liebesgeschichte auf die Bühne – eine surreale Geisterstunde und verzweifelte Clowneske im Geiste Samuel Becketts, die voll überbordendem Intellekt und bösem Witz gegen Normen verstößt, Sinn und Werte auflöst und die Weltordnung angegriffen zurücklässt. In der unheilvollen Liaison zwischen Jude und Hitler werden Täter- und Opferstatus vermischt und die wechselseitige Abhängigkeit offenbar. Dies findet im inszenatorischen Konzept der ersten Erwachseneninszenierung von Tim Heilmann für seine Sparte eine gespenstische Entsprechung: Hitler wird als Puppe von den Bewohnern des Asylheims geführt. Kein Hitler ohne „Mitspieler“ also. Damit macht die Inszenierung aufmerksam auf die Verantwortung jedes einzelnen im „Kampf“ gegen das Erstarken demokratie- und menschenfeindlicher Kräfte.


großes Haus, Hauptbühne
großes Haus, Hauptbühne

Skazany pryzlak (Der Partylöwe)

Komödie von Lars Albaum

übersetzt von Měrana Cušcyna

In obersorbischer Sprache mit Simultanübersetzung ins Deutsche

Wito Wjesela, Landtagsabgeordneter aus der Oberlausitz, kann sein Glück nicht fassen: Es flattert ihm völlig unvermittelt eine Einladung zur privaten Cocktailparty beim sächsischen Bauminister ins Haus. Insider wissen: Wer bei dieser exklusiven kleinen Abendveranstaltung dabei sein darf, hat gute Chancen auf einen politischen Karrieresprung. Endlich weg von den hinteren Plätzen der Fraktion und ins politische Rampenlicht, davon träumt Wito schon lange. Allerdings schätzt der Minister ausdrücklich Menschen mit ausgeprägtem Humor. Den jedoch besitzt Wito Wjesela so gar nicht. Er ist ein fachlich kompetenter Ingenieur, aber keine Ulknudel. Da die Party aber schon am selben Abend stattfindet, heuert der Hinterbänkler in der Not einen namhaften Comedian an. Da Olaf Schubert oder Tom Pauls keine Zeit hatten, soll Tim Baumann ihn coachen. Soweit so gut. Aber dann geschieht wie in jeder guten Komödie allerlei Unvorhersehbares - Wjeselas Frau hat am selben Tag ein völlig anderes Programm geplant, Tim Baumanns Freundin macht überraschend Schluss mit ihm und kreuzt zum allem Unglück auch noch bei Wjeselas zuhause auf, was die Gattin Witos wenig erfreut, da sie die falschen Schlüsse zieht. Als dann auch noch der Minister auftaucht, scheint das Chaos perfekt. Doch unter Beanspruchung der Lachmuskulatur des Publikums findet sich am Ende alles zum.... na, sehen Sie selbst!
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Burgtheater, kleiner Saal
Burgtheater, kleiner Saal

Lausitzer Literatur vorMittag

24 Bilder pro Sekunde

Die Lesung findet im Rahmen der "Frauenaktionswochen im Landkreis Bautzen 2026" statt

Am Sonntag, 8. März, dem Internationalen Frauentag, 11:00 Uhr wird im Burgtheater in unserer Reihe „Lausitzer Literatur vorMittag“ Lotte Reiniger, die Pionierin des Trickfilms im Mittelpunkt stehen. „24 Bilder pro Sekunde“ ist ein biografischer Roman on und mit der Autorin Rike Reiniger, der 2026 im KLAK Verlag erschienen ist. Wurde der Animationsfilm in Bautzen erfunden? – Fast. Die Trickfilmkünstlerin Lotte Reiniger feierte mit dem ersten abendfüllenden Trickfilm „Die Abenteuer des Prinzen Ahmed“ im Jahr 1926 in Berlin einen sensationellen Erfolg, der sie international zum Star machte.. Doch begonnen hat Lotte Reiniger in Bautzen. Für den Stummfilm „Der Rattenfänger von Hameln“, den der Schauspieler und Regisseur Paul Wegener 1918 in BAUTZEN drehte, machte die junge Lotte Reiniger erste Erfahrungen mit filmischer Animation und Filmtricks. Sie schuf die Silhouettenbilder für die zwischen den Filmszenen eingeblendeten Zwischentitel. Und sie musste sich auch einige Tricks einfallen lassen. In der Schlosstraße sollten z.B. unzählige Ratten dem Rattenfänger folgen. Wie sie das bewerkstelligte erfahren Sie am 8.März . Die Theatermacherin und Autorin Rike Reiniger wiederum leitete von 2006-2008 das Bautzener Puppentheater. Ihr zweisprachiges Theaterstück „Zhubjene a namakane – Ein Herz und andere Dinge“ steht seit vielen Jahren immer wieder auf dem Spielplan des Deutsch-Sorbischen Volkstheaters . Ende Februar 2026 erscheint beim KLAK Verlag ihr biografischer Roman „ 24 Bilder pro Sekunde“ über die Erfinderin des Silhouettentrickfilms Lotte Reiniger. Wie der Nachname beider Frauen schon andeutet – es gibt eine verwandtschaftliche Verbindung zwischen den beiden Frauen. Bereits um 10:00 Uhr kann im kleinen Saal des Burgtheaters höchst aussichtsreich gefrühstückt werden.

mit Frühstücksangebot ab 10 Uhr

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Burgtheater, großer Saal
Puppentheater

Burgtheater, großer Saal
Puppentheater


Burgtheater, großer Saal
Burgtheater, großer Saal

Räuberinnen

Frei nach Friedrich Schiller

Fassung von Katja Reimann, Leonie Mann

Eine Inszenierung des THEATERKLUBS FÜR JUNGE LEUTE

Die neueste Produktion des Theaterklubs für junge Leute, richtet sich vor allem an Lehrerinnen und Lehrer, die ihren Schülern und Schülerinnen „Die Räuber“ von Friedrich Schiller auf eine moderne und kurzweilige Art und Weise nahebringen oder den Unterricht visuell ergänzen möchten. Wir bieten Nachgespräche an, um die Jugendlichen auf und vor der Bühne miteinander ins Gespräch kommen zu lassen. Das hat sich bei „Die Welle 2.025“ als äußerst inspirierend und interessant erwiesen. Voraussichtlich wird es „Räuber*Innen“ nur 8x, (2x pro Monat) diese  Spielzeit geben, da dann einige Mitglieder in die Welt ziehen. Wir würden uns über Euer Interesse und Eure Besuche sehr freuen. Natürlich auch in Eurer Freizeit. Eure Räuber*Innen Friedrich Schiller stellte mit "Die Räuber" der Gesellschaft Fragen, die auch heute relevant sind: Die Themen Ungerechtigkeit, Doppelmoral und Versagensängste lassen sich in jeder Epoche wiederfinden. Doch was genau ist es, was uns heute beschäftigt? Gleichberechtigung und Patriarchat sind Worte, mit denen man oft konfrontiert ist. Also stellen wir uns nun die Frage: Wäre die Geschichte noch die Selbe, wenn aus zwei Brüdern, zwei Schwestern werden? Aus Karl und Franz, Karla und Franziska? Der Alte Moor plötzlich eine Mutter ist und Amalia Emilian wird? Ein Stück über die heutige Welt und einen Versuch, Gerechtigkeit in dieser zu schaffen. Regie: Katja Reimann, Leonie Mann Mit: Marlene Burkhardt, Lu Thomas, Max Robert Kersten, Johanna Schmidt, Sharleen Lehmann, Valerie Ebert, Elisabeth Klewin, Caroline Petzold, Elena Dobrzykowski, Oksana Kobzar, Nils Matschulla Marieke Reimann, Paula Kittel, Malte Janus Schönherr, Eva Schwerk, Natalie Rönsch, Tamika Jajnke, Khira Simon, Magdalena Sarah Käßner, Mena
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Burgtheater, großer Saal
Burgtheater, großer Saal

Räuberinnen

Frei nach Friedrich Schiller

Fassung von Katja Reimann, Leonie Mann

Eine Inszenierung des THEATERKLUBS FÜR JUNGE LEUTE

Die neueste Produktion des Theaterklubs für junge Leute, richtet sich vor allem an Lehrerinnen und Lehrer, die ihren Schülern und Schülerinnen „Die Räuber“ von Friedrich Schiller auf eine moderne und kurzweilige Art und Weise nahebringen oder den Unterricht visuell ergänzen möchten. Wir bieten Nachgespräche an, um die Jugendlichen auf und vor der Bühne miteinander ins Gespräch kommen zu lassen. Das hat sich bei „Die Welle 2.025“ als äußerst inspirierend und interessant erwiesen. Voraussichtlich wird es „Räuber*Innen“ nur 8x, (2x pro Monat) diese  Spielzeit geben, da dann einige Mitglieder in die Welt ziehen. Wir würden uns über Euer Interesse und Eure Besuche sehr freuen. Natürlich auch in Eurer Freizeit. Eure Räuber*Innen Friedrich Schiller stellte mit "Die Räuber" der Gesellschaft Fragen, die auch heute relevant sind: Die Themen Ungerechtigkeit, Doppelmoral und Versagensängste lassen sich in jeder Epoche wiederfinden. Doch was genau ist es, was uns heute beschäftigt? Gleichberechtigung und Patriarchat sind Worte, mit denen man oft konfrontiert ist. Also stellen wir uns nun die Frage: Wäre die Geschichte noch die Selbe, wenn aus zwei Brüdern, zwei Schwestern werden? Aus Karl und Franz, Karla und Franziska? Der Alte Moor plötzlich eine Mutter ist und Amalia Emilian wird? Ein Stück über die heutige Welt und einen Versuch, Gerechtigkeit in dieser zu schaffen. Regie: Katja Reimann, Leonie Mann Mit: Marlene Burkhardt, Lu Thomas, Max Robert Kersten, Johanna Schmidt, Sharleen Lehmann, Valerie Ebert, Elisabeth Klewin, Caroline Petzold, Elena Dobrzykowski, Oksana Kobzar, Nils Matschulla Marieke Reimann, Paula Kittel, Malte Janus Schönherr, Eva Schwerk, Natalie Rönsch, Tamika Jajnke, Khira Simon, Magdalena Sarah Käßner, Mena


Im Rahmen der "Frauenaktionswochen im Landkreis Bautzen 2026"

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Burgtheater, großer Saal
Puppentheater
Burgtheater, großer Saal

Arsen und Spitzenhäubchen

Kriminalkomödie mit Puppen von Joseph Kesselring

Deutsch von Uwe B. Carstensen

12 Leichen im Keller! Das ist die stolze Bilanz der Schwestern Abby und Martha Brewster. Die beiden reizenden älteren Damen sind in ihrem Dorf überaus beliebt bei Nachbarn und Mitmenschen, sind sie doch die gelebte Nächstenliebe in Person! Was jedoch niemand ahnt: Die beiden gehen einem überaus mörderischem Hobby nach, bringen sie doch nur zu gerne ältere, alleinstehende Herren mittels vergiftetem Holunderwein unter die Erde - um sie "Gott näher zu bringen". Bei der Beseitigung der Leichen hilft ihnen ihr zurückgebliebener Neffe Otto, der sich für Otto von Bismarck hält und den sie davon überzeugen, er müsste im Keller des Hauses den Nord-Ostseekanal graben. Bei einem Besuch findet ihr Neffe Mortimer zufällig eine Leiche in der Wohnung und kommt den beiden Damen so auf die Schliche. Entsetzt versucht er, seinen Bruder Otto in eine Nervenheilanstalt einweisen zu lassen, um das mörderische Treiben zu beenden. Doch noch während er sich um die Formalitäten kümmert, taucht sein verschollen geglaubter Bruder Jonathan auf, der seinerseits als Serienkiller auf der Flucht vor der Polizei ist. Die Verstrickungen und absurden Verwicklungen nehmen ihren Lauf, in dessen Folge zudem eine Pfarrerstochter (Mortimers Verlobte), zwei Polizisten (nicht von der hellsten Sorte) und der Handlanger von Massenmörder Jonathan (ein gescheiterter Chirurg) die bizarre Versammlung in der alten Villa komplettieren. „Arsen und Spitzenhäubchen“ zählt zu Recht zu den berühmtesten Kriminalkomödien aller Zeiten. Den Status eines (Film)Klassikers verdankt das Stück nicht zuletzt der berühmten Verfilmung von 1941 mit Cary Grant in der Hauptrolle des Mortimer. Nach dem letztjährigen großen Erfolg der Abendspielplanproduktion „Mein Kampf“ von George Tabori widmet sich Spartenleiter Tim Heilmann diesmal diesem Klassiker des schwarzen Humors. Der besondere Reiz liegt bei dieser Inszenierung im rasanten Zusammenspiel von neun Hand-und Klappmaulpuppen, die in irr witzigem Tempo einen Menschen (nämlich die Hauptrolle des Mortimer) sprichwörtlich „zum Schwitzen bringen“.
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großes Haus, Hauptbühne
großes Haus, Hauptbühne

Der Drache

Märchenkomödie in drei Akten von Jewegeni Schwarz

Aus dem Russischen von Günther Jäniche

Eine Stadt ist vor langer Zeit in die Hände eines Drachen gefallen. Er beutet die Bewohner schamlos aus. Einmal im Jahr muss ihm außerdem eine Jungfrau geopfert werden. Die Stadtbevölkerung hat sich mit der Situation abgefunden. Immerhin garantiert sie ihnen Stabilität. Auch die mörderischste und ungerechteste Diktatur kann funktionieren, solange sie den Menschen vermeintliche Sicherheit bietet. Doch dann kommt ein junger Fremder, Ritter Lanzelot, in die Stadt und stellt die alte, zweifelhafte Ordnung in Frage. Er tötet den Drachen, doch wie gehen die Stadtoberen und die Bürger mit der neuen Situation um? In scheinbarer Naivität schrieb Jewgeni Schwarz 1943 seine Geschichte vom tyrannischen Drachen und den opportunistischen Untertanen als märchenhafte Parabel. In Wirklichkeit entstand ein hochbrisantes, zeitkritisches Stück, das zur Entstehungszeit die deutsche Nazi-Diktatur anprangerte. Doch getroffen fühlten sich später auch die osteuropäischen Regimes. Und heute? Heute ist die Diagnose dieses Stückes fast noch beängstigender geworden. Denn Schwarz führt in seiner Theaterparabel den Beweis, dass nur eines schlimmer ist als Tyrannei und Willkürherrschaft: nämlich die Verinnerlichung der Mechanismen und Werte eines solchen Herrschaftssystems. „Der Drache“ von heute hat viele Köpfe und leben wir nicht trotzdem träge weiter, als ob das alles normal wäre und man ja sowieso nichts tun kann… Was würden wir einem Ritter Lanzelot antworten, der uns auffordern würde, die Komfortzone zu verlassen und unser Leben zu ändern?

Premiere

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Burgtheater, großer Saal
Burgtheater, großer Saal

Puppen, Wein und Kerzenschein

Puppentheaterreihe für Erwachsene

kafkabagage - Sechs Erzählungen, vier Fragmente und ein Brief

Zum 100ten Todesjahr Franz Kafkas begibt sich das Figurentheater Tübingen auf eine Reise in sein Gedanken-Labyrinth. Aus Papieren und wundersamen Fundstücken, alten Büchern und Schriften entstehen Figuren und Räume, die Kafkas Literatur sinnlich erfahrbar machen. Aus kurzen Erzählungen und Fragmenten wie „Nachts“, „Die Sorge des Hausvaters“,„Traum“, „Heimkehr“ und Fragmenten der Oktavhefte entstehen Theaterbilder im Zusammenspiel von Sprache, Musik und Bewegung. Zentraler Text ist „Die Sorge des Hausvaters“, die kafkaeske Beschreibung eines Lebewesens namens Odradek. Ein utopischer Text, der das Geheimnis der Dinge zum Thema hat. Die zentrale Frage nach dem Leben und Tod der Dinge und ob sie fähig sind zu sterben, wenn sie nie lebendig waren, ist wie geschaffen für das Figurentheater. „kafkabagage“ lädt ein zu einer Reise in die Literatur Franz Kafkas, die in seinen Visionen der 20er Jahre die Ängste und Absurditäten unserer heutigen Zeit wiedererkennen lässt. Zwei Menschen brechen auf mit Stimmen und Texten im Gepäck. Sechs Erzählungen, vier Fragmente und ein Brief. Beschriebenes Papier, gefaltete Gedanken, zerrissene Wünsche. Eine poetische Reise auf den Spuren Franz Kafkas beginnt, mit Figuren und Fundstücken, Gepäck und Gesindel. Eine Kafkabagage

Gastspiel Figurentheater Tübingen

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Burgtheater, großer Saal
Burgtheater, großer Saal

Puppen, Wein und Kerzenschein

Puppentheaterreihe für Erwachsene

kafkabagage - Sechs Erzählungen, vier Fragmente und ein Brief

Zum 100ten Todesjahr Franz Kafkas begibt sich das Figurentheater Tübingen auf eine Reise in sein Gedanken-Labyrinth. Aus Papieren und wundersamen Fundstücken, alten Büchern und Schriften entstehen Figuren und Räume, die Kafkas Literatur sinnlich erfahrbar machen. Aus kurzen Erzählungen und Fragmenten wie „Nachts“, „Die Sorge des Hausvaters“,„Traum“, „Heimkehr“ und Fragmenten der Oktavhefte entstehen Theaterbilder im Zusammenspiel von Sprache, Musik und Bewegung. Zentraler Text ist „Die Sorge des Hausvaters“, die kafkaeske Beschreibung eines Lebewesens namens Odradek. Ein utopischer Text, der das Geheimnis der Dinge zum Thema hat. Die zentrale Frage nach dem Leben und Tod der Dinge und ob sie fähig sind zu sterben, wenn sie nie lebendig waren, ist wie geschaffen für das Figurentheater. „kafkabagage“ lädt ein zu einer Reise in die Literatur Franz Kafkas, die in seinen Visionen der 20er Jahre die Ängste und Absurditäten unserer heutigen Zeit wiedererkennen lässt. Zwei Menschen brechen auf mit Stimmen und Texten im Gepäck. Sechs Erzählungen, vier Fragmente und ein Brief. Beschriebenes Papier, gefaltete Gedanken, zerrissene Wünsche. Eine poetische Reise auf den Spuren Franz Kafkas beginnt, mit Figuren und Fundstücken, Gepäck und Gesindel. Eine Kafkabagage

mit kostenloser Kinderbetreuung


Gastspiel Figurentheater Tübingen

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großes Haus, Hauptbühne
großes Haus, Hauptbühne

Der Drache

Märchenkomödie in drei Akten von Jewegeni Schwarz

Aus dem Russischen von Günther Jäniche

Eine Stadt ist vor langer Zeit in die Hände eines Drachen gefallen. Er beutet die Bewohner schamlos aus. Einmal im Jahr muss ihm außerdem eine Jungfrau geopfert werden. Die Stadtbevölkerung hat sich mit der Situation abgefunden. Immerhin garantiert sie ihnen Stabilität. Auch die mörderischste und ungerechteste Diktatur kann funktionieren, solange sie den Menschen vermeintliche Sicherheit bietet. Doch dann kommt ein junger Fremder, Ritter Lanzelot, in die Stadt und stellt die alte, zweifelhafte Ordnung in Frage. Er tötet den Drachen, doch wie gehen die Stadtoberen und die Bürger mit der neuen Situation um? In scheinbarer Naivität schrieb Jewgeni Schwarz 1943 seine Geschichte vom tyrannischen Drachen und den opportunistischen Untertanen als märchenhafte Parabel. In Wirklichkeit entstand ein hochbrisantes, zeitkritisches Stück, das zur Entstehungszeit die deutsche Nazi-Diktatur anprangerte. Doch getroffen fühlten sich später auch die osteuropäischen Regimes. Und heute? Heute ist die Diagnose dieses Stückes fast noch beängstigender geworden. Denn Schwarz führt in seiner Theaterparabel den Beweis, dass nur eines schlimmer ist als Tyrannei und Willkürherrschaft: nämlich die Verinnerlichung der Mechanismen und Werte eines solchen Herrschaftssystems. „Der Drache“ von heute hat viele Köpfe und leben wir nicht trotzdem träge weiter, als ob das alles normal wäre und man ja sowieso nichts tun kann… Was würden wir einem Ritter Lanzelot antworten, der uns auffordern würde, die Komfortzone zu verlassen und unser Leben zu ändern?
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großes Haus, Hauptbühne
großes Haus, Hauptbühne

Skazany pryzlak (Der Partylöwe)

Komödie von Lars Albaum

übersetzt von Měrana Cušcyna

In obersorbischer Sprache mit Simultanübersetzung ins Deutsche

Wito Wjesela, Landtagsabgeordneter aus der Oberlausitz, kann sein Glück nicht fassen: Es flattert ihm völlig unvermittelt eine Einladung zur privaten Cocktailparty beim sächsischen Bauminister ins Haus. Insider wissen: Wer bei dieser exklusiven kleinen Abendveranstaltung dabei sein darf, hat gute Chancen auf einen politischen Karrieresprung. Endlich weg von den hinteren Plätzen der Fraktion und ins politische Rampenlicht, davon träumt Wito schon lange. Allerdings schätzt der Minister ausdrücklich Menschen mit ausgeprägtem Humor. Den jedoch besitzt Wito Wjesela so gar nicht. Er ist ein fachlich kompetenter Ingenieur, aber keine Ulknudel. Da die Party aber schon am selben Abend stattfindet, heuert der Hinterbänkler in der Not einen namhaften Comedian an. Da Olaf Schubert oder Tom Pauls keine Zeit hatten, soll Tim Baumann ihn coachen. Soweit so gut. Aber dann geschieht wie in jeder guten Komödie allerlei Unvorhersehbares - Wjeselas Frau hat am selben Tag ein völlig anderes Programm geplant, Tim Baumanns Freundin macht überraschend Schluss mit ihm und kreuzt zum allem Unglück auch noch bei Wjeselas zuhause auf, was die Gattin Witos wenig erfreut, da sie die falschen Schlüsse zieht. Als dann auch noch der Minister auftaucht, scheint das Chaos perfekt. Doch unter Beanspruchung der Lachmuskulatur des Publikums findet sich am Ende alles zum.... na, sehen Sie selbst!



großes Haus, Hauptbühne
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Der Drache

Märchenkomödie in drei Akten von Jewegeni Schwarz

Aus dem Russischen von Günther Jäniche

Eine Stadt ist vor langer Zeit in die Hände eines Drachen gefallen. Er beutet die Bewohner schamlos aus. Einmal im Jahr muss ihm außerdem eine Jungfrau geopfert werden. Die Stadtbevölkerung hat sich mit der Situation abgefunden. Immerhin garantiert sie ihnen Stabilität. Auch die mörderischste und ungerechteste Diktatur kann funktionieren, solange sie den Menschen vermeintliche Sicherheit bietet. Doch dann kommt ein junger Fremder, Ritter Lanzelot, in die Stadt und stellt die alte, zweifelhafte Ordnung in Frage. Er tötet den Drachen, doch wie gehen die Stadtoberen und die Bürger mit der neuen Situation um? In scheinbarer Naivität schrieb Jewgeni Schwarz 1943 seine Geschichte vom tyrannischen Drachen und den opportunistischen Untertanen als märchenhafte Parabel. In Wirklichkeit entstand ein hochbrisantes, zeitkritisches Stück, das zur Entstehungszeit die deutsche Nazi-Diktatur anprangerte. Doch getroffen fühlten sich später auch die osteuropäischen Regimes. Und heute? Heute ist die Diagnose dieses Stückes fast noch beängstigender geworden. Denn Schwarz führt in seiner Theaterparabel den Beweis, dass nur eines schlimmer ist als Tyrannei und Willkürherrschaft: nämlich die Verinnerlichung der Mechanismen und Werte eines solchen Herrschaftssystems. „Der Drache“ von heute hat viele Köpfe und leben wir nicht trotzdem träge weiter, als ob das alles normal wäre und man ja sowieso nichts tun kann… Was würden wir einem Ritter Lanzelot antworten, der uns auffordern würde, die Komfortzone zu verlassen und unser Leben zu ändern?
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großes Haus, Hauptbühne
großes Haus, Hauptbühne

Die Wunderübung

Komödie von Daniel Glattauer

"Es war Liebe auf den ersten Blick, damals, als sie gemeinsam abgetaucht sind, im warmen, klaren Wasser des Roten Meeres. Perfekte Harmonie und vollstes Vertrauen in den anderen, allerdings nur unter Wasser. Vielleicht hätten sie nie auftauchen dürfen? ...“ - Aber sie sind aufgetaucht und sitzen nun nach 17 Jahren Ehe beim Paartherapeuten, um ihre Beziehung zu retten. Der sieht sofort: das ist ein Paar im fortgeschrittenen Kampfstadium, alles läuft gegeneinander. Nur in der Polemik sind sie ein perfekt eingespieltes Team und bleiben einander nichts schuldig. Der Therapeut entschließt sich sofort eine ganz spezielle Maßnahme zu testen: DIE WUNDERÜBUNG: ER und SIE mögen sich das Wunder vorstellen, sie wachten auf, und die Welt sei wieder in Ordnung. Was löst das aus?... Auf jeden Fall die Lachmuskulatur des Publikums… Diese wunderbare Komödie des österreichischen Erfolgsautors Daniel Glattauer (Gut gegen Nordwind) hat nicht nur die Theaterbühnen erobert, sondern es auch auf die Kinoleinwand geschafft (u.a. mit Devid Striesow). Schauspieler und Regisseur Peter Kube, ein Urgestein sächsischen Humors, Mitglied des Zwingertrios, langjähriger Schauspieldirektor der Landesbühnen Sachsen, hat in Bautzen als Gast schon öfter seine komödiantische Duftmarke gesetzt (u.a. Die Fruchtfliege, Oscar, Dinner für Spinner, Endlich allein, Ein Mann sieht rosa). Und nicht vergessen: Die beste Therapie gegen die Widrigkeiten des Lebens ist ein herzerfrischendes und kollektives LACHEN!

Spielplanänderung! Aus organisatorischen Gründen kann THE ADDAMS FAMILY nicht gespielt werden.

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großes Haus, Hauptbühne
großes Haus, Hauptbühne

Der Drache

Märchenkomödie in drei Akten von Jewegeni Schwarz

Aus dem Russischen von Günther Jäniche

Eine Stadt ist vor langer Zeit in die Hände eines Drachen gefallen. Er beutet die Bewohner schamlos aus. Einmal im Jahr muss ihm außerdem eine Jungfrau geopfert werden. Die Stadtbevölkerung hat sich mit der Situation abgefunden. Immerhin garantiert sie ihnen Stabilität. Auch die mörderischste und ungerechteste Diktatur kann funktionieren, solange sie den Menschen vermeintliche Sicherheit bietet. Doch dann kommt ein junger Fremder, Ritter Lanzelot, in die Stadt und stellt die alte, zweifelhafte Ordnung in Frage. Er tötet den Drachen, doch wie gehen die Stadtoberen und die Bürger mit der neuen Situation um? In scheinbarer Naivität schrieb Jewgeni Schwarz 1943 seine Geschichte vom tyrannischen Drachen und den opportunistischen Untertanen als märchenhafte Parabel. In Wirklichkeit entstand ein hochbrisantes, zeitkritisches Stück, das zur Entstehungszeit die deutsche Nazi-Diktatur anprangerte. Doch getroffen fühlten sich später auch die osteuropäischen Regimes. Und heute? Heute ist die Diagnose dieses Stückes fast noch beängstigender geworden. Denn Schwarz führt in seiner Theaterparabel den Beweis, dass nur eines schlimmer ist als Tyrannei und Willkürherrschaft: nämlich die Verinnerlichung der Mechanismen und Werte eines solchen Herrschaftssystems. „Der Drache“ von heute hat viele Köpfe und leben wir nicht trotzdem träge weiter, als ob das alles normal wäre und man ja sowieso nichts tun kann… Was würden wir einem Ritter Lanzelot antworten, der uns auffordern würde, die Komfortzone zu verlassen und unser Leben zu ändern?
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großes Haus, Hauptbühne
großes Haus, Hauptbühne

Skazany pryzlak (Der Partylöwe)

Komödie von Lars Albaum

übersetzt von Měrana Cušcyna

In obersorbischer Sprache mit Simultanübersetzung ins Deutsche

Wito Wjesela, Landtagsabgeordneter aus der Oberlausitz, kann sein Glück nicht fassen: Es flattert ihm völlig unvermittelt eine Einladung zur privaten Cocktailparty beim sächsischen Bauminister ins Haus. Insider wissen: Wer bei dieser exklusiven kleinen Abendveranstaltung dabei sein darf, hat gute Chancen auf einen politischen Karrieresprung. Endlich weg von den hinteren Plätzen der Fraktion und ins politische Rampenlicht, davon träumt Wito schon lange. Allerdings schätzt der Minister ausdrücklich Menschen mit ausgeprägtem Humor. Den jedoch besitzt Wito Wjesela so gar nicht. Er ist ein fachlich kompetenter Ingenieur, aber keine Ulknudel. Da die Party aber schon am selben Abend stattfindet, heuert der Hinterbänkler in der Not einen namhaften Comedian an. Da Olaf Schubert oder Tom Pauls keine Zeit hatten, soll Tim Baumann ihn coachen. Soweit so gut. Aber dann geschieht wie in jeder guten Komödie allerlei Unvorhersehbares - Wjeselas Frau hat am selben Tag ein völlig anderes Programm geplant, Tim Baumanns Freundin macht überraschend Schluss mit ihm und kreuzt zum allem Unglück auch noch bei Wjeselas zuhause auf, was die Gattin Witos wenig erfreut, da sie die falschen Schlüsse zieht. Als dann auch noch der Minister auftaucht, scheint das Chaos perfekt. Doch unter Beanspruchung der Lachmuskulatur des Publikums findet sich am Ende alles zum.... na, sehen Sie selbst!
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Bautzen Taucherkirche
Puppentheater
Bautzen Taucherkirche

Schlafes Bruder

Figurentheater mit Musik nach dem Roman von Robert Schneider

Koproduktion mit der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch Berlin, Abteilung Zeitgenössische Puppenspielkunst

Anfang des 19. Jahrhunderts in einem vorarlbergischen Dorf aufzuwachsen ist keine leichte Aufgabe. Dann noch mit ungewöhnlichen Talenten begabt zu sein, macht das Leben ungleich schwerer. Denn die einen erkennen ein musikalisches Genie nicht, die anderen versuchen es klein zu halten. Der junge Johannes Elias Alder versucht sich den Widrigkeiten des Lebens entgegen zu stemmen, denn seine ganze Liebe gilt – neben der Musik – seiner Cousine. Und so fasst der junge Musiker einen ungewöhnlichen und lebensverändernden Entschluss. WER SCHLÄFT, LIEBT NICHT … und weil wir alle schlafen müssen, können wir nicht lieben, und weil wir lieben müssen, können wir nicht schlafen. Ein Entkommen ist nur möglich: im Tod. Tizian Steffen entwickelt sein Freies Diplom in Zeitgenössischer Puppenspielkunst als Gast am Deutsch-Sorbischen Volkstheater Bautzen. Unterstützt wird er dabei von Regisseur Kerem Hillel und Dramaturgin Mona Schlatter. Die drei jungen Künstler:innen sind Teil des freien Kollektivs Ensemble ßahar, das sich seit einigen Jahren in ihren Produktionen mit der Verbindung von Puppen- und Musiktheater beschäftigt. Nach lyrisch-dramatischen Musikwerken bekannter Komponisten, wie etwa Arnold Schönbergs „Pierrot Lunaire“ und Claude Debussys „L´enfant prodigue“, widmet sich das Kollektiv erstmals einem rein schriftstellerischen Werk, dessen Herzstück aber die Musik und das aufwühlende Schicksal eines hochbegabten Orgelspielers und Liebenden ist. Zusammen mit Ensemble-Spielerin Marharyta Pshenitsyna wird Tizian Steffen, der selbst Organist ist, den international gefeierten Roman des österreichischen Schriftstellers Robert Schneider als Spiel mit Menschen, Objekten und einer Orgel auf die Bühne bringen.
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Burgtheater, großer Saal
Burgtheater, großer Saal

Die Welle

von ReinholdTritt

nach dem Roman von Morton Rhue und der Kurzgeschichte von Ron Jones, Deutsch von Hans-Georg Noack

Eine Inszenierung des Theaterklubs für junge Leute

Es wird immer aktuell bleiben. Die Frage, wie konnte der Nationalismus von 1933 bis 1945 solche Massen bewegen, die sich, bewusst oder unbewusst, den unglaublichen Grausamkeiten dieses Faschismus gebeugt haben? 19 junge Menschen des Theaterklubs für junge Leute haben sich sich mit der Erarbeitung des Theaterstückes dieser Frage gestellt und sich tief in den Mechanismus einer Bewegung begeben, die deutlich macht, dass so etwas auch heute und wahrscheinlich zu jeder Zeit möglich ist. Gerade aufgrund des Spiels Gleichaltriger könnte es besonders für Schulen interessant sein, sich diesem Thema auf theatralischer Ebene zu nähern und bei Schülern das Verständnis, die Nähe zur Geschichte und zur Aktualität auf einer visuellen und im besten Fall sogar emotionalen Ebene erfahrbar zu machen. Der Film, sowie das Theaterstück fordern das Hinterfragen aktueller Ereignisse und die Suche der eigenen Identität in einer durch die Medien noch komplexeren Zeit, als vor rund 90 Jahren. Die 19 jungen Menschen, Paula, Luisa, Dominik, Valerie, Marieke, Max, Tamika, Malte, Khira, Elias, Marlene, Ksuscha, Eva, Greta, Elisabeth, Johanna, Caroline, und Helena haben sich gemeinsam auf eine Zeitreise begeben, auf die sie Euch, liebe Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer, Eltern und alle interessierten Menschen mitnehmen möchten. Denn eines ist klar: „Ob jung oder alt“ dieser wichtige Teil deutscher Geschichte darf nicht in Vergessenheit geraten. In diesem Sinne: Wir freuen uns riesig auf Euch! Rollen:: Betty Ross (Lehrerin der Kl.10): Paula Kittel Christy Ross (Lehrerin der Kl. 6c): Luisa Thomas Direktor Owen (Trainer Schiller) : Dominik Grieshaar Klasse 10 Laurie Sanders: Marieke Reimann Robert Billings: Valerie Ebert David Collins: Max Robert Kersten Brad Marlowe: Tamika Jahnke Brian Ammons: Malte Janus Schönherr Amy Smith: Khira Simon Alex Cooper: Valerie Ebert Milan Baker: Elias Hoffmann Charlie & Mutter von Jerome: Marlene Burkhardt Klasse 6c Elisabeth Elisabeth Klewin Greta Greta Brückner Johanna Johanna Schmidt Eva Eva Schwer Caroline Caroline Petzold Ksuscha Oksana Kobzar Helena Helena Wagner


großes Haus, Hauptbühne
großes Haus, Hauptbühne

Der Drache

Märchenkomödie in drei Akten von Jewegeni Schwarz

Aus dem Russischen von Günther Jäniche

Eine Stadt ist vor langer Zeit in die Hände eines Drachen gefallen. Er beutet die Bewohner schamlos aus. Einmal im Jahr muss ihm außerdem eine Jungfrau geopfert werden. Die Stadtbevölkerung hat sich mit der Situation abgefunden. Immerhin garantiert sie ihnen Stabilität. Auch die mörderischste und ungerechteste Diktatur kann funktionieren, solange sie den Menschen vermeintliche Sicherheit bietet. Doch dann kommt ein junger Fremder, Ritter Lanzelot, in die Stadt und stellt die alte, zweifelhafte Ordnung in Frage. Er tötet den Drachen, doch wie gehen die Stadtoberen und die Bürger mit der neuen Situation um? In scheinbarer Naivität schrieb Jewgeni Schwarz 1943 seine Geschichte vom tyrannischen Drachen und den opportunistischen Untertanen als märchenhafte Parabel. In Wirklichkeit entstand ein hochbrisantes, zeitkritisches Stück, das zur Entstehungszeit die deutsche Nazi-Diktatur anprangerte. Doch getroffen fühlten sich später auch die osteuropäischen Regimes. Und heute? Heute ist die Diagnose dieses Stückes fast noch beängstigender geworden. Denn Schwarz führt in seiner Theaterparabel den Beweis, dass nur eines schlimmer ist als Tyrannei und Willkürherrschaft: nämlich die Verinnerlichung der Mechanismen und Werte eines solchen Herrschaftssystems. „Der Drache“ von heute hat viele Köpfe und leben wir nicht trotzdem träge weiter, als ob das alles normal wäre und man ja sowieso nichts tun kann… Was würden wir einem Ritter Lanzelot antworten, der uns auffordern würde, die Komfortzone zu verlassen und unser Leben zu ändern?
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Burgtheater, kleiner Saal
Puppentheater
Burgtheater, kleiner Saal

Nichts wie weg! Vom Aufbruch ins Leben

nach H.C. Andersens Märchen "Die Hirtin und der Schornsteinfeger" mit Puppen, Schauspiel und Objekten von Caren Pfeil

ab 12 J.

„Hier ist doch nichts mehr…“ So sieht das zumindest die 15-jährige Enkelin, die ihren Großvater noch einmal kurz besuchen will, bevor sie weg geht – nichts wie weg – für immer! Sie träumt von einem anderen Leben und will das Alte hinter sich lassen. Nicht einmal das Abschiedsgeschenk des Großvaters, einen alten Teller mit zwei Figuren, will sie mitnehmen. Dabei hat es mit denen etwas ganz Besonderes auf sich. Mit ihnen ist eine ungewöhnliche Aufbruchsgeschichte verbunden, in der sich eine Hirtin und ein Schornsteinfeger entscheiden, ihre heimelige Wohnstube zu verlassen. So wollen sie verhindern, dass der bocksbeinige, aus Holz geschnitzte Kriegsgeneral die empfindsame Hirtin heiraten kann, wie es ihr Vormund, eine mechanische Figur, die zu allem immer nur nickt, diesem versprochen hat. Den beiden Verliebten bleibt nur die Flucht durch den Kamin. Doch auf dem Weg durch den Schornstein beschleichen sie Ängste und Zweifel. Nur mit viel Anstrengung und dem Mut, an ihre Träume zu glauben, gelingt ihnen das fast Unmögliche: Sie erreichen das „Dach zur Welt“. Von hier aus haben sie einen atemberaubenden, freien Blick über die nächtliche Stadt, von dem der Hirtin ganz schwindelig wird. Ob sie den nächsten Schritt wagen werden, hinein in die Welt? In ihrem Puppenspiel „Nichts wie weg!“ nach Hans Christian Andersens Märchen „Die Hirtin und der Schornsteinfeger“ inszeniert Caren Pfeil eine konfliktreiche Begegnung der Jugend mit der Großelterngeneration, in der die Sehnsucht nach einem anderen Leben und das Festhalten an Vertrautem miteinander streiten. Vor dem Hintergrund der zunehmenden Abwanderung junger Menschen aus den ostdeutschen Bundesländern und den Erfahrungen der Älteren mit der DDR-Diktatur und den Veränderungen seit der Wiedereinigung trifft Fernweh auf Heimweh, die Flucht vor dem Alten auf die Angst vor dem Neuen.

Premiere

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Burgtheater, großer Saal
Burgtheater, großer Saal

Antigone

von Jean Anouilh

Deutsch von Franz Geiger

Gemeinschaftsprojekt mit dem Schillergymnasium Bautzen

ANTIGONE - gegen ein Gesetz, das ihrem Gewissen widerspricht. Gegen eine Welt, in der Macht mehr zählt als Menschlichkeit. Ihr leiser Widerstand wird zum lauten Aufschrei – und kostet sie das Leben. Nick Schwarz bringt Jean Anouilhs „Antigone“ in einer modernen Fassung auf die Bühne – packend, bildstark und erschreckend aktuell. Was ist gerecht? Wie weit darf der Staat gehen? Und wann muss der Einzelne Haltung zeigen? Die Inszenierung ist ein atmosphärisch modernes Theatererlebnis, das durch eigens komponierte Musik von Christopher Zorn und Nick Schwarz seine emotionale Tiefe entfaltet. Klang, Licht und Spiel verbinden sich zu einem intensiven Gesamtbild, das die Widersprüche zwischen Gesetz und Gewissen spürbar macht. „ANTIGONE“ ist eine Kooperation mit dem Schiller-Gymnasium Bautzen und Teil der theaterpädagogischen Arbeit des Hauses. Für Schulklassen und Jugendgruppen gibt es ergänzendes Material zur Vorbereitung und Nachbesprechung. Mit: Helene Heinke: Antigone Kiara Schönbach: Ismene Laura Morgenegg: Amme Till Buchholz: Kreon Linus Nowak: Hämon Klara Kleicke: Wächter Katharina Wachner: Sprecher 1 Vanessa Dorn: Sprecher 2 Lena Albuja: Sprecher 3 Die im Spielplan aufgeführten Vorstellungen am Vormittag sind Schulvorstellungen. Reservierungen für diese Termine richten Sie bitte an: theaterpaedagogik@theater-bautzen.de


Im Rahmen der "Frauenaktionswochen im Landkreis Bautzen 2026"

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großes Haus, Hauptbühne
großes Haus, Hauptbühne

Skazany pryzlak (Der Partylöwe)

Komödie von Lars Albaum

übersetzt von Měrana Cušcyna

In obersorbischer Sprache mit Simultanübersetzung ins Deutsche

Wito Wjesela, Landtagsabgeordneter aus der Oberlausitz, kann sein Glück nicht fassen: Es flattert ihm völlig unvermittelt eine Einladung zur privaten Cocktailparty beim sächsischen Bauminister ins Haus. Insider wissen: Wer bei dieser exklusiven kleinen Abendveranstaltung dabei sein darf, hat gute Chancen auf einen politischen Karrieresprung. Endlich weg von den hinteren Plätzen der Fraktion und ins politische Rampenlicht, davon träumt Wito schon lange. Allerdings schätzt der Minister ausdrücklich Menschen mit ausgeprägtem Humor. Den jedoch besitzt Wito Wjesela so gar nicht. Er ist ein fachlich kompetenter Ingenieur, aber keine Ulknudel. Da die Party aber schon am selben Abend stattfindet, heuert der Hinterbänkler in der Not einen namhaften Comedian an. Da Olaf Schubert oder Tom Pauls keine Zeit hatten, soll Tim Baumann ihn coachen. Soweit so gut. Aber dann geschieht wie in jeder guten Komödie allerlei Unvorhersehbares - Wjeselas Frau hat am selben Tag ein völlig anderes Programm geplant, Tim Baumanns Freundin macht überraschend Schluss mit ihm und kreuzt zum allem Unglück auch noch bei Wjeselas zuhause auf, was die Gattin Witos wenig erfreut, da sie die falschen Schlüsse zieht. Als dann auch noch der Minister auftaucht, scheint das Chaos perfekt. Doch unter Beanspruchung der Lachmuskulatur des Publikums findet sich am Ende alles zum.... na, sehen Sie selbst!

posledni raz / zum letzten Mal

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Burgtheater, kleiner Saal
Puppentheater
Burgtheater, kleiner Saal

Nichts wie weg! Vom Aufbruch ins Leben

nach H.C. Andersens Märchen "Die Hirtin und der Schornsteinfeger" mit Puppen, Schauspiel und Objekten von Caren Pfeil

ab 12 J.

„Hier ist doch nichts mehr…“ So sieht das zumindest die 15-jährige Enkelin, die ihren Großvater noch einmal kurz besuchen will, bevor sie weg geht – nichts wie weg – für immer! Sie träumt von einem anderen Leben und will das Alte hinter sich lassen. Nicht einmal das Abschiedsgeschenk des Großvaters, einen alten Teller mit zwei Figuren, will sie mitnehmen. Dabei hat es mit denen etwas ganz Besonderes auf sich. Mit ihnen ist eine ungewöhnliche Aufbruchsgeschichte verbunden, in der sich eine Hirtin und ein Schornsteinfeger entscheiden, ihre heimelige Wohnstube zu verlassen. So wollen sie verhindern, dass der bocksbeinige, aus Holz geschnitzte Kriegsgeneral die empfindsame Hirtin heiraten kann, wie es ihr Vormund, eine mechanische Figur, die zu allem immer nur nickt, diesem versprochen hat. Den beiden Verliebten bleibt nur die Flucht durch den Kamin. Doch auf dem Weg durch den Schornstein beschleichen sie Ängste und Zweifel. Nur mit viel Anstrengung und dem Mut, an ihre Träume zu glauben, gelingt ihnen das fast Unmögliche: Sie erreichen das „Dach zur Welt“. Von hier aus haben sie einen atemberaubenden, freien Blick über die nächtliche Stadt, von dem der Hirtin ganz schwindelig wird. Ob sie den nächsten Schritt wagen werden, hinein in die Welt? In ihrem Puppenspiel „Nichts wie weg!“ nach Hans Christian Andersens Märchen „Die Hirtin und der Schornsteinfeger“ inszeniert Caren Pfeil eine konfliktreiche Begegnung der Jugend mit der Großelterngeneration, in der die Sehnsucht nach einem anderen Leben und das Festhalten an Vertrautem miteinander streiten. Vor dem Hintergrund der zunehmenden Abwanderung junger Menschen aus den ostdeutschen Bundesländern und den Erfahrungen der Älteren mit der DDR-Diktatur und den Veränderungen seit der Wiedereinigung trifft Fernweh auf Heimweh, die Flucht vor dem Alten auf die Angst vor dem Neuen.



Burgtheater, kleiner Saal
Puppentheater
Burgtheater, kleiner Saal

Nichts wie weg! Vom Aufbruch ins Leben

nach H.C. Andersens Märchen "Die Hirtin und der Schornsteinfeger" mit Puppen, Schauspiel und Objekten von Caren Pfeil

ab 12 J.

„Hier ist doch nichts mehr…“ So sieht das zumindest die 15-jährige Enkelin, die ihren Großvater noch einmal kurz besuchen will, bevor sie weg geht – nichts wie weg – für immer! Sie träumt von einem anderen Leben und will das Alte hinter sich lassen. Nicht einmal das Abschiedsgeschenk des Großvaters, einen alten Teller mit zwei Figuren, will sie mitnehmen. Dabei hat es mit denen etwas ganz Besonderes auf sich. Mit ihnen ist eine ungewöhnliche Aufbruchsgeschichte verbunden, in der sich eine Hirtin und ein Schornsteinfeger entscheiden, ihre heimelige Wohnstube zu verlassen. So wollen sie verhindern, dass der bocksbeinige, aus Holz geschnitzte Kriegsgeneral die empfindsame Hirtin heiraten kann, wie es ihr Vormund, eine mechanische Figur, die zu allem immer nur nickt, diesem versprochen hat. Den beiden Verliebten bleibt nur die Flucht durch den Kamin. Doch auf dem Weg durch den Schornstein beschleichen sie Ängste und Zweifel. Nur mit viel Anstrengung und dem Mut, an ihre Träume zu glauben, gelingt ihnen das fast Unmögliche: Sie erreichen das „Dach zur Welt“. Von hier aus haben sie einen atemberaubenden, freien Blick über die nächtliche Stadt, von dem der Hirtin ganz schwindelig wird. Ob sie den nächsten Schritt wagen werden, hinein in die Welt? In ihrem Puppenspiel „Nichts wie weg!“ nach Hans Christian Andersens Märchen „Die Hirtin und der Schornsteinfeger“ inszeniert Caren Pfeil eine konfliktreiche Begegnung der Jugend mit der Großelterngeneration, in der die Sehnsucht nach einem anderen Leben und das Festhalten an Vertrautem miteinander streiten. Vor dem Hintergrund der zunehmenden Abwanderung junger Menschen aus den ostdeutschen Bundesländern und den Erfahrungen der Älteren mit der DDR-Diktatur und den Veränderungen seit der Wiedereinigung trifft Fernweh auf Heimweh, die Flucht vor dem Alten auf die Angst vor dem Neuen.

Burgtheater, großer Saal
Burgtheater, großer Saal

Räuberinnen

Frei nach Friedrich Schiller

Fassung von Katja Reimann, Leonie Mann

Eine Inszenierung des THEATERKLUBS FÜR JUNGE LEUTE

Die neueste Produktion des Theaterklubs für junge Leute, richtet sich vor allem an Lehrerinnen und Lehrer, die ihren Schülern und Schülerinnen „Die Räuber“ von Friedrich Schiller auf eine moderne und kurzweilige Art und Weise nahebringen oder den Unterricht visuell ergänzen möchten. Wir bieten Nachgespräche an, um die Jugendlichen auf und vor der Bühne miteinander ins Gespräch kommen zu lassen. Das hat sich bei „Die Welle 2.025“ als äußerst inspirierend und interessant erwiesen. Voraussichtlich wird es „Räuber*Innen“ nur 8x, (2x pro Monat) diese  Spielzeit geben, da dann einige Mitglieder in die Welt ziehen. Wir würden uns über Euer Interesse und Eure Besuche sehr freuen. Natürlich auch in Eurer Freizeit. Eure Räuber*Innen Friedrich Schiller stellte mit "Die Räuber" der Gesellschaft Fragen, die auch heute relevant sind: Die Themen Ungerechtigkeit, Doppelmoral und Versagensängste lassen sich in jeder Epoche wiederfinden. Doch was genau ist es, was uns heute beschäftigt? Gleichberechtigung und Patriarchat sind Worte, mit denen man oft konfrontiert ist. Also stellen wir uns nun die Frage: Wäre die Geschichte noch die Selbe, wenn aus zwei Brüdern, zwei Schwestern werden? Aus Karl und Franz, Karla und Franziska? Der Alte Moor plötzlich eine Mutter ist und Amalia Emilian wird? Ein Stück über die heutige Welt und einen Versuch, Gerechtigkeit in dieser zu schaffen. Regie: Katja Reimann, Leonie Mann Mit: Marlene Burkhardt, Lu Thomas, Max Robert Kersten, Johanna Schmidt, Sharleen Lehmann, Valerie Ebert, Elisabeth Klewin, Caroline Petzold, Elena Dobrzykowski, Oksana Kobzar, Nils Matschulla Marieke Reimann, Paula Kittel, Malte Janus Schönherr, Eva Schwerk, Natalie Rönsch, Tamika Jajnke, Khira Simon, Magdalena Sarah Käßner, Mena
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Burgtheater, großer Saal
Burgtheater, großer Saal

Räuberinnen

Frei nach Friedrich Schiller

Fassung von Katja Reimann, Leonie Mann

Eine Inszenierung des THEATERKLUBS FÜR JUNGE LEUTE

Die neueste Produktion des Theaterklubs für junge Leute, richtet sich vor allem an Lehrerinnen und Lehrer, die ihren Schülern und Schülerinnen „Die Räuber“ von Friedrich Schiller auf eine moderne und kurzweilige Art und Weise nahebringen oder den Unterricht visuell ergänzen möchten. Wir bieten Nachgespräche an, um die Jugendlichen auf und vor der Bühne miteinander ins Gespräch kommen zu lassen. Das hat sich bei „Die Welle 2.025“ als äußerst inspirierend und interessant erwiesen. Voraussichtlich wird es „Räuber*Innen“ nur 8x, (2x pro Monat) diese  Spielzeit geben, da dann einige Mitglieder in die Welt ziehen. Wir würden uns über Euer Interesse und Eure Besuche sehr freuen. Natürlich auch in Eurer Freizeit. Eure Räuber*Innen Friedrich Schiller stellte mit "Die Räuber" der Gesellschaft Fragen, die auch heute relevant sind: Die Themen Ungerechtigkeit, Doppelmoral und Versagensängste lassen sich in jeder Epoche wiederfinden. Doch was genau ist es, was uns heute beschäftigt? Gleichberechtigung und Patriarchat sind Worte, mit denen man oft konfrontiert ist. Also stellen wir uns nun die Frage: Wäre die Geschichte noch die Selbe, wenn aus zwei Brüdern, zwei Schwestern werden? Aus Karl und Franz, Karla und Franziska? Der Alte Moor plötzlich eine Mutter ist und Amalia Emilian wird? Ein Stück über die heutige Welt und einen Versuch, Gerechtigkeit in dieser zu schaffen. Regie: Katja Reimann, Leonie Mann Mit: Marlene Burkhardt, Lu Thomas, Max Robert Kersten, Johanna Schmidt, Sharleen Lehmann, Valerie Ebert, Elisabeth Klewin, Caroline Petzold, Elena Dobrzykowski, Oksana Kobzar, Nils Matschulla Marieke Reimann, Paula Kittel, Malte Janus Schönherr, Eva Schwerk, Natalie Rönsch, Tamika Jajnke, Khira Simon, Magdalena Sarah Käßner, Mena
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Burgtheater, kleiner Saal
Puppentheater
Burgtheater, kleiner Saal

Nichts wie weg! Vom Aufbruch ins Leben

nach H.C. Andersens Märchen "Die Hirtin und der Schornsteinfeger" mit Puppen, Schauspiel und Objekten von Caren Pfeil

ab 12 J.

„Hier ist doch nichts mehr…“ So sieht das zumindest die 15-jährige Enkelin, die ihren Großvater noch einmal kurz besuchen will, bevor sie weg geht – nichts wie weg – für immer! Sie träumt von einem anderen Leben und will das Alte hinter sich lassen. Nicht einmal das Abschiedsgeschenk des Großvaters, einen alten Teller mit zwei Figuren, will sie mitnehmen. Dabei hat es mit denen etwas ganz Besonderes auf sich. Mit ihnen ist eine ungewöhnliche Aufbruchsgeschichte verbunden, in der sich eine Hirtin und ein Schornsteinfeger entscheiden, ihre heimelige Wohnstube zu verlassen. So wollen sie verhindern, dass der bocksbeinige, aus Holz geschnitzte Kriegsgeneral die empfindsame Hirtin heiraten kann, wie es ihr Vormund, eine mechanische Figur, die zu allem immer nur nickt, diesem versprochen hat. Den beiden Verliebten bleibt nur die Flucht durch den Kamin. Doch auf dem Weg durch den Schornstein beschleichen sie Ängste und Zweifel. Nur mit viel Anstrengung und dem Mut, an ihre Träume zu glauben, gelingt ihnen das fast Unmögliche: Sie erreichen das „Dach zur Welt“. Von hier aus haben sie einen atemberaubenden, freien Blick über die nächtliche Stadt, von dem der Hirtin ganz schwindelig wird. Ob sie den nächsten Schritt wagen werden, hinein in die Welt? In ihrem Puppenspiel „Nichts wie weg!“ nach Hans Christian Andersens Märchen „Die Hirtin und der Schornsteinfeger“ inszeniert Caren Pfeil eine konfliktreiche Begegnung der Jugend mit der Großelterngeneration, in der die Sehnsucht nach einem anderen Leben und das Festhalten an Vertrautem miteinander streiten. Vor dem Hintergrund der zunehmenden Abwanderung junger Menschen aus den ostdeutschen Bundesländern und den Erfahrungen der Älteren mit der DDR-Diktatur und den Veränderungen seit der Wiedereinigung trifft Fernweh auf Heimweh, die Flucht vor dem Alten auf die Angst vor dem Neuen.





Burgtheater, großer Saal
Puppentheater
Burgtheater, großer Saal

Mein Kampf

Farce mit Puppen von George Tabori

Deutsch von Ursula Grützmacher-Tabori

„Inhalt eines jeden Witzes ist die Katastrophe oder etwas ganz Schönes… Der Witz ist sozusagen ein Rettungsring, nicht Flucht vor der Realität, sondern Realität.“ George Tabori Wien um 1910. Der jüdische Buchverkäufer Schlomo Herzl und sein Freund Lobkowitz - ein entlassener Koscher-Koch, der sich für Gott hält und mit Herzl ein merkwürdiges Herr-und-Knechtspiel spielt - wohnen mit anderen gescheiterten Existenzen, Dieben, Studenten und Tagespennernin einem Männerwohnheim in der Blutgasse. Eines Tages schneit ein junger Mann herein: Adolf Hitler aus Braunau-am-Inn, der sich mit seinen Aquarellen von fragwürdiger Qualität an der Wiener Akademie der Schönen Künste bewerben will. Nach dem Gebot der Nächstenliebe nimmt sich Herzl des unbeholfenen, flegelhaften Provinzlers und emotionslosen Cholerikers an, versucht ihn zu erziehen und ihm mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. Die mütterliche Liebe und Zuwendung bleibt nicht ohne Wirkung, doch anders als erhofft: Hitler gefällt sich in der Rolle des Täters und Welteroberers, verführt Schlomos junge Freundin, stiehlt ihm den Titel seines unvollendeten Buches „Mein Kampf“, verbündet sich mit Frau Tod und lässt Schlomos Huhn Mizzi schlachten und zubereiten… ein Vorgeschmack auf die zukünftigenSchrecken. Mit George Taboris „Mein Kampf“ bringt das Puppentheater eine ungeheuerliche Liebesgeschichte auf die Bühne – eine surreale Geisterstunde und verzweifelte Clowneske im Geiste Samuel Becketts, die voll überbordendem Intellekt und bösem Witz gegen Normen verstößt, Sinn und Werte auflöst und die Weltordnung angegriffen zurücklässt. In der unheilvollen Liaison zwischen Jude und Hitler werden Täter- und Opferstatus vermischt und die wechselseitige Abhängigkeit offenbar. Dies findet im inszenatorischen Konzept der ersten Erwachseneninszenierung von Tim Heilmann für seine Sparte eine gespenstische Entsprechung: Hitler wird als Puppe von den Bewohnern des Asylheims geführt. Kein Hitler ohne „Mitspieler“ also. Damit macht die Inszenierung aufmerksam auf die Verantwortung jedes einzelnen im „Kampf“ gegen das Erstarken demokratie- und menschenfeindlicher Kräfte.
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Burgtheater, großer Saal
Puppentheater
Burgtheater, großer Saal

Arsen und Spitzenhäubchen

Kriminalkomödie mit Puppen von Joseph Kesselring

Deutsch von Uwe B. Carstensen

12 Leichen im Keller! Das ist die stolze Bilanz der Schwestern Abby und Martha Brewster. Die beiden reizenden älteren Damen sind in ihrem Dorf überaus beliebt bei Nachbarn und Mitmenschen, sind sie doch die gelebte Nächstenliebe in Person! Was jedoch niemand ahnt: Die beiden gehen einem überaus mörderischem Hobby nach, bringen sie doch nur zu gerne ältere, alleinstehende Herren mittels vergiftetem Holunderwein unter die Erde - um sie "Gott näher zu bringen". Bei der Beseitigung der Leichen hilft ihnen ihr zurückgebliebener Neffe Otto, der sich für Otto von Bismarck hält und den sie davon überzeugen, er müsste im Keller des Hauses den Nord-Ostseekanal graben. Bei einem Besuch findet ihr Neffe Mortimer zufällig eine Leiche in der Wohnung und kommt den beiden Damen so auf die Schliche. Entsetzt versucht er, seinen Bruder Otto in eine Nervenheilanstalt einweisen zu lassen, um das mörderische Treiben zu beenden. Doch noch während er sich um die Formalitäten kümmert, taucht sein verschollen geglaubter Bruder Jonathan auf, der seinerseits als Serienkiller auf der Flucht vor der Polizei ist. Die Verstrickungen und absurden Verwicklungen nehmen ihren Lauf, in dessen Folge zudem eine Pfarrerstochter (Mortimers Verlobte), zwei Polizisten (nicht von der hellsten Sorte) und der Handlanger von Massenmörder Jonathan (ein gescheiterter Chirurg) die bizarre Versammlung in der alten Villa komplettieren. „Arsen und Spitzenhäubchen“ zählt zu Recht zu den berühmtesten Kriminalkomödien aller Zeiten. Den Status eines (Film)Klassikers verdankt das Stück nicht zuletzt der berühmten Verfilmung von 1941 mit Cary Grant in der Hauptrolle des Mortimer. Nach dem letztjährigen großen Erfolg der Abendspielplanproduktion „Mein Kampf“ von George Tabori widmet sich Spartenleiter Tim Heilmann diesmal diesem Klassiker des schwarzen Humors. Der besondere Reiz liegt bei dieser Inszenierung im rasanten Zusammenspiel von neun Hand-und Klappmaulpuppen, die in irr witzigem Tempo einen Menschen (nämlich die Hauptrolle des Mortimer) sprichwörtlich „zum Schwitzen bringen“.
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Burgtheater, kleiner Saal
Puppentheater

Burgtheater, kleiner Saal
Puppentheater






Burgtheater, kleiner Saal
Puppentheater
Burgtheater, kleiner Saal

Der fabelhafte Garten des Fusselkopf Senfkorn

Ein träumerisch-bunter Jahresreigen mit Puppen, Musik und Tanz von Gabriele Hänel

Puppentheater ab 4 J.

Der lebenslustige, kleine Faun Fusselkopf Senfkorn lebt zwischen Blumen, Gräsern und Bäumen und kennt die Freuden und Sorgen der Pflanzen und Tiere viel besser als jeder Förster oder Gärtner, denn er ist mit seinen spitzen Waldgeist-Ohren ein begabter Zuhörer. So weiß er, dass Hummelkönigin Bombulina im Frühling nicht genügend Futter findet und Frosch Oggeldog wütend darüber ist, dass seine geliebten Seerosen immer weniger werden. Auch der Hirschkäfer und die arbeitssüchtige Ameise tragen ihr Kummersäckchen mit sich herum. Oftmals helfen sich die Tiere gegenseitig. Doch klappt das nicht, können sie auf Fusselkopf zählen, denn er ist ein Naturtalent und großer Erfinder in kleinen Dingen. Darüber hinaus liebt er die Tänze und Gesänge der Insekten. Im Sommer musiziert Maestro Grille so wundervoll, die Libelle Maraya fliegt mit ihren schimmernden Flügeln durch die Luft und alle feiern die Schönheit der Natur. Doch irgendwann wird es kälter, auf den Herbst folgt der Winter und Schnee und Eis bedecken plötzlich die Pflanzen. Die Tiere haben ihre Unterschlüpfe bezogen, nur Maestro Grille und Libelle Maraya sind zurück geblieben und suchen nach einem warmen Ort zum Überwintern. Die beiden Künstlerfreunde haben vergessen vorzusorgen und Hirschkäfer, Hummel und Frosch versagen ihnen die Gastfreundschaft. Nur Faun Fusselkopf hat noch ein offenes Ohr für ihre Not. Kann er Grille und Libelle retten? Mit den Mitteln von Musik, Tanz und Figurentheater erzählt Autorin und Regisseurin Gabriele Hänel – angeregt von der Äsop-Fabel „Die Grille und die Ameise“ – eine unterhaltsame und zugleich anrührende Geschichte über die zerbrechliche und schützenswerte Welt der Tiere und Pflanzen. Die kleinen Zuschauerinnen und Zuschauer lauschen im „FABELHAFTEN GARTEN des Fusselkopf Senfkorn“ der Stimme von Kunst und Natur, begegnen verschiedenen Tieren und erleben mit ihnen eine Reise durch das Jahr.
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großes Haus, Hauptbühne
großes Haus, Hauptbühne

Die Wunderübung

Komödie von Daniel Glattauer

"Es war Liebe auf den ersten Blick, damals, als sie gemeinsam abgetaucht sind, im warmen, klaren Wasser des Roten Meeres. Perfekte Harmonie und vollstes Vertrauen in den anderen, allerdings nur unter Wasser. Vielleicht hätten sie nie auftauchen dürfen? ...“ - Aber sie sind aufgetaucht und sitzen nun nach 17 Jahren Ehe beim Paartherapeuten, um ihre Beziehung zu retten. Der sieht sofort: das ist ein Paar im fortgeschrittenen Kampfstadium, alles läuft gegeneinander. Nur in der Polemik sind sie ein perfekt eingespieltes Team und bleiben einander nichts schuldig. Der Therapeut entschließt sich sofort eine ganz spezielle Maßnahme zu testen: DIE WUNDERÜBUNG: ER und SIE mögen sich das Wunder vorstellen, sie wachten auf, und die Welt sei wieder in Ordnung. Was löst das aus?... Auf jeden Fall die Lachmuskulatur des Publikums… Diese wunderbare Komödie des österreichischen Erfolgsautors Daniel Glattauer (Gut gegen Nordwind) hat nicht nur die Theaterbühnen erobert, sondern es auch auf die Kinoleinwand geschafft (u.a. mit Devid Striesow). Schauspieler und Regisseur Peter Kube, ein Urgestein sächsischen Humors, Mitglied des Zwingertrios, langjähriger Schauspieldirektor der Landesbühnen Sachsen, hat in Bautzen als Gast schon öfter seine komödiantische Duftmarke gesetzt (u.a. Die Fruchtfliege, Oscar, Dinner für Spinner, Endlich allein, Ein Mann sieht rosa). Und nicht vergessen: Die beste Therapie gegen die Widrigkeiten des Lebens ist ein herzerfrischendes und kollektives LACHEN!
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großes Haus, Hauptbühne
großes Haus, Hauptbühne

Krabat

Familienoper in 19 Szenen von Marius Felix Lange

Gerhart-Hauptmann-Theater Görlitz-Zittau GmbH

Das sorbische Niederland im Jahr 1642. Es herrscht Krieg in Europa, ein blutiger Krieg, den die Geschichtsschreiber später den Dreißigjährigen nennen werden. Der Schwarzmüller steckt in der Klemme. Er kann kaum noch Gesellen finden. Zu vielen jungen Männern haben die Kämpfe das Leben geraubt. Andere sind an Hunger oder Krankheiten gestorben oder aus ihrer Heimat geflohen. Aber der Müller braucht dringend neue Gehilfen, hat er doch mit der Todesgöttin Smjertnica einen Vertrag geschlossen: Jahr für Jahr zum Osterfest muss er ihr unter der Bedingung, dass stets zwölf Müllerburschen bei ihm arbeiten, einen dieser Jungen opfern. Gelingt ihm dies nicht, hat er sein Leben verwirkt und muss sterben. Hoffnung schöpft er aus der dunklen Magie. Als er in seinem Zauberbuch ein Kapitel entdeckt, das beschreibt, wie ein Mühlrad zu einer Zeitmaschine werden kann, probiert er den schwarzen Zauber aus und findet so Krabat, einen Jungen aus der Zukunft. Er lockt ihn in die Mühle, wo Krabat nicht nur arbeiten muss, sondern bald auch des Müllers Nachfolger werden soll. Doch Krabat durchschaut das Treiben des Müllers und stellt sich ihm mit Mut und Schläue entgegen. In Kooperation mit dem Lausitz Festival hat das Gerhart-Hauptmann-Theater Marius Felix Lange beauftragt, aus dem sorbischen Sagenstoff um Krabat eine Oper zu schreiben. In der Region kein Unbekannter, seit in Görlitz seine Märchenoper Schneewittchen aufgeführt wurde, ist der Komponist und Librettist durch die Lausitz gereist. Er hat die alten Sagen, Traditionen und Lieder erkundet, sie gesammelt und für uns zu einem beeindruckenden Musiktheaterwerk für die ganze Familie geformt. Musikalische Leitung GMD Roman Brogli-Sacher Regie Rebekka Stanzel Ausstattung Vinzenz Hegemann Dramaturgie Martin Stefke, Alexander Meier-Dörzenbach, André Meyer Choreinstudierung Albert Seidl Koproduktion mit dem Lausitz Festival

Premiere

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großes Haus, Hauptbühne
großes Haus, Hauptbühne

Der Drache

Märchenkomödie in drei Akten von Jewegeni Schwarz

Aus dem Russischen von Günther Jäniche

Eine Stadt ist vor langer Zeit in die Hände eines Drachen gefallen. Er beutet die Bewohner schamlos aus. Einmal im Jahr muss ihm außerdem eine Jungfrau geopfert werden. Die Stadtbevölkerung hat sich mit der Situation abgefunden. Immerhin garantiert sie ihnen Stabilität. Auch die mörderischste und ungerechteste Diktatur kann funktionieren, solange sie den Menschen vermeintliche Sicherheit bietet. Doch dann kommt ein junger Fremder, Ritter Lanzelot, in die Stadt und stellt die alte, zweifelhafte Ordnung in Frage. Er tötet den Drachen, doch wie gehen die Stadtoberen und die Bürger mit der neuen Situation um? In scheinbarer Naivität schrieb Jewgeni Schwarz 1943 seine Geschichte vom tyrannischen Drachen und den opportunistischen Untertanen als märchenhafte Parabel. In Wirklichkeit entstand ein hochbrisantes, zeitkritisches Stück, das zur Entstehungszeit die deutsche Nazi-Diktatur anprangerte. Doch getroffen fühlten sich später auch die osteuropäischen Regimes. Und heute? Heute ist die Diagnose dieses Stückes fast noch beängstigender geworden. Denn Schwarz führt in seiner Theaterparabel den Beweis, dass nur eines schlimmer ist als Tyrannei und Willkürherrschaft: nämlich die Verinnerlichung der Mechanismen und Werte eines solchen Herrschaftssystems. „Der Drache“ von heute hat viele Köpfe und leben wir nicht trotzdem träge weiter, als ob das alles normal wäre und man ja sowieso nichts tun kann… Was würden wir einem Ritter Lanzelot antworten, der uns auffordern würde, die Komfortzone zu verlassen und unser Leben zu ändern?
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großes Haus, Hauptbühne
großes Haus, Hauptbühne

Kafka "... und dass du mir das Liebste bist"

Biographical von Stefan Wolfram

Franz Kafka (1883–1924) blieb sein Leben lang Junggeselle. Dabei galt ihm die Heirat und Kinder zu haben als das Höchste, das einem Menschen gelingen kann: "Heiraten, eine Familie gründen, alle Kinder, welche kommen, hinnehmen, in dieser unsicheren Welt erhalten und gar noch ein wenig führen, ist meiner Überzeugung nach das Äußerste, das einem Menschen überhaupt gelingen kann." (Brief an den Vater) Dennoch war es ihm, trotz dreier Verlobungen, nicht möglich, dauerhaft eine Beziehung zu einer Frau einzugehen. Ein gewichtiger Grund für dieses Scheitern war sicherlich das Verhältnis zu seinen Eltern. Der Mangel an Zuwendung und Aufmerksamkeit in der Kindheit und Jugend führte im Laufe seines Lebens zu einer Angst vor (körperlicher) Nähe: "Der Coitus als Bestrafung des Glücks des Beisammenseins." (Tagebuch vom 14. August 1913). Kafka, den immer das Gefühl bedrückte, nicht seinen Wünschen entsprechend zu leben, hatte eine panische Angst davor, den letzten Rest an Freiheit, den er sich vor allem im Schreiben bewahrte, durch eine dauerhafte Beziehung zu verlieren. Nähe konnte er über Briefe herstellen. So entstanden die schönsten Liebesbriefe der Weltliteratur. Die Beziehungen zu Felice Bauer und Milena Jesenská wurden überwiegend per Brief geführt. Erst kurz vor seinem Tod versuchte er den Ausbruch aus diesem Teufelskreis: wenige Monate lebte er mit Dora Diamant, die den Schwerkranken auch aufopferungsvoll pflegte, gemeinsam in Berlin. Autor und Regisseur Stefan Wolfram erarbeitete nach gründlicher Recherche biografischer Dokumente und unter Einbindung der literarischen Werke Franz Kafkas einen Theaterabend über den unvermindert faszinierenden Dichter und Menschen, auf dessen Spuren man in seinem geliebten Prag noch heute an jeder Ecke stößt.

Theaterschnäppchen des Monats - jede Karte kostet nur 9,00 €

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großes Haus, Hauptbühne
großes Haus, Hauptbühne

Männer

Ein szenischer Liederabend von Franz Wittenbrink

mit Live-Musik

Franz Wittenbrink wurde berühmt durch seine szenischen Liederabende. Er setzt ein Thema, dann findet er Figuren, die oft an der Grenze zum Klischee dieses Thema bedienen und er sucht für diese Figuren Songs, Schlager, Arien, Volks- und Kinderlieder aus, die viel über die Figur verraten, die sie singt. So wird in einem Wittenbrink Abend nur gesungen und gespielt, aber nicht gesprochen - und trotzdem hat man am Ende viel zum jeweiligen Thema erfahren und sich auf jeden Fall gut unterhalten. In Bautzen wurden SEKRETÄRINNEN, ELTERN und ALLE LUST WILL EWIGKEIT Riesenerfolge. Wann ist ein Mann ein Mann? In der musikalischen Revue MÄNNER wird die Spezies "Mann" unter die Lupe genommen. Gastregisseur Jan Jochymski: "Wie ist er - der Mann 2022? – Er ist still geworden, er wartet ab. Verunsichert, wie es nun weitergeht. Was darf er noch sagen? Vieles muss er noch lernen, der Mann 2023, aber wir müssen ihm Zeit geben.“ Männer in einer Therapiegruppe wissen zumindest schon mal, dass bei ihnen etwas schiefläuft. Von hart bis zart, vom Muttersöhnchen bis zum Macho. Auch musikalisch ist das Spektrum sehr breit gefächert und die Zuschauer werden immer wieder überrascht sein, wie witzig es sein kann, wenn ein ganz bestimmter Typ Mann einen ganz bestimmten Hit bestimmt ganz anders interpretiert als erwartet. Angeleitet wird die Männergruppe von der strengen Psychotherapeutin Frau Dr. Dorn (Anna-Maria Brankatschk), die auch stimmgewaltig singend eingreift, und ihrem Helfer am Klavier, dem Musiktherapeuten Herrn Strahl (Tasso Schille). Von Oper bis Kinderlied ist alles dabei.
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Großharthau Grundschule
Puppentheater
Großharthau Grundschule

Der fabelhafte Garten des Fusselkopf Senfkorn

Ein träumerisch-bunter Jahresreigen mit Puppen, Musik und Tanz von Gabriele Hänel

Puppentheater ab 4 J.

Der lebenslustige, kleine Faun Fusselkopf Senfkorn lebt zwischen Blumen, Gräsern und Bäumen und kennt die Freuden und Sorgen der Pflanzen und Tiere viel besser als jeder Förster oder Gärtner, denn er ist mit seinen spitzen Waldgeist-Ohren ein begabter Zuhörer. So weiß er, dass Hummelkönigin Bombulina im Frühling nicht genügend Futter findet und Frosch Oggeldog wütend darüber ist, dass seine geliebten Seerosen immer weniger werden. Auch der Hirschkäfer und die arbeitssüchtige Ameise tragen ihr Kummersäckchen mit sich herum. Oftmals helfen sich die Tiere gegenseitig. Doch klappt das nicht, können sie auf Fusselkopf zählen, denn er ist ein Naturtalent und großer Erfinder in kleinen Dingen. Darüber hinaus liebt er die Tänze und Gesänge der Insekten. Im Sommer musiziert Maestro Grille so wundervoll, die Libelle Maraya fliegt mit ihren schimmernden Flügeln durch die Luft und alle feiern die Schönheit der Natur. Doch irgendwann wird es kälter, auf den Herbst folgt der Winter und Schnee und Eis bedecken plötzlich die Pflanzen. Die Tiere haben ihre Unterschlüpfe bezogen, nur Maestro Grille und Libelle Maraya sind zurück geblieben und suchen nach einem warmen Ort zum Überwintern. Die beiden Künstlerfreunde haben vergessen vorzusorgen und Hirschkäfer, Hummel und Frosch versagen ihnen die Gastfreundschaft. Nur Faun Fusselkopf hat noch ein offenes Ohr für ihre Not. Kann er Grille und Libelle retten? Mit den Mitteln von Musik, Tanz und Figurentheater erzählt Autorin und Regisseurin Gabriele Hänel – angeregt von der Äsop-Fabel „Die Grille und die Ameise“ – eine unterhaltsame und zugleich anrührende Geschichte über die zerbrechliche und schützenswerte Welt der Tiere und Pflanzen. Die kleinen Zuschauerinnen und Zuschauer lauschen im „FABELHAFTEN GARTEN des Fusselkopf Senfkorn“ der Stimme von Kunst und Natur, begegnen verschiedenen Tieren und erleben mit ihnen eine Reise durch das Jahr.

Großharthau Grundschule
Puppentheater
Großharthau Grundschule

Der fabelhafte Garten des Fusselkopf Senfkorn

Ein träumerisch-bunter Jahresreigen mit Puppen, Musik und Tanz von Gabriele Hänel

Puppentheater ab 4 J.

Der lebenslustige, kleine Faun Fusselkopf Senfkorn lebt zwischen Blumen, Gräsern und Bäumen und kennt die Freuden und Sorgen der Pflanzen und Tiere viel besser als jeder Förster oder Gärtner, denn er ist mit seinen spitzen Waldgeist-Ohren ein begabter Zuhörer. So weiß er, dass Hummelkönigin Bombulina im Frühling nicht genügend Futter findet und Frosch Oggeldog wütend darüber ist, dass seine geliebten Seerosen immer weniger werden. Auch der Hirschkäfer und die arbeitssüchtige Ameise tragen ihr Kummersäckchen mit sich herum. Oftmals helfen sich die Tiere gegenseitig. Doch klappt das nicht, können sie auf Fusselkopf zählen, denn er ist ein Naturtalent und großer Erfinder in kleinen Dingen. Darüber hinaus liebt er die Tänze und Gesänge der Insekten. Im Sommer musiziert Maestro Grille so wundervoll, die Libelle Maraya fliegt mit ihren schimmernden Flügeln durch die Luft und alle feiern die Schönheit der Natur. Doch irgendwann wird es kälter, auf den Herbst folgt der Winter und Schnee und Eis bedecken plötzlich die Pflanzen. Die Tiere haben ihre Unterschlüpfe bezogen, nur Maestro Grille und Libelle Maraya sind zurück geblieben und suchen nach einem warmen Ort zum Überwintern. Die beiden Künstlerfreunde haben vergessen vorzusorgen und Hirschkäfer, Hummel und Frosch versagen ihnen die Gastfreundschaft. Nur Faun Fusselkopf hat noch ein offenes Ohr für ihre Not. Kann er Grille und Libelle retten? Mit den Mitteln von Musik, Tanz und Figurentheater erzählt Autorin und Regisseurin Gabriele Hänel – angeregt von der Äsop-Fabel „Die Grille und die Ameise“ – eine unterhaltsame und zugleich anrührende Geschichte über die zerbrechliche und schützenswerte Welt der Tiere und Pflanzen. Die kleinen Zuschauerinnen und Zuschauer lauschen im „FABELHAFTEN GARTEN des Fusselkopf Senfkorn“ der Stimme von Kunst und Natur, begegnen verschiedenen Tieren und erleben mit ihnen eine Reise durch das Jahr.

großes Haus, Hauptbühne
großes Haus, Hauptbühne

Krabat

Familienoper in 19 Szenen von Marius Felix Lange

Gerhart-Hauptmann-Theater Görlitz-Zittau GmbH

Das sorbische Niederland im Jahr 1642. Es herrscht Krieg in Europa, ein blutiger Krieg, den die Geschichtsschreiber später den Dreißigjährigen nennen werden. Der Schwarzmüller steckt in der Klemme. Er kann kaum noch Gesellen finden. Zu vielen jungen Männern haben die Kämpfe das Leben geraubt. Andere sind an Hunger oder Krankheiten gestorben oder aus ihrer Heimat geflohen. Aber der Müller braucht dringend neue Gehilfen, hat er doch mit der Todesgöttin Smjertnica einen Vertrag geschlossen: Jahr für Jahr zum Osterfest muss er ihr unter der Bedingung, dass stets zwölf Müllerburschen bei ihm arbeiten, einen dieser Jungen opfern. Gelingt ihm dies nicht, hat er sein Leben verwirkt und muss sterben. Hoffnung schöpft er aus der dunklen Magie. Als er in seinem Zauberbuch ein Kapitel entdeckt, das beschreibt, wie ein Mühlrad zu einer Zeitmaschine werden kann, probiert er den schwarzen Zauber aus und findet so Krabat, einen Jungen aus der Zukunft. Er lockt ihn in die Mühle, wo Krabat nicht nur arbeiten muss, sondern bald auch des Müllers Nachfolger werden soll. Doch Krabat durchschaut das Treiben des Müllers und stellt sich ihm mit Mut und Schläue entgegen. In Kooperation mit dem Lausitz Festival hat das Gerhart-Hauptmann-Theater Marius Felix Lange beauftragt, aus dem sorbischen Sagenstoff um Krabat eine Oper zu schreiben. In der Region kein Unbekannter, seit in Görlitz seine Märchenoper Schneewittchen aufgeführt wurde, ist der Komponist und Librettist durch die Lausitz gereist. Er hat die alten Sagen, Traditionen und Lieder erkundet, sie gesammelt und für uns zu einem beeindruckenden Musiktheaterwerk für die ganze Familie geformt. Musikalische Leitung GMD Roman Brogli-Sacher Regie Rebekka Stanzel Ausstattung Vinzenz Hegemann Dramaturgie Martin Stefke, Alexander Meier-Dörzenbach, André Meyer Choreinstudierung Albert Seidl Koproduktion mit dem Lausitz Festival
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großes Haus, Theatervorplatz
großes Haus, Theatervorplatz

Spuk von Draußen - 30. Bautzener Theatersommer

Nach C.U. Wiesner für die Bühne bearbeitet von Lutz Hillmann

30. Bautzener Theatersommer

Nach dem „Spuk unterm Riesenrad“ im Jahr 2024 folgt im dreißigsten Jahr des Bautzener Theatersommers nun „Spuk von draußen“. C.U. Wiesner schrieb das Drehbuch für die dritte Serie der Spuk-Reihe, die im Jahr 1987 über die ostdeutschen Bildschirme flimmerte. Lutz Hillmann verlegt den Spielort in seiner Bühnenbearbeitung frei nach C.U.Wiesner natürlich in die Oberlausitz. Hier macht die fünfköpfige Familie Habermann für ein paar Tage Urlaub und hofft, sich vom Alltag der Hauptstadt entspannen zu können. Ihnen gefällt die Gegend so gut, dass sie beschließen sich hier niederzulassen. Sie kaufen ein altes Haus, in dem allerdings noch Opa Rodenwald wohnt. Trotzdem richten sie sich gemütlich ein, doch mit der Gemütlichkeit ist es schnell vorbei, denn es spukt im Gemäuer. Die Kinder sind begeistert, die Eltern nicht. Der Opa ist in Wirklichkeit allerdings der Roboter RO-01, der im Auftrag dreier Außerirdischer vom Planeten Obskura das Haus bewachen soll. Die drei Obskuraner hatten sich das Haus im Mittelalter mit geklautem Baumaterial vom Heimatplaneten als Feriendomizil errichtet. Nun sollen sie es abreißen. Aus der Geschichte der Obskuraner im Mittelalter hat sich aber eine Lausitzer Sage erhalten, die just in diesem Sommer am Originalschauplatz verfilmt werden soll. Und die Fimcrew ist schon unterwegs. Was nun folgt, das erfahren Sie beim Theatersommer 2026 auf der Ortenburg zu Bautzen.



Bautzen Taucherkirche
Puppentheater
Bautzen Taucherkirche

Schlafes Bruder

Figurentheater mit Musik nach dem Roman von Robert Schneider

Koproduktion mit der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch Berlin, Abteilung Zeitgenössische Puppenspielkunst

Anfang des 19. Jahrhunderts in einem vorarlbergischen Dorf aufzuwachsen ist keine leichte Aufgabe. Dann noch mit ungewöhnlichen Talenten begabt zu sein, macht das Leben ungleich schwerer. Denn die einen erkennen ein musikalisches Genie nicht, die anderen versuchen es klein zu halten. Der junge Johannes Elias Alder versucht sich den Widrigkeiten des Lebens entgegen zu stemmen, denn seine ganze Liebe gilt – neben der Musik – seiner Cousine. Und so fasst der junge Musiker einen ungewöhnlichen und lebensverändernden Entschluss. WER SCHLÄFT, LIEBT NICHT … und weil wir alle schlafen müssen, können wir nicht lieben, und weil wir lieben müssen, können wir nicht schlafen. Ein Entkommen ist nur möglich: im Tod. Tizian Steffen entwickelt sein Freies Diplom in Zeitgenössischer Puppenspielkunst als Gast am Deutsch-Sorbischen Volkstheater Bautzen. Unterstützt wird er dabei von Regisseur Kerem Hillel und Dramaturgin Mona Schlatter. Die drei jungen Künstler:innen sind Teil des freien Kollektivs Ensemble ßahar, das sich seit einigen Jahren in ihren Produktionen mit der Verbindung von Puppen- und Musiktheater beschäftigt. Nach lyrisch-dramatischen Musikwerken bekannter Komponisten, wie etwa Arnold Schönbergs „Pierrot Lunaire“ und Claude Debussys „L´enfant prodigue“, widmet sich das Kollektiv erstmals einem rein schriftstellerischen Werk, dessen Herzstück aber die Musik und das aufwühlende Schicksal eines hochbegabten Orgelspielers und Liebenden ist. Zusammen mit Ensemble-Spielerin Marharyta Pshenitsyna wird Tizian Steffen, der selbst Organist ist, den international gefeierten Roman des österreichischen Schriftstellers Robert Schneider als Spiel mit Menschen, Objekten und einer Orgel auf die Bühne bringen.
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großes Haus, Hauptbühne
großes Haus, Hauptbühne

Krabat

Familienoper in 19 Szenen von Marius Felix Lange

Gerhart-Hauptmann-Theater Görlitz-Zittau GmbH

Das sorbische Niederland im Jahr 1642. Es herrscht Krieg in Europa, ein blutiger Krieg, den die Geschichtsschreiber später den Dreißigjährigen nennen werden. Der Schwarzmüller steckt in der Klemme. Er kann kaum noch Gesellen finden. Zu vielen jungen Männern haben die Kämpfe das Leben geraubt. Andere sind an Hunger oder Krankheiten gestorben oder aus ihrer Heimat geflohen. Aber der Müller braucht dringend neue Gehilfen, hat er doch mit der Todesgöttin Smjertnica einen Vertrag geschlossen: Jahr für Jahr zum Osterfest muss er ihr unter der Bedingung, dass stets zwölf Müllerburschen bei ihm arbeiten, einen dieser Jungen opfern. Gelingt ihm dies nicht, hat er sein Leben verwirkt und muss sterben. Hoffnung schöpft er aus der dunklen Magie. Als er in seinem Zauberbuch ein Kapitel entdeckt, das beschreibt, wie ein Mühlrad zu einer Zeitmaschine werden kann, probiert er den schwarzen Zauber aus und findet so Krabat, einen Jungen aus der Zukunft. Er lockt ihn in die Mühle, wo Krabat nicht nur arbeiten muss, sondern bald auch des Müllers Nachfolger werden soll. Doch Krabat durchschaut das Treiben des Müllers und stellt sich ihm mit Mut und Schläue entgegen. In Kooperation mit dem Lausitz Festival hat das Gerhart-Hauptmann-Theater Marius Felix Lange beauftragt, aus dem sorbischen Sagenstoff um Krabat eine Oper zu schreiben. In der Region kein Unbekannter, seit in Görlitz seine Märchenoper Schneewittchen aufgeführt wurde, ist der Komponist und Librettist durch die Lausitz gereist. Er hat die alten Sagen, Traditionen und Lieder erkundet, sie gesammelt und für uns zu einem beeindruckenden Musiktheaterwerk für die ganze Familie geformt. Musikalische Leitung GMD Roman Brogli-Sacher Regie Rebekka Stanzel Ausstattung Vinzenz Hegemann Dramaturgie Martin Stefke, Alexander Meier-Dörzenbach, André Meyer Choreinstudierung Albert Seidl Koproduktion mit dem Lausitz Festival
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Burgtheater, kleiner Saal
Burgtheater, kleiner Saal

Die große Erzählung

von Bruno Stori

Die Odyssee in einer Stunde

Rico ist völlig aus dem Häuschen. Er hat eher zufällig eine unglaubliche Geschichte mitbekommen: da sind Leute wegen einer Frau in einen Krieg gezogen und dann hat dieser Krieg auch noch zehn Jahre gedauert. Jedenfalls haben die einen gewonnen und dann wollten sie wieder nach Hause. Aber einer hatte Schwierigkeiten auf der Heimfahrt, und deshalb brauchte er noch einmal zehn Jahre, bis er wieder zurück war. Unterwegs hat er die verrücktesten Abenteuer erlebt, mit einäugigen Riesen, verzauberten Schweinen und singenden Sirenen. Rico ist so aufgewühlt, dass er die Geschichte gleich wieder loswerden möchte. Und so fängt er mit Begeisterung an zu erzählen. Durch den Kunstgriff, einen einfachen Jungen den antiken Mythos der Odyssee nacherzählen zu lassen, wird einer der größten Gesänge der Menschheit für junge Zuschauer nachvollziehbar und verständlich. Und ganz nebenbei schafft Bruno Stori mit dem bewegten und bewegendem Rico eine wunderbare Parabel über die Kraft der Dichtung – was auch für sogenannte Erwachsene das Zuschauen spannend macht. Bruno Stori gehört in Italien zu den wichtigsten Vertretern des Kinder- und Jugendtheaters. Dabei ist er nicht nur Autor, sondern auch Regisseur und Schauspieler. Seinen Stücken merkt man an, dass sie nicht im Dichterstübchen, sondern auf der Probe entstanden sind – Lust am Spiel mit dem Schauspieler zeichnen sie aus. "Die große Erzählung" machte Bruno Stori seit ihrer deutschsprachigen Erstaufführung 1992 auch in Deutschland bekannt. Der Bautzener Schauspieler Mirko Brankatschk spielte den Rico am Theater der Jungen Welt in Leipzig. Die Kritik schrieb über seine Darstellung: "Man erlebt 1200 Verse leicht gekürzt und ein tolles Solo von Mirko Brankatschk, der alle Register seines Könnens zieht – stimmlich, tänzerisch, spielerisch."


großes Haus, Hauptbühne
großes Haus, Hauptbühne

Krabat

Familienoper in 19 Szenen von Marius Felix Lange

Gerhart-Hauptmann-Theater Görlitz-Zittau GmbH

Das sorbische Niederland im Jahr 1642. Es herrscht Krieg in Europa, ein blutiger Krieg, den die Geschichtsschreiber später den Dreißigjährigen nennen werden. Der Schwarzmüller steckt in der Klemme. Er kann kaum noch Gesellen finden. Zu vielen jungen Männern haben die Kämpfe das Leben geraubt. Andere sind an Hunger oder Krankheiten gestorben oder aus ihrer Heimat geflohen. Aber der Müller braucht dringend neue Gehilfen, hat er doch mit der Todesgöttin Smjertnica einen Vertrag geschlossen: Jahr für Jahr zum Osterfest muss er ihr unter der Bedingung, dass stets zwölf Müllerburschen bei ihm arbeiten, einen dieser Jungen opfern. Gelingt ihm dies nicht, hat er sein Leben verwirkt und muss sterben. Hoffnung schöpft er aus der dunklen Magie. Als er in seinem Zauberbuch ein Kapitel entdeckt, das beschreibt, wie ein Mühlrad zu einer Zeitmaschine werden kann, probiert er den schwarzen Zauber aus und findet so Krabat, einen Jungen aus der Zukunft. Er lockt ihn in die Mühle, wo Krabat nicht nur arbeiten muss, sondern bald auch des Müllers Nachfolger werden soll. Doch Krabat durchschaut das Treiben des Müllers und stellt sich ihm mit Mut und Schläue entgegen. In Kooperation mit dem Lausitz Festival hat das Gerhart-Hauptmann-Theater Marius Felix Lange beauftragt, aus dem sorbischen Sagenstoff um Krabat eine Oper zu schreiben. In der Region kein Unbekannter, seit in Görlitz seine Märchenoper Schneewittchen aufgeführt wurde, ist der Komponist und Librettist durch die Lausitz gereist. Er hat die alten Sagen, Traditionen und Lieder erkundet, sie gesammelt und für uns zu einem beeindruckenden Musiktheaterwerk für die ganze Familie geformt. Musikalische Leitung GMD Roman Brogli-Sacher Regie Rebekka Stanzel Ausstattung Vinzenz Hegemann Dramaturgie Martin Stefke, Alexander Meier-Dörzenbach, André Meyer Choreinstudierung Albert Seidl Koproduktion mit dem Lausitz Festival
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Zittau Theater

Kafka "... und dass du mir das Liebste bist"

Biographical von Stefan Wolfram

Franz Kafka (1883–1924) blieb sein Leben lang Junggeselle. Dabei galt ihm die Heirat und Kinder zu haben als das Höchste, das einem Menschen gelingen kann: "Heiraten, eine Familie gründen, alle Kinder, welche kommen, hinnehmen, in dieser unsicheren Welt erhalten und gar noch ein wenig führen, ist meiner Überzeugung nach das Äußerste, das einem Menschen überhaupt gelingen kann." (Brief an den Vater) Dennoch war es ihm, trotz dreier Verlobungen, nicht möglich, dauerhaft eine Beziehung zu einer Frau einzugehen. Ein gewichtiger Grund für dieses Scheitern war sicherlich das Verhältnis zu seinen Eltern. Der Mangel an Zuwendung und Aufmerksamkeit in der Kindheit und Jugend führte im Laufe seines Lebens zu einer Angst vor (körperlicher) Nähe: "Der Coitus als Bestrafung des Glücks des Beisammenseins." (Tagebuch vom 14. August 1913). Kafka, den immer das Gefühl bedrückte, nicht seinen Wünschen entsprechend zu leben, hatte eine panische Angst davor, den letzten Rest an Freiheit, den er sich vor allem im Schreiben bewahrte, durch eine dauerhafte Beziehung zu verlieren. Nähe konnte er über Briefe herstellen. So entstanden die schönsten Liebesbriefe der Weltliteratur. Die Beziehungen zu Felice Bauer und Milena Jesenská wurden überwiegend per Brief geführt. Erst kurz vor seinem Tod versuchte er den Ausbruch aus diesem Teufelskreis: wenige Monate lebte er mit Dora Diamant, die den Schwerkranken auch aufopferungsvoll pflegte, gemeinsam in Berlin. Autor und Regisseur Stefan Wolfram erarbeitete nach gründlicher Recherche biografischer Dokumente und unter Einbindung der literarischen Werke Franz Kafkas einen Theaterabend über den unvermindert faszinierenden Dichter und Menschen, auf dessen Spuren man in seinem geliebten Prag noch heute an jeder Ecke stößt.

Burgtheater, großer Saal
Puppentheater
Burgtheater, großer Saal

Ronja Räubertochter

von Astrid Lindgren

für die Bühne bearbeit von Barbara Hass

Ein Räuberabenteuer mit Puppen

ab 8 J.

In der Nacht, als Ronja geboren wird, schlägt der Blitz in die Mattisburg ein und trennt den gewaltigen Felsen in zwei Teile. In dem einen wächst Ronja auf, mit ihren Eltern und der Räuberbande ihres Vaters. In den anderen Teil zieht irgendwann der verhasste Borka mit seiner Truppe – und mit ihm sein Sohn Birk. Und so begegnen sich irgendwann schicksalshafterweise Ronja und Birk. Die nicht enden wollende Feindschaft der Väter wird zunächst von den Kindern fortgesetzt. Doch die merken bald, dass sie mehr verbindet als sie trennt, und ziehen gemeinsam in den Wald. Ist die Freundschaft der beiden am Ende stärker als die Feindschaft der Vätergeneration? Mit Ronja Räubertochter hat Astrid Lindgren eine der stärksten und bekanntesten Figuren der Kinder-und Jugendliteratur geschaffen. Das mutige Räubermädchen ist Heldin einer archaischen Geschichte über das Leben und das Heranwachsen in der Natur: Wild und poetisch, voller Wind, Gefahren, geheimnisvoller Waldwesen, frostiger Winter, Entbehrungen und herrlicher Sommertage – und einer Freundschaft für die Ewigkeit. Als Gleichnis von zeitloser Kraft stellt die Erzählung Hass, Feindschaft, Gewalt und Vergänglichkeit dem Glück der Freiheit, Freundschaft und Liebe gegenüber. In einem verdichteten Spiel von Mensch und Puppe bringt das Puppentheater mit "Ronja Räubertochter" bereits den zweiten Stoff aus der Feder der berühmten schwedischen Autorin auf die Bühne und setzt damit die „Astrid-Lindgren-Reihe“ fort, der in den nächsten Jahren noch weitere Inszenierungen folgen sollen. Auffühfrungsrechte beim Bühnenverlag Weitendorf, Hamburg

Premiere

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großes Haus, Hauptbühne
großes Haus, Hauptbühne

Krabat

Familienoper in 19 Szenen von Marius Felix Lange

Gerhart-Hauptmann-Theater Görlitz-Zittau GmbH

Das sorbische Niederland im Jahr 1642. Es herrscht Krieg in Europa, ein blutiger Krieg, den die Geschichtsschreiber später den Dreißigjährigen nennen werden. Der Schwarzmüller steckt in der Klemme. Er kann kaum noch Gesellen finden. Zu vielen jungen Männern haben die Kämpfe das Leben geraubt. Andere sind an Hunger oder Krankheiten gestorben oder aus ihrer Heimat geflohen. Aber der Müller braucht dringend neue Gehilfen, hat er doch mit der Todesgöttin Smjertnica einen Vertrag geschlossen: Jahr für Jahr zum Osterfest muss er ihr unter der Bedingung, dass stets zwölf Müllerburschen bei ihm arbeiten, einen dieser Jungen opfern. Gelingt ihm dies nicht, hat er sein Leben verwirkt und muss sterben. Hoffnung schöpft er aus der dunklen Magie. Als er in seinem Zauberbuch ein Kapitel entdeckt, das beschreibt, wie ein Mühlrad zu einer Zeitmaschine werden kann, probiert er den schwarzen Zauber aus und findet so Krabat, einen Jungen aus der Zukunft. Er lockt ihn in die Mühle, wo Krabat nicht nur arbeiten muss, sondern bald auch des Müllers Nachfolger werden soll. Doch Krabat durchschaut das Treiben des Müllers und stellt sich ihm mit Mut und Schläue entgegen. In Kooperation mit dem Lausitz Festival hat das Gerhart-Hauptmann-Theater Marius Felix Lange beauftragt, aus dem sorbischen Sagenstoff um Krabat eine Oper zu schreiben. In der Region kein Unbekannter, seit in Görlitz seine Märchenoper Schneewittchen aufgeführt wurde, ist der Komponist und Librettist durch die Lausitz gereist. Er hat die alten Sagen, Traditionen und Lieder erkundet, sie gesammelt und für uns zu einem beeindruckenden Musiktheaterwerk für die ganze Familie geformt. Musikalische Leitung GMD Roman Brogli-Sacher Regie Rebekka Stanzel Ausstattung Vinzenz Hegemann Dramaturgie Martin Stefke, Alexander Meier-Dörzenbach, André Meyer Choreinstudierung Albert Seidl Koproduktion mit dem Lausitz Festival
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Burgtheater, großer Saal
Puppentheater
Burgtheater, großer Saal

Ronja Räubertochter

von Astrid Lindgren

für die Bühne bearbeit von Barbara Hass

Ein Räuberabenteuer mit Puppen

ab 8 J.

In der Nacht, als Ronja geboren wird, schlägt der Blitz in die Mattisburg ein und trennt den gewaltigen Felsen in zwei Teile. In dem einen wächst Ronja auf, mit ihren Eltern und der Räuberbande ihres Vaters. In den anderen Teil zieht irgendwann der verhasste Borka mit seiner Truppe – und mit ihm sein Sohn Birk. Und so begegnen sich irgendwann schicksalshafterweise Ronja und Birk. Die nicht enden wollende Feindschaft der Väter wird zunächst von den Kindern fortgesetzt. Doch die merken bald, dass sie mehr verbindet als sie trennt, und ziehen gemeinsam in den Wald. Ist die Freundschaft der beiden am Ende stärker als die Feindschaft der Vätergeneration? Mit Ronja Räubertochter hat Astrid Lindgren eine der stärksten und bekanntesten Figuren der Kinder-und Jugendliteratur geschaffen. Das mutige Räubermädchen ist Heldin einer archaischen Geschichte über das Leben und das Heranwachsen in der Natur: Wild und poetisch, voller Wind, Gefahren, geheimnisvoller Waldwesen, frostiger Winter, Entbehrungen und herrlicher Sommertage – und einer Freundschaft für die Ewigkeit. Als Gleichnis von zeitloser Kraft stellt die Erzählung Hass, Feindschaft, Gewalt und Vergänglichkeit dem Glück der Freiheit, Freundschaft und Liebe gegenüber. In einem verdichteten Spiel von Mensch und Puppe bringt das Puppentheater mit "Ronja Räubertochter" bereits den zweiten Stoff aus der Feder der berühmten schwedischen Autorin auf die Bühne und setzt damit die „Astrid-Lindgren-Reihe“ fort, der in den nächsten Jahren noch weitere Inszenierungen folgen sollen. Auffühfrungsrechte beim Bühnenverlag Weitendorf, Hamburg
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Burgtheater, großer Saal
Puppentheater
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Ronja Räubertochter

von Astrid Lindgren

für die Bühne bearbeit von Barbara Hass

Ein Räuberabenteuer mit Puppen

ab 8 J.

In der Nacht, als Ronja geboren wird, schlägt der Blitz in die Mattisburg ein und trennt den gewaltigen Felsen in zwei Teile. In dem einen wächst Ronja auf, mit ihren Eltern und der Räuberbande ihres Vaters. In den anderen Teil zieht irgendwann der verhasste Borka mit seiner Truppe – und mit ihm sein Sohn Birk. Und so begegnen sich irgendwann schicksalshafterweise Ronja und Birk. Die nicht enden wollende Feindschaft der Väter wird zunächst von den Kindern fortgesetzt. Doch die merken bald, dass sie mehr verbindet als sie trennt, und ziehen gemeinsam in den Wald. Ist die Freundschaft der beiden am Ende stärker als die Feindschaft der Vätergeneration? Mit Ronja Räubertochter hat Astrid Lindgren eine der stärksten und bekanntesten Figuren der Kinder-und Jugendliteratur geschaffen. Das mutige Räubermädchen ist Heldin einer archaischen Geschichte über das Leben und das Heranwachsen in der Natur: Wild und poetisch, voller Wind, Gefahren, geheimnisvoller Waldwesen, frostiger Winter, Entbehrungen und herrlicher Sommertage – und einer Freundschaft für die Ewigkeit. Als Gleichnis von zeitloser Kraft stellt die Erzählung Hass, Feindschaft, Gewalt und Vergänglichkeit dem Glück der Freiheit, Freundschaft und Liebe gegenüber. In einem verdichteten Spiel von Mensch und Puppe bringt das Puppentheater mit "Ronja Räubertochter" bereits den zweiten Stoff aus der Feder der berühmten schwedischen Autorin auf die Bühne und setzt damit die „Astrid-Lindgren-Reihe“ fort, der in den nächsten Jahren noch weitere Inszenierungen folgen sollen. Auffühfrungsrechte beim Bühnenverlag Weitendorf, Hamburg

Burgtheater, großer Saal
Puppentheater
Burgtheater, großer Saal

Ronja Räubertochter

von Astrid Lindgren

für die Bühne bearbeit von Barbara Hass

Ein Räuberabenteuer mit Puppen

ab 8 J.

In der Nacht, als Ronja geboren wird, schlägt der Blitz in die Mattisburg ein und trennt den gewaltigen Felsen in zwei Teile. In dem einen wächst Ronja auf, mit ihren Eltern und der Räuberbande ihres Vaters. In den anderen Teil zieht irgendwann der verhasste Borka mit seiner Truppe – und mit ihm sein Sohn Birk. Und so begegnen sich irgendwann schicksalshafterweise Ronja und Birk. Die nicht enden wollende Feindschaft der Väter wird zunächst von den Kindern fortgesetzt. Doch die merken bald, dass sie mehr verbindet als sie trennt, und ziehen gemeinsam in den Wald. Ist die Freundschaft der beiden am Ende stärker als die Feindschaft der Vätergeneration? Mit Ronja Räubertochter hat Astrid Lindgren eine der stärksten und bekanntesten Figuren der Kinder-und Jugendliteratur geschaffen. Das mutige Räubermädchen ist Heldin einer archaischen Geschichte über das Leben und das Heranwachsen in der Natur: Wild und poetisch, voller Wind, Gefahren, geheimnisvoller Waldwesen, frostiger Winter, Entbehrungen und herrlicher Sommertage – und einer Freundschaft für die Ewigkeit. Als Gleichnis von zeitloser Kraft stellt die Erzählung Hass, Feindschaft, Gewalt und Vergänglichkeit dem Glück der Freiheit, Freundschaft und Liebe gegenüber. In einem verdichteten Spiel von Mensch und Puppe bringt das Puppentheater mit "Ronja Räubertochter" bereits den zweiten Stoff aus der Feder der berühmten schwedischen Autorin auf die Bühne und setzt damit die „Astrid-Lindgren-Reihe“ fort, der in den nächsten Jahren noch weitere Inszenierungen folgen sollen. Auffühfrungsrechte beim Bühnenverlag Weitendorf, Hamburg

Burgtheater, kleiner Saal
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Die große Erzählung

von Bruno Stori

Die Odyssee in einer Stunde

Rico ist völlig aus dem Häuschen. Er hat eher zufällig eine unglaubliche Geschichte mitbekommen: da sind Leute wegen einer Frau in einen Krieg gezogen und dann hat dieser Krieg auch noch zehn Jahre gedauert. Jedenfalls haben die einen gewonnen und dann wollten sie wieder nach Hause. Aber einer hatte Schwierigkeiten auf der Heimfahrt, und deshalb brauchte er noch einmal zehn Jahre, bis er wieder zurück war. Unterwegs hat er die verrücktesten Abenteuer erlebt, mit einäugigen Riesen, verzauberten Schweinen und singenden Sirenen. Rico ist so aufgewühlt, dass er die Geschichte gleich wieder loswerden möchte. Und so fängt er mit Begeisterung an zu erzählen. Durch den Kunstgriff, einen einfachen Jungen den antiken Mythos der Odyssee nacherzählen zu lassen, wird einer der größten Gesänge der Menschheit für junge Zuschauer nachvollziehbar und verständlich. Und ganz nebenbei schafft Bruno Stori mit dem bewegten und bewegendem Rico eine wunderbare Parabel über die Kraft der Dichtung – was auch für sogenannte Erwachsene das Zuschauen spannend macht. Bruno Stori gehört in Italien zu den wichtigsten Vertretern des Kinder- und Jugendtheaters. Dabei ist er nicht nur Autor, sondern auch Regisseur und Schauspieler. Seinen Stücken merkt man an, dass sie nicht im Dichterstübchen, sondern auf der Probe entstanden sind – Lust am Spiel mit dem Schauspieler zeichnen sie aus. "Die große Erzählung" machte Bruno Stori seit ihrer deutschsprachigen Erstaufführung 1992 auch in Deutschland bekannt. Der Bautzener Schauspieler Mirko Brankatschk spielte den Rico am Theater der Jungen Welt in Leipzig. Die Kritik schrieb über seine Darstellung: "Man erlebt 1200 Verse leicht gekürzt und ein tolles Solo von Mirko Brankatschk, der alle Register seines Könnens zieht – stimmlich, tänzerisch, spielerisch."

Oppach Haus des Gastes
Puppentheater
Oppach Haus des Gastes

Ida und der fliegende Wal

Eine tänzerische Reise mit Puppen nach Rebecca Gugger und Simon Röthlisberger

ab 3 J.

»Was wohl hinter der Sonne, dem Mond und den Sternen ist?« Diese und viele andere Fragen beschäftigen die kleine Ida. Als eines Nachts ein fliegender Wal bei ihr auftaucht und sie mit auf eine abenteuerliche Reise nimmt, kommt sie aus dem Staunen und Entdecken gar nicht mehr heraus. Gemeinsam fliegen die beiden durch Raum und Zeit und lernen unterschiedlichste Welten kennen: Welten mit großen und kleinen Dingen, mit Gewöhnlichem und Besonderem, mit Bekanntem und Unbekanntem; Orte voll kräftiger Farben und süßer Düfte; Gegenden mit tosenden Stürmen und Länder voll endloser Stille. Der weise Wal lenkt und berät Ida bei all ihren Gedanken und Erlebnissen - und wird so zu einem wichtigen Freund. Kleine Kinder sollen die Welt mit all ihrer Vielfalt und Schönheit kennenlernen und entdecken können. Die Neugierde und das Fragenstellen gehören genauso dazu wie die Lust am Selbsterleben. „Ida und der fliegende Wal“ will den jüngsten Theaterbesucher*innen genau dies ermöglichen: Sie folgen Ida auf ihrem Weg des Fragens und Staunens und erleben eine fantastische Theaterreise, bei der sie mit ihren Ohren hören, mit den Augen sehen und mit den Händen berühren dürfen. Mit Puppenspiel, Musik und Tanz wird die Bühne zu einem Ort poetischer Bilder, philosophischer Gedanken und der einfühlsamen Begegnung zwischen der Spielerin und ihrem Publikum.


Burgtheater, großer Saal
Burgtheater, großer Saal

Die Welle

von ReinholdTritt

nach dem Roman von Morton Rhue und der Kurzgeschichte von Ron Jones, Deutsch von Hans-Georg Noack

Eine Inszenierung des Theaterklubs für junge Leute

Es wird immer aktuell bleiben. Die Frage, wie konnte der Nationalismus von 1933 bis 1945 solche Massen bewegen, die sich, bewusst oder unbewusst, den unglaublichen Grausamkeiten dieses Faschismus gebeugt haben? 19 junge Menschen des Theaterklubs für junge Leute haben sich sich mit der Erarbeitung des Theaterstückes dieser Frage gestellt und sich tief in den Mechanismus einer Bewegung begeben, die deutlich macht, dass so etwas auch heute und wahrscheinlich zu jeder Zeit möglich ist. Gerade aufgrund des Spiels Gleichaltriger könnte es besonders für Schulen interessant sein, sich diesem Thema auf theatralischer Ebene zu nähern und bei Schülern das Verständnis, die Nähe zur Geschichte und zur Aktualität auf einer visuellen und im besten Fall sogar emotionalen Ebene erfahrbar zu machen. Der Film, sowie das Theaterstück fordern das Hinterfragen aktueller Ereignisse und die Suche der eigenen Identität in einer durch die Medien noch komplexeren Zeit, als vor rund 90 Jahren. Die 19 jungen Menschen, Paula, Luisa, Dominik, Valerie, Marieke, Max, Tamika, Malte, Khira, Elias, Marlene, Ksuscha, Eva, Greta, Elisabeth, Johanna, Caroline, und Helena haben sich gemeinsam auf eine Zeitreise begeben, auf die sie Euch, liebe Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer, Eltern und alle interessierten Menschen mitnehmen möchten. Denn eines ist klar: „Ob jung oder alt“ dieser wichtige Teil deutscher Geschichte darf nicht in Vergessenheit geraten. In diesem Sinne: Wir freuen uns riesig auf Euch! Rollen:: Betty Ross (Lehrerin der Kl.10): Paula Kittel Christy Ross (Lehrerin der Kl. 6c): Luisa Thomas Direktor Owen (Trainer Schiller) : Dominik Grieshaar Klasse 10 Laurie Sanders: Marieke Reimann Robert Billings: Valerie Ebert David Collins: Max Robert Kersten Brad Marlowe: Tamika Jahnke Brian Ammons: Malte Janus Schönherr Amy Smith: Khira Simon Alex Cooper: Valerie Ebert Milan Baker: Elias Hoffmann Charlie & Mutter von Jerome: Marlene Burkhardt Klasse 6c Elisabeth Elisabeth Klewin Greta Greta Brückner Johanna Johanna Schmidt Eva Eva Schwer Caroline Caroline Petzold Ksuscha Oksana Kobzar Helena Helena Wagner

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Puppentheater
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Ida und der fliegende Wal

Eine tänzerische Reise mit Puppen nach Rebecca Gugger und Simon Röthlisberger

ab 3 J.

»Was wohl hinter der Sonne, dem Mond und den Sternen ist?« Diese und viele andere Fragen beschäftigen die kleine Ida. Als eines Nachts ein fliegender Wal bei ihr auftaucht und sie mit auf eine abenteuerliche Reise nimmt, kommt sie aus dem Staunen und Entdecken gar nicht mehr heraus. Gemeinsam fliegen die beiden durch Raum und Zeit und lernen unterschiedlichste Welten kennen: Welten mit großen und kleinen Dingen, mit Gewöhnlichem und Besonderem, mit Bekanntem und Unbekanntem; Orte voll kräftiger Farben und süßer Düfte; Gegenden mit tosenden Stürmen und Länder voll endloser Stille. Der weise Wal lenkt und berät Ida bei all ihren Gedanken und Erlebnissen - und wird so zu einem wichtigen Freund. Kleine Kinder sollen die Welt mit all ihrer Vielfalt und Schönheit kennenlernen und entdecken können. Die Neugierde und das Fragenstellen gehören genauso dazu wie die Lust am Selbsterleben. „Ida und der fliegende Wal“ will den jüngsten Theaterbesucher*innen genau dies ermöglichen: Sie folgen Ida auf ihrem Weg des Fragens und Staunens und erleben eine fantastische Theaterreise, bei der sie mit ihren Ohren hören, mit den Augen sehen und mit den Händen berühren dürfen. Mit Puppenspiel, Musik und Tanz wird die Bühne zu einem Ort poetischer Bilder, philosophischer Gedanken und der einfühlsamen Begegnung zwischen der Spielerin und ihrem Publikum.



großes Haus, Hauptbühne
großes Haus, Hauptbühne

Kalter weißer Mann

Komödie von Dietmar Jacobs und Moritz Netenjakob

Das Autoren-Duo legt nach dem Theater-Hit „Extrawurst“ mit „Kalter weißer Mann“ erneut eine schnelle, sehr komische und hochaktuelle Komödie vor. Der Tod ist nie schön. Aber es gibt Schlimmeres, als mit 94 Jahren friedlich einzuschlafen: Zum Beispiel eine Trauerfeier, die völlig aus dem Ruder gerät. Gernot Steinfels, Patriarch einer Firma des alten deutschen Mittelstands, ist verstorben, und sein designierter Nachfolger (60) richtet für das Unternehmen die Beisetzung aus. Doch sein Text auf der Schleife sorgt für heftige Irritation: „In tiefer Trauer. Deine Mitarbeiter“. Denn: Was ist mit den Mitarbeiterinnen? So entbrennt kurz vor der Zeremonie eine erhitzte Debatte zwischen dem selbsternannten neuen Chef und seinen Angestellten, in der all die aktuellen Fragen, Diskussionen, Polemiken und Verletzungen rund um die Themen Sexismus, Gendern, Wokeness und politische Correctness frontal aufeinanderprallen. Ein mikro-aggressiver Kulturkampf, wie er gerade in ganz Deutschland ausgetragen wird. Schnell hat der „alte weiße Mann“ an der Spitze nicht nur seine Marketing-Leiterin, den Social-Media-Chef und seine Sekretärin gegen sich, sondern auch die sehr selbstbewusste Praktikantin. Vor dem Theaterpublikum als versammelter Trauergemeinde zerfleischt sich in diesem hochpointierten und urkomischen Stück schließlich die Führungsetage der Firma immer mehr. Und nicht einmal der verzweifelte Pfarrer kann die Wogen glätten. So macht eine Beerdigung Spaß, zumindest dem Publikum.

Premiere

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Görlitz Theater
Puppentheater
Görlitz Theater

Mein Kampf

Farce mit Puppen von George Tabori

Deutsch von Ursula Grützmacher-Tabori

„Inhalt eines jeden Witzes ist die Katastrophe oder etwas ganz Schönes… Der Witz ist sozusagen ein Rettungsring, nicht Flucht vor der Realität, sondern Realität.“ George Tabori Wien um 1910. Der jüdische Buchverkäufer Schlomo Herzl und sein Freund Lobkowitz - ein entlassener Koscher-Koch, der sich für Gott hält und mit Herzl ein merkwürdiges Herr-und-Knechtspiel spielt - wohnen mit anderen gescheiterten Existenzen, Dieben, Studenten und Tagespennernin einem Männerwohnheim in der Blutgasse. Eines Tages schneit ein junger Mann herein: Adolf Hitler aus Braunau-am-Inn, der sich mit seinen Aquarellen von fragwürdiger Qualität an der Wiener Akademie der Schönen Künste bewerben will. Nach dem Gebot der Nächstenliebe nimmt sich Herzl des unbeholfenen, flegelhaften Provinzlers und emotionslosen Cholerikers an, versucht ihn zu erziehen und ihm mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. Die mütterliche Liebe und Zuwendung bleibt nicht ohne Wirkung, doch anders als erhofft: Hitler gefällt sich in der Rolle des Täters und Welteroberers, verführt Schlomos junge Freundin, stiehlt ihm den Titel seines unvollendeten Buches „Mein Kampf“, verbündet sich mit Frau Tod und lässt Schlomos Huhn Mizzi schlachten und zubereiten… ein Vorgeschmack auf die zukünftigenSchrecken. Mit George Taboris „Mein Kampf“ bringt das Puppentheater eine ungeheuerliche Liebesgeschichte auf die Bühne – eine surreale Geisterstunde und verzweifelte Clowneske im Geiste Samuel Becketts, die voll überbordendem Intellekt und bösem Witz gegen Normen verstößt, Sinn und Werte auflöst und die Weltordnung angegriffen zurücklässt. In der unheilvollen Liaison zwischen Jude und Hitler werden Täter- und Opferstatus vermischt und die wechselseitige Abhängigkeit offenbar. Dies findet im inszenatorischen Konzept der ersten Erwachseneninszenierung von Tim Heilmann für seine Sparte eine gespenstische Entsprechung: Hitler wird als Puppe von den Bewohnern des Asylheims geführt. Kein Hitler ohne „Mitspieler“ also. Damit macht die Inszenierung aufmerksam auf die Verantwortung jedes einzelnen im „Kampf“ gegen das Erstarken demokratie- und menschenfeindlicher Kräfte.




großes Haus, Hauptbühne
großes Haus, Hauptbühne

Krabat

Familienoper in 19 Szenen von Marius Felix Lange

Gerhart-Hauptmann-Theater Görlitz-Zittau GmbH

Das sorbische Niederland im Jahr 1642. Es herrscht Krieg in Europa, ein blutiger Krieg, den die Geschichtsschreiber später den Dreißigjährigen nennen werden. Der Schwarzmüller steckt in der Klemme. Er kann kaum noch Gesellen finden. Zu vielen jungen Männern haben die Kämpfe das Leben geraubt. Andere sind an Hunger oder Krankheiten gestorben oder aus ihrer Heimat geflohen. Aber der Müller braucht dringend neue Gehilfen, hat er doch mit der Todesgöttin Smjertnica einen Vertrag geschlossen: Jahr für Jahr zum Osterfest muss er ihr unter der Bedingung, dass stets zwölf Müllerburschen bei ihm arbeiten, einen dieser Jungen opfern. Gelingt ihm dies nicht, hat er sein Leben verwirkt und muss sterben. Hoffnung schöpft er aus der dunklen Magie. Als er in seinem Zauberbuch ein Kapitel entdeckt, das beschreibt, wie ein Mühlrad zu einer Zeitmaschine werden kann, probiert er den schwarzen Zauber aus und findet so Krabat, einen Jungen aus der Zukunft. Er lockt ihn in die Mühle, wo Krabat nicht nur arbeiten muss, sondern bald auch des Müllers Nachfolger werden soll. Doch Krabat durchschaut das Treiben des Müllers und stellt sich ihm mit Mut und Schläue entgegen. In Kooperation mit dem Lausitz Festival hat das Gerhart-Hauptmann-Theater Marius Felix Lange beauftragt, aus dem sorbischen Sagenstoff um Krabat eine Oper zu schreiben. In der Region kein Unbekannter, seit in Görlitz seine Märchenoper Schneewittchen aufgeführt wurde, ist der Komponist und Librettist durch die Lausitz gereist. Er hat die alten Sagen, Traditionen und Lieder erkundet, sie gesammelt und für uns zu einem beeindruckenden Musiktheaterwerk für die ganze Familie geformt. Musikalische Leitung GMD Roman Brogli-Sacher Regie Rebekka Stanzel Ausstattung Vinzenz Hegemann Dramaturgie Martin Stefke, Alexander Meier-Dörzenbach, André Meyer Choreinstudierung Albert Seidl Koproduktion mit dem Lausitz Festival
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Burgtheater, großer Saal
Puppentheater
Burgtheater, großer Saal

Ronja Räubertochter

von Astrid Lindgren

für die Bühne bearbeit von Barbara Hass

Ein Räuberabenteuer mit Puppen

ab 8 J.

In der Nacht, als Ronja geboren wird, schlägt der Blitz in die Mattisburg ein und trennt den gewaltigen Felsen in zwei Teile. In dem einen wächst Ronja auf, mit ihren Eltern und der Räuberbande ihres Vaters. In den anderen Teil zieht irgendwann der verhasste Borka mit seiner Truppe – und mit ihm sein Sohn Birk. Und so begegnen sich irgendwann schicksalshafterweise Ronja und Birk. Die nicht enden wollende Feindschaft der Väter wird zunächst von den Kindern fortgesetzt. Doch die merken bald, dass sie mehr verbindet als sie trennt, und ziehen gemeinsam in den Wald. Ist die Freundschaft der beiden am Ende stärker als die Feindschaft der Vätergeneration? Mit Ronja Räubertochter hat Astrid Lindgren eine der stärksten und bekanntesten Figuren der Kinder-und Jugendliteratur geschaffen. Das mutige Räubermädchen ist Heldin einer archaischen Geschichte über das Leben und das Heranwachsen in der Natur: Wild und poetisch, voller Wind, Gefahren, geheimnisvoller Waldwesen, frostiger Winter, Entbehrungen und herrlicher Sommertage – und einer Freundschaft für die Ewigkeit. Als Gleichnis von zeitloser Kraft stellt die Erzählung Hass, Feindschaft, Gewalt und Vergänglichkeit dem Glück der Freiheit, Freundschaft und Liebe gegenüber. In einem verdichteten Spiel von Mensch und Puppe bringt das Puppentheater mit "Ronja Räubertochter" bereits den zweiten Stoff aus der Feder der berühmten schwedischen Autorin auf die Bühne und setzt damit die „Astrid-Lindgren-Reihe“ fort, der in den nächsten Jahren noch weitere Inszenierungen folgen sollen. Auffühfrungsrechte beim Bühnenverlag Weitendorf, Hamburg
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großes Haus, Hauptbühne
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Der Drache

Märchenkomödie in drei Akten von Jewegeni Schwarz

Aus dem Russischen von Günther Jäniche

Eine Stadt ist vor langer Zeit in die Hände eines Drachen gefallen. Er beutet die Bewohner schamlos aus. Einmal im Jahr muss ihm außerdem eine Jungfrau geopfert werden. Die Stadtbevölkerung hat sich mit der Situation abgefunden. Immerhin garantiert sie ihnen Stabilität. Auch die mörderischste und ungerechteste Diktatur kann funktionieren, solange sie den Menschen vermeintliche Sicherheit bietet. Doch dann kommt ein junger Fremder, Ritter Lanzelot, in die Stadt und stellt die alte, zweifelhafte Ordnung in Frage. Er tötet den Drachen, doch wie gehen die Stadtoberen und die Bürger mit der neuen Situation um? In scheinbarer Naivität schrieb Jewgeni Schwarz 1943 seine Geschichte vom tyrannischen Drachen und den opportunistischen Untertanen als märchenhafte Parabel. In Wirklichkeit entstand ein hochbrisantes, zeitkritisches Stück, das zur Entstehungszeit die deutsche Nazi-Diktatur anprangerte. Doch getroffen fühlten sich später auch die osteuropäischen Regimes. Und heute? Heute ist die Diagnose dieses Stückes fast noch beängstigender geworden. Denn Schwarz führt in seiner Theaterparabel den Beweis, dass nur eines schlimmer ist als Tyrannei und Willkürherrschaft: nämlich die Verinnerlichung der Mechanismen und Werte eines solchen Herrschaftssystems. „Der Drache“ von heute hat viele Köpfe und leben wir nicht trotzdem träge weiter, als ob das alles normal wäre und man ja sowieso nichts tun kann… Was würden wir einem Ritter Lanzelot antworten, der uns auffordern würde, die Komfortzone zu verlassen und unser Leben zu ändern?
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großes Haus, Hauptbühne
großes Haus, Hauptbühne

Kalter weißer Mann

Komödie von Dietmar Jacobs und Moritz Netenjakob

Das Autoren-Duo legt nach dem Theater-Hit „Extrawurst“ mit „Kalter weißer Mann“ erneut eine schnelle, sehr komische und hochaktuelle Komödie vor. Der Tod ist nie schön. Aber es gibt Schlimmeres, als mit 94 Jahren friedlich einzuschlafen: Zum Beispiel eine Trauerfeier, die völlig aus dem Ruder gerät. Gernot Steinfels, Patriarch einer Firma des alten deutschen Mittelstands, ist verstorben, und sein designierter Nachfolger (60) richtet für das Unternehmen die Beisetzung aus. Doch sein Text auf der Schleife sorgt für heftige Irritation: „In tiefer Trauer. Deine Mitarbeiter“. Denn: Was ist mit den Mitarbeiterinnen? So entbrennt kurz vor der Zeremonie eine erhitzte Debatte zwischen dem selbsternannten neuen Chef und seinen Angestellten, in der all die aktuellen Fragen, Diskussionen, Polemiken und Verletzungen rund um die Themen Sexismus, Gendern, Wokeness und politische Correctness frontal aufeinanderprallen. Ein mikro-aggressiver Kulturkampf, wie er gerade in ganz Deutschland ausgetragen wird. Schnell hat der „alte weiße Mann“ an der Spitze nicht nur seine Marketing-Leiterin, den Social-Media-Chef und seine Sekretärin gegen sich, sondern auch die sehr selbstbewusste Praktikantin. Vor dem Theaterpublikum als versammelter Trauergemeinde zerfleischt sich in diesem hochpointierten und urkomischen Stück schließlich die Führungsetage der Firma immer mehr. Und nicht einmal der verzweifelte Pfarrer kann die Wogen glätten. So macht eine Beerdigung Spaß, zumindest dem Publikum.
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Burgtheater, kleiner Saal
Puppentheater
Burgtheater, kleiner Saal

Verflucht - Die grossartigste Hölle, in der Sie je gewesen sind

Ein witziger Horrortrash mit Schatten, Puppen und Objekten nach dem Roman von Chuck Palahniuk

Spieltrieb von und mit Marharyta Pshenitsyna

Das sind die ersten Worte Madisons - einer dreizehnjährigen Millionärstochter, die in der Hölle ankommt und feststellen muss, dass die Hölle ein Riesenproblem mit Schimmel hat und dass man die Süßigkeiten, die auf dem Boden herumliegen, auf keinen Fall essen darf. Während Madison die anderen Verdammten kennenlernt, für die sexuelle Befriedigung einer serbischen Dämonin sorgt, einen Call-Center-Job annimmt und Satan recht schnell als eine Vaterfigur in ihrem neuen Leben sieht, leidet sie an unsterblicher Hoffnung: Ist es vielleicht doch möglich, der Hölle zu entkommen? In ihrem ersten eigenen Spieltrieb beschäftigt sich Ensemblemitglied Marharyta Pshenitsyna mit einem Meisterwerk der satirisch-absurden Literatur, dem Roman „Verflucht“ des US-amerikanischen Journalisten und Schriftstellers Chuck Palahniuk. Bereits mit seinem Erstlingswerk „Fight Club“ von 1996 und vor allem durch die gleichnamige Verfilmung mit Brad Pitt und Edward Norton in den Hauptrollen erlangte Palahniuk internationale Berühmtheit. Mit „Verflucht“ entsteht nun ein unkonventioneller Abend, ein satirisch, augenzwinkernder „Höllentrip“ mit Schatten, Projektionen und Objekten, der schnell jede Konvention hinter sich und die Hüllen der Etikette fallen lässt. Schließlich darf das Publikum das Innenleben des berüchtigten Orts der Verdammnis näher kennenlernen. Da verliert auch das höfliche Sie jeglichen Sinn. Aber natürlich: Euch wird es nie passieren – wie auch Madison immer wieder augenrollend wiederholt - ihr werdet niemals sterben, dank unzähliger Aerobic- und Yoga-Stunden und der literweisen Verwendung von Sonnencreme.

Premiere

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großes Haus, Hauptbühne
großes Haus, Hauptbühne

Kalter weißer Mann

Komödie von Dietmar Jacobs und Moritz Netenjakob

Das Autoren-Duo legt nach dem Theater-Hit „Extrawurst“ mit „Kalter weißer Mann“ erneut eine schnelle, sehr komische und hochaktuelle Komödie vor. Der Tod ist nie schön. Aber es gibt Schlimmeres, als mit 94 Jahren friedlich einzuschlafen: Zum Beispiel eine Trauerfeier, die völlig aus dem Ruder gerät. Gernot Steinfels, Patriarch einer Firma des alten deutschen Mittelstands, ist verstorben, und sein designierter Nachfolger (60) richtet für das Unternehmen die Beisetzung aus. Doch sein Text auf der Schleife sorgt für heftige Irritation: „In tiefer Trauer. Deine Mitarbeiter“. Denn: Was ist mit den Mitarbeiterinnen? So entbrennt kurz vor der Zeremonie eine erhitzte Debatte zwischen dem selbsternannten neuen Chef und seinen Angestellten, in der all die aktuellen Fragen, Diskussionen, Polemiken und Verletzungen rund um die Themen Sexismus, Gendern, Wokeness und politische Correctness frontal aufeinanderprallen. Ein mikro-aggressiver Kulturkampf, wie er gerade in ganz Deutschland ausgetragen wird. Schnell hat der „alte weiße Mann“ an der Spitze nicht nur seine Marketing-Leiterin, den Social-Media-Chef und seine Sekretärin gegen sich, sondern auch die sehr selbstbewusste Praktikantin. Vor dem Theaterpublikum als versammelter Trauergemeinde zerfleischt sich in diesem hochpointierten und urkomischen Stück schließlich die Führungsetage der Firma immer mehr. Und nicht einmal der verzweifelte Pfarrer kann die Wogen glätten. So macht eine Beerdigung Spaß, zumindest dem Publikum.
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Kalter weißer Mann

Komödie von Dietmar Jacobs und Moritz Netenjakob

Das Autoren-Duo legt nach dem Theater-Hit „Extrawurst“ mit „Kalter weißer Mann“ erneut eine schnelle, sehr komische und hochaktuelle Komödie vor. Der Tod ist nie schön. Aber es gibt Schlimmeres, als mit 94 Jahren friedlich einzuschlafen: Zum Beispiel eine Trauerfeier, die völlig aus dem Ruder gerät. Gernot Steinfels, Patriarch einer Firma des alten deutschen Mittelstands, ist verstorben, und sein designierter Nachfolger (60) richtet für das Unternehmen die Beisetzung aus. Doch sein Text auf der Schleife sorgt für heftige Irritation: „In tiefer Trauer. Deine Mitarbeiter“. Denn: Was ist mit den Mitarbeiterinnen? So entbrennt kurz vor der Zeremonie eine erhitzte Debatte zwischen dem selbsternannten neuen Chef und seinen Angestellten, in der all die aktuellen Fragen, Diskussionen, Polemiken und Verletzungen rund um die Themen Sexismus, Gendern, Wokeness und politische Correctness frontal aufeinanderprallen. Ein mikro-aggressiver Kulturkampf, wie er gerade in ganz Deutschland ausgetragen wird. Schnell hat der „alte weiße Mann“ an der Spitze nicht nur seine Marketing-Leiterin, den Social-Media-Chef und seine Sekretärin gegen sich, sondern auch die sehr selbstbewusste Praktikantin. Vor dem Theaterpublikum als versammelter Trauergemeinde zerfleischt sich in diesem hochpointierten und urkomischen Stück schließlich die Führungsetage der Firma immer mehr. Und nicht einmal der verzweifelte Pfarrer kann die Wogen glätten. So macht eine Beerdigung Spaß, zumindest dem Publikum.
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Der Drache

Märchenkomödie in drei Akten von Jewegeni Schwarz

Aus dem Russischen von Günther Jäniche

Eine Stadt ist vor langer Zeit in die Hände eines Drachen gefallen. Er beutet die Bewohner schamlos aus. Einmal im Jahr muss ihm außerdem eine Jungfrau geopfert werden. Die Stadtbevölkerung hat sich mit der Situation abgefunden. Immerhin garantiert sie ihnen Stabilität. Auch die mörderischste und ungerechteste Diktatur kann funktionieren, solange sie den Menschen vermeintliche Sicherheit bietet. Doch dann kommt ein junger Fremder, Ritter Lanzelot, in die Stadt und stellt die alte, zweifelhafte Ordnung in Frage. Er tötet den Drachen, doch wie gehen die Stadtoberen und die Bürger mit der neuen Situation um? In scheinbarer Naivität schrieb Jewgeni Schwarz 1943 seine Geschichte vom tyrannischen Drachen und den opportunistischen Untertanen als märchenhafte Parabel. In Wirklichkeit entstand ein hochbrisantes, zeitkritisches Stück, das zur Entstehungszeit die deutsche Nazi-Diktatur anprangerte. Doch getroffen fühlten sich später auch die osteuropäischen Regimes. Und heute? Heute ist die Diagnose dieses Stückes fast noch beängstigender geworden. Denn Schwarz führt in seiner Theaterparabel den Beweis, dass nur eines schlimmer ist als Tyrannei und Willkürherrschaft: nämlich die Verinnerlichung der Mechanismen und Werte eines solchen Herrschaftssystems. „Der Drache“ von heute hat viele Köpfe und leben wir nicht trotzdem träge weiter, als ob das alles normal wäre und man ja sowieso nichts tun kann… Was würden wir einem Ritter Lanzelot antworten, der uns auffordern würde, die Komfortzone zu verlassen und unser Leben zu ändern?
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großes Haus, Hauptbühne
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Kalter weißer Mann

Komödie von Dietmar Jacobs und Moritz Netenjakob

Das Autoren-Duo legt nach dem Theater-Hit „Extrawurst“ mit „Kalter weißer Mann“ erneut eine schnelle, sehr komische und hochaktuelle Komödie vor. Der Tod ist nie schön. Aber es gibt Schlimmeres, als mit 94 Jahren friedlich einzuschlafen: Zum Beispiel eine Trauerfeier, die völlig aus dem Ruder gerät. Gernot Steinfels, Patriarch einer Firma des alten deutschen Mittelstands, ist verstorben, und sein designierter Nachfolger (60) richtet für das Unternehmen die Beisetzung aus. Doch sein Text auf der Schleife sorgt für heftige Irritation: „In tiefer Trauer. Deine Mitarbeiter“. Denn: Was ist mit den Mitarbeiterinnen? So entbrennt kurz vor der Zeremonie eine erhitzte Debatte zwischen dem selbsternannten neuen Chef und seinen Angestellten, in der all die aktuellen Fragen, Diskussionen, Polemiken und Verletzungen rund um die Themen Sexismus, Gendern, Wokeness und politische Correctness frontal aufeinanderprallen. Ein mikro-aggressiver Kulturkampf, wie er gerade in ganz Deutschland ausgetragen wird. Schnell hat der „alte weiße Mann“ an der Spitze nicht nur seine Marketing-Leiterin, den Social-Media-Chef und seine Sekretärin gegen sich, sondern auch die sehr selbstbewusste Praktikantin. Vor dem Theaterpublikum als versammelter Trauergemeinde zerfleischt sich in diesem hochpointierten und urkomischen Stück schließlich die Führungsetage der Firma immer mehr. Und nicht einmal der verzweifelte Pfarrer kann die Wogen glätten. So macht eine Beerdigung Spaß, zumindest dem Publikum.
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Kalter weißer Mann

Komödie von Dietmar Jacobs und Moritz Netenjakob

Das Autoren-Duo legt nach dem Theater-Hit „Extrawurst“ mit „Kalter weißer Mann“ erneut eine schnelle, sehr komische und hochaktuelle Komödie vor. Der Tod ist nie schön. Aber es gibt Schlimmeres, als mit 94 Jahren friedlich einzuschlafen: Zum Beispiel eine Trauerfeier, die völlig aus dem Ruder gerät. Gernot Steinfels, Patriarch einer Firma des alten deutschen Mittelstands, ist verstorben, und sein designierter Nachfolger (60) richtet für das Unternehmen die Beisetzung aus. Doch sein Text auf der Schleife sorgt für heftige Irritation: „In tiefer Trauer. Deine Mitarbeiter“. Denn: Was ist mit den Mitarbeiterinnen? So entbrennt kurz vor der Zeremonie eine erhitzte Debatte zwischen dem selbsternannten neuen Chef und seinen Angestellten, in der all die aktuellen Fragen, Diskussionen, Polemiken und Verletzungen rund um die Themen Sexismus, Gendern, Wokeness und politische Correctness frontal aufeinanderprallen. Ein mikro-aggressiver Kulturkampf, wie er gerade in ganz Deutschland ausgetragen wird. Schnell hat der „alte weiße Mann“ an der Spitze nicht nur seine Marketing-Leiterin, den Social-Media-Chef und seine Sekretärin gegen sich, sondern auch die sehr selbstbewusste Praktikantin. Vor dem Theaterpublikum als versammelter Trauergemeinde zerfleischt sich in diesem hochpointierten und urkomischen Stück schließlich die Führungsetage der Firma immer mehr. Und nicht einmal der verzweifelte Pfarrer kann die Wogen glätten. So macht eine Beerdigung Spaß, zumindest dem Publikum.
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Burgtheater, Hof

Spuk von Draußen - 30. Bautzener Theatersommer

Nach C.U. Wiesner für die Bühne bearbeitet von Lutz Hillmann

30. Bautzener Theatersommer

Nach dem „Spuk unterm Riesenrad“ im Jahr 2024 folgt im dreißigsten Jahr des Bautzener Theatersommers nun „Spuk von draußen“. C.U. Wiesner schrieb das Drehbuch für die dritte Serie der Spuk-Reihe, die im Jahr 1987 über die ostdeutschen Bildschirme flimmerte. Lutz Hillmann verlegt den Spielort in seiner Bühnenbearbeitung frei nach C.U.Wiesner natürlich in die Oberlausitz. Hier macht die fünfköpfige Familie Habermann für ein paar Tage Urlaub und hofft, sich vom Alltag der Hauptstadt entspannen zu können. Ihnen gefällt die Gegend so gut, dass sie beschließen sich hier niederzulassen. Sie kaufen ein altes Haus, in dem allerdings noch Opa Rodenwald wohnt. Trotzdem richten sie sich gemütlich ein, doch mit der Gemütlichkeit ist es schnell vorbei, denn es spukt im Gemäuer. Die Kinder sind begeistert, die Eltern nicht. Der Opa ist in Wirklichkeit allerdings der Roboter RO-01, der im Auftrag dreier Außerirdischer vom Planeten Obskura das Haus bewachen soll. Die drei Obskuraner hatten sich das Haus im Mittelalter mit geklautem Baumaterial vom Heimatplaneten als Feriendomizil errichtet. Nun sollen sie es abreißen. Aus der Geschichte der Obskuraner im Mittelalter hat sich aber eine Lausitzer Sage erhalten, die just in diesem Sommer am Originalschauplatz verfilmt werden soll. Und die Fimcrew ist schon unterwegs. Was nun folgt, das erfahren Sie beim Theatersommer 2026 auf der Ortenburg zu Bautzen.

Premiere


Burgtheater, Hof
Burgtheater, Hof

Spuk von Draußen - 30. Bautzener Theatersommer

Nach C.U. Wiesner für die Bühne bearbeitet von Lutz Hillmann

30. Bautzener Theatersommer

Nach dem „Spuk unterm Riesenrad“ im Jahr 2024 folgt im dreißigsten Jahr des Bautzener Theatersommers nun „Spuk von draußen“. C.U. Wiesner schrieb das Drehbuch für die dritte Serie der Spuk-Reihe, die im Jahr 1987 über die ostdeutschen Bildschirme flimmerte. Lutz Hillmann verlegt den Spielort in seiner Bühnenbearbeitung frei nach C.U.Wiesner natürlich in die Oberlausitz. Hier macht die fünfköpfige Familie Habermann für ein paar Tage Urlaub und hofft, sich vom Alltag der Hauptstadt entspannen zu können. Ihnen gefällt die Gegend so gut, dass sie beschließen sich hier niederzulassen. Sie kaufen ein altes Haus, in dem allerdings noch Opa Rodenwald wohnt. Trotzdem richten sie sich gemütlich ein, doch mit der Gemütlichkeit ist es schnell vorbei, denn es spukt im Gemäuer. Die Kinder sind begeistert, die Eltern nicht. Der Opa ist in Wirklichkeit allerdings der Roboter RO-01, der im Auftrag dreier Außerirdischer vom Planeten Obskura das Haus bewachen soll. Die drei Obskuraner hatten sich das Haus im Mittelalter mit geklautem Baumaterial vom Heimatplaneten als Feriendomizil errichtet. Nun sollen sie es abreißen. Aus der Geschichte der Obskuraner im Mittelalter hat sich aber eine Lausitzer Sage erhalten, die just in diesem Sommer am Originalschauplatz verfilmt werden soll. Und die Fimcrew ist schon unterwegs. Was nun folgt, das erfahren Sie beim Theatersommer 2026 auf der Ortenburg zu Bautzen.

Burgtheater, Hof
Burgtheater, Hof

Spuk von Draußen - 30. Bautzener Theatersommer

Nach C.U. Wiesner für die Bühne bearbeitet von Lutz Hillmann

30. Bautzener Theatersommer

Nach dem „Spuk unterm Riesenrad“ im Jahr 2024 folgt im dreißigsten Jahr des Bautzener Theatersommers nun „Spuk von draußen“. C.U. Wiesner schrieb das Drehbuch für die dritte Serie der Spuk-Reihe, die im Jahr 1987 über die ostdeutschen Bildschirme flimmerte. Lutz Hillmann verlegt den Spielort in seiner Bühnenbearbeitung frei nach C.U.Wiesner natürlich in die Oberlausitz. Hier macht die fünfköpfige Familie Habermann für ein paar Tage Urlaub und hofft, sich vom Alltag der Hauptstadt entspannen zu können. Ihnen gefällt die Gegend so gut, dass sie beschließen sich hier niederzulassen. Sie kaufen ein altes Haus, in dem allerdings noch Opa Rodenwald wohnt. Trotzdem richten sie sich gemütlich ein, doch mit der Gemütlichkeit ist es schnell vorbei, denn es spukt im Gemäuer. Die Kinder sind begeistert, die Eltern nicht. Der Opa ist in Wirklichkeit allerdings der Roboter RO-01, der im Auftrag dreier Außerirdischer vom Planeten Obskura das Haus bewachen soll. Die drei Obskuraner hatten sich das Haus im Mittelalter mit geklautem Baumaterial vom Heimatplaneten als Feriendomizil errichtet. Nun sollen sie es abreißen. Aus der Geschichte der Obskuraner im Mittelalter hat sich aber eine Lausitzer Sage erhalten, die just in diesem Sommer am Originalschauplatz verfilmt werden soll. Und die Fimcrew ist schon unterwegs. Was nun folgt, das erfahren Sie beim Theatersommer 2026 auf der Ortenburg zu Bautzen.

Burgtheater, Hof
Burgtheater, Hof

Spuk von Draußen - 30. Bautzener Theatersommer

Nach C.U. Wiesner für die Bühne bearbeitet von Lutz Hillmann

30. Bautzener Theatersommer

Nach dem „Spuk unterm Riesenrad“ im Jahr 2024 folgt im dreißigsten Jahr des Bautzener Theatersommers nun „Spuk von draußen“. C.U. Wiesner schrieb das Drehbuch für die dritte Serie der Spuk-Reihe, die im Jahr 1987 über die ostdeutschen Bildschirme flimmerte. Lutz Hillmann verlegt den Spielort in seiner Bühnenbearbeitung frei nach C.U.Wiesner natürlich in die Oberlausitz. Hier macht die fünfköpfige Familie Habermann für ein paar Tage Urlaub und hofft, sich vom Alltag der Hauptstadt entspannen zu können. Ihnen gefällt die Gegend so gut, dass sie beschließen sich hier niederzulassen. Sie kaufen ein altes Haus, in dem allerdings noch Opa Rodenwald wohnt. Trotzdem richten sie sich gemütlich ein, doch mit der Gemütlichkeit ist es schnell vorbei, denn es spukt im Gemäuer. Die Kinder sind begeistert, die Eltern nicht. Der Opa ist in Wirklichkeit allerdings der Roboter RO-01, der im Auftrag dreier Außerirdischer vom Planeten Obskura das Haus bewachen soll. Die drei Obskuraner hatten sich das Haus im Mittelalter mit geklautem Baumaterial vom Heimatplaneten als Feriendomizil errichtet. Nun sollen sie es abreißen. Aus der Geschichte der Obskuraner im Mittelalter hat sich aber eine Lausitzer Sage erhalten, die just in diesem Sommer am Originalschauplatz verfilmt werden soll. Und die Fimcrew ist schon unterwegs. Was nun folgt, das erfahren Sie beim Theatersommer 2026 auf der Ortenburg zu Bautzen.


Burgtheater, Hof

Spuk von Draußen - 30. Bautzener Theatersommer

Nach C.U. Wiesner für die Bühne bearbeitet von Lutz Hillmann

30. Bautzener Theatersommer

Nach dem „Spuk unterm Riesenrad“ im Jahr 2024 folgt im dreißigsten Jahr des Bautzener Theatersommers nun „Spuk von draußen“. C.U. Wiesner schrieb das Drehbuch für die dritte Serie der Spuk-Reihe, die im Jahr 1987 über die ostdeutschen Bildschirme flimmerte. Lutz Hillmann verlegt den Spielort in seiner Bühnenbearbeitung frei nach C.U.Wiesner natürlich in die Oberlausitz. Hier macht die fünfköpfige Familie Habermann für ein paar Tage Urlaub und hofft, sich vom Alltag der Hauptstadt entspannen zu können. Ihnen gefällt die Gegend so gut, dass sie beschließen sich hier niederzulassen. Sie kaufen ein altes Haus, in dem allerdings noch Opa Rodenwald wohnt. Trotzdem richten sie sich gemütlich ein, doch mit der Gemütlichkeit ist es schnell vorbei, denn es spukt im Gemäuer. Die Kinder sind begeistert, die Eltern nicht. Der Opa ist in Wirklichkeit allerdings der Roboter RO-01, der im Auftrag dreier Außerirdischer vom Planeten Obskura das Haus bewachen soll. Die drei Obskuraner hatten sich das Haus im Mittelalter mit geklautem Baumaterial vom Heimatplaneten als Feriendomizil errichtet. Nun sollen sie es abreißen. Aus der Geschichte der Obskuraner im Mittelalter hat sich aber eine Lausitzer Sage erhalten, die just in diesem Sommer am Originalschauplatz verfilmt werden soll. Und die Fimcrew ist schon unterwegs. Was nun folgt, das erfahren Sie beim Theatersommer 2026 auf der Ortenburg zu Bautzen.

Burgtheater, Hof
Burgtheater, Hof

Spuk von Draußen - 30. Bautzener Theatersommer

Nach C.U. Wiesner für die Bühne bearbeitet von Lutz Hillmann

30. Bautzener Theatersommer

Nach dem „Spuk unterm Riesenrad“ im Jahr 2024 folgt im dreißigsten Jahr des Bautzener Theatersommers nun „Spuk von draußen“. C.U. Wiesner schrieb das Drehbuch für die dritte Serie der Spuk-Reihe, die im Jahr 1987 über die ostdeutschen Bildschirme flimmerte. Lutz Hillmann verlegt den Spielort in seiner Bühnenbearbeitung frei nach C.U.Wiesner natürlich in die Oberlausitz. Hier macht die fünfköpfige Familie Habermann für ein paar Tage Urlaub und hofft, sich vom Alltag der Hauptstadt entspannen zu können. Ihnen gefällt die Gegend so gut, dass sie beschließen sich hier niederzulassen. Sie kaufen ein altes Haus, in dem allerdings noch Opa Rodenwald wohnt. Trotzdem richten sie sich gemütlich ein, doch mit der Gemütlichkeit ist es schnell vorbei, denn es spukt im Gemäuer. Die Kinder sind begeistert, die Eltern nicht. Der Opa ist in Wirklichkeit allerdings der Roboter RO-01, der im Auftrag dreier Außerirdischer vom Planeten Obskura das Haus bewachen soll. Die drei Obskuraner hatten sich das Haus im Mittelalter mit geklautem Baumaterial vom Heimatplaneten als Feriendomizil errichtet. Nun sollen sie es abreißen. Aus der Geschichte der Obskuraner im Mittelalter hat sich aber eine Lausitzer Sage erhalten, die just in diesem Sommer am Originalschauplatz verfilmt werden soll. Und die Fimcrew ist schon unterwegs. Was nun folgt, das erfahren Sie beim Theatersommer 2026 auf der Ortenburg zu Bautzen.


Burgtheater, Hof
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Spuk von Draußen - 30. Bautzener Theatersommer

Nach C.U. Wiesner für die Bühne bearbeitet von Lutz Hillmann

30. Bautzener Theatersommer

Nach dem „Spuk unterm Riesenrad“ im Jahr 2024 folgt im dreißigsten Jahr des Bautzener Theatersommers nun „Spuk von draußen“. C.U. Wiesner schrieb das Drehbuch für die dritte Serie der Spuk-Reihe, die im Jahr 1987 über die ostdeutschen Bildschirme flimmerte. Lutz Hillmann verlegt den Spielort in seiner Bühnenbearbeitung frei nach C.U.Wiesner natürlich in die Oberlausitz. Hier macht die fünfköpfige Familie Habermann für ein paar Tage Urlaub und hofft, sich vom Alltag der Hauptstadt entspannen zu können. Ihnen gefällt die Gegend so gut, dass sie beschließen sich hier niederzulassen. Sie kaufen ein altes Haus, in dem allerdings noch Opa Rodenwald wohnt. Trotzdem richten sie sich gemütlich ein, doch mit der Gemütlichkeit ist es schnell vorbei, denn es spukt im Gemäuer. Die Kinder sind begeistert, die Eltern nicht. Der Opa ist in Wirklichkeit allerdings der Roboter RO-01, der im Auftrag dreier Außerirdischer vom Planeten Obskura das Haus bewachen soll. Die drei Obskuraner hatten sich das Haus im Mittelalter mit geklautem Baumaterial vom Heimatplaneten als Feriendomizil errichtet. Nun sollen sie es abreißen. Aus der Geschichte der Obskuraner im Mittelalter hat sich aber eine Lausitzer Sage erhalten, die just in diesem Sommer am Originalschauplatz verfilmt werden soll. Und die Fimcrew ist schon unterwegs. Was nun folgt, das erfahren Sie beim Theatersommer 2026 auf der Ortenburg zu Bautzen.