Ein Sommernachtstraum

Komödie von William Shakespeare in der Übersetzung von Rebecca Kricheldorf
Bühnenfassung von Mario Holetzeck
Mit der Schauspielmusik von Felix Mendelssohn-Bartholdy, neu arrangiert von Tasso Schille
In Kooperation mit dem Sorbischen National-Ensemble
Nach der erfolgreichen Inszenierung „Die Orestie“ arbeitet Mario Holetzeck mit seinem Regieteam erneut in Bautzen.

In Athen steht die royale Hochzeit des Theseus mit der Amazonenkönigin Hippolyta unmittelbar bevor. Der ganze Hofstaat ist mit den Vorbereitungen beschäftigt, als ein verärgerter Vater den Herrscher auffordert, seine Tochter Hermia nach geltendem Recht zur Ehe mit dem ungeliebten Demetrius zu zwingen. Doch Hermia liebt Lysander, während ihre Freundin Helena in Demetrius verliebt ist. In der Nacht vor der Hochzeit sorgt Puck in doppelter Gestalt dafür, dass die ganze Bühne sich in einen Traumzauberwald verwandelt. Die vier jungen Leute irren darin genauso herum, wie das Athener Herrscherpaar, dass sich als Elfenkönig Oberon und Gattin Titania eifersüchtig in die Haare kriegt. Während Titania mit ihren Elfen davonzieht, beauftragt Oberon die Pucks, ihm eine Zauberblume zu beschaffen, um sich an Titania zu rächen. Wer den Blumensaft ins Auge bekommt, verliebt sich in das erste Wesen, das er erblickt. Da im Wald auch eine herrlich komische Handwerkertruppe ein Theaterstück für die Hochzeitsfeier probt, erblickt die erwachende Titania, den von den Pucks in einen Esel verwandelten Hauptdarsteller Zettl und verliebt sich sofort zur Freude Oberons unsterblich in ihn. Oberon veranlasst nun, ehe er Titania wieder erlöst, dass die Pucks auch die vier jungen Leute mit der Blume behandeln, um die jeweils richtigen Partner miteinander zu verbandeln, das gelingt zunächst nicht, doch am Ende findet jeder Topf seinen Deckel und die Handwerker dürfen ihre mühsam einstudierte Liebestragödie über Pyramus und Thisbe vor der ganzen Gesellschaft aufführen.

Shakespeares „Ein Sommernachtstraum“ dürfte die beliebteste Komödie aller Zeiten sein. Man findet das flirrende Spiel der Träume und Albträume, der Sehnsüchte und Ängste, der Irrungen und Wirrungen rund um das ewige Nr. 1- Thema, die Liebe, immer und immer wieder in den Theaterspielplänen. Ursprünglich wurde die Story wohl für aristokratische Hochzeitsfeste geschrieben und am englischen Hof aufgeführt.
Die Bautzener Inszenierung wird in Kooperation mit dem Orchester des Sorbischen National-Ensembles von Gastregisseur Mario Holetzeck und seinem Team mit dem Bautzener Schauspiel erarbeitet und auf die Bühne gezaubert. Dabei geht es nicht nur musikalisch opulent zu. Die berühmte Schauspielmusik von Felix Mendelssohn Bartholdy bildet in der Bearbeitung von Tasso Schille, der auch den Dirigentenstab führt, live dazu den Soundteppich.

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