Ein Sommernachtstraum

Komödie von William Shakespeare in der Übersetzung von Rebecca Kricheldorf
Bühnenfassung von Mario Holetzeck
mit der Schauspielmusik von Felix Mendelssohn-Bartholdy, neu arrangiert von Tasso Schille
in Kooperation mit dem Sorbischen National-Ensemble
3 h Pause nach ca. 90 min.
Nach der erfolgreichen Inszenierung „Die Orestie“ arbeitet Mario Holetzeck mit seinem Regieteam erneut in Bautzen.

In Athen steht die royale Hochzeit des Theseus mit der Amazonenkönigin Hippolyta unmittelbar bevor, als ein verärgerter Vater den Herrscher auffordert, seine Tochter Hermia nach geltendem Recht zur Ehe mit dem ungeliebten Demetrius zu
zwingen. Doch Hermia liebt Lysander, während ihre Freundin Helena in Demetrius verliebt ist. In der Nacht vor der Hochzeit sorgt Puck in doppelter Gestalt dafür, dass die ganze Bühne sich in einen
Traumzauberwald verwandelt. Die vier jungen Leute fliehen in diesen Traumwald und irren darin genauso herum, wie das Athener Herrscherpaar, dass sich als Elfenkönig Oberon und Gattin Titania eifersüchtig in die Haare kriegt. Oberon beauftragt die Pucks, ihm eine Zauberblume zu beschaffen, um sich an Titania zu rächen. Wer den Blumensaft ins Auge bekommt, verliebt sich in das erste Wesen, das er erblickt. Da im Wald auch eine herrlich komische Handwerkertruppe ein Theaterstück für die Hochzeitsfeier probt, erblickt die erwachende Titania, den von den Pucks in einen Esel verwandelten Hauptdarsteller Zettl und verliebt sich sofort zur Freude Oberons unsterblich in ihn. Doch am Ende findet jeder Topf seinen Deckel und die Handwerker dürfen ihre
mühsam einstudierte Liebestragödie über Pyramus und Thisbe vor der ganzen Gesellschaft aufführen.

Shakespeares „Ein Sommernachtstraum“ dürfte die beliebteste Komödie aller Zeiten sein. Die Bautzener Inszenierung wird in Kooperation mit dem Orchester des Sorbischen National-Ensembles von Gastregisseur Mario Holetzeck und seinem Team mit dem Bautzener Schauspiel erarbeitet und auf die Bühne gezaubert. Die berühmte Schauspielmusik von Felix Mendelssohn Bartholdy bildet in der Bearbeitung von Tasso Schille, der auch den Dirigentenstab führt, live dazu den Soundteppich.

Inszenierung

Regie: Mario Holetzeck
Ausstattung: Linda Kowsky
Choreographie: Gundula Peuthert
Dramaturgie:
Musikalische Leitung:
Premiere: 8. April 2022, großes Haus

Termine

02.12.2022 um 19:30 Uhr großes Haus, Hauptbühne
11.03.2023 um 19:30 Uhr großes Haus, Hauptbühne
19.03.2023 um 19:30 Uhr großes Haus, Hauptbühne
16.04.2023 um 15:00 Uhr großes Haus, Hauptbühne

Rollen

Lysander:
Demetrius:
Hermia:
Spinnweb:
Theseus / Oberon:
Hippolyta / Titania:
Franz Flaut:
Helena:
Klaus Zettel:
Puck 2:
Hans Schnock:
Puck 1:
Peter Squenz:
Matz Schlucker:
Egeus / Motte:
Tom Schnauz:
Bohnenblüte:
Senfsamen:
Presse:

Für die Inszenierung der Komödie am Bautzener Theater gab es stehende Ovationen. Das Publikum erlebte einen Abend unterhaltsamer Leichtigkeit.
Die Handlung in dem federleicht inszenierten und von Mendelssohnscher Musik begleiteten Stück erstreckt sich auf mehrere Ebenen ...
Das von Linda Kowsky gestaltete Bühnenbild skizziert Handlungsorte wie das antike Athen von spartanischer Urbanität. Passend zum Stück, in dem alles geradlinig abgeliefert, die Handlung verständlich erzählt wird und trotzdem nicht altbacken daherkommt. Es geht in Holetzecks Inszenierung lebensprall und vor allem sehr deftig zu. ... Die dreistündige Premieren-Aufführung bietet unterhaltsame Leichtigkeit, was auch am Ensemble liegt, das sich mit großem Spaß ins Sommernachts-Traumkino wirft. Vom Publikum gibt es dafür Applaus und stehende Ovationen.
Rainer Könen, Sächsische Zeitung

 

Facebook:

Es war ein Traum, mit und ohne Sommernacht! Endlich mal wieder ein VOLLES Haus mit begeistertem, jubelndem Publikum. Ich freue mich auf die nächsten Vorstellungen!
Bernd Neffe

Wir waren sehr begeistert, es hat wirklich Spaß gemacht. Ich habe in der Inszenierung unseres eigenen Theaters selbst schon im Sommernachtstraum mitgespielt, aber es war kein Vergleich. Eine sehr gelungene Inszenierung.
Jens Döring

 


« zurück