Theater für und mit alle/n

Im Thespis-Zentrum werden verschiedene Amateur-Theaterprojekte im Raum Bautzen umgesetzt. Unter dem Motto Theater für und mit alle/n ist das Ziel dabei, Begegnungen zwischen den verschiedenen hier lebenden Menschen zu ermöglichen und diskriminierungskritische Diskurse zu führen. Mit einem transkulturellen Ansatz wollen wir so der viel-diskutierten Frage nach dem Eigenen und dem Fremden nachgehen.

Was ist transkulturelle Theaterarbeit?

Transkulturalität geht davon aus, dass Grenzen verwischen. Dass Menschen nicht dem einen oder anderen zuzuordnen sind, sondern sowohl dem einen, als auch dem anderen. Das bedeutet, ständig Fragen zu stellen, damit wir die anderen erstmal verstehen, bevor wir sie beurteilen. Im ständigen Dialog wählen und (er)finden alle Beteiligten die Regeln ihrer Zusammenarbeit selbst und immer wieder neu. Es bedeutet auch, das eigene kulturelle Selbstverständnis zu hinterfragen und offen zu bleiben, neu zu denken und handeln.

Diese Grundsätze wollen wir durch verschiedene theatrale Methoden erforschen und dabei die Grenzen zwischen dem Eigenen und dem Fremden hinterfragen und aufbrechen.Es soll ein diskriminierungsfreier Ort entstehen, in dem die Möglichkeit besteht, sich selbst und den anderen eben „spielend zu begegnen“ und Wege für das zukünftige Zusammenleben in Bautzen und der Region zu erproben.

Thespis Zentrum
Goschwitzstraße 30
02625 Bautzen 

Telefon: 03591 3818352

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Thespis ist ein Projekt des Deutsch-Sorbischen Volkstheaters Bautzen
Diese Maßnahme wird gefördert durch den Freistaat Sachsen, mitfinanziert mit Steuermitteln auf Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtages beschlossenen Haushaltes, im Rahmen des Landesprogrammes integrative Maßnahmen.