Spielplan




































Burgtheater, großer Saal
Burgtheater, großer Saal

Dieter und der Wolf

Eine tragische Komödie aus dem ländlichen Raum von Holger Böhme

Dieter war Revierförster, aber dann wird er in den Vorruhestand versetzt und so hängt er rum und durch.
Sein Revier ist jetzt Wolfsrevier und in den Händen einer Försterin. Dieter kennt sie alle: die Tiere und die Dorfbewohner, die ihn "den Russen" nennen, weil seine Mutter... egal. Das ganze Dorf hasst die Wölfe. Dieter hat einen von ihm selbst konditionierten Wolf "Boris" genannt. Jetzt wartet er auf ihn. Er hat seine Entnahme, so heißt im Jägerlatein der Abschuss, vorbereitet und liegt mit entsichertem Gewehr auf der Lauer, geschützt im alten Haus seiner Mutter. Er wartet. Und das Dorf wartet mit. Anschließend soll der Abschuss gemeinsam bei Bier und Gegrilltem ordentlich gefeiert werden. Dieter ist in der Dorfgemeinschaft aber eigentlich genauso ein Außenseiter wie der Wolf, den er abschießen soll. Ob sich seine Hoffnung, durch diese Tat endlich dazu zu gehören letztendlich erfüllt? Dieter wartet und denkt nach. Über sein einsam gewordenes Leben, über seine Mutter, über das Dorf, wo es zwar eine mit EU-Geldern gebaute "Bustasche" gibt, aber keinen Bus, der hier noch hält. Und er denkt nach über Marianne, seine große Liebe, die er nicht bekommen hat. Aber nun, wo der Herbert tot ist, gibt es vielleicht noch eine Chance für ihn, den einsamen Dieter...

Der Autor, Regisseur und Intendant des Dresdner Theaterkahns, Holger Böhme verantwortete auf dem Kahn in Personalunion Text, Regie und Spielplanposition von „Dieter und der Wolf“, die Premiere fand im September 2018 mit Peter Flache als Dieter statt.
Nun widmen sich Erik Dolata (Regie) und Ralph Hensel (Dieter) der „tragischen Komödie aus dem ländlichen Raum“.
Seien Sie gespannt und machen Sie sich auf einen Abend mit Humor und Tiefgang gefasst.

Premiere

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großes Haus, Hauptbühne
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Bolero

Dreiteiliger Tanzabend von Carlos Matos mit Musik von Maurice Ravel

Landesbühnen Sachsen, Radebeul

Dieser Tanzabend ist Maurice Ravel gewidmet, einem Komponisten, der sich durch Experimentierfreudigkeit und schillernde Vielseitigkeit auszeichnet und zu Beginn des 20. Jahrhunderts als bedeutendster französischer Tonschöpfer neben Claude Debussy galt. Unter anderem steht mit der „Pavane pur une infante défunte“ eines der bekannten Frühwerke Ravels auf dem Programm, ein Werk, das 1899 während seines Studiums bei Gabriel Fauré als Klavierstück entstand und 1910 von ihm selbst orchestriert wurde.
Dieses Musikstück wird von einem reizvollen Kontrast geprägt: So spielt das Werk mit der Vorstellung, wie sich eine kleine spanische Prinzessin von einem Gemälde des Künstlers Velázques im 16. Jahrhundert bei Hofe wohl bewegt haben mag.
Auf diese Weise kokettiert die geschmeidige und elegante Komposition mit dem Thema der Trauer, das dem feierlich schreitenden Hoftanz innewohnt.
Und natürlich darf an einem Ravel-Abend der Boléro nicht fehlen, Ravels populärste Komposition schon zu Lebzeiten. Das Besondere des Werkes, geschrieben 1828 für die Ballettkompanie der Tänzerin Ida Rubinstein, ist der gänzliche Verzicht Ravels auf thematische Arbeit. Ein lang gezogenes zweiteiliges, ebenfalls von spanischer Musik inspiriertes Thema erscheint unverändert in 18 Variationen. Das einzige Element der Abwechslung, so Ravel, bringt das orchestrale Crescendo, das sich – intensiviert durch eine harmonische Rückung nach E-Dur – schließlich explosionsartig in einem Akkord der Grundtonart C-Dur löst.

Premiere

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großes Haus, Hauptbühne
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Böhmisches Paradies

von Jaroslav Rudiš

Deutsche Erstaufführung

Deutsch von Mirko Kraetsch

Jaroslav Rudiš ist der derzeit in Deutschland bekannteste tschechische Schriftsteller, Dramatiker, Drehbuchautor und Publizist. Sein Stück „Warten aufs Ende der Welt“ spielt in einer Sauna, genauer gesagt – in einer MÄNNERSAUNA. Dort treffen sich wöchentlich Männer unterschiedlichen Alters und unterschiedlichster Berufe zum gemeinsamen Schwitzen und Schwatzen. Verhandelt werden natürlich alle Themen, die Männer so beschäftigen – Frauen, Autos, Politik, Gesundheit... Das Bautzener Theater entwickelt gemeinsam mit dem Autor eine eigene deutsche Spielfassung des bisher nur in tschechischer Sprache vorliegenden Textes, die dann als Deutsche Erstaufführung in Bautzen zur Premiere gebracht wird.
Der am 8. Juni 1972 im nordböhmischen Turnov geborene Autor studierte Germanistik, Geschichte und Journalistik in Liberec, Zürich und Prag, bevor er mit einem journalistischen Stipendium nach Berlin an die Freie Universität kam. Seit 2002 hat er einige Romane veröffentlicht, sowie zahlreiche Theaterstücke, Kino- und Fernsehfilme, Hörspiele, Opernlibretti und Essays in überregionalen deutschsprachigen Zeitungen.
Jaroslav Rudiš zeichnet in seinen Texten mit Ironie und feinem Gespür für die Alltagsängste der Menschen die Gesellschaft anhand von besonderen Typen, die häufig Opfer tragikomischer Ereignisse sind. Dabei begibt er sich gern in den Untergrund und an die Ränder von Orten, Zeiten und Leben, um einen umso schärferen Blick auf die Wirklichkeit zu werfen. So sind seine Bücher cool, witzig, kritisch, politisch, poetisch, widerständig, anti-bürgerlich, berührend und verführerisch – kurzum: literarischer Rock’n’ Roll.

Theaterschnäppchen des Monats - jede Karte kostet nur 7,00 Euro

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Bolero

Dreiteiliger Tanzabend von Carlos Matos mit Musik von Maurice Ravel

Landesbühnen Sachsen, Radebeul

Dieser Tanzabend ist Maurice Ravel gewidmet, einem Komponisten, der sich durch Experimentierfreudigkeit und schillernde Vielseitigkeit auszeichnet und zu Beginn des 20. Jahrhunderts als bedeutendster französischer Tonschöpfer neben Claude Debussy galt. Unter anderem steht mit der „Pavane pur une infante défunte“ eines der bekannten Frühwerke Ravels auf dem Programm, ein Werk, das 1899 während seines Studiums bei Gabriel Fauré als Klavierstück entstand und 1910 von ihm selbst orchestriert wurde.
Dieses Musikstück wird von einem reizvollen Kontrast geprägt: So spielt das Werk mit der Vorstellung, wie sich eine kleine spanische Prinzessin von einem Gemälde des Künstlers Velázques im 16. Jahrhundert bei Hofe wohl bewegt haben mag.
Auf diese Weise kokettiert die geschmeidige und elegante Komposition mit dem Thema der Trauer, das dem feierlich schreitenden Hoftanz innewohnt.
Und natürlich darf an einem Ravel-Abend der Boléro nicht fehlen, Ravels populärste Komposition schon zu Lebzeiten. Das Besondere des Werkes, geschrieben 1828 für die Ballettkompanie der Tänzerin Ida Rubinstein, ist der gänzliche Verzicht Ravels auf thematische Arbeit. Ein lang gezogenes zweiteiliges, ebenfalls von spanischer Musik inspiriertes Thema erscheint unverändert in 18 Variationen. Das einzige Element der Abwechslung, so Ravel, bringt das orchestrale Crescendo, das sich – intensiviert durch eine harmonische Rückung nach E-Dur – schließlich explosionsartig in einem Akkord der Grundtonart C-Dur löst.

mit kostenloser Kinderbetreuung ab 3 J.

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Burgtheater, großer Saal
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Frau Luna

Operette von Paul Lincke

Bühnenwerkstatt für Pädagogen - Projekt Nr. 3

Libretto Heinrich Bolten-Baeckers

Als 1899 Paul Linckes Erfolgsoperette „Frau Luna“ Uraufführung feierte, schien das Reisen in den Weltraum, konkret auf den Mond, noch völlig utopisch. Man fürchtete sich vor den ersten Automobilen, sagte ihnen sogar baldiges Verschwinden voraus. Sie waren dennoch nicht aufzuhalten, weder die Operette mit ihren unschlagbaren Ohrwürmern wie „Schlösser, die im Monde liegen“ oder „Das macht die Berliner Luft“, noch die Technik.
Linckes „Frau Luna“ entstand in einer Zeit, als angeregt durch Jules Vernes Roman „Von der Erde zum Mond“ modische Mondrevuen echte Straßenfeger wurden.
Einer, der unerschütterlich an seinem Glauben an die Luftfahrt festhält, ist Fritze Steppke, Mechaniker, Untermieter bei Wittwe Pusebach und verlobt mit deren Nichte Marie. Während seiner Reise auf den Mond, die er mit seinen besten Freunden Pannecke, Lämmermeier und leider unfreiwillig auch mit Frau Pusebach unternimmt, muss er feststellen, dass es zwar den Mann im Mond nicht gibt, wohl aber eine Frau. Das ist ihm lieber und amüsierfreudig ist das Mondvolk auch. Noch rechtzeitig, ehe er seine Liebe zu Marie riskieren kann, wacht Steppke in seiner Dachkammer auf und ist nicht sicher, hat er nur geträumt?
Mit Glitzer, Mondzauber, Operettenflair und ganz viel Spielfreude bringt die „Bühnenwerkstatt für Pädagogen“ auf die Bühne des Burgtheaters.
Regie/Bühne/Ausstattung: Heide-Simone Barth
Musikalische Einstudierung, Klavier: Michael Krauße
Choreographie: Ina Riedel

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großes Haus, Hauptbühne
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Die Orestie

von Aischylos

Regiefassung von Mario Holetzeck

Deutsch von Peter Stein

Das am Bautzener Burgtheater platzierte Giebelfries des Bildhauers Ernst Rietschel zeigt dem Betrachter Figuren aus der Orestie des Aischylos, des großen Tragödiendichters der griechischen Antike. Dieser ließ mit der ORESTIE einen zeitlosen Konflikt von großem Format entstehen, eine Endzeitgeschichte mit heutiger Dimension. Ein furchtbarer Fluch lastet auf dem Haus der Atriden. Mord folgt auf Mord. Rache auf Rache. Agamemnon opferte seine Tochter Iphigenie, um günstigen Wind für seine Kriegsflotte nach Troja zu erbitten. Klytämnestra hat ihm das nie verziehen und tötet den siegreichen Heimkehrer. Daraufhin schwören die Kinder Elektra und Orest Rache; Orest tötet die Mutter und Vatermörderin und deren Geliebten und Mordgehilfen Aigisthos. Nun verfolgen die Erinyen Orest, den Muttermörder, und fordern wiederum seinen Tod. Doch ohne Erfolg. Die Spirale der Gewalt, der Fluch der Familie, das Prinzip der Blutrache wird durchbrochen, durch Apollons Einspruch, der Orest selbst zum Rächer von Agamemnons Tod auserkoren hat, und durch Athenes radikal neue Idee, die Bürger der Stadt zu Richtern über Orests Schicksal zu machen. Vernunft tritt an die Stelle der blinden Rache. Ein Gerichtsverfahren ersetzt die blutige Lösung. Dem Menschen fällt erstmals Verantwortung zu für sein Tun. Die Götter verlieren ihre Allmacht – nicht kampflos. Doch Athene gelingt es, die alten Kräfte mit der neuen Ordnung zu vereinen und bereitet damit den Weg für eine neue Zeit. Ob nun eine glückliche oder unglückliche, wird erst die Zukunft zeigen...

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Burgtheater, kleiner Saal
Burgtheater, kleiner Saal

Die große Erzählung

von Bruno Stori

Die Odyssee in einer Stunde

Rico ist völlig aus dem Häuschen. Er hat eher zufällig eine unglaubliche Geschichte mitbekommen: da sind Leute wegen einer Frau in einen Krieg gezogen und dann hat dieser Krieg auch noch zehn Jahre gedauert. Jedenfalls haben die einen gewonnen und dann wollten sie wieder nach Hause. Aber einer hatte Schwierigkeiten auf der Heimfahrt, und deshalb brauchte er noch einmal zehn Jahre, bis er wieder zurück war. Unterwegs hat er die verrücktesten Abenteuer erlebt, mit einäugigen Riesen, verzauberten Schweinen und singenden Sirenen. Rico ist so aufgewühlt, dass er die Geschichte gleich wieder loswerden möchte. Und so fängt er mit Begeisterung an zu erzählen.
Durch den Kunstgriff, einen einfachen Jungen den antiken Mythos der Odyssee nacherzählen zu lassen, wird einer der größten Gesänge der Menschheit für junge Zuschauer nachvollziehbar und verständlich. Und ganz nebenbei schafft Bruno Stori mit dem bewegten und bewegendem Rico eine wunderbare Parabel über die Kraft der Dichtung – was auch für sogenannte Erwachsene das Zuschauen spannend macht.
Bruno Stori gehört in Italien zu den wichtigsten Vertretern des Kinder- und Jugendtheaters. Dabei ist er nicht nur Autor, sondern auch Regisseur und Schauspieler. Seinen Stücken merkt man an, dass sie nicht im Dichterstübchen, sondern auf der Probe entstanden sind – Lust am Spiel mit dem Schauspieler zeichnen sie aus. "Die große Erzählung" machte Bruno Stori seit ihrer deutschsprachigen Erstaufführung 1992 auch in Deutschland bekannt.
Der Bautzener Schauspieler Mirko Brankatschk spielte den Rico am Theater der Jungen Welt in Leipzig.
Die Kritik schrieb über seine Darstellung: "Man erlebt 1200 Verse leicht gekürzt und ein tolles Solo von Mirko Brankatschk, der alle Register seines Könnens zieht – stimmlich, tänzerisch, spielerisch."










großes Haus, Hauptbühne
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Bolero

Dreiteiliger Tanzabend von Carlos Matos mit Musik von Maurice Ravel

Landesbühnen Sachsen, Radebeul

Dieser Tanzabend ist Maurice Ravel gewidmet, einem Komponisten, der sich durch Experimentierfreudigkeit und schillernde Vielseitigkeit auszeichnet und zu Beginn des 20. Jahrhunderts als bedeutendster französischer Tonschöpfer neben Claude Debussy galt. Unter anderem steht mit der „Pavane pur une infante défunte“ eines der bekannten Frühwerke Ravels auf dem Programm, ein Werk, das 1899 während seines Studiums bei Gabriel Fauré als Klavierstück entstand und 1910 von ihm selbst orchestriert wurde.
Dieses Musikstück wird von einem reizvollen Kontrast geprägt: So spielt das Werk mit der Vorstellung, wie sich eine kleine spanische Prinzessin von einem Gemälde des Künstlers Velázques im 16. Jahrhundert bei Hofe wohl bewegt haben mag.
Auf diese Weise kokettiert die geschmeidige und elegante Komposition mit dem Thema der Trauer, das dem feierlich schreitenden Hoftanz innewohnt.
Und natürlich darf an einem Ravel-Abend der Boléro nicht fehlen, Ravels populärste Komposition schon zu Lebzeiten. Das Besondere des Werkes, geschrieben 1828 für die Ballettkompanie der Tänzerin Ida Rubinstein, ist der gänzliche Verzicht Ravels auf thematische Arbeit. Ein lang gezogenes zweiteiliges, ebenfalls von spanischer Musik inspiriertes Thema erscheint unverändert in 18 Variationen. Das einzige Element der Abwechslung, so Ravel, bringt das orchestrale Crescendo, das sich – intensiviert durch eine harmonische Rückung nach E-Dur – schließlich explosionsartig in einem Akkord der Grundtonart C-Dur löst.

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Burgtheater, großer Saal
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Dieter und der Wolf

Eine tragische Komödie aus dem ländlichen Raum von Holger Böhme

Dieter war Revierförster, aber dann wird er in den Vorruhestand versetzt und so hängt er rum und durch.
Sein Revier ist jetzt Wolfsrevier und in den Händen einer Försterin. Dieter kennt sie alle: die Tiere und die Dorfbewohner, die ihn "den Russen" nennen, weil seine Mutter... egal. Das ganze Dorf hasst die Wölfe. Dieter hat einen von ihm selbst konditionierten Wolf "Boris" genannt. Jetzt wartet er auf ihn. Er hat seine Entnahme, so heißt im Jägerlatein der Abschuss, vorbereitet und liegt mit entsichertem Gewehr auf der Lauer, geschützt im alten Haus seiner Mutter. Er wartet. Und das Dorf wartet mit. Anschließend soll der Abschuss gemeinsam bei Bier und Gegrilltem ordentlich gefeiert werden. Dieter ist in der Dorfgemeinschaft aber eigentlich genauso ein Außenseiter wie der Wolf, den er abschießen soll. Ob sich seine Hoffnung, durch diese Tat endlich dazu zu gehören letztendlich erfüllt? Dieter wartet und denkt nach. Über sein einsam gewordenes Leben, über seine Mutter, über das Dorf, wo es zwar eine mit EU-Geldern gebaute "Bustasche" gibt, aber keinen Bus, der hier noch hält. Und er denkt nach über Marianne, seine große Liebe, die er nicht bekommen hat. Aber nun, wo der Herbert tot ist, gibt es vielleicht noch eine Chance für ihn, den einsamen Dieter...

Der Autor, Regisseur und Intendant des Dresdner Theaterkahns, Holger Böhme verantwortete auf dem Kahn in Personalunion Text, Regie und Spielplanposition von „Dieter und der Wolf“, die Premiere fand im September 2018 mit Peter Flache als Dieter statt.
Nun widmen sich Erik Dolata (Regie) und Ralph Hensel (Dieter) der „tragischen Komödie aus dem ländlichen Raum“.
Seien Sie gespannt und machen Sie sich auf einen Abend mit Humor und Tiefgang gefasst.

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Bolero

Dreiteiliger Tanzabend von Carlos Matos mit Musik von Maurice Ravel

Landesbühnen Sachsen, Radebeul

Dieser Tanzabend ist Maurice Ravel gewidmet, einem Komponisten, der sich durch Experimentierfreudigkeit und schillernde Vielseitigkeit auszeichnet und zu Beginn des 20. Jahrhunderts als bedeutendster französischer Tonschöpfer neben Claude Debussy galt. Unter anderem steht mit der „Pavane pur une infante défunte“ eines der bekannten Frühwerke Ravels auf dem Programm, ein Werk, das 1899 während seines Studiums bei Gabriel Fauré als Klavierstück entstand und 1910 von ihm selbst orchestriert wurde.
Dieses Musikstück wird von einem reizvollen Kontrast geprägt: So spielt das Werk mit der Vorstellung, wie sich eine kleine spanische Prinzessin von einem Gemälde des Künstlers Velázques im 16. Jahrhundert bei Hofe wohl bewegt haben mag.
Auf diese Weise kokettiert die geschmeidige und elegante Komposition mit dem Thema der Trauer, das dem feierlich schreitenden Hoftanz innewohnt.
Und natürlich darf an einem Ravel-Abend der Boléro nicht fehlen, Ravels populärste Komposition schon zu Lebzeiten. Das Besondere des Werkes, geschrieben 1828 für die Ballettkompanie der Tänzerin Ida Rubinstein, ist der gänzliche Verzicht Ravels auf thematische Arbeit. Ein lang gezogenes zweiteiliges, ebenfalls von spanischer Musik inspiriertes Thema erscheint unverändert in 18 Variationen. Das einzige Element der Abwechslung, so Ravel, bringt das orchestrale Crescendo, das sich – intensiviert durch eine harmonische Rückung nach E-Dur – schließlich explosionsartig in einem Akkord der Grundtonart C-Dur löst.

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großes Haus, Hauptbühne
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Der Zauberer der Smaragdenstadt

nach Alexander Wolkow

für die Bühne bearbeit von Stephan Beer und Georg Burger

Ein Sturm rast über Kansas. Er reißt das Häuschen, in dem sich Elli an ihrem Hund Totoschka festhält, in die Luft, trägt es weit weg ins Wunderland und lässt es dort im Blauen Land der Käuer auf die böse Hexe Gingema krachen. Die dankbaren Käuer wollen Elli zu ihrer Königin, doch die will keinen Dank, sondern nur schnell wieder zurück nach Hause. Aber wie? Ein gelber Backsteinweg führt durch das Wunderland bis zur Smaragdenstadt, in der der große Goodwin sehnlichste Wünsche erfüllen soll. Elli läuft los, mit den silbernen Schuhen der Hexe an den Füßen. Unterwegs trifft sie den netten Scheuch, der sich statt Stroh ein Gehirn im Kopf wünscht. Die beiden retten mit einer Portion Öl den verrosteten, eisernen Holzfäller, der ständig weinen muss, weil in seiner Brust kein Herz schlägt. Er will unbedingt von Goodwin eins haben. Und schließlich stolpern sie über den feigen Löwen, der sich Mut erhofft. Gemeinsam müssen die vier Freunde gegen Säbelzahntiger, Menschenfresser, fliegende Affen und böse Hexen kämpfen. Aber das größte Abenteuer beginnt erst, als sie endlich in der grünen Stadt vor Goodwin stehen und dieser nichts zu bieten hat als Theaterzauber.

Alexander Wolkows russischer Kinderbuchklassiker, frei nach Lyman Frank Baums „Zauberer von Oz“, begeisterte seit 1964 in Ostdeutschland Generationen von Kindern (und tut dies wohl bis heute). Wolkow schrieb noch einige sehr erfolgreiche Fortsetzungen der Geschichten um Elli und das Wunderland. Alle Bücher wurden von Leonid Wladimirski kongenial illustriert.
Stephan Beer und Georg Burger dramatisierten drei mit großem Erfolg für das Schauspiel Leipzig (Der Zauberer der Smaragdenstadt, Der schlaue Urfin und seine Holzsoldaten, Der gelbe Nebel).

Premiere

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großes Haus, Hauptbühne
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Der Zauberer der Smaragdenstadt

nach Alexander Wolkow

für die Bühne bearbeit von Stephan Beer und Georg Burger

Ein Sturm rast über Kansas. Er reißt das Häuschen, in dem sich Elli an ihrem Hund Totoschka festhält, in die Luft, trägt es weit weg ins Wunderland und lässt es dort im Blauen Land der Käuer auf die böse Hexe Gingema krachen. Die dankbaren Käuer wollen Elli zu ihrer Königin, doch die will keinen Dank, sondern nur schnell wieder zurück nach Hause. Aber wie? Ein gelber Backsteinweg führt durch das Wunderland bis zur Smaragdenstadt, in der der große Goodwin sehnlichste Wünsche erfüllen soll. Elli läuft los, mit den silbernen Schuhen der Hexe an den Füßen. Unterwegs trifft sie den netten Scheuch, der sich statt Stroh ein Gehirn im Kopf wünscht. Die beiden retten mit einer Portion Öl den verrosteten, eisernen Holzfäller, der ständig weinen muss, weil in seiner Brust kein Herz schlägt. Er will unbedingt von Goodwin eins haben. Und schließlich stolpern sie über den feigen Löwen, der sich Mut erhofft. Gemeinsam müssen die vier Freunde gegen Säbelzahntiger, Menschenfresser, fliegende Affen und böse Hexen kämpfen. Aber das größte Abenteuer beginnt erst, als sie endlich in der grünen Stadt vor Goodwin stehen und dieser nichts zu bieten hat als Theaterzauber.

Alexander Wolkows russischer Kinderbuchklassiker, frei nach Lyman Frank Baums „Zauberer von Oz“, begeisterte seit 1964 in Ostdeutschland Generationen von Kindern (und tut dies wohl bis heute). Wolkow schrieb noch einige sehr erfolgreiche Fortsetzungen der Geschichten um Elli und das Wunderland. Alle Bücher wurden von Leonid Wladimirski kongenial illustriert.
Stephan Beer und Georg Burger dramatisierten drei mit großem Erfolg für das Schauspiel Leipzig (Der Zauberer der Smaragdenstadt, Der schlaue Urfin und seine Holzsoldaten, Der gelbe Nebel).

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Bolero

Dreiteiliger Tanzabend von Carlos Matos mit Musik von Maurice Ravel

Landesbühnen Sachsen, Radebeul

Dieser Tanzabend ist Maurice Ravel gewidmet, einem Komponisten, der sich durch Experimentierfreudigkeit und schillernde Vielseitigkeit auszeichnet und zu Beginn des 20. Jahrhunderts als bedeutendster französischer Tonschöpfer neben Claude Debussy galt. Unter anderem steht mit der „Pavane pur une infante défunte“ eines der bekannten Frühwerke Ravels auf dem Programm, ein Werk, das 1899 während seines Studiums bei Gabriel Fauré als Klavierstück entstand und 1910 von ihm selbst orchestriert wurde.
Dieses Musikstück wird von einem reizvollen Kontrast geprägt: So spielt das Werk mit der Vorstellung, wie sich eine kleine spanische Prinzessin von einem Gemälde des Künstlers Velázques im 16. Jahrhundert bei Hofe wohl bewegt haben mag.
Auf diese Weise kokettiert die geschmeidige und elegante Komposition mit dem Thema der Trauer, das dem feierlich schreitenden Hoftanz innewohnt.
Und natürlich darf an einem Ravel-Abend der Boléro nicht fehlen, Ravels populärste Komposition schon zu Lebzeiten. Das Besondere des Werkes, geschrieben 1828 für die Ballettkompanie der Tänzerin Ida Rubinstein, ist der gänzliche Verzicht Ravels auf thematische Arbeit. Ein lang gezogenes zweiteiliges, ebenfalls von spanischer Musik inspiriertes Thema erscheint unverändert in 18 Variationen. Das einzige Element der Abwechslung, so Ravel, bringt das orchestrale Crescendo, das sich – intensiviert durch eine harmonische Rückung nach E-Dur – schließlich explosionsartig in einem Akkord der Grundtonart C-Dur löst.

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großes Haus, Hauptbühne
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Ganze Kerle!

Komödie von Kerry Renard

Deutsch von Angela Burmeister

Warum ziehen sich vier Paketboten in der Provinz Frauenkleider an? Für einen guten Zweck natürlich. Die turbulente Komödie „Ganze Kerle!“, der kanadischen Autorin Kerry Renard, erzählt die Geschichte der vier Paketboten Sam, Paul, Georg und Josef. Obwohl Versandleiter Frank ständig Druck macht, erledigen die Männer ihren Job gerne. Die Stimmung innerhalb des Teams ändert sich aber, als Sam zufällig mitbekommt, dass die siebenjährige Betty, Franks Tochter, scheinbar schwer an den Augen erkrankt ist. Eine Erblindung kann nur durch eine teure Operation im Ausland verhindert werden. Die Männer beschließen das Geld aufzutreiben.
Statt Wohltätigkeitsbasar: Travestieshow. Doch bevor es dazu kommt, müssen sie singen, tanzen und in High Heels laufen lernen – natürlich alles heimlich hinter Franks Rücken. Die anfängliche Euphorie schwindet aber, als Georg seine Kündigung erhält. Doch Betty zuliebe beginnen die vier Männer nach Feierabend schließlich doch mit den Proben. Ob Nagellack oder Lipgloss, damit kommen auch Männer in Fahrt und wer hätte gedacht, dass Sams Mutter Helene als Choreografin so viel Dampf unterm Hintern hat. Nach diversen schweißtreibenden Proben ist es dann endlich soweit: Die Show ist tatsächlich ausverkauft. Doch plötzlich steht der Firmenchef dieser illustren Truppe in der Tür. Das Vorhaben scheint zu platzen oder heißt es nicht doch: alle für Eine und Einer für alle.

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großes Haus, Hauptbühne
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Die Orestie

von Aischylos

Regiefassung von Mario Holetzeck

Deutsch von Peter Stein

Das am Bautzener Burgtheater platzierte Giebelfries des Bildhauers Ernst Rietschel zeigt dem Betrachter Figuren aus der Orestie des Aischylos, des großen Tragödiendichters der griechischen Antike. Dieser ließ mit der ORESTIE einen zeitlosen Konflikt von großem Format entstehen, eine Endzeitgeschichte mit heutiger Dimension. Ein furchtbarer Fluch lastet auf dem Haus der Atriden. Mord folgt auf Mord. Rache auf Rache. Agamemnon opferte seine Tochter Iphigenie, um günstigen Wind für seine Kriegsflotte nach Troja zu erbitten. Klytämnestra hat ihm das nie verziehen und tötet den siegreichen Heimkehrer. Daraufhin schwören die Kinder Elektra und Orest Rache; Orest tötet die Mutter und Vatermörderin und deren Geliebten und Mordgehilfen Aigisthos. Nun verfolgen die Erinyen Orest, den Muttermörder, und fordern wiederum seinen Tod. Doch ohne Erfolg. Die Spirale der Gewalt, der Fluch der Familie, das Prinzip der Blutrache wird durchbrochen, durch Apollons Einspruch, der Orest selbst zum Rächer von Agamemnons Tod auserkoren hat, und durch Athenes radikal neue Idee, die Bürger der Stadt zu Richtern über Orests Schicksal zu machen. Vernunft tritt an die Stelle der blinden Rache. Ein Gerichtsverfahren ersetzt die blutige Lösung. Dem Menschen fällt erstmals Verantwortung zu für sein Tun. Die Götter verlieren ihre Allmacht – nicht kampflos. Doch Athene gelingt es, die alten Kräfte mit der neuen Ordnung zu vereinen und bereitet damit den Weg für eine neue Zeit. Ob nun eine glückliche oder unglückliche, wird erst die Zukunft zeigen...

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Ganze Kerle!

Komödie von Kerry Renard

Deutsch von Angela Burmeister

Warum ziehen sich vier Paketboten in der Provinz Frauenkleider an? Für einen guten Zweck natürlich. Die turbulente Komödie „Ganze Kerle!“, der kanadischen Autorin Kerry Renard, erzählt die Geschichte der vier Paketboten Sam, Paul, Georg und Josef. Obwohl Versandleiter Frank ständig Druck macht, erledigen die Männer ihren Job gerne. Die Stimmung innerhalb des Teams ändert sich aber, als Sam zufällig mitbekommt, dass die siebenjährige Betty, Franks Tochter, scheinbar schwer an den Augen erkrankt ist. Eine Erblindung kann nur durch eine teure Operation im Ausland verhindert werden. Die Männer beschließen das Geld aufzutreiben.
Statt Wohltätigkeitsbasar: Travestieshow. Doch bevor es dazu kommt, müssen sie singen, tanzen und in High Heels laufen lernen – natürlich alles heimlich hinter Franks Rücken. Die anfängliche Euphorie schwindet aber, als Georg seine Kündigung erhält. Doch Betty zuliebe beginnen die vier Männer nach Feierabend schließlich doch mit den Proben. Ob Nagellack oder Lipgloss, damit kommen auch Männer in Fahrt und wer hätte gedacht, dass Sams Mutter Helene als Choreografin so viel Dampf unterm Hintern hat. Nach diversen schweißtreibenden Proben ist es dann endlich soweit: Die Show ist tatsächlich ausverkauft. Doch plötzlich steht der Firmenchef dieser illustren Truppe in der Tür. Das Vorhaben scheint zu platzen oder heißt es nicht doch: alle für Eine und Einer für alle.

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großes Haus, Hauptbühne
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Der Fall der Götter

nach dem Film 'Die Verdammten' von Luchino Visconti

für die Bühne übersetzt und bearbeitet von Hans Peter Litscher

Luchino Viscontis filmisches Meisterwerk La caduta degli dei (Die Verdammten, 1969) zeigt den tragischen Verfall einer einflussreichen Industriellenfamilie vor dem Hintergrund der Machtergreifung Hitlers in Deutschland. Hinter der fiktiven Dynastie der von Essenbecks steht die Geschichte der Familie Krupp, die seit der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts Macht und Reichtum mit der Entwicklung und Herstellung von Waffen erlangte und damit nicht nur die Kriegsgeschichte Deutschlands, sondern der ganzen Welt maßgeblich beeinflusste. Wie in der historischen Realität gehen auch bei Visconti Großindustrie und Nationalsozialismus eine fatale Verbindung ein, in der jede Seite die andere für ihre Zwecke zu instrumentalisieren sucht. Die Idee entstand aus Viscontis Bedürfnis, eine Geschichte über die Gewalttätigkeit und den Untergang einer gesellschaftlichen Klasse auf dem Grundmuster von Shakespeares Macbeth zu erzählen.
Mit der Ermordung des Familienoberhauptes Joachim von Essenbeck brechen die verheerenden äußeren politischen Verhältnisse mit Gewalt in den Mikrokosmos der Industriellenfamilie ein. In der Figur des Friedrich Bruckmann wird der Weg eines Emporkömmlings gezeichnet, der sich mithilfe der Nazis und angetrieben von seiner Geliebten Sophie von Essenbeck der Kontrolle über den Konzern zu bemächtigen sucht. Sophie stellt sich damit gegen ihren eigenen Sohn und Alleinerben des Unternehmens Martin von Essenbeck. Aufgerieben zwischen alten Familienfehden und den Visionen einer menschenverachtenden Ideologie zerfällt ein über Generationen aufgebautes Machtgefüge. In einer Welt des Umbruchs und des moralischen Niedergangs schlägt die Stunde der Aufsteiger und Intriganten. Während sich das Neue rücksichtslos seinen Weg bahnt, endet eine alte, erstarrte Welt.

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großes Haus, Hauptbühne
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Der Zauberer der Smaragdenstadt

nach Alexander Wolkow

für die Bühne bearbeit von Stephan Beer und Georg Burger

Ein Sturm rast über Kansas. Er reißt das Häuschen, in dem sich Elli an ihrem Hund Totoschka festhält, in die Luft, trägt es weit weg ins Wunderland und lässt es dort im Blauen Land der Käuer auf die böse Hexe Gingema krachen. Die dankbaren Käuer wollen Elli zu ihrer Königin, doch die will keinen Dank, sondern nur schnell wieder zurück nach Hause. Aber wie? Ein gelber Backsteinweg führt durch das Wunderland bis zur Smaragdenstadt, in der der große Goodwin sehnlichste Wünsche erfüllen soll. Elli läuft los, mit den silbernen Schuhen der Hexe an den Füßen. Unterwegs trifft sie den netten Scheuch, der sich statt Stroh ein Gehirn im Kopf wünscht. Die beiden retten mit einer Portion Öl den verrosteten, eisernen Holzfäller, der ständig weinen muss, weil in seiner Brust kein Herz schlägt. Er will unbedingt von Goodwin eins haben. Und schließlich stolpern sie über den feigen Löwen, der sich Mut erhofft. Gemeinsam müssen die vier Freunde gegen Säbelzahntiger, Menschenfresser, fliegende Affen und böse Hexen kämpfen. Aber das größte Abenteuer beginnt erst, als sie endlich in der grünen Stadt vor Goodwin stehen und dieser nichts zu bieten hat als Theaterzauber.

Alexander Wolkows russischer Kinderbuchklassiker, frei nach Lyman Frank Baums „Zauberer von Oz“, begeisterte seit 1964 in Ostdeutschland Generationen von Kindern (und tut dies wohl bis heute). Wolkow schrieb noch einige sehr erfolgreiche Fortsetzungen der Geschichten um Elli und das Wunderland. Alle Bücher wurden von Leonid Wladimirski kongenial illustriert.
Stephan Beer und Georg Burger dramatisierten drei mit großem Erfolg für das Schauspiel Leipzig (Der Zauberer der Smaragdenstadt, Der schlaue Urfin und seine Holzsoldaten, Der gelbe Nebel).

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Bolero

Dreiteiliger Tanzabend von Carlos Matos mit Musik von Maurice Ravel

Landesbühnen Sachsen, Radebeul

Dieser Tanzabend ist Maurice Ravel gewidmet, einem Komponisten, der sich durch Experimentierfreudigkeit und schillernde Vielseitigkeit auszeichnet und zu Beginn des 20. Jahrhunderts als bedeutendster französischer Tonschöpfer neben Claude Debussy galt. Unter anderem steht mit der „Pavane pur une infante défunte“ eines der bekannten Frühwerke Ravels auf dem Programm, ein Werk, das 1899 während seines Studiums bei Gabriel Fauré als Klavierstück entstand und 1910 von ihm selbst orchestriert wurde.
Dieses Musikstück wird von einem reizvollen Kontrast geprägt: So spielt das Werk mit der Vorstellung, wie sich eine kleine spanische Prinzessin von einem Gemälde des Künstlers Velázques im 16. Jahrhundert bei Hofe wohl bewegt haben mag.
Auf diese Weise kokettiert die geschmeidige und elegante Komposition mit dem Thema der Trauer, das dem feierlich schreitenden Hoftanz innewohnt.
Und natürlich darf an einem Ravel-Abend der Boléro nicht fehlen, Ravels populärste Komposition schon zu Lebzeiten. Das Besondere des Werkes, geschrieben 1828 für die Ballettkompanie der Tänzerin Ida Rubinstein, ist der gänzliche Verzicht Ravels auf thematische Arbeit. Ein lang gezogenes zweiteiliges, ebenfalls von spanischer Musik inspiriertes Thema erscheint unverändert in 18 Variationen. Das einzige Element der Abwechslung, so Ravel, bringt das orchestrale Crescendo, das sich – intensiviert durch eine harmonische Rückung nach E-Dur – schließlich explosionsartig in einem Akkord der Grundtonart C-Dur löst.

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Extrawurst

Komödie von Dietmar Jacobs und Moritz Netenjakob

Eigentlich ist es nur eine Formsache: Die Mitgliederversammlung eines Tennisclubs in der deutschen Provinz soll über die Anschaffung eines neuen Grills für die Vereinsfeiern abstimmen. Normalerweise kein Problem
- gäbe es nicht den Vorschlag, auch einen eigenen Grill für das einzige türkische Mitglied des Clubs zu finanzieren. Denn gläubige Muslime dürfen ihre Grillwürste bekanntlich nicht auf einen Rost mit Schweinefleisch legen.
Eine gut gemeinte Idee, die aber immense Diskussionen auslöst und den Verein vor eine Zerreißprobe stellt. Wie viele Rechte muss eine Mehrheit einer Minderheit einräumen? Muss man Religionen tolerieren, auch wenn
man sie ablehnt? Gibt es auch am Grill eine deutsche Leitkultur? Und sind eigentlich auch Vegetarier eine Glaubensgemeinschaft? Immer tiefer schraubt sich der kleine Konflikt um den Grill in die Beziehungen der Mitglieder. Ebenso respektlos wie komisch stoßen Atheisten und Gläubige, Deutsche und Türken, „Gutmenschen“ und Hardliner frontal aufeinander. Und allen wird klar: Es geht um mehr als eine Extrawurst. Es geht darum, wie wir zusammenleben. Zumal die Grenzen zwischen „rechts und links“, „tolerant und intolerant“, „religiös und ungläubig“ viel fließender sind als man denkt.
Die Zuschauer sind als Vereinsmitglieder direkter Teil des Geschehens und erleben mit, wie sich eine Gesellschaft komplett zerlegen kann. Und das in einer flotten, spannenden, pointenreichen und urkomischen Vereinsversammlung.

Premiere

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großes Haus, Hauptbühne
großes Haus, Hauptbühne

Der Zauberer der Smaragdenstadt

nach Alexander Wolkow

für die Bühne bearbeit von Stephan Beer und Georg Burger

Ein Sturm rast über Kansas. Er reißt das Häuschen, in dem sich Elli an ihrem Hund Totoschka festhält, in die Luft, trägt es weit weg ins Wunderland und lässt es dort im Blauen Land der Käuer auf die böse Hexe Gingema krachen. Die dankbaren Käuer wollen Elli zu ihrer Königin, doch die will keinen Dank, sondern nur schnell wieder zurück nach Hause. Aber wie? Ein gelber Backsteinweg führt durch das Wunderland bis zur Smaragdenstadt, in der der große Goodwin sehnlichste Wünsche erfüllen soll. Elli läuft los, mit den silbernen Schuhen der Hexe an den Füßen. Unterwegs trifft sie den netten Scheuch, der sich statt Stroh ein Gehirn im Kopf wünscht. Die beiden retten mit einer Portion Öl den verrosteten, eisernen Holzfäller, der ständig weinen muss, weil in seiner Brust kein Herz schlägt. Er will unbedingt von Goodwin eins haben. Und schließlich stolpern sie über den feigen Löwen, der sich Mut erhofft. Gemeinsam müssen die vier Freunde gegen Säbelzahntiger, Menschenfresser, fliegende Affen und böse Hexen kämpfen. Aber das größte Abenteuer beginnt erst, als sie endlich in der grünen Stadt vor Goodwin stehen und dieser nichts zu bieten hat als Theaterzauber.

Alexander Wolkows russischer Kinderbuchklassiker, frei nach Lyman Frank Baums „Zauberer von Oz“, begeisterte seit 1964 in Ostdeutschland Generationen von Kindern (und tut dies wohl bis heute). Wolkow schrieb noch einige sehr erfolgreiche Fortsetzungen der Geschichten um Elli und das Wunderland. Alle Bücher wurden von Leonid Wladimirski kongenial illustriert.
Stephan Beer und Georg Burger dramatisierten drei mit großem Erfolg für das Schauspiel Leipzig (Der Zauberer der Smaragdenstadt, Der schlaue Urfin und seine Holzsoldaten, Der gelbe Nebel).

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großes Haus, Hauptbühne
großes Haus, Hauptbühne

Extrawurst

Komödie von Dietmar Jacobs und Moritz Netenjakob

Eigentlich ist es nur eine Formsache: Die Mitgliederversammlung eines Tennisclubs in der deutschen Provinz soll über die Anschaffung eines neuen Grills für die Vereinsfeiern abstimmen. Normalerweise kein Problem
- gäbe es nicht den Vorschlag, auch einen eigenen Grill für das einzige türkische Mitglied des Clubs zu finanzieren. Denn gläubige Muslime dürfen ihre Grillwürste bekanntlich nicht auf einen Rost mit Schweinefleisch legen.
Eine gut gemeinte Idee, die aber immense Diskussionen auslöst und den Verein vor eine Zerreißprobe stellt. Wie viele Rechte muss eine Mehrheit einer Minderheit einräumen? Muss man Religionen tolerieren, auch wenn
man sie ablehnt? Gibt es auch am Grill eine deutsche Leitkultur? Und sind eigentlich auch Vegetarier eine Glaubensgemeinschaft? Immer tiefer schraubt sich der kleine Konflikt um den Grill in die Beziehungen der Mitglieder. Ebenso respektlos wie komisch stoßen Atheisten und Gläubige, Deutsche und Türken, „Gutmenschen“ und Hardliner frontal aufeinander. Und allen wird klar: Es geht um mehr als eine Extrawurst. Es geht darum, wie wir zusammenleben. Zumal die Grenzen zwischen „rechts und links“, „tolerant und intolerant“, „religiös und ungläubig“ viel fließender sind als man denkt.
Die Zuschauer sind als Vereinsmitglieder direkter Teil des Geschehens und erleben mit, wie sich eine Gesellschaft komplett zerlegen kann. Und das in einer flotten, spannenden, pointenreichen und urkomischen Vereinsversammlung.

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großes Haus, Hauptbühne
großes Haus, Hauptbühne

Extrawurst

Komödie von Dietmar Jacobs und Moritz Netenjakob

Eigentlich ist es nur eine Formsache: Die Mitgliederversammlung eines Tennisclubs in der deutschen Provinz soll über die Anschaffung eines neuen Grills für die Vereinsfeiern abstimmen. Normalerweise kein Problem
- gäbe es nicht den Vorschlag, auch einen eigenen Grill für das einzige türkische Mitglied des Clubs zu finanzieren. Denn gläubige Muslime dürfen ihre Grillwürste bekanntlich nicht auf einen Rost mit Schweinefleisch legen.
Eine gut gemeinte Idee, die aber immense Diskussionen auslöst und den Verein vor eine Zerreißprobe stellt. Wie viele Rechte muss eine Mehrheit einer Minderheit einräumen? Muss man Religionen tolerieren, auch wenn
man sie ablehnt? Gibt es auch am Grill eine deutsche Leitkultur? Und sind eigentlich auch Vegetarier eine Glaubensgemeinschaft? Immer tiefer schraubt sich der kleine Konflikt um den Grill in die Beziehungen der Mitglieder. Ebenso respektlos wie komisch stoßen Atheisten und Gläubige, Deutsche und Türken, „Gutmenschen“ und Hardliner frontal aufeinander. Und allen wird klar: Es geht um mehr als eine Extrawurst. Es geht darum, wie wir zusammenleben. Zumal die Grenzen zwischen „rechts und links“, „tolerant und intolerant“, „religiös und ungläubig“ viel fließender sind als man denkt.
Die Zuschauer sind als Vereinsmitglieder direkter Teil des Geschehens und erleben mit, wie sich eine Gesellschaft komplett zerlegen kann. Und das in einer flotten, spannenden, pointenreichen und urkomischen Vereinsversammlung.

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großes Haus, Hauptbühne
großes Haus, Hauptbühne

Der Fall der Götter

nach dem Film 'Die Verdammten' von Luchino Visconti

für die Bühne übersetzt und bearbeitet von Hans Peter Litscher

Luchino Viscontis filmisches Meisterwerk La caduta degli dei (Die Verdammten, 1969) zeigt den tragischen Verfall einer einflussreichen Industriellenfamilie vor dem Hintergrund der Machtergreifung Hitlers in Deutschland. Hinter der fiktiven Dynastie der von Essenbecks steht die Geschichte der Familie Krupp, die seit der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts Macht und Reichtum mit der Entwicklung und Herstellung von Waffen erlangte und damit nicht nur die Kriegsgeschichte Deutschlands, sondern der ganzen Welt maßgeblich beeinflusste. Wie in der historischen Realität gehen auch bei Visconti Großindustrie und Nationalsozialismus eine fatale Verbindung ein, in der jede Seite die andere für ihre Zwecke zu instrumentalisieren sucht. Die Idee entstand aus Viscontis Bedürfnis, eine Geschichte über die Gewalttätigkeit und den Untergang einer gesellschaftlichen Klasse auf dem Grundmuster von Shakespeares Macbeth zu erzählen.
Mit der Ermordung des Familienoberhauptes Joachim von Essenbeck brechen die verheerenden äußeren politischen Verhältnisse mit Gewalt in den Mikrokosmos der Industriellenfamilie ein. In der Figur des Friedrich Bruckmann wird der Weg eines Emporkömmlings gezeichnet, der sich mithilfe der Nazis und angetrieben von seiner Geliebten Sophie von Essenbeck der Kontrolle über den Konzern zu bemächtigen sucht. Sophie stellt sich damit gegen ihren eigenen Sohn und Alleinerben des Unternehmens Martin von Essenbeck. Aufgerieben zwischen alten Familienfehden und den Visionen einer menschenverachtenden Ideologie zerfällt ein über Generationen aufgebautes Machtgefüge. In einer Welt des Umbruchs und des moralischen Niedergangs schlägt die Stunde der Aufsteiger und Intriganten. Während sich das Neue rücksichtslos seinen Weg bahnt, endet eine alte, erstarrte Welt.

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großes Haus, Hauptbühne
großes Haus, Hauptbühne

Böhmisches Paradies

von Jaroslav Rudiš

Deutsche Erstaufführung

Deutsch von Mirko Kraetsch

Jaroslav Rudiš ist der derzeit in Deutschland bekannteste tschechische Schriftsteller, Dramatiker, Drehbuchautor und Publizist. Sein Stück „Warten aufs Ende der Welt“ spielt in einer Sauna, genauer gesagt – in einer MÄNNERSAUNA. Dort treffen sich wöchentlich Männer unterschiedlichen Alters und unterschiedlichster Berufe zum gemeinsamen Schwitzen und Schwatzen. Verhandelt werden natürlich alle Themen, die Männer so beschäftigen – Frauen, Autos, Politik, Gesundheit... Das Bautzener Theater entwickelt gemeinsam mit dem Autor eine eigene deutsche Spielfassung des bisher nur in tschechischer Sprache vorliegenden Textes, die dann als Deutsche Erstaufführung in Bautzen zur Premiere gebracht wird.
Der am 8. Juni 1972 im nordböhmischen Turnov geborene Autor studierte Germanistik, Geschichte und Journalistik in Liberec, Zürich und Prag, bevor er mit einem journalistischen Stipendium nach Berlin an die Freie Universität kam. Seit 2002 hat er einige Romane veröffentlicht, sowie zahlreiche Theaterstücke, Kino- und Fernsehfilme, Hörspiele, Opernlibretti und Essays in überregionalen deutschsprachigen Zeitungen.
Jaroslav Rudiš zeichnet in seinen Texten mit Ironie und feinem Gespür für die Alltagsängste der Menschen die Gesellschaft anhand von besonderen Typen, die häufig Opfer tragikomischer Ereignisse sind. Dabei begibt er sich gern in den Untergrund und an die Ränder von Orten, Zeiten und Leben, um einen umso schärferen Blick auf die Wirklichkeit zu werfen. So sind seine Bücher cool, witzig, kritisch, politisch, poetisch, widerständig, anti-bürgerlich, berührend und verführerisch – kurzum: literarischer Rock’n’ Roll.

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großes Haus, Hauptbühne
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Extrawurst

Komödie von Dietmar Jacobs und Moritz Netenjakob

Eigentlich ist es nur eine Formsache: Die Mitgliederversammlung eines Tennisclubs in der deutschen Provinz soll über die Anschaffung eines neuen Grills für die Vereinsfeiern abstimmen. Normalerweise kein Problem
- gäbe es nicht den Vorschlag, auch einen eigenen Grill für das einzige türkische Mitglied des Clubs zu finanzieren. Denn gläubige Muslime dürfen ihre Grillwürste bekanntlich nicht auf einen Rost mit Schweinefleisch legen.
Eine gut gemeinte Idee, die aber immense Diskussionen auslöst und den Verein vor eine Zerreißprobe stellt. Wie viele Rechte muss eine Mehrheit einer Minderheit einräumen? Muss man Religionen tolerieren, auch wenn
man sie ablehnt? Gibt es auch am Grill eine deutsche Leitkultur? Und sind eigentlich auch Vegetarier eine Glaubensgemeinschaft? Immer tiefer schraubt sich der kleine Konflikt um den Grill in die Beziehungen der Mitglieder. Ebenso respektlos wie komisch stoßen Atheisten und Gläubige, Deutsche und Türken, „Gutmenschen“ und Hardliner frontal aufeinander. Und allen wird klar: Es geht um mehr als eine Extrawurst. Es geht darum, wie wir zusammenleben. Zumal die Grenzen zwischen „rechts und links“, „tolerant und intolerant“, „religiös und ungläubig“ viel fließender sind als man denkt.
Die Zuschauer sind als Vereinsmitglieder direkter Teil des Geschehens und erleben mit, wie sich eine Gesellschaft komplett zerlegen kann. Und das in einer flotten, spannenden, pointenreichen und urkomischen Vereinsversammlung.

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Der Fall der Götter

nach dem Film 'Die Verdammten' von Luchino Visconti

für die Bühne übersetzt und bearbeitet von Hans Peter Litscher

Luchino Viscontis filmisches Meisterwerk La caduta degli dei (Die Verdammten, 1969) zeigt den tragischen Verfall einer einflussreichen Industriellenfamilie vor dem Hintergrund der Machtergreifung Hitlers in Deutschland. Hinter der fiktiven Dynastie der von Essenbecks steht die Geschichte der Familie Krupp, die seit der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts Macht und Reichtum mit der Entwicklung und Herstellung von Waffen erlangte und damit nicht nur die Kriegsgeschichte Deutschlands, sondern der ganzen Welt maßgeblich beeinflusste. Wie in der historischen Realität gehen auch bei Visconti Großindustrie und Nationalsozialismus eine fatale Verbindung ein, in der jede Seite die andere für ihre Zwecke zu instrumentalisieren sucht. Die Idee entstand aus Viscontis Bedürfnis, eine Geschichte über die Gewalttätigkeit und den Untergang einer gesellschaftlichen Klasse auf dem Grundmuster von Shakespeares Macbeth zu erzählen.
Mit der Ermordung des Familienoberhauptes Joachim von Essenbeck brechen die verheerenden äußeren politischen Verhältnisse mit Gewalt in den Mikrokosmos der Industriellenfamilie ein. In der Figur des Friedrich Bruckmann wird der Weg eines Emporkömmlings gezeichnet, der sich mithilfe der Nazis und angetrieben von seiner Geliebten Sophie von Essenbeck der Kontrolle über den Konzern zu bemächtigen sucht. Sophie stellt sich damit gegen ihren eigenen Sohn und Alleinerben des Unternehmens Martin von Essenbeck. Aufgerieben zwischen alten Familienfehden und den Visionen einer menschenverachtenden Ideologie zerfällt ein über Generationen aufgebautes Machtgefüge. In einer Welt des Umbruchs und des moralischen Niedergangs schlägt die Stunde der Aufsteiger und Intriganten. Während sich das Neue rücksichtslos seinen Weg bahnt, endet eine alte, erstarrte Welt.

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großes Haus, Hauptbühne
großes Haus, Hauptbühne

WEIHNACHTSZAUBER - Festliche Glanzlichter mit Stars

Wie ein auspacken von schönen Geschenken ist dieses festliche Konzert: spannend, überraschend, bezaubernd. Der große Schauspieler Jaecki Schwarz, Grand Dame des deutschen Schlagers Regina Thoss, Nicole Ciroth, gefeierte Sopranistin, Chris Murray, Deutschlands Topstar des Musicals sowie Elke Martens, Sängerin, Komponistin, Texterin und charmante Moderatorin. Hochklassige Klangerlebnisse aus Oper, festliche Weihnachtsmusik, Musical, Chansons sowie Schlager, gemeinsam mit humorvoller schauspielerischer Performance gestalten diesen Abend zum weihnachtlichen Präsent.
Jaecki Schwarz, zählt mit rund 120 Film- und Fernsehrollen zu den meistbeschäftigten Darstellern bei der DEFA und Fernsehen. Auch wurde er vor allem durch seine Rolle als charismatischer Hauptkommissar Schmücke im "Polizeiruf 110" und die Rolle des Sputniks in der aktuell laufenden ZDF-Reihe "Ein starkes Team" bekannt.

Regina Thoss, beliebte Entertainerin und Moderatorin in bekannten Fernseh- und Rundfunkshows. Sehr erfolgreiche Gastspiele im Friedrichstadtpalast, ZDF Fernsehgarten usw. Das aktuelle Album „DANKE“ ist eine Hommage an ihre Fans, die ihr all die Jahre die Treue gehalten haben.

Nicole Ciroth, mit klassisch ausgebildeter Stimme, die facettenreich, kräftig als auch wohlklingend das Publikum verzaubert spielt Nicole Ciroth bei allen ihren Engagements eine tragende Rolle. Im Musical über den bayerischen Märchenkönig „LUDWIG2“ verkörpert sie im Festspielhaus Füssen aktuell die Rolle der Kaiserin „Sissi“.

Chris Murray, ist einer der profiliertesten Musical-Darsteller Deutschlands. Vom Publikum und Kritikern als einer der Ausnahmekünstler gefeiert. Seine Stimme, die Jubelstürme im Saal fordert, beweisst sich ebenso in Wagner Opern wie auch in allen großen Hauptrollen des Musicals.

Elke Martens, das Allroundtalent, dass in vielen Fernsehsendungen den anspruchsvollen Schlager, Chanson und auch Schauspiel präsentiert. Für viele berühmte musikalische Kollegen arbeitet sie auch als Komponistin und Texterin. Ihre humorvolle Moderation begeistert im Fernsehstudio wie auf einer Gala.

Gastspiel

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großes Haus, Hauptbühne
großes Haus, Hauptbühne

Extrawurst

Komödie von Dietmar Jacobs und Moritz Netenjakob

Eigentlich ist es nur eine Formsache: Die Mitgliederversammlung eines Tennisclubs in der deutschen Provinz soll über die Anschaffung eines neuen Grills für die Vereinsfeiern abstimmen. Normalerweise kein Problem
- gäbe es nicht den Vorschlag, auch einen eigenen Grill für das einzige türkische Mitglied des Clubs zu finanzieren. Denn gläubige Muslime dürfen ihre Grillwürste bekanntlich nicht auf einen Rost mit Schweinefleisch legen.
Eine gut gemeinte Idee, die aber immense Diskussionen auslöst und den Verein vor eine Zerreißprobe stellt. Wie viele Rechte muss eine Mehrheit einer Minderheit einräumen? Muss man Religionen tolerieren, auch wenn
man sie ablehnt? Gibt es auch am Grill eine deutsche Leitkultur? Und sind eigentlich auch Vegetarier eine Glaubensgemeinschaft? Immer tiefer schraubt sich der kleine Konflikt um den Grill in die Beziehungen der Mitglieder. Ebenso respektlos wie komisch stoßen Atheisten und Gläubige, Deutsche und Türken, „Gutmenschen“ und Hardliner frontal aufeinander. Und allen wird klar: Es geht um mehr als eine Extrawurst. Es geht darum, wie wir zusammenleben. Zumal die Grenzen zwischen „rechts und links“, „tolerant und intolerant“, „religiös und ungläubig“ viel fließender sind als man denkt.
Die Zuschauer sind als Vereinsmitglieder direkter Teil des Geschehens und erleben mit, wie sich eine Gesellschaft komplett zerlegen kann. Und das in einer flotten, spannenden, pointenreichen und urkomischen Vereinsversammlung.

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Burgtheater, großer Saal
Burgtheater, großer Saal

Selfies einer Utopie

eine Theaterserie von Nicola Bremer in 5 Folgen

Die Spielregeln dieser Theaterserie sind im Grunde ganz einfach. Nicola Bremer schreibt für jede Folge einen neuen Text, drei SchauspielerInnen sprechen diesen Text - den sie davor nicht einmal gelesen haben - und müssen dabei immer wieder spontan Regie-Anweisungen umsetzen, die auf in die Höhe gehaltenen Schildern stehen. Kein Folge baut auf der anderen auf, ein Einstieg ist jederzeit möglich.
Am Staatsschauspiel Dresden, wo „Selfies einer Utopie“ 2016 entstand, gewann die Serie schnell Kultstatus. Gerade aus Einschränkungen, wie zum Beispiel knappen zeitlichen Ressourcen, entwickelten Autor und Regisseur Nicola Bremer mit Bühnen- und Kostümbildner Jakob Ripp die Besonderheiten ihres Formats.
„Selfies einer Utopie“ kratzt an den Krusten des Theaters - das ja bekanntlich die Welt bedeutet. Klingt revolutionär, ist aber vor allem lustig, denn Verbissenheit ist mega-out. Und so entwirft der junge Autor und Regisseur ein streng reglementiertes Anarcho-Entertainment, das die SchauspielerInnen von Rollen und Proben befreit und zugleich ordentlich knechtet.
Die schräge Comedy ist kein Selbstzweck: Ihre Botschaft kommt absurd verpackt daher in Gestalt des italienischen Pop-Stars Eros Ramazzotti. Um dessen fiktiven Auftritt in Bautzen kreisen die mit Anspielungen auf das aktuelle Weltgeschehen gespickten Texte, die dazu aufrufen, den Status Quo zu hinterfragen und den Ausbruch aus alten Denkmustern und Konventionen zu wagen. So verwandelt sich die Bühne in einen anarchischen Versuchsraum, in dem man sich ohne Konsequenzen der grenzlosen Fiktion einer idealen Welt der Zukunft hingeben kann.
2018 wurde Nicola Bremer für Selfies einer Utopie von "Theater Heute" als bester Nachwuchskünstler nominiert. Also vergessen Sie Netflix und kommen Sie ins Theater Bautzen!

Premiere 1


großes Haus, Hauptbühne
großes Haus, Hauptbühne

Extrawurst

Komödie von Dietmar Jacobs und Moritz Netenjakob

Eigentlich ist es nur eine Formsache: Die Mitgliederversammlung eines Tennisclubs in der deutschen Provinz soll über die Anschaffung eines neuen Grills für die Vereinsfeiern abstimmen. Normalerweise kein Problem
- gäbe es nicht den Vorschlag, auch einen eigenen Grill für das einzige türkische Mitglied des Clubs zu finanzieren. Denn gläubige Muslime dürfen ihre Grillwürste bekanntlich nicht auf einen Rost mit Schweinefleisch legen.
Eine gut gemeinte Idee, die aber immense Diskussionen auslöst und den Verein vor eine Zerreißprobe stellt. Wie viele Rechte muss eine Mehrheit einer Minderheit einräumen? Muss man Religionen tolerieren, auch wenn
man sie ablehnt? Gibt es auch am Grill eine deutsche Leitkultur? Und sind eigentlich auch Vegetarier eine Glaubensgemeinschaft? Immer tiefer schraubt sich der kleine Konflikt um den Grill in die Beziehungen der Mitglieder. Ebenso respektlos wie komisch stoßen Atheisten und Gläubige, Deutsche und Türken, „Gutmenschen“ und Hardliner frontal aufeinander. Und allen wird klar: Es geht um mehr als eine Extrawurst. Es geht darum, wie wir zusammenleben. Zumal die Grenzen zwischen „rechts und links“, „tolerant und intolerant“, „religiös und ungläubig“ viel fließender sind als man denkt.
Die Zuschauer sind als Vereinsmitglieder direkter Teil des Geschehens und erleben mit, wie sich eine Gesellschaft komplett zerlegen kann. Und das in einer flotten, spannenden, pointenreichen und urkomischen Vereinsversammlung.

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großes Haus, Hauptbühne
großes Haus, Hauptbühne

Tosca

Oper von Giacomo Puccini

Text von Giuseppe Giacosa und Luigi Illica

Gerhart-Hauptmann-Theater Görlitz-Zittau GmbH

Rom im Juni 1800. Die römische Republik wurde niedergeschlagen. Rom ist nun ein autoritärer Polizeistaat unter der Führung des Barons Scarpia. Politisch Andersdenkende haben nichts mehr zu lachen und werden verfolgt. Der Maler Mario Cavaradossi, Geliebter der berühmten Opernsängerin Floria Tosca, ist ein Gegner von Scarpias Regime. Weil er Cesare Angelotti, dem ehemaligen Konsul der römischen Republik, auf der Flucht hilft, wird er verhaftet, verhört und gefoltert. Scarpia hat dabei auch persönliche Motive, denn er begehrt Tosca selbst. Aufgrund seiner Intrige in der Kirche Sant‘Andrea della Valle führt die eifersüchtige Diva die Verfolger ahnungslos auf die richtige Spur. In seinem Palast lässt Scarpia den Maler foltern und presst Tosca so das Geheimnis von Angelottis Aufenthaltsort ab. Als Cavaradossi zum Tode verurteilt wird und am nächsten Morgen auf der Engelsburg hingerichtet werden soll, stellt Scarpia die verzweifelte Tosca vor die furchtbare Wahl, sich ihm entweder hinzugeben oder aber andernfalls am Tod des Geliebten mitschuldig zu sein.
Kann Scarpia über Tosca triumphieren oder sie über ihn?

Ein spannender Opernkrimi, ein Thriller und dank Puccinis leidenschaftlicher Musik eine der berühmtesten Opern überhaupt. Neben den beiden Cavaradossi-Arien hat sie vor allem einen Höhepunkt: Toscas Arie „Vissi d’arte, vissi d’amore“ („Ich lebte nur der Kunst und der Liebe“). Aber auch das Te Deum am Ende des 1. Aktes ist höchst eindrucksvoll.

Premiere

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großes Haus, Hauptbühne
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Tosca

Oper von Giacomo Puccini

Text von Giuseppe Giacosa und Luigi Illica

Gerhart-Hauptmann-Theater Görlitz-Zittau GmbH

Rom im Juni 1800. Die römische Republik wurde niedergeschlagen. Rom ist nun ein autoritärer Polizeistaat unter der Führung des Barons Scarpia. Politisch Andersdenkende haben nichts mehr zu lachen und werden verfolgt. Der Maler Mario Cavaradossi, Geliebter der berühmten Opernsängerin Floria Tosca, ist ein Gegner von Scarpias Regime. Weil er Cesare Angelotti, dem ehemaligen Konsul der römischen Republik, auf der Flucht hilft, wird er verhaftet, verhört und gefoltert. Scarpia hat dabei auch persönliche Motive, denn er begehrt Tosca selbst. Aufgrund seiner Intrige in der Kirche Sant‘Andrea della Valle führt die eifersüchtige Diva die Verfolger ahnungslos auf die richtige Spur. In seinem Palast lässt Scarpia den Maler foltern und presst Tosca so das Geheimnis von Angelottis Aufenthaltsort ab. Als Cavaradossi zum Tode verurteilt wird und am nächsten Morgen auf der Engelsburg hingerichtet werden soll, stellt Scarpia die verzweifelte Tosca vor die furchtbare Wahl, sich ihm entweder hinzugeben oder aber andernfalls am Tod des Geliebten mitschuldig zu sein.
Kann Scarpia über Tosca triumphieren oder sie über ihn?

Ein spannender Opernkrimi, ein Thriller und dank Puccinis leidenschaftlicher Musik eine der berühmtesten Opern überhaupt. Neben den beiden Cavaradossi-Arien hat sie vor allem einen Höhepunkt: Toscas Arie „Vissi d’arte, vissi d’amore“ („Ich lebte nur der Kunst und der Liebe“). Aber auch das Te Deum am Ende des 1. Aktes ist höchst eindrucksvoll.

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großes Haus, Hauptbühne
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Die Orestie

von Aischylos

Regiefassung von Mario Holetzeck

Deutsch von Peter Stein

Das am Bautzener Burgtheater platzierte Giebelfries des Bildhauers Ernst Rietschel zeigt dem Betrachter Figuren aus der Orestie des Aischylos, des großen Tragödiendichters der griechischen Antike. Dieser ließ mit der ORESTIE einen zeitlosen Konflikt von großem Format entstehen, eine Endzeitgeschichte mit heutiger Dimension. Ein furchtbarer Fluch lastet auf dem Haus der Atriden. Mord folgt auf Mord. Rache auf Rache. Agamemnon opferte seine Tochter Iphigenie, um günstigen Wind für seine Kriegsflotte nach Troja zu erbitten. Klytämnestra hat ihm das nie verziehen und tötet den siegreichen Heimkehrer. Daraufhin schwören die Kinder Elektra und Orest Rache; Orest tötet die Mutter und Vatermörderin und deren Geliebten und Mordgehilfen Aigisthos. Nun verfolgen die Erinyen Orest, den Muttermörder, und fordern wiederum seinen Tod. Doch ohne Erfolg. Die Spirale der Gewalt, der Fluch der Familie, das Prinzip der Blutrache wird durchbrochen, durch Apollons Einspruch, der Orest selbst zum Rächer von Agamemnons Tod auserkoren hat, und durch Athenes radikal neue Idee, die Bürger der Stadt zu Richtern über Orests Schicksal zu machen. Vernunft tritt an die Stelle der blinden Rache. Ein Gerichtsverfahren ersetzt die blutige Lösung. Dem Menschen fällt erstmals Verantwortung zu für sein Tun. Die Götter verlieren ihre Allmacht – nicht kampflos. Doch Athene gelingt es, die alten Kräfte mit der neuen Ordnung zu vereinen und bereitet damit den Weg für eine neue Zeit. Ob nun eine glückliche oder unglückliche, wird erst die Zukunft zeigen...

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großes Haus, Hauptbühne
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Tosca

Oper von Giacomo Puccini

Text von Giuseppe Giacosa und Luigi Illica

Gerhart-Hauptmann-Theater Görlitz-Zittau GmbH

Rom im Juni 1800. Die römische Republik wurde niedergeschlagen. Rom ist nun ein autoritärer Polizeistaat unter der Führung des Barons Scarpia. Politisch Andersdenkende haben nichts mehr zu lachen und werden verfolgt. Der Maler Mario Cavaradossi, Geliebter der berühmten Opernsängerin Floria Tosca, ist ein Gegner von Scarpias Regime. Weil er Cesare Angelotti, dem ehemaligen Konsul der römischen Republik, auf der Flucht hilft, wird er verhaftet, verhört und gefoltert. Scarpia hat dabei auch persönliche Motive, denn er begehrt Tosca selbst. Aufgrund seiner Intrige in der Kirche Sant‘Andrea della Valle führt die eifersüchtige Diva die Verfolger ahnungslos auf die richtige Spur. In seinem Palast lässt Scarpia den Maler foltern und presst Tosca so das Geheimnis von Angelottis Aufenthaltsort ab. Als Cavaradossi zum Tode verurteilt wird und am nächsten Morgen auf der Engelsburg hingerichtet werden soll, stellt Scarpia die verzweifelte Tosca vor die furchtbare Wahl, sich ihm entweder hinzugeben oder aber andernfalls am Tod des Geliebten mitschuldig zu sein.
Kann Scarpia über Tosca triumphieren oder sie über ihn?

Ein spannender Opernkrimi, ein Thriller und dank Puccinis leidenschaftlicher Musik eine der berühmtesten Opern überhaupt. Neben den beiden Cavaradossi-Arien hat sie vor allem einen Höhepunkt: Toscas Arie „Vissi d’arte, vissi d’amore“ („Ich lebte nur der Kunst und der Liebe“). Aber auch das Te Deum am Ende des 1. Aktes ist höchst eindrucksvoll.

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Burgtheater, großer Saal
Burgtheater, großer Saal

Selfies einer Utopie

eine Theaterserie von Nicola Bremer in 5 Folgen

Die Spielregeln dieser Theaterserie sind im Grunde ganz einfach. Nicola Bremer schreibt für jede Folge einen neuen Text, drei SchauspielerInnen sprechen diesen Text - den sie davor nicht einmal gelesen haben - und müssen dabei immer wieder spontan Regie-Anweisungen umsetzen, die auf in die Höhe gehaltenen Schildern stehen. Kein Folge baut auf der anderen auf, ein Einstieg ist jederzeit möglich.
Am Staatsschauspiel Dresden, wo „Selfies einer Utopie“ 2016 entstand, gewann die Serie schnell Kultstatus. Gerade aus Einschränkungen, wie zum Beispiel knappen zeitlichen Ressourcen, entwickelten Autor und Regisseur Nicola Bremer mit Bühnen- und Kostümbildner Jakob Ripp die Besonderheiten ihres Formats.
„Selfies einer Utopie“ kratzt an den Krusten des Theaters - das ja bekanntlich die Welt bedeutet. Klingt revolutionär, ist aber vor allem lustig, denn Verbissenheit ist mega-out. Und so entwirft der junge Autor und Regisseur ein streng reglementiertes Anarcho-Entertainment, das die SchauspielerInnen von Rollen und Proben befreit und zugleich ordentlich knechtet.
Die schräge Comedy ist kein Selbstzweck: Ihre Botschaft kommt absurd verpackt daher in Gestalt des italienischen Pop-Stars Eros Ramazzotti. Um dessen fiktiven Auftritt in Bautzen kreisen die mit Anspielungen auf das aktuelle Weltgeschehen gespickten Texte, die dazu aufrufen, den Status Quo zu hinterfragen und den Ausbruch aus alten Denkmustern und Konventionen zu wagen. So verwandelt sich die Bühne in einen anarchischen Versuchsraum, in dem man sich ohne Konsequenzen der grenzlosen Fiktion einer idealen Welt der Zukunft hingeben kann.
2018 wurde Nicola Bremer für Selfies einer Utopie von "Theater Heute" als bester Nachwuchskünstler nominiert. Also vergessen Sie Netflix und kommen Sie ins Theater Bautzen!

Premiere 2



großes Haus, Hauptbühne
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Tosca

Oper von Giacomo Puccini

Text von Giuseppe Giacosa und Luigi Illica

Gerhart-Hauptmann-Theater Görlitz-Zittau GmbH

Rom im Juni 1800. Die römische Republik wurde niedergeschlagen. Rom ist nun ein autoritärer Polizeistaat unter der Führung des Barons Scarpia. Politisch Andersdenkende haben nichts mehr zu lachen und werden verfolgt. Der Maler Mario Cavaradossi, Geliebter der berühmten Opernsängerin Floria Tosca, ist ein Gegner von Scarpias Regime. Weil er Cesare Angelotti, dem ehemaligen Konsul der römischen Republik, auf der Flucht hilft, wird er verhaftet, verhört und gefoltert. Scarpia hat dabei auch persönliche Motive, denn er begehrt Tosca selbst. Aufgrund seiner Intrige in der Kirche Sant‘Andrea della Valle führt die eifersüchtige Diva die Verfolger ahnungslos auf die richtige Spur. In seinem Palast lässt Scarpia den Maler foltern und presst Tosca so das Geheimnis von Angelottis Aufenthaltsort ab. Als Cavaradossi zum Tode verurteilt wird und am nächsten Morgen auf der Engelsburg hingerichtet werden soll, stellt Scarpia die verzweifelte Tosca vor die furchtbare Wahl, sich ihm entweder hinzugeben oder aber andernfalls am Tod des Geliebten mitschuldig zu sein.
Kann Scarpia über Tosca triumphieren oder sie über ihn?

Ein spannender Opernkrimi, ein Thriller und dank Puccinis leidenschaftlicher Musik eine der berühmtesten Opern überhaupt. Neben den beiden Cavaradossi-Arien hat sie vor allem einen Höhepunkt: Toscas Arie „Vissi d’arte, vissi d’amore“ („Ich lebte nur der Kunst und der Liebe“). Aber auch das Te Deum am Ende des 1. Aktes ist höchst eindrucksvoll.

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Tosca

Oper von Giacomo Puccini

Text von Giuseppe Giacosa und Luigi Illica

Gerhart-Hauptmann-Theater Görlitz-Zittau GmbH

Rom im Juni 1800. Die römische Republik wurde niedergeschlagen. Rom ist nun ein autoritärer Polizeistaat unter der Führung des Barons Scarpia. Politisch Andersdenkende haben nichts mehr zu lachen und werden verfolgt. Der Maler Mario Cavaradossi, Geliebter der berühmten Opernsängerin Floria Tosca, ist ein Gegner von Scarpias Regime. Weil er Cesare Angelotti, dem ehemaligen Konsul der römischen Republik, auf der Flucht hilft, wird er verhaftet, verhört und gefoltert. Scarpia hat dabei auch persönliche Motive, denn er begehrt Tosca selbst. Aufgrund seiner Intrige in der Kirche Sant‘Andrea della Valle führt die eifersüchtige Diva die Verfolger ahnungslos auf die richtige Spur. In seinem Palast lässt Scarpia den Maler foltern und presst Tosca so das Geheimnis von Angelottis Aufenthaltsort ab. Als Cavaradossi zum Tode verurteilt wird und am nächsten Morgen auf der Engelsburg hingerichtet werden soll, stellt Scarpia die verzweifelte Tosca vor die furchtbare Wahl, sich ihm entweder hinzugeben oder aber andernfalls am Tod des Geliebten mitschuldig zu sein.
Kann Scarpia über Tosca triumphieren oder sie über ihn?

Ein spannender Opernkrimi, ein Thriller und dank Puccinis leidenschaftlicher Musik eine der berühmtesten Opern überhaupt. Neben den beiden Cavaradossi-Arien hat sie vor allem einen Höhepunkt: Toscas Arie „Vissi d’arte, vissi d’amore“ („Ich lebte nur der Kunst und der Liebe“). Aber auch das Te Deum am Ende des 1. Aktes ist höchst eindrucksvoll.

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Tosca

Oper von Giacomo Puccini

Text von Giuseppe Giacosa und Luigi Illica

Gerhart-Hauptmann-Theater Görlitz-Zittau GmbH

Rom im Juni 1800. Die römische Republik wurde niedergeschlagen. Rom ist nun ein autoritärer Polizeistaat unter der Führung des Barons Scarpia. Politisch Andersdenkende haben nichts mehr zu lachen und werden verfolgt. Der Maler Mario Cavaradossi, Geliebter der berühmten Opernsängerin Floria Tosca, ist ein Gegner von Scarpias Regime. Weil er Cesare Angelotti, dem ehemaligen Konsul der römischen Republik, auf der Flucht hilft, wird er verhaftet, verhört und gefoltert. Scarpia hat dabei auch persönliche Motive, denn er begehrt Tosca selbst. Aufgrund seiner Intrige in der Kirche Sant‘Andrea della Valle führt die eifersüchtige Diva die Verfolger ahnungslos auf die richtige Spur. In seinem Palast lässt Scarpia den Maler foltern und presst Tosca so das Geheimnis von Angelottis Aufenthaltsort ab. Als Cavaradossi zum Tode verurteilt wird und am nächsten Morgen auf der Engelsburg hingerichtet werden soll, stellt Scarpia die verzweifelte Tosca vor die furchtbare Wahl, sich ihm entweder hinzugeben oder aber andernfalls am Tod des Geliebten mitschuldig zu sein.
Kann Scarpia über Tosca triumphieren oder sie über ihn?

Ein spannender Opernkrimi, ein Thriller und dank Puccinis leidenschaftlicher Musik eine der berühmtesten Opern überhaupt. Neben den beiden Cavaradossi-Arien hat sie vor allem einen Höhepunkt: Toscas Arie „Vissi d’arte, vissi d’amore“ („Ich lebte nur der Kunst und der Liebe“). Aber auch das Te Deum am Ende des 1. Aktes ist höchst eindrucksvoll.

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großes Haus, Hauptbühne
großes Haus, Hauptbühne

Magie der Travestie - Die Nacht der illusionen

Mit dabei: die Stars vom RTL Supertalent Divine Carousel.

Putz' dich raus - geh aus! Magie der Travestie kommt ins große Haus des Bautzener Theaters.
Magie der Travestie - Die Nacht der Illusionen kommt in Ihre Stadt. Seien Sie dabei und genießen Sie eine fulminante Mischung aus Tanz, Gesang, Parodie und Erotik. Tauchen Sie ein in eine Welt voller Glitzer und Pailletten. Frech, witzig und doch charmant strapazieren unsere Stars Ihre Lachmuskeln. Extravagante Kostüme und funkelnder Schmuck sorgen für leuchtende Augen und offene Münder. Die unvergleichlichen Starimitationen lassen Sie aus dem Staunen nicht mehr herauskommen. Singen Sie mit zu Evergreens, mit denen Sie garantiert den einen oder anderen schönen Moment in Ihrem Leben verbinden. Denn eines ist sicher: Die Paradiesvögel in ihren hinreißenden Kleidern werden nichts unversucht lassen, um die Stimmung im Saal zum Brodeln zu bringen.
Auch wieder mit dabei ist das schrille Dreiergespann von „Divine Carousel“, welches bereits 2016 Jury, Publikum und Zuschauer der Castingshow „Das Supertalent“ und 2017 erstmals unsere Gäste begeisterte. Seien Sie Ihrem Lieblingsstar ganz nah und halten Sie diesen einzigartigen Abend in einem Erinnerungsfoto für die Ewigkeit fest. Denn unsere Künstler sind alles andere als publikumsscheu. Mal sehen, ob es Ihnen nach der Show noch gelingt, zwischen Mann und Frau unterscheiden zu können. Wir wünschen Ihnen - und vor allem den mutigen Männern - ganz viel Spaß und Vergnügen!

Gastspiel

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großes Haus, Hauptbühne
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Extrawurst

Komödie von Dietmar Jacobs und Moritz Netenjakob

Eigentlich ist es nur eine Formsache: Die Mitgliederversammlung eines Tennisclubs in der deutschen Provinz soll über die Anschaffung eines neuen Grills für die Vereinsfeiern abstimmen. Normalerweise kein Problem
- gäbe es nicht den Vorschlag, auch einen eigenen Grill für das einzige türkische Mitglied des Clubs zu finanzieren. Denn gläubige Muslime dürfen ihre Grillwürste bekanntlich nicht auf einen Rost mit Schweinefleisch legen.
Eine gut gemeinte Idee, die aber immense Diskussionen auslöst und den Verein vor eine Zerreißprobe stellt. Wie viele Rechte muss eine Mehrheit einer Minderheit einräumen? Muss man Religionen tolerieren, auch wenn
man sie ablehnt? Gibt es auch am Grill eine deutsche Leitkultur? Und sind eigentlich auch Vegetarier eine Glaubensgemeinschaft? Immer tiefer schraubt sich der kleine Konflikt um den Grill in die Beziehungen der Mitglieder. Ebenso respektlos wie komisch stoßen Atheisten und Gläubige, Deutsche und Türken, „Gutmenschen“ und Hardliner frontal aufeinander. Und allen wird klar: Es geht um mehr als eine Extrawurst. Es geht darum, wie wir zusammenleben. Zumal die Grenzen zwischen „rechts und links“, „tolerant und intolerant“, „religiös und ungläubig“ viel fließender sind als man denkt.
Die Zuschauer sind als Vereinsmitglieder direkter Teil des Geschehens und erleben mit, wie sich eine Gesellschaft komplett zerlegen kann. Und das in einer flotten, spannenden, pointenreichen und urkomischen Vereinsversammlung.

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großes Haus, Hauptbühne
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Nathan der Weise

von Gotthold Ephraim Lessing

Gotthold Ephraim Lessings dramatisches Gedicht „Nathan der Weise“ aus dem Jahr 1779 spielt Ende des 12. Jahrhunderts, zur Zeit der Kreuzzüge in Jerusalem. Der jüdische Kaufmann Nathan hat ein christliches Mädchen, anvertraut als seine Tochter Recha aufgezogen. Nur die Christin Daja, Rechas Amme und Kinderfrau, kennt das Geheimnis. Als Nathan von einer Geschäftsreise zurückkehrt, erfährt er, dass Recha um ein Haar beim Brand seines Hauses umgekommen wäre. Doch ein junger Tempelherr hat sie gerettet. Dieser wiederum wurde kurz vorher von Sultan Saladin als einziger Gefangener begnadigt. Saladin, der dringend Geld für die Staatskasse braucht, lässt Nathan zu sich holen und will ihn mit der Frage prüfen, welche der drei Religionen die beste sei... der so bedrängte Nathan erfindet die Ringparabel.
Judentum, Christentum und Islam – sie verbindet mehr, als sie trennt. Alle Religionen haben eine Existenzberechtigung, für Gott sind alle Menschen gleich. Eine Botschaft, die heute aktueller ist denn je. Leider ist die Frage um die richtige Religion wieder zu einer aggressiv geführten Diskussion geworden, und auch heute kann man sich in dieser Auseinandersetzung nicht genug auf Humanität und Menschlichkeit ohne Vorurteile besinnen.

Lessing, der 1729 in Kamenz geboren wurde, sagte über seine Herkunft „Ich bin ein Oberlausitzer von Geburt!“ –
Es ist also höchste Zeit, das wohl erfolgreichste Stück unseres "Heimatdichters" wieder einmal auf die Bühne zu
bringen. Die letzte Bautzener Nathan-Inszenierung erlebte 1991 in der Regie von Michael Grosse ihre Premiere.
Neben Benno Schramm (Nathan), Michael Lorenz (Saladin) und Janina Brankatschk (Daja) spielte damals Lutz
Hillmann den jungen Tempelherren.

Premiere



großes Haus, Hauptbühne
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Nathan der Weise

von Gotthold Ephraim Lessing

Gotthold Ephraim Lessings dramatisches Gedicht „Nathan der Weise“ aus dem Jahr 1779 spielt Ende des 12. Jahrhunderts, zur Zeit der Kreuzzüge in Jerusalem. Der jüdische Kaufmann Nathan hat ein christliches Mädchen, anvertraut als seine Tochter Recha aufgezogen. Nur die Christin Daja, Rechas Amme und Kinderfrau, kennt das Geheimnis. Als Nathan von einer Geschäftsreise zurückkehrt, erfährt er, dass Recha um ein Haar beim Brand seines Hauses umgekommen wäre. Doch ein junger Tempelherr hat sie gerettet. Dieser wiederum wurde kurz vorher von Sultan Saladin als einziger Gefangener begnadigt. Saladin, der dringend Geld für die Staatskasse braucht, lässt Nathan zu sich holen und will ihn mit der Frage prüfen, welche der drei Religionen die beste sei... der so bedrängte Nathan erfindet die Ringparabel.
Judentum, Christentum und Islam – sie verbindet mehr, als sie trennt. Alle Religionen haben eine Existenzberechtigung, für Gott sind alle Menschen gleich. Eine Botschaft, die heute aktueller ist denn je. Leider ist die Frage um die richtige Religion wieder zu einer aggressiv geführten Diskussion geworden, und auch heute kann man sich in dieser Auseinandersetzung nicht genug auf Humanität und Menschlichkeit ohne Vorurteile besinnen.

Lessing, der 1729 in Kamenz geboren wurde, sagte über seine Herkunft „Ich bin ein Oberlausitzer von Geburt!“ –
Es ist also höchste Zeit, das wohl erfolgreichste Stück unseres "Heimatdichters" wieder einmal auf die Bühne zu
bringen. Die letzte Bautzener Nathan-Inszenierung erlebte 1991 in der Regie von Michael Grosse ihre Premiere.
Neben Benno Schramm (Nathan), Michael Lorenz (Saladin) und Janina Brankatschk (Daja) spielte damals Lutz
Hillmann den jungen Tempelherren.



Burgtheater, großer Saal
Burgtheater, großer Saal

Selfies einer Utopie

eine Theaterserie von Nicola Bremer in 5 Folgen

Die Spielregeln dieser Theaterserie sind im Grunde ganz einfach. Nicola Bremer schreibt für jede Folge einen neuen Text, drei SchauspielerInnen sprechen diesen Text - den sie davor nicht einmal gelesen haben - und müssen dabei immer wieder spontan Regie-Anweisungen umsetzen, die auf in die Höhe gehaltenen Schildern stehen. Kein Folge baut auf der anderen auf, ein Einstieg ist jederzeit möglich.
Am Staatsschauspiel Dresden, wo „Selfies einer Utopie“ 2016 entstand, gewann die Serie schnell Kultstatus. Gerade aus Einschränkungen, wie zum Beispiel knappen zeitlichen Ressourcen, entwickelten Autor und Regisseur Nicola Bremer mit Bühnen- und Kostümbildner Jakob Ripp die Besonderheiten ihres Formats.
„Selfies einer Utopie“ kratzt an den Krusten des Theaters - das ja bekanntlich die Welt bedeutet. Klingt revolutionär, ist aber vor allem lustig, denn Verbissenheit ist mega-out. Und so entwirft der junge Autor und Regisseur ein streng reglementiertes Anarcho-Entertainment, das die SchauspielerInnen von Rollen und Proben befreit und zugleich ordentlich knechtet.
Die schräge Comedy ist kein Selbstzweck: Ihre Botschaft kommt absurd verpackt daher in Gestalt des italienischen Pop-Stars Eros Ramazzotti. Um dessen fiktiven Auftritt in Bautzen kreisen die mit Anspielungen auf das aktuelle Weltgeschehen gespickten Texte, die dazu aufrufen, den Status Quo zu hinterfragen und den Ausbruch aus alten Denkmustern und Konventionen zu wagen. So verwandelt sich die Bühne in einen anarchischen Versuchsraum, in dem man sich ohne Konsequenzen der grenzlosen Fiktion einer idealen Welt der Zukunft hingeben kann.
2018 wurde Nicola Bremer für Selfies einer Utopie von "Theater Heute" als bester Nachwuchskünstler nominiert. Also vergessen Sie Netflix und kommen Sie ins Theater Bautzen!

Premiere 3


großes Haus, Hauptbühne
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Extrawurst

Komödie von Dietmar Jacobs und Moritz Netenjakob

Eigentlich ist es nur eine Formsache: Die Mitgliederversammlung eines Tennisclubs in der deutschen Provinz soll über die Anschaffung eines neuen Grills für die Vereinsfeiern abstimmen. Normalerweise kein Problem
- gäbe es nicht den Vorschlag, auch einen eigenen Grill für das einzige türkische Mitglied des Clubs zu finanzieren. Denn gläubige Muslime dürfen ihre Grillwürste bekanntlich nicht auf einen Rost mit Schweinefleisch legen.
Eine gut gemeinte Idee, die aber immense Diskussionen auslöst und den Verein vor eine Zerreißprobe stellt. Wie viele Rechte muss eine Mehrheit einer Minderheit einräumen? Muss man Religionen tolerieren, auch wenn
man sie ablehnt? Gibt es auch am Grill eine deutsche Leitkultur? Und sind eigentlich auch Vegetarier eine Glaubensgemeinschaft? Immer tiefer schraubt sich der kleine Konflikt um den Grill in die Beziehungen der Mitglieder. Ebenso respektlos wie komisch stoßen Atheisten und Gläubige, Deutsche und Türken, „Gutmenschen“ und Hardliner frontal aufeinander. Und allen wird klar: Es geht um mehr als eine Extrawurst. Es geht darum, wie wir zusammenleben. Zumal die Grenzen zwischen „rechts und links“, „tolerant und intolerant“, „religiös und ungläubig“ viel fließender sind als man denkt.
Die Zuschauer sind als Vereinsmitglieder direkter Teil des Geschehens und erleben mit, wie sich eine Gesellschaft komplett zerlegen kann. Und das in einer flotten, spannenden, pointenreichen und urkomischen Vereinsversammlung.


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Nathan der Weise

von Gotthold Ephraim Lessing

Gotthold Ephraim Lessings dramatisches Gedicht „Nathan der Weise“ aus dem Jahr 1779 spielt Ende des 12. Jahrhunderts, zur Zeit der Kreuzzüge in Jerusalem. Der jüdische Kaufmann Nathan hat ein christliches Mädchen, anvertraut als seine Tochter Recha aufgezogen. Nur die Christin Daja, Rechas Amme und Kinderfrau, kennt das Geheimnis. Als Nathan von einer Geschäftsreise zurückkehrt, erfährt er, dass Recha um ein Haar beim Brand seines Hauses umgekommen wäre. Doch ein junger Tempelherr hat sie gerettet. Dieser wiederum wurde kurz vorher von Sultan Saladin als einziger Gefangener begnadigt. Saladin, der dringend Geld für die Staatskasse braucht, lässt Nathan zu sich holen und will ihn mit der Frage prüfen, welche der drei Religionen die beste sei... der so bedrängte Nathan erfindet die Ringparabel.
Judentum, Christentum und Islam – sie verbindet mehr, als sie trennt. Alle Religionen haben eine Existenzberechtigung, für Gott sind alle Menschen gleich. Eine Botschaft, die heute aktueller ist denn je. Leider ist die Frage um die richtige Religion wieder zu einer aggressiv geführten Diskussion geworden, und auch heute kann man sich in dieser Auseinandersetzung nicht genug auf Humanität und Menschlichkeit ohne Vorurteile besinnen.

Lessing, der 1729 in Kamenz geboren wurde, sagte über seine Herkunft „Ich bin ein Oberlausitzer von Geburt!“ –
Es ist also höchste Zeit, das wohl erfolgreichste Stück unseres "Heimatdichters" wieder einmal auf die Bühne zu
bringen. Die letzte Bautzener Nathan-Inszenierung erlebte 1991 in der Regie von Michael Grosse ihre Premiere.
Neben Benno Schramm (Nathan), Michael Lorenz (Saladin) und Janina Brankatschk (Daja) spielte damals Lutz
Hillmann den jungen Tempelherren.


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Nathan der Weise

von Gotthold Ephraim Lessing

Gotthold Ephraim Lessings dramatisches Gedicht „Nathan der Weise“ aus dem Jahr 1779 spielt Ende des 12. Jahrhunderts, zur Zeit der Kreuzzüge in Jerusalem. Der jüdische Kaufmann Nathan hat ein christliches Mädchen, anvertraut als seine Tochter Recha aufgezogen. Nur die Christin Daja, Rechas Amme und Kinderfrau, kennt das Geheimnis. Als Nathan von einer Geschäftsreise zurückkehrt, erfährt er, dass Recha um ein Haar beim Brand seines Hauses umgekommen wäre. Doch ein junger Tempelherr hat sie gerettet. Dieser wiederum wurde kurz vorher von Sultan Saladin als einziger Gefangener begnadigt. Saladin, der dringend Geld für die Staatskasse braucht, lässt Nathan zu sich holen und will ihn mit der Frage prüfen, welche der drei Religionen die beste sei... der so bedrängte Nathan erfindet die Ringparabel.
Judentum, Christentum und Islam – sie verbindet mehr, als sie trennt. Alle Religionen haben eine Existenzberechtigung, für Gott sind alle Menschen gleich. Eine Botschaft, die heute aktueller ist denn je. Leider ist die Frage um die richtige Religion wieder zu einer aggressiv geführten Diskussion geworden, und auch heute kann man sich in dieser Auseinandersetzung nicht genug auf Humanität und Menschlichkeit ohne Vorurteile besinnen.

Lessing, der 1729 in Kamenz geboren wurde, sagte über seine Herkunft „Ich bin ein Oberlausitzer von Geburt!“ –
Es ist also höchste Zeit, das wohl erfolgreichste Stück unseres "Heimatdichters" wieder einmal auf die Bühne zu
bringen. Die letzte Bautzener Nathan-Inszenierung erlebte 1991 in der Regie von Michael Grosse ihre Premiere.
Neben Benno Schramm (Nathan), Michael Lorenz (Saladin) und Janina Brankatschk (Daja) spielte damals Lutz
Hillmann den jungen Tempelherren.


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Die Orestie

von Aischylos

Regiefassung von Mario Holetzeck

Deutsch von Peter Stein

Das am Bautzener Burgtheater platzierte Giebelfries des Bildhauers Ernst Rietschel zeigt dem Betrachter Figuren aus der Orestie des Aischylos, des großen Tragödiendichters der griechischen Antike. Dieser ließ mit der ORESTIE einen zeitlosen Konflikt von großem Format entstehen, eine Endzeitgeschichte mit heutiger Dimension. Ein furchtbarer Fluch lastet auf dem Haus der Atriden. Mord folgt auf Mord. Rache auf Rache. Agamemnon opferte seine Tochter Iphigenie, um günstigen Wind für seine Kriegsflotte nach Troja zu erbitten. Klytämnestra hat ihm das nie verziehen und tötet den siegreichen Heimkehrer. Daraufhin schwören die Kinder Elektra und Orest Rache; Orest tötet die Mutter und Vatermörderin und deren Geliebten und Mordgehilfen Aigisthos. Nun verfolgen die Erinyen Orest, den Muttermörder, und fordern wiederum seinen Tod. Doch ohne Erfolg. Die Spirale der Gewalt, der Fluch der Familie, das Prinzip der Blutrache wird durchbrochen, durch Apollons Einspruch, der Orest selbst zum Rächer von Agamemnons Tod auserkoren hat, und durch Athenes radikal neue Idee, die Bürger der Stadt zu Richtern über Orests Schicksal zu machen. Vernunft tritt an die Stelle der blinden Rache. Ein Gerichtsverfahren ersetzt die blutige Lösung. Dem Menschen fällt erstmals Verantwortung zu für sein Tun. Die Götter verlieren ihre Allmacht – nicht kampflos. Doch Athene gelingt es, die alten Kräfte mit der neuen Ordnung zu vereinen und bereitet damit den Weg für eine neue Zeit. Ob nun eine glückliche oder unglückliche, wird erst die Zukunft zeigen...




großes Haus, Hauptbühne
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Eine Nacht in Venedig

Operette von Johann Strauß

Gerhart-Hauptmann-Theater Görlitz-Zittau GmbH

„Alle maskiert, alle maskiert, wo Spaß, wo Tollheit und Lust regiert.“ Einmal im Jahr feiern die Venezianer ausgelassen den Karneval - und einmal im Jahr besucht der Herzog von Urbino die Lagunenstadt, um das heitere Treiben zu genießen und auch manche zarte Bande zu knüpfen. Sein Leibbarbier entführt in seinem Auftrag die Gondel der jungen Gattin eines alten Senators. Die hatte jedoch zuvor mit einem Fischermädchen Platz und Kleider getauscht, um sich selbst in den Karneval zu stürzen. Nichtsahnend liefert der falsche Gondoliere seinem Herrn also die eigene Freundin aus.
Im Karneval scheinen alle gesellschaftlichen Konventionen außer Kraft gesetzt. Am Ende einer turbulenten Handlung mit vielen Verwechslungen finden zwei junge liebende Paare wieder glücklich zueinander. „Eine Nacht in Venedig“, eine der drei erfolgreichsten Operetten des Walzerkönigs Johann Strauß, ist mit ihrer heiteren wie romantischen, von venezianischem Lokalkolorit geprägten Geschichte und ihrer bezaubernden Musik mit Schlagern wie dem Gondellied und dem Lagunenwalzer eines der schönsten und stimmungsvollsten Werke der ‚Goldenen Wiener Operette‘.
Die Inszenierung von Steffen Piontek mit den farbenprächtigen Bühnenbildern und Kostümen von Mike Hahne beschwört nicht nur ein Ideal-Venedig, sondern nimmt in Dialog- und Kostümgestaltung zugleich Anregungen aus der italienischen Commedia-dell-arte auf, deren Zentrum Venedig war. Operetten-Herz, was willst du mehr?

Premiere



großes Haus, Hauptbühne
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Nathan der Weise

von Gotthold Ephraim Lessing

Gotthold Ephraim Lessings dramatisches Gedicht „Nathan der Weise“ aus dem Jahr 1779 spielt Ende des 12. Jahrhunderts, zur Zeit der Kreuzzüge in Jerusalem. Der jüdische Kaufmann Nathan hat ein christliches Mädchen, anvertraut als seine Tochter Recha aufgezogen. Nur die Christin Daja, Rechas Amme und Kinderfrau, kennt das Geheimnis. Als Nathan von einer Geschäftsreise zurückkehrt, erfährt er, dass Recha um ein Haar beim Brand seines Hauses umgekommen wäre. Doch ein junger Tempelherr hat sie gerettet. Dieser wiederum wurde kurz vorher von Sultan Saladin als einziger Gefangener begnadigt. Saladin, der dringend Geld für die Staatskasse braucht, lässt Nathan zu sich holen und will ihn mit der Frage prüfen, welche der drei Religionen die beste sei... der so bedrängte Nathan erfindet die Ringparabel.
Judentum, Christentum und Islam – sie verbindet mehr, als sie trennt. Alle Religionen haben eine Existenzberechtigung, für Gott sind alle Menschen gleich. Eine Botschaft, die heute aktueller ist denn je. Leider ist die Frage um die richtige Religion wieder zu einer aggressiv geführten Diskussion geworden, und auch heute kann man sich in dieser Auseinandersetzung nicht genug auf Humanität und Menschlichkeit ohne Vorurteile besinnen.

Lessing, der 1729 in Kamenz geboren wurde, sagte über seine Herkunft „Ich bin ein Oberlausitzer von Geburt!“ –
Es ist also höchste Zeit, das wohl erfolgreichste Stück unseres "Heimatdichters" wieder einmal auf die Bühne zu
bringen. Die letzte Bautzener Nathan-Inszenierung erlebte 1991 in der Regie von Michael Grosse ihre Premiere.
Neben Benno Schramm (Nathan), Michael Lorenz (Saladin) und Janina Brankatschk (Daja) spielte damals Lutz
Hillmann den jungen Tempelherren.



großes Haus, Hauptbühne
großes Haus, Hauptbühne

Nathan der Weise

von Gotthold Ephraim Lessing

Gotthold Ephraim Lessings dramatisches Gedicht „Nathan der Weise“ aus dem Jahr 1779 spielt Ende des 12. Jahrhunderts, zur Zeit der Kreuzzüge in Jerusalem. Der jüdische Kaufmann Nathan hat ein christliches Mädchen, anvertraut als seine Tochter Recha aufgezogen. Nur die Christin Daja, Rechas Amme und Kinderfrau, kennt das Geheimnis. Als Nathan von einer Geschäftsreise zurückkehrt, erfährt er, dass Recha um ein Haar beim Brand seines Hauses umgekommen wäre. Doch ein junger Tempelherr hat sie gerettet. Dieser wiederum wurde kurz vorher von Sultan Saladin als einziger Gefangener begnadigt. Saladin, der dringend Geld für die Staatskasse braucht, lässt Nathan zu sich holen und will ihn mit der Frage prüfen, welche der drei Religionen die beste sei... der so bedrängte Nathan erfindet die Ringparabel.
Judentum, Christentum und Islam – sie verbindet mehr, als sie trennt. Alle Religionen haben eine Existenzberechtigung, für Gott sind alle Menschen gleich. Eine Botschaft, die heute aktueller ist denn je. Leider ist die Frage um die richtige Religion wieder zu einer aggressiv geführten Diskussion geworden, und auch heute kann man sich in dieser Auseinandersetzung nicht genug auf Humanität und Menschlichkeit ohne Vorurteile besinnen.

Lessing, der 1729 in Kamenz geboren wurde, sagte über seine Herkunft „Ich bin ein Oberlausitzer von Geburt!“ –
Es ist also höchste Zeit, das wohl erfolgreichste Stück unseres "Heimatdichters" wieder einmal auf die Bühne zu
bringen. Die letzte Bautzener Nathan-Inszenierung erlebte 1991 in der Regie von Michael Grosse ihre Premiere.
Neben Benno Schramm (Nathan), Michael Lorenz (Saladin) und Janina Brankatschk (Daja) spielte damals Lutz
Hillmann den jungen Tempelherren.


Burgtheater, großer Saal
Burgtheater, großer Saal

Selfies einer Utopie

eine Theaterserie von Nicola Bremer in 5 Folgen

Die Spielregeln dieser Theaterserie sind im Grunde ganz einfach. Nicola Bremer schreibt für jede Folge einen neuen Text, drei SchauspielerInnen sprechen diesen Text - den sie davor nicht einmal gelesen haben - und müssen dabei immer wieder spontan Regie-Anweisungen umsetzen, die auf in die Höhe gehaltenen Schildern stehen. Kein Folge baut auf der anderen auf, ein Einstieg ist jederzeit möglich.
Am Staatsschauspiel Dresden, wo „Selfies einer Utopie“ 2016 entstand, gewann die Serie schnell Kultstatus. Gerade aus Einschränkungen, wie zum Beispiel knappen zeitlichen Ressourcen, entwickelten Autor und Regisseur Nicola Bremer mit Bühnen- und Kostümbildner Jakob Ripp die Besonderheiten ihres Formats.
„Selfies einer Utopie“ kratzt an den Krusten des Theaters - das ja bekanntlich die Welt bedeutet. Klingt revolutionär, ist aber vor allem lustig, denn Verbissenheit ist mega-out. Und so entwirft der junge Autor und Regisseur ein streng reglementiertes Anarcho-Entertainment, das die SchauspielerInnen von Rollen und Proben befreit und zugleich ordentlich knechtet.
Die schräge Comedy ist kein Selbstzweck: Ihre Botschaft kommt absurd verpackt daher in Gestalt des italienischen Pop-Stars Eros Ramazzotti. Um dessen fiktiven Auftritt in Bautzen kreisen die mit Anspielungen auf das aktuelle Weltgeschehen gespickten Texte, die dazu aufrufen, den Status Quo zu hinterfragen und den Ausbruch aus alten Denkmustern und Konventionen zu wagen. So verwandelt sich die Bühne in einen anarchischen Versuchsraum, in dem man sich ohne Konsequenzen der grenzlosen Fiktion einer idealen Welt der Zukunft hingeben kann.
2018 wurde Nicola Bremer für Selfies einer Utopie von "Theater Heute" als bester Nachwuchskünstler nominiert. Also vergessen Sie Netflix und kommen Sie ins Theater Bautzen!

Premiere 4



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Eine Nacht in Venedig

Operette von Johann Strauß

Gerhart-Hauptmann-Theater Görlitz-Zittau GmbH

„Alle maskiert, alle maskiert, wo Spaß, wo Tollheit und Lust regiert.“ Einmal im Jahr feiern die Venezianer ausgelassen den Karneval - und einmal im Jahr besucht der Herzog von Urbino die Lagunenstadt, um das heitere Treiben zu genießen und auch manche zarte Bande zu knüpfen. Sein Leibbarbier entführt in seinem Auftrag die Gondel der jungen Gattin eines alten Senators. Die hatte jedoch zuvor mit einem Fischermädchen Platz und Kleider getauscht, um sich selbst in den Karneval zu stürzen. Nichtsahnend liefert der falsche Gondoliere seinem Herrn also die eigene Freundin aus.
Im Karneval scheinen alle gesellschaftlichen Konventionen außer Kraft gesetzt. Am Ende einer turbulenten Handlung mit vielen Verwechslungen finden zwei junge liebende Paare wieder glücklich zueinander. „Eine Nacht in Venedig“, eine der drei erfolgreichsten Operetten des Walzerkönigs Johann Strauß, ist mit ihrer heiteren wie romantischen, von venezianischem Lokalkolorit geprägten Geschichte und ihrer bezaubernden Musik mit Schlagern wie dem Gondellied und dem Lagunenwalzer eines der schönsten und stimmungsvollsten Werke der ‚Goldenen Wiener Operette‘.
Die Inszenierung von Steffen Piontek mit den farbenprächtigen Bühnenbildern und Kostümen von Mike Hahne beschwört nicht nur ein Ideal-Venedig, sondern nimmt in Dialog- und Kostümgestaltung zugleich Anregungen aus der italienischen Commedia-dell-arte auf, deren Zentrum Venedig war. Operetten-Herz, was willst du mehr?




großes Haus, Hauptbühne
großes Haus, Hauptbühne

Extrawurst

Komödie von Dietmar Jacobs und Moritz Netenjakob

Eigentlich ist es nur eine Formsache: Die Mitgliederversammlung eines Tennisclubs in der deutschen Provinz soll über die Anschaffung eines neuen Grills für die Vereinsfeiern abstimmen. Normalerweise kein Problem
- gäbe es nicht den Vorschlag, auch einen eigenen Grill für das einzige türkische Mitglied des Clubs zu finanzieren. Denn gläubige Muslime dürfen ihre Grillwürste bekanntlich nicht auf einen Rost mit Schweinefleisch legen.
Eine gut gemeinte Idee, die aber immense Diskussionen auslöst und den Verein vor eine Zerreißprobe stellt. Wie viele Rechte muss eine Mehrheit einer Minderheit einräumen? Muss man Religionen tolerieren, auch wenn
man sie ablehnt? Gibt es auch am Grill eine deutsche Leitkultur? Und sind eigentlich auch Vegetarier eine Glaubensgemeinschaft? Immer tiefer schraubt sich der kleine Konflikt um den Grill in die Beziehungen der Mitglieder. Ebenso respektlos wie komisch stoßen Atheisten und Gläubige, Deutsche und Türken, „Gutmenschen“ und Hardliner frontal aufeinander. Und allen wird klar: Es geht um mehr als eine Extrawurst. Es geht darum, wie wir zusammenleben. Zumal die Grenzen zwischen „rechts und links“, „tolerant und intolerant“, „religiös und ungläubig“ viel fließender sind als man denkt.
Die Zuschauer sind als Vereinsmitglieder direkter Teil des Geschehens und erleben mit, wie sich eine Gesellschaft komplett zerlegen kann. Und das in einer flotten, spannenden, pointenreichen und urkomischen Vereinsversammlung.


großes Haus, Hauptbühne
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Nathan der Weise

von Gotthold Ephraim Lessing

Gotthold Ephraim Lessings dramatisches Gedicht „Nathan der Weise“ aus dem Jahr 1779 spielt Ende des 12. Jahrhunderts, zur Zeit der Kreuzzüge in Jerusalem. Der jüdische Kaufmann Nathan hat ein christliches Mädchen, anvertraut als seine Tochter Recha aufgezogen. Nur die Christin Daja, Rechas Amme und Kinderfrau, kennt das Geheimnis. Als Nathan von einer Geschäftsreise zurückkehrt, erfährt er, dass Recha um ein Haar beim Brand seines Hauses umgekommen wäre. Doch ein junger Tempelherr hat sie gerettet. Dieser wiederum wurde kurz vorher von Sultan Saladin als einziger Gefangener begnadigt. Saladin, der dringend Geld für die Staatskasse braucht, lässt Nathan zu sich holen und will ihn mit der Frage prüfen, welche der drei Religionen die beste sei... der so bedrängte Nathan erfindet die Ringparabel.
Judentum, Christentum und Islam – sie verbindet mehr, als sie trennt. Alle Religionen haben eine Existenzberechtigung, für Gott sind alle Menschen gleich. Eine Botschaft, die heute aktueller ist denn je. Leider ist die Frage um die richtige Religion wieder zu einer aggressiv geführten Diskussion geworden, und auch heute kann man sich in dieser Auseinandersetzung nicht genug auf Humanität und Menschlichkeit ohne Vorurteile besinnen.

Lessing, der 1729 in Kamenz geboren wurde, sagte über seine Herkunft „Ich bin ein Oberlausitzer von Geburt!“ –
Es ist also höchste Zeit, das wohl erfolgreichste Stück unseres "Heimatdichters" wieder einmal auf die Bühne zu
bringen. Die letzte Bautzener Nathan-Inszenierung erlebte 1991 in der Regie von Michael Grosse ihre Premiere.
Neben Benno Schramm (Nathan), Michael Lorenz (Saladin) und Janina Brankatschk (Daja) spielte damals Lutz
Hillmann den jungen Tempelherren.




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Eine Nacht in Venedig

Operette von Johann Strauß

Gerhart-Hauptmann-Theater Görlitz-Zittau GmbH

„Alle maskiert, alle maskiert, wo Spaß, wo Tollheit und Lust regiert.“ Einmal im Jahr feiern die Venezianer ausgelassen den Karneval - und einmal im Jahr besucht der Herzog von Urbino die Lagunenstadt, um das heitere Treiben zu genießen und auch manche zarte Bande zu knüpfen. Sein Leibbarbier entführt in seinem Auftrag die Gondel der jungen Gattin eines alten Senators. Die hatte jedoch zuvor mit einem Fischermädchen Platz und Kleider getauscht, um sich selbst in den Karneval zu stürzen. Nichtsahnend liefert der falsche Gondoliere seinem Herrn also die eigene Freundin aus.
Im Karneval scheinen alle gesellschaftlichen Konventionen außer Kraft gesetzt. Am Ende einer turbulenten Handlung mit vielen Verwechslungen finden zwei junge liebende Paare wieder glücklich zueinander. „Eine Nacht in Venedig“, eine der drei erfolgreichsten Operetten des Walzerkönigs Johann Strauß, ist mit ihrer heiteren wie romantischen, von venezianischem Lokalkolorit geprägten Geschichte und ihrer bezaubernden Musik mit Schlagern wie dem Gondellied und dem Lagunenwalzer eines der schönsten und stimmungsvollsten Werke der ‚Goldenen Wiener Operette‘.
Die Inszenierung von Steffen Piontek mit den farbenprächtigen Bühnenbildern und Kostümen von Mike Hahne beschwört nicht nur ein Ideal-Venedig, sondern nimmt in Dialog- und Kostümgestaltung zugleich Anregungen aus der italienischen Commedia-dell-arte auf, deren Zentrum Venedig war. Operetten-Herz, was willst du mehr?


großes Haus, Hauptbühne
großes Haus, Hauptbühne

Eine Nacht in Venedig

Operette von Johann Strauß

Gerhart-Hauptmann-Theater Görlitz-Zittau GmbH

„Alle maskiert, alle maskiert, wo Spaß, wo Tollheit und Lust regiert.“ Einmal im Jahr feiern die Venezianer ausgelassen den Karneval - und einmal im Jahr besucht der Herzog von Urbino die Lagunenstadt, um das heitere Treiben zu genießen und auch manche zarte Bande zu knüpfen. Sein Leibbarbier entführt in seinem Auftrag die Gondel der jungen Gattin eines alten Senators. Die hatte jedoch zuvor mit einem Fischermädchen Platz und Kleider getauscht, um sich selbst in den Karneval zu stürzen. Nichtsahnend liefert der falsche Gondoliere seinem Herrn also die eigene Freundin aus.
Im Karneval scheinen alle gesellschaftlichen Konventionen außer Kraft gesetzt. Am Ende einer turbulenten Handlung mit vielen Verwechslungen finden zwei junge liebende Paare wieder glücklich zueinander. „Eine Nacht in Venedig“, eine der drei erfolgreichsten Operetten des Walzerkönigs Johann Strauß, ist mit ihrer heiteren wie romantischen, von venezianischem Lokalkolorit geprägten Geschichte und ihrer bezaubernden Musik mit Schlagern wie dem Gondellied und dem Lagunenwalzer eines der schönsten und stimmungsvollsten Werke der ‚Goldenen Wiener Operette‘.
Die Inszenierung von Steffen Piontek mit den farbenprächtigen Bühnenbildern und Kostümen von Mike Hahne beschwört nicht nur ein Ideal-Venedig, sondern nimmt in Dialog- und Kostümgestaltung zugleich Anregungen aus der italienischen Commedia-dell-arte auf, deren Zentrum Venedig war. Operetten-Herz, was willst du mehr?


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Die Wiedervereinigung der beiden Koreas

von Joel Pommerat

aus dem Französischen von Isabelle Rivoal

Mit Stückeinführung

Der Titel dieses wunderbaren französischen Stückes kann einen ganz schön in die Irre leiten – es geht natürlich nicht um die politische Situation der beiden koreanischen Staaten, sondern der Titel steht wohl sinnbildlich eher dafür: Eine erfüllte Liebesbeziehung ist in etwa so wahrscheinlich wie eine Wiedervereinigung von Nord- und Südkorea.
Wobei: gänzlich ausgeschlossen ist die schließlich auch nicht, irgendwann einmal, mit etwas Glück, vielleicht.
Joël Pommerat schafft ein Kaleidoskop des Kampfes um die Liebe. Hier gibt es viel zu gewinnen und noch mehr zu verlieren. Geheimnisse werden preisgegeben und Wahrheiten auf den Tisch gepackt. In der Zuspitzung entsteht ein ziemlich realistisches Bild dessen, was uns verbindet und uns zugleich entzwei reißt. In diesem ebenso skurrilen wie berührenden Pariser Erfolgsstück treffen in einem u.a. von Ingmar Bergman, Edward Albee und Arthur Schnitzler inspirierten Szenenreigen eine Prostituierte auf einen Priester, eine Sekretärin auf ihren Chef, eine Frau auf ihre erste große Liebe, ein Bräutigam auf seine Braut und ihre Schwestern, versuchen sich zwei Frauen zu trennen oder zwei Männer ganz einfach einen entspannten Abend zu verbringen.
Die große Vergeblichkeit ist Voraussetzung allen Geschehens in diesem Stück: Die Männer und Frauen, die sich hier begegnen, lieben einander oder haben einander geliebt oder lieben nun jemanden anderen oder haben überhaupt aufgehört zu lieben.
„Die Wiedervereinigung der beiden Koreas“ ist ein dynamisches Ensemblestück, das keinen im Zuschauerraum unberührt lässt.

Premiere


großes Haus, Hauptbühne
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Eine Nacht in Venedig

Operette von Johann Strauß

Gerhart-Hauptmann-Theater Görlitz-Zittau GmbH

„Alle maskiert, alle maskiert, wo Spaß, wo Tollheit und Lust regiert.“ Einmal im Jahr feiern die Venezianer ausgelassen den Karneval - und einmal im Jahr besucht der Herzog von Urbino die Lagunenstadt, um das heitere Treiben zu genießen und auch manche zarte Bande zu knüpfen. Sein Leibbarbier entführt in seinem Auftrag die Gondel der jungen Gattin eines alten Senators. Die hatte jedoch zuvor mit einem Fischermädchen Platz und Kleider getauscht, um sich selbst in den Karneval zu stürzen. Nichtsahnend liefert der falsche Gondoliere seinem Herrn also die eigene Freundin aus.
Im Karneval scheinen alle gesellschaftlichen Konventionen außer Kraft gesetzt. Am Ende einer turbulenten Handlung mit vielen Verwechslungen finden zwei junge liebende Paare wieder glücklich zueinander. „Eine Nacht in Venedig“, eine der drei erfolgreichsten Operetten des Walzerkönigs Johann Strauß, ist mit ihrer heiteren wie romantischen, von venezianischem Lokalkolorit geprägten Geschichte und ihrer bezaubernden Musik mit Schlagern wie dem Gondellied und dem Lagunenwalzer eines der schönsten und stimmungsvollsten Werke der ‚Goldenen Wiener Operette‘.
Die Inszenierung von Steffen Piontek mit den farbenprächtigen Bühnenbildern und Kostümen von Mike Hahne beschwört nicht nur ein Ideal-Venedig, sondern nimmt in Dialog- und Kostümgestaltung zugleich Anregungen aus der italienischen Commedia-dell-arte auf, deren Zentrum Venedig war. Operetten-Herz, was willst du mehr?


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Eine Nacht in Venedig

Operette von Johann Strauß

Gerhart-Hauptmann-Theater Görlitz-Zittau GmbH

„Alle maskiert, alle maskiert, wo Spaß, wo Tollheit und Lust regiert.“ Einmal im Jahr feiern die Venezianer ausgelassen den Karneval - und einmal im Jahr besucht der Herzog von Urbino die Lagunenstadt, um das heitere Treiben zu genießen und auch manche zarte Bande zu knüpfen. Sein Leibbarbier entführt in seinem Auftrag die Gondel der jungen Gattin eines alten Senators. Die hatte jedoch zuvor mit einem Fischermädchen Platz und Kleider getauscht, um sich selbst in den Karneval zu stürzen. Nichtsahnend liefert der falsche Gondoliere seinem Herrn also die eigene Freundin aus.
Im Karneval scheinen alle gesellschaftlichen Konventionen außer Kraft gesetzt. Am Ende einer turbulenten Handlung mit vielen Verwechslungen finden zwei junge liebende Paare wieder glücklich zueinander. „Eine Nacht in Venedig“, eine der drei erfolgreichsten Operetten des Walzerkönigs Johann Strauß, ist mit ihrer heiteren wie romantischen, von venezianischem Lokalkolorit geprägten Geschichte und ihrer bezaubernden Musik mit Schlagern wie dem Gondellied und dem Lagunenwalzer eines der schönsten und stimmungsvollsten Werke der ‚Goldenen Wiener Operette‘.
Die Inszenierung von Steffen Piontek mit den farbenprächtigen Bühnenbildern und Kostümen von Mike Hahne beschwört nicht nur ein Ideal-Venedig, sondern nimmt in Dialog- und Kostümgestaltung zugleich Anregungen aus der italienischen Commedia-dell-arte auf, deren Zentrum Venedig war. Operetten-Herz, was willst du mehr?


Burgtheater, großer Saal
Burgtheater, großer Saal

Selfies einer Utopie

eine Theaterserie von Nicola Bremer in 5 Folgen

Die Spielregeln dieser Theaterserie sind im Grunde ganz einfach. Nicola Bremer schreibt für jede Folge einen neuen Text, drei SchauspielerInnen sprechen diesen Text - den sie davor nicht einmal gelesen haben - und müssen dabei immer wieder spontan Regie-Anweisungen umsetzen, die auf in die Höhe gehaltenen Schildern stehen. Kein Folge baut auf der anderen auf, ein Einstieg ist jederzeit möglich.
Am Staatsschauspiel Dresden, wo „Selfies einer Utopie“ 2016 entstand, gewann die Serie schnell Kultstatus. Gerade aus Einschränkungen, wie zum Beispiel knappen zeitlichen Ressourcen, entwickelten Autor und Regisseur Nicola Bremer mit Bühnen- und Kostümbildner Jakob Ripp die Besonderheiten ihres Formats.
„Selfies einer Utopie“ kratzt an den Krusten des Theaters - das ja bekanntlich die Welt bedeutet. Klingt revolutionär, ist aber vor allem lustig, denn Verbissenheit ist mega-out. Und so entwirft der junge Autor und Regisseur ein streng reglementiertes Anarcho-Entertainment, das die SchauspielerInnen von Rollen und Proben befreit und zugleich ordentlich knechtet.
Die schräge Comedy ist kein Selbstzweck: Ihre Botschaft kommt absurd verpackt daher in Gestalt des italienischen Pop-Stars Eros Ramazzotti. Um dessen fiktiven Auftritt in Bautzen kreisen die mit Anspielungen auf das aktuelle Weltgeschehen gespickten Texte, die dazu aufrufen, den Status Quo zu hinterfragen und den Ausbruch aus alten Denkmustern und Konventionen zu wagen. So verwandelt sich die Bühne in einen anarchischen Versuchsraum, in dem man sich ohne Konsequenzen der grenzlosen Fiktion einer idealen Welt der Zukunft hingeben kann.
2018 wurde Nicola Bremer für Selfies einer Utopie von "Theater Heute" als bester Nachwuchskünstler nominiert. Also vergessen Sie Netflix und kommen Sie ins Theater Bautzen!

Premiere 5


großes Haus, Hauptbühne
großes Haus, Hauptbühne

Nathan der Weise

von Gotthold Ephraim Lessing

Gotthold Ephraim Lessings dramatisches Gedicht „Nathan der Weise“ aus dem Jahr 1779 spielt Ende des 12. Jahrhunderts, zur Zeit der Kreuzzüge in Jerusalem. Der jüdische Kaufmann Nathan hat ein christliches Mädchen, anvertraut als seine Tochter Recha aufgezogen. Nur die Christin Daja, Rechas Amme und Kinderfrau, kennt das Geheimnis. Als Nathan von einer Geschäftsreise zurückkehrt, erfährt er, dass Recha um ein Haar beim Brand seines Hauses umgekommen wäre. Doch ein junger Tempelherr hat sie gerettet. Dieser wiederum wurde kurz vorher von Sultan Saladin als einziger Gefangener begnadigt. Saladin, der dringend Geld für die Staatskasse braucht, lässt Nathan zu sich holen und will ihn mit der Frage prüfen, welche der drei Religionen die beste sei... der so bedrängte Nathan erfindet die Ringparabel.
Judentum, Christentum und Islam – sie verbindet mehr, als sie trennt. Alle Religionen haben eine Existenzberechtigung, für Gott sind alle Menschen gleich. Eine Botschaft, die heute aktueller ist denn je. Leider ist die Frage um die richtige Religion wieder zu einer aggressiv geführten Diskussion geworden, und auch heute kann man sich in dieser Auseinandersetzung nicht genug auf Humanität und Menschlichkeit ohne Vorurteile besinnen.

Lessing, der 1729 in Kamenz geboren wurde, sagte über seine Herkunft „Ich bin ein Oberlausitzer von Geburt!“ –
Es ist also höchste Zeit, das wohl erfolgreichste Stück unseres "Heimatdichters" wieder einmal auf die Bühne zu
bringen. Die letzte Bautzener Nathan-Inszenierung erlebte 1991 in der Regie von Michael Grosse ihre Premiere.
Neben Benno Schramm (Nathan), Michael Lorenz (Saladin) und Janina Brankatschk (Daja) spielte damals Lutz
Hillmann den jungen Tempelherren.


großes Haus, Hauptbühne
großes Haus, Hauptbühne

Die Wiedervereinigung der beiden Koreas

von Joel Pommerat

aus dem Französischen von Isabelle Rivoal

Mit Stückeinführung

Der Titel dieses wunderbaren französischen Stückes kann einen ganz schön in die Irre leiten – es geht natürlich nicht um die politische Situation der beiden koreanischen Staaten, sondern der Titel steht wohl sinnbildlich eher dafür: Eine erfüllte Liebesbeziehung ist in etwa so wahrscheinlich wie eine Wiedervereinigung von Nord- und Südkorea.
Wobei: gänzlich ausgeschlossen ist die schließlich auch nicht, irgendwann einmal, mit etwas Glück, vielleicht.
Joël Pommerat schafft ein Kaleidoskop des Kampfes um die Liebe. Hier gibt es viel zu gewinnen und noch mehr zu verlieren. Geheimnisse werden preisgegeben und Wahrheiten auf den Tisch gepackt. In der Zuspitzung entsteht ein ziemlich realistisches Bild dessen, was uns verbindet und uns zugleich entzwei reißt. In diesem ebenso skurrilen wie berührenden Pariser Erfolgsstück treffen in einem u.a. von Ingmar Bergman, Edward Albee und Arthur Schnitzler inspirierten Szenenreigen eine Prostituierte auf einen Priester, eine Sekretärin auf ihren Chef, eine Frau auf ihre erste große Liebe, ein Bräutigam auf seine Braut und ihre Schwestern, versuchen sich zwei Frauen zu trennen oder zwei Männer ganz einfach einen entspannten Abend zu verbringen.
Die große Vergeblichkeit ist Voraussetzung allen Geschehens in diesem Stück: Die Männer und Frauen, die sich hier begegnen, lieben einander oder haben einander geliebt oder lieben nun jemanden anderen oder haben überhaupt aufgehört zu lieben.
„Die Wiedervereinigung der beiden Koreas“ ist ein dynamisches Ensemblestück, das keinen im Zuschauerraum unberührt lässt.



großes Haus, Hauptbühne
großes Haus, Hauptbühne

Die Wiedervereinigung der beiden Koreas

von Joel Pommerat

aus dem Französischen von Isabelle Rivoal

Mit Stückeinführung

Der Titel dieses wunderbaren französischen Stückes kann einen ganz schön in die Irre leiten – es geht natürlich nicht um die politische Situation der beiden koreanischen Staaten, sondern der Titel steht wohl sinnbildlich eher dafür: Eine erfüllte Liebesbeziehung ist in etwa so wahrscheinlich wie eine Wiedervereinigung von Nord- und Südkorea.
Wobei: gänzlich ausgeschlossen ist die schließlich auch nicht, irgendwann einmal, mit etwas Glück, vielleicht.
Joël Pommerat schafft ein Kaleidoskop des Kampfes um die Liebe. Hier gibt es viel zu gewinnen und noch mehr zu verlieren. Geheimnisse werden preisgegeben und Wahrheiten auf den Tisch gepackt. In der Zuspitzung entsteht ein ziemlich realistisches Bild dessen, was uns verbindet und uns zugleich entzwei reißt. In diesem ebenso skurrilen wie berührenden Pariser Erfolgsstück treffen in einem u.a. von Ingmar Bergman, Edward Albee und Arthur Schnitzler inspirierten Szenenreigen eine Prostituierte auf einen Priester, eine Sekretärin auf ihren Chef, eine Frau auf ihre erste große Liebe, ein Bräutigam auf seine Braut und ihre Schwestern, versuchen sich zwei Frauen zu trennen oder zwei Männer ganz einfach einen entspannten Abend zu verbringen.
Die große Vergeblichkeit ist Voraussetzung allen Geschehens in diesem Stück: Die Männer und Frauen, die sich hier begegnen, lieben einander oder haben einander geliebt oder lieben nun jemanden anderen oder haben überhaupt aufgehört zu lieben.
„Die Wiedervereinigung der beiden Koreas“ ist ein dynamisches Ensemblestück, das keinen im Zuschauerraum unberührt lässt.



großes Haus, Hauptbühne
großes Haus, Hauptbühne

Nathan der Weise

von Gotthold Ephraim Lessing

Gotthold Ephraim Lessings dramatisches Gedicht „Nathan der Weise“ aus dem Jahr 1779 spielt Ende des 12. Jahrhunderts, zur Zeit der Kreuzzüge in Jerusalem. Der jüdische Kaufmann Nathan hat ein christliches Mädchen, anvertraut als seine Tochter Recha aufgezogen. Nur die Christin Daja, Rechas Amme und Kinderfrau, kennt das Geheimnis. Als Nathan von einer Geschäftsreise zurückkehrt, erfährt er, dass Recha um ein Haar beim Brand seines Hauses umgekommen wäre. Doch ein junger Tempelherr hat sie gerettet. Dieser wiederum wurde kurz vorher von Sultan Saladin als einziger Gefangener begnadigt. Saladin, der dringend Geld für die Staatskasse braucht, lässt Nathan zu sich holen und will ihn mit der Frage prüfen, welche der drei Religionen die beste sei... der so bedrängte Nathan erfindet die Ringparabel.
Judentum, Christentum und Islam – sie verbindet mehr, als sie trennt. Alle Religionen haben eine Existenzberechtigung, für Gott sind alle Menschen gleich. Eine Botschaft, die heute aktueller ist denn je. Leider ist die Frage um die richtige Religion wieder zu einer aggressiv geführten Diskussion geworden, und auch heute kann man sich in dieser Auseinandersetzung nicht genug auf Humanität und Menschlichkeit ohne Vorurteile besinnen.

Lessing, der 1729 in Kamenz geboren wurde, sagte über seine Herkunft „Ich bin ein Oberlausitzer von Geburt!“ –
Es ist also höchste Zeit, das wohl erfolgreichste Stück unseres "Heimatdichters" wieder einmal auf die Bühne zu
bringen. Die letzte Bautzener Nathan-Inszenierung erlebte 1991 in der Regie von Michael Grosse ihre Premiere.
Neben Benno Schramm (Nathan), Michael Lorenz (Saladin) und Janina Brankatschk (Daja) spielte damals Lutz
Hillmann den jungen Tempelherren.



großes Haus, Hauptbühne
großes Haus, Hauptbühne

Die Wiedervereinigung der beiden Koreas

von Joel Pommerat

aus dem Französischen von Isabelle Rivoal

Mit Stückeinführung

Der Titel dieses wunderbaren französischen Stückes kann einen ganz schön in die Irre leiten – es geht natürlich nicht um die politische Situation der beiden koreanischen Staaten, sondern der Titel steht wohl sinnbildlich eher dafür: Eine erfüllte Liebesbeziehung ist in etwa so wahrscheinlich wie eine Wiedervereinigung von Nord- und Südkorea.
Wobei: gänzlich ausgeschlossen ist die schließlich auch nicht, irgendwann einmal, mit etwas Glück, vielleicht.
Joël Pommerat schafft ein Kaleidoskop des Kampfes um die Liebe. Hier gibt es viel zu gewinnen und noch mehr zu verlieren. Geheimnisse werden preisgegeben und Wahrheiten auf den Tisch gepackt. In der Zuspitzung entsteht ein ziemlich realistisches Bild dessen, was uns verbindet und uns zugleich entzwei reißt. In diesem ebenso skurrilen wie berührenden Pariser Erfolgsstück treffen in einem u.a. von Ingmar Bergman, Edward Albee und Arthur Schnitzler inspirierten Szenenreigen eine Prostituierte auf einen Priester, eine Sekretärin auf ihren Chef, eine Frau auf ihre erste große Liebe, ein Bräutigam auf seine Braut und ihre Schwestern, versuchen sich zwei Frauen zu trennen oder zwei Männer ganz einfach einen entspannten Abend zu verbringen.
Die große Vergeblichkeit ist Voraussetzung allen Geschehens in diesem Stück: Die Männer und Frauen, die sich hier begegnen, lieben einander oder haben einander geliebt oder lieben nun jemanden anderen oder haben überhaupt aufgehört zu lieben.
„Die Wiedervereinigung der beiden Koreas“ ist ein dynamisches Ensemblestück, das keinen im Zuschauerraum unberührt lässt.