Rotkäppchen

nach dem Märchen der Brüder Grimm
45 min, keine Pause
Puppentheater ab 3 J.
Liebevoll hat die Mutter ihrem kleinen Mädchen noch das rote Mützchen aufgesetzt und dann ist Rotkäppchen mit dem Korb losgezogen, um der kranken Großmutter Kuchen und Wein zu bringen. "Bleib immer schön auf dem Weg", hat die Mutter gesagt, "weil der Wald groß und gefährlich ist!"
Aber dann war da dieser freundliche Wolf, der vorschlug, die Großmutter mit einem schönen Blumenstrauß zu erfreuen und das kann doch nicht falsch sein, oder? Muss man denn immer machen was die Erwachsenen wollen? Und wieso wissen die eigentlich immer alles besser! Ein Puppenspiel für Kleine, das vom eigenen Dickkopf und von Gefahren erzählt.

Inszenierung

Regie:
Puppen:
Wolfsfigur: Sigrid Schöneberg
Premiere: 23. September 2012, Burgtheater, kleiner Saal

Termine

29.04.2020 um 10:00 Uhr Burgtheater, kleiner Saal
30.04.2020 um 10:00 Uhr Burgtheater, kleiner Saal
19.05.2020 um 10:00 Uhr Burgtheater, großer Saal
Presse:

Die Kinder verfolgen die OneMan-Show von Stephan Siegfried, als hörten sie die Geschichte vom Rotkäppchen zum ersten Mal. Er spielt mit stimmlicher Varianz den Erzähler, die Großmutter, deren Tochter Hannelore, das Enkelkind Rotkäppchen, den Jäger Herbert und den Wolf. ... Die Figur des Erzählers ist ein Hans im Glück mit großer Gürtelschnalle. Als Mittler zwischen den Welten begleitet und kommentiert er das Stück, baut die Bühne um, greift ins Geschehen ein und tritt wieder zurück. Beachtlich wie Stephan Siegfried sein Gesicht zum Spiegel machen kann. ... Jede Bewegung wirkt sehr leichtfüßig und behende und verleiht dem Stück auf der Spur von Grimms Märchen einen Hauch von Improvisationstheater. ... Die Bühnengestaltung hat ihren Höhepunkt in einem minimalistischen, aber stimmungsvollen Wald aus kahlen Stöcken mit gerade mal vier Blättern. Und nun hat auch endlich der gefürchtete Meister Isegrimm seinen großen Auftritt. ... Mit Witz und komischer Geste ist (der Wolf) frei genug, um aus der bekannten Geschichte ein wenig auszubrechen. Die Großmutter, Mutter Hannelore und Rotkäppchen haben zweifelsohne ebenso ihren Reiz. Therese Thomaschke, die auch Regie führte, hat diesen Puppen einen starken, aber eher stillen Ausdruck verliehen. Der Wolf hingegen, gebaut von Sigrid Schöneberg, ist der übergroße Entertainer mit Klappmaul.
Elisa Hempel, Sächsische Zeitung


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