Über Lang oder Kurz

von Ingeborg von Zadow
Die Inszenierung wurde im Theater Koblenz erarbeitet und nach Bautzen übernommen.
45 min, keine Pause
Puppentheater ab 6 J.
Martin, Lulatsch und Doris finden sich zu kurz, zu lang und zu dick. Vor den Hänseleien der anderen flüchten sie nach Weck, einem geheimnisvollen Ort, an dem all ihre Wünsche erfüllt werden. Langsam entsteht eine Freundschaft zwischen den dreien, durch die sie lernen, die anderen und sich selbst zu akzeptieren. Und mit der Unterstützung guter Freunde kann man alles schaffen – sogar zurückgehen nach Da und sich gegenüber den anderen behaupten? Wenn da nicht diese rätselhafte Stimme wäre, die genau das verhindern möchte...
Ein Stück, das mit Behutsamkeit und Respekt, aber auch mit viel Witz und Humor die Themen Freundschaft und (Selbst)Akzeptanz behandelt.

Inszenierung

Regie:
Puppen: Barbara u. Günther Weinhold
Bühne:
Premiere: 10. Februar 2019, Burgtheater, kleiner Saal

Termine

Presse:

Bei der Premiere „Über Lang oder Kurz“ des Bautzener Puppentheaters rückt Regisseur Stephan Siegfried mit seinen Darstellern ein Thema in den Blickpunkt, das nach wie vor aktuell ist: Ausgrenzung, Mobbing. Etwas, womit heutzutage bereits die Kleinsten in der Kita konfrontiert werden. ... In dieser übersichtlich gestalteten Produktion, die sich an Kinder und Teenager richtet, kann jeder etwas finden, was ihn angeht. ... Mit den von Barbara und Günter Weinhold gefertigten Tischpuppen zeigen die Puppenspieler (Marie-Luise Müller, Moritz Trauzettel und Anna Gabrysz) eine Geschichte, die eine Beckett´sche Note hat, hier und da an „Warten auf Godot“ erinnert. In Weck machen sich die Kids fit für die Realität, die als „Da“ beschrieben wird. Und bekommen dort Unterstützung von einer geheimnisvollen Stimme (Annekatrin Weber). ... Angenommen zu werden, das ist die Botschaft, ist harte Arbeit, die einem keiner abnimmt. Siegfrieds Inszenierung zeigt, wie man sich als Heranwachsender das Rüstzeug holen kann, um in der Welt bestehen zu können. Wer sich auf die Aufführung einlässt, dürfte schnell hin und weck sein.
Rainer Könen, Sächsische Zeitung

 

Theaterpädagogisches Material

Weiterführendes theaterpädagogisches Material finden Sie hier!


« zurück