Čakać na bus (Warten auf´n Bus)
von Oliver Bukowski
Spielfassung von Esther Undisz
In obersorbischer Sprache mit Simultanübersetzung ins Deutsche
Eine Bushaltestelle im fiktiven Ort Briesenow in Brandenburg – oder einfach nur: irgendwo in der sich „strukturwandelnden“ Lausitz. Zwei Männer warten auf‘n Bus und reden über ihr Leben, die Liebe und jedweden Radikalismus. Offen, ehrlich, herzhaft. Hannes und sein Freund Ralf, beide Ende vierzig, treffen sich hier, weil es ja die Kneipe im Dorf schon lange nicht mehr gibt und außerdem war genau diese Haltestelle ihr „Tor zur Welt, die verdammte Schnittstelle zwischen Pampa und intellijentet Leben“, als die beiden Freunde noch zur Arbeit, in die Stadt oder sogar in den Urlaub fuhren. Heute wird nicht mehr weggefahren, sondern gewartet, zum Beispiel auf das, was zu den beiden gefahren kommt – ob die unerwarteten Nazis oder der angemeldete Besuch aus Berlin. Manchmal ist es aber einfach nur das Weltgeschehen, das vorüber, drunter und drüber fährt. Und dann gibt es noch den Höhepunkt des Tages, auf den beide voller Vorfreude warten, wenn nämlich tatsächlich irgendwann der Bus kommt und mit ihm die schöne Busfahrerin Kathrin, die hier an der Endhaltestelle pausiert.
Oliver Bukowski schrieb „Warten auf´n Bus” zunächst als Fernsehserie in zwei Staffeln für den rbb. Der Erfolg ließ nicht lange auf sich warten und so zogen Hannes und Ralle auch bald im Theater ein, ob in West oder Ost – nach Bielefeld, Berlin und Senftenberg nun auch in Bautzen. Als gebürtiger Cottbuser kennt Oliver Bukowski die Lausitz gut. Die Dialoge scheinen direkt aus der brandenburgischen Seele zu kommen und die Themen sind so typisch und universell zugleich.
Oliver Bukowski schrieb „Warten auf´n Bus” zunächst als Fernsehserie in zwei Staffeln für den rbb. Der Erfolg ließ nicht lange auf sich warten und so zogen Hannes und Ralle auch bald im Theater ein, ob in West oder Ost – nach Bielefeld, Berlin und Senftenberg nun auch in Bautzen. Als gebürtiger Cottbuser kennt Oliver Bukowski die Lausitz gut. Die Dialoge scheinen direkt aus der brandenburgischen Seele zu kommen und die Themen sind so typisch und universell zugleich.
13.02.2027
um
19:30
Uhr
großes Haus, Hauptbühne
Termine
« zurück