Spielplan




großes Haus, Hauptbühne
großes Haus, Hauptbühne

Ein Teppich aus Persien

Ein Film von Bettina Renner

Geschichten und Erinnerungen aus der Zeit des Aufbruchs und Umbruchs in Bautzen

Ein Teppich aus Persien - Geschichten vom Aufbruch und Umbruch in Bautzen
ist ein Projekt von Bettina Renner, welches die Erinnerungen der Bewoh-ner*innen der Stadt Bautzen an die Zeit Ende der 1980er Jahre bis zum Beginn der 1990er Jahre in der Tradition der Oral-History sammelt und in einem Film zusammenstellt:
Auf der Probebühne des Theaters in Bautzen wird ein Teppich ausgerollt - der Teppich selbst ist ein Teil der Geschichte - ein Objekt der Erinnerung, auf dem nun Bautzner*innen Platz nehmen, um sich zu erinnern und zu erzählen.
Episoden aus dem Alltag in Bautzen in jener Zeit, die Geschichte der Gründung des Neuen Forums, Erzählungen von Begegnungen im Theater, Demonstrationen auf den Bautzener Straßen, Protesten in den Gefängnissen und von der Rettung der Altstadt:
Einer der Initiatoren des Neuen Forums in Bautzen wird in einem Wolga des Ministeriums des Inneren der DDR Anfang Dezember 1989 in das Gefängnis Bautzen II gefahren, Häuser, die abgerissen werden sollen, werden von der Arbeitsgruppe des Neuen Forums mit Hilfe von Gegengutachten gerettet. Im Theater laden die vier Dramaturginnen Frauen der Stadt ein - die Geburtsstunde der Fraueninitiative Bautzen. Und ein Handwerker, der wochenlang allen Versuchen der fliegenden Händler, die die Stadt mit ihren Waren heimsuchen, widerstehen kann, schleppt eines Abends einen Teppich, einen persischen, nach Hause.
Das Projekt lädt ein, erlebte Geschichte(n) zu teilen und so nachfolgenden Generationen zu erhalten. Von welchen Sehnsüchten erzählen die Erinne-rungen der Bautzener*innen - und was bedeuten uns diese heute?
Gefördert vom Freistaat Sachsen, Förderrichtlinie Revolution und Demo-kratie.
Mit Unterstützung der Stadt Bautzen.
Konzept / Buch/ Regie: Bettina Renner
Produktion: Bettina Renner
Produktionsleitung: Eva Maria Weerts
Kamera: Axel Schneppat
Ton: Oliver Stahn
Editorin: Laia Pratt
Archiv:Stadtarchiv Bautzen, Deutsches Rundfunkarchiv, Deutsch-Sorbisches Volkstheater Bautzen, Bettina Renner
Fotografien: Carmen Schumann, Jürgen Matschie, Rolf Dvoracek

Filmpremiere

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großes Haus, Hauptbühne
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Dieter und der Wolf

Eine tragische Komödie aus dem ländlichen Raum von Holger Böhme

Dieter war Revierförster, aber dann wird er in den Vorruhestand versetzt und so hängt er rum und durch.
Sein Revier ist jetzt Wolfsrevier und in den Händen einer Försterin. Dieter kennt sie alle: die Tiere und die Dorfbewohner, die ihn "den Russen" nennen, weil seine Mutter... egal. Das ganze Dorf hasst die Wölfe. Dieter hat einen von ihm selbst konditionierten Wolf "Boris" genannt. Jetzt wartet er auf ihn. Er hat seine Entnahme, so heißt im Jägerlatein der Abschuss, vorbereitet und liegt mit entsichertem Gewehr auf der Lauer, geschützt im alten Haus seiner Mutter. Er wartet. Und das Dorf wartet mit. Anschließend soll der Abschuss gemeinsam bei Bier und Gegrilltem ordentlich gefeiert werden. Dieter ist in der Dorfgemeinschaft aber eigentlich genauso ein Außenseiter wie der Wolf, den er abschießen soll. Ob sich seine Hoffnung, durch diese Tat endlich dazu zu gehören letztendlich erfüllt? Dieter wartet und denkt nach. Über sein einsam gewordenes Leben, über seine Mutter, über das Dorf, wo es zwar eine mit EU-Geldern gebaute "Bustasche" gibt, aber keinen Bus, der hier noch hält. Und er denkt nach über Marianne, seine große Liebe, die er nicht bekommen hat. Aber nun, wo der Herbert tot ist, gibt es vielleicht noch eine Chance für ihn, den einsamen Dieter...

Der Autor, Regisseur und Intendant des Dresdner Theaterkahns, Holger Böhme verantwortete auf dem Kahn in Personalunion Text, Regie und Spielplanposition von „Dieter und der Wolf“, die Premiere fand im September 2018 mit Peter Flache als Dieter statt.
Nun widmen sich Erik Dolata (Regie) und Ralph Hensel (Dieter) der „tragischen Komödie aus dem ländlichen Raum“.
Seien Sie gespannt und machen Sie sich auf einen Abend mit Humor und Tiefgang gefasst.

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Burgtheater, großer Saal
Burgtheater, großer Saal

Horce plincy (Landeier)

Landeier - Bauern suchen Frauen

Komödie von Frederik Holtkamp

ins Obersorbische übersetzt von Lubina Hajduk-Veljkovićowa

In obersorbischer Sprache mit Simultanübersetzung ins Deutsche

In tiefer und gottverlassener Provinz, fernab hektischen Stadt-Trubels, führen die Helden dieser Komödie zwischen Schafen, Schweinen und Biohof ein beschauliches Dasein. Zur Abwechslung oder besser gesagt zur täglichen Instandhaltung trifft „Mann“ sich in der Dorfkneipe und bespricht die entscheidende Leerstelle. Denn etwas Entscheidendes fehlt: der passende Deckel zum Topf, sprich Frauen. Aber woher nehmen? Ob Kontaktanzeigen im hiesiegen Tageblatt oder rumänische Partnervermittlungen „mit Niveau“, alles wird ausprobiert, fast alles, außer Versteigerung auf dem Dorffest, das kommt nicht in Frage. Die Erfolgsquote bleibt bei Null. Dann kann ja nur noch das Internet helfen. Oder? Aber wer hat schon Ahnung davon, was Frauen gefällt und was sie wirklich wollen, man sieht ja kaum welche. Bis zu dem Tag, als plötzlich zwei nacheinander in der Gaststube erscheinen, sich zwischen den Junggesellen wohlzufühlen beginnen, das Männer-Problem managen und Regie beim Youtube-Kontakt-Video führen - weiblich und erfolgreich. In dieser an komischen Momenten und ein paar ganz und gar menschlichen Einsichten reichen Komödie begeistern die Charaktere ebenso wie die Dialoge. Das wirkliche Leben hätte es nicht witziger schreiben können. Fast wünscht man Jan, Jens und Richard, dass sie keine Frauen finden, damit der Theaterabend nie aufhört.

Poskićamy darmotny bus na předstajenja 26.9. a 11.10., kiž Was na znatych busowych zastanišćach wotewza. Prošu njezbudźće nahubnik. Maće-li prašenja zazwońće pod: 03591 584 225. 16 hodź. wotjědźe bus z Róžanta přez Sernjany, Nowa Wjeska, Worklecy, Wudwor, Kozarcy, Chrósćicy a Prawoćicy; 16 hodź. wotjědźe bus z Njebjelčic přez Serbske Pazlicy, Smječkecy, Wěteńca, Miłoćicy, Pančicy-Kukow, Swinarnja, Zejicy a Lejno

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großes Haus, Hauptbühne
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Dieter und der Wolf

Eine tragische Komödie aus dem ländlichen Raum von Holger Böhme

Dieter war Revierförster, aber dann wird er in den Vorruhestand versetzt und so hängt er rum und durch.
Sein Revier ist jetzt Wolfsrevier und in den Händen einer Försterin. Dieter kennt sie alle: die Tiere und die Dorfbewohner, die ihn "den Russen" nennen, weil seine Mutter... egal. Das ganze Dorf hasst die Wölfe. Dieter hat einen von ihm selbst konditionierten Wolf "Boris" genannt. Jetzt wartet er auf ihn. Er hat seine Entnahme, so heißt im Jägerlatein der Abschuss, vorbereitet und liegt mit entsichertem Gewehr auf der Lauer, geschützt im alten Haus seiner Mutter. Er wartet. Und das Dorf wartet mit. Anschließend soll der Abschuss gemeinsam bei Bier und Gegrilltem ordentlich gefeiert werden. Dieter ist in der Dorfgemeinschaft aber eigentlich genauso ein Außenseiter wie der Wolf, den er abschießen soll. Ob sich seine Hoffnung, durch diese Tat endlich dazu zu gehören letztendlich erfüllt? Dieter wartet und denkt nach. Über sein einsam gewordenes Leben, über seine Mutter, über das Dorf, wo es zwar eine mit EU-Geldern gebaute "Bustasche" gibt, aber keinen Bus, der hier noch hält. Und er denkt nach über Marianne, seine große Liebe, die er nicht bekommen hat. Aber nun, wo der Herbert tot ist, gibt es vielleicht noch eine Chance für ihn, den einsamen Dieter...

Der Autor, Regisseur und Intendant des Dresdner Theaterkahns, Holger Böhme verantwortete auf dem Kahn in Personalunion Text, Regie und Spielplanposition von „Dieter und der Wolf“, die Premiere fand im September 2018 mit Peter Flache als Dieter statt.
Nun widmen sich Erik Dolata (Regie) und Ralph Hensel (Dieter) der „tragischen Komödie aus dem ländlichen Raum“.
Seien Sie gespannt und machen Sie sich auf einen Abend mit Humor und Tiefgang gefasst.

Spielplanänderung, da DAS LEERE HAUS nicht gespielt werden kann.

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Burgtheater, kleiner Saal
Puppentheater
Burgtheater, kleiner Saal

Die Reise zum Mittelpunkt des Raumes - Das Bauhaus lebt!

Ein interaktives, synästhetisches Figurentheater

Eine Schule, in der Spiel, Fest und Arbeit eine produktive und lebendige Einheit bilden? Eine Schule, in der Träume geboren und gemeinsam umgesetzt werden? Eine Schule, in der man vor allem eines lernt: sich selbst und die eigene Kreativität zu erleben und zu entfalten?
Vor über 100 Jahren wurde in Weimar eine besondere Schule für Gestaltung gegründet: das Bauhaus. Dort studierten und unterrichteten Frauen und Männer aus der ganzen Welt. Sie gestalteten Räume, Möbel, Alltagsgegenstände, Spielzeug und andere Objekte – aber vor allem Visionen. Das Bauhaus war in der kurzen Zeit seines Bestehens – zwischen dem 1. Weltkrieg und der Machtergreifung Hitlers – ein Ort, an dem auf besondere Weise Kreativität, Selbstentfaltung und Gemeinschaft erblühen konnten. Es war ein Experiment, an dem wichtige Künstler ihrer Zeit mitwirkten und in dem sich verschiedene künstlerische, literarische und geistesgeschichtliche Strömungen begegneten. Das Ziel: „Wollen, erdenken, erschaffen wir gemeinsam den neuen Bau der Zukunft!“
Das Bauhaus war eine große Idee, die noch heute begeistert und inspiriert.
Diese Idee will die interaktive Inszenierung lebendig werden lassen. Ausgehend von den sieben Werkstoffen Metall, Holz, Stein, Glas, Ton, Gewebe und Farbe, die die Bauhaus-Studenten in dem berüchtigten Vorkurs erforscht haben, wird der kleine Saal in einen klingenden Erlebnis- und Theaterraum verwandelt. Die Zuschauer begeben sich zusammen mit den drei Spielern auf eine synästhetisch-theatrale Reise, auf der sie verschiedene Persönlichkeiten und die Geschichte des Bauhauses in einer gesellschaftspolitisch denkwürdigen Zeit erleben sowie Träume und (Klang)Räume finden und selbst gestalten können.
Gefördert durch die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen. Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.

Premiere



Burgtheater, kleiner Saal
Puppentheater
Burgtheater, kleiner Saal

Die Reise zum Mittelpunkt des Raumes - Das Bauhaus lebt!

Ein interaktives, synästhetisches Figurentheater

Eine Schule, in der Spiel, Fest und Arbeit eine produktive und lebendige Einheit bilden? Eine Schule, in der Träume geboren und gemeinsam umgesetzt werden? Eine Schule, in der man vor allem eines lernt: sich selbst und die eigene Kreativität zu erleben und zu entfalten?
Vor über 100 Jahren wurde in Weimar eine besondere Schule für Gestaltung gegründet: das Bauhaus. Dort studierten und unterrichteten Frauen und Männer aus der ganzen Welt. Sie gestalteten Räume, Möbel, Alltagsgegenstände, Spielzeug und andere Objekte – aber vor allem Visionen. Das Bauhaus war in der kurzen Zeit seines Bestehens – zwischen dem 1. Weltkrieg und der Machtergreifung Hitlers – ein Ort, an dem auf besondere Weise Kreativität, Selbstentfaltung und Gemeinschaft erblühen konnten. Es war ein Experiment, an dem wichtige Künstler ihrer Zeit mitwirkten und in dem sich verschiedene künstlerische, literarische und geistesgeschichtliche Strömungen begegneten. Das Ziel: „Wollen, erdenken, erschaffen wir gemeinsam den neuen Bau der Zukunft!“
Das Bauhaus war eine große Idee, die noch heute begeistert und inspiriert.
Diese Idee will die interaktive Inszenierung lebendig werden lassen. Ausgehend von den sieben Werkstoffen Metall, Holz, Stein, Glas, Ton, Gewebe und Farbe, die die Bauhaus-Studenten in dem berüchtigten Vorkurs erforscht haben, wird der kleine Saal in einen klingenden Erlebnis- und Theaterraum verwandelt. Die Zuschauer begeben sich zusammen mit den drei Spielern auf eine synästhetisch-theatrale Reise, auf der sie verschiedene Persönlichkeiten und die Geschichte des Bauhauses in einer gesellschaftspolitisch denkwürdigen Zeit erleben sowie Träume und (Klang)Räume finden und selbst gestalten können.
Gefördert durch die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen. Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.

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großes Haus, Hauptbühne


Dreikretscham GH Biesold
Dreikretscham GH Biesold

Horce plincy (Landeier)

Landeier - Bauern suchen Frauen

Komödie von Frederik Holtkamp

ins Obersorbische übersetzt von Lubina Hajduk-Veljkovićowa

In obersorbischer Sprache mit Simultanübersetzung ins Deutsche

In tiefer und gottverlassener Provinz, fernab hektischen Stadt-Trubels, führen die Helden dieser Komödie zwischen Schafen, Schweinen und Biohof ein beschauliches Dasein. Zur Abwechslung oder besser gesagt zur täglichen Instandhaltung trifft „Mann“ sich in der Dorfkneipe und bespricht die entscheidende Leerstelle. Denn etwas Entscheidendes fehlt: der passende Deckel zum Topf, sprich Frauen. Aber woher nehmen? Ob Kontaktanzeigen im hiesiegen Tageblatt oder rumänische Partnervermittlungen „mit Niveau“, alles wird ausprobiert, fast alles, außer Versteigerung auf dem Dorffest, das kommt nicht in Frage. Die Erfolgsquote bleibt bei Null. Dann kann ja nur noch das Internet helfen. Oder? Aber wer hat schon Ahnung davon, was Frauen gefällt und was sie wirklich wollen, man sieht ja kaum welche. Bis zu dem Tag, als plötzlich zwei nacheinander in der Gaststube erscheinen, sich zwischen den Junggesellen wohlzufühlen beginnen, das Männer-Problem managen und Regie beim Youtube-Kontakt-Video führen - weiblich und erfolgreich. In dieser an komischen Momenten und ein paar ganz und gar menschlichen Einsichten reichen Komödie begeistern die Charaktere ebenso wie die Dialoge. Das wirkliche Leben hätte es nicht witziger schreiben können. Fast wünscht man Jan, Jens und Richard, dass sie keine Frauen finden, damit der Theaterabend nie aufhört.

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großes Haus, Hauptbühne
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Nathan der Weise

von Gotthold Ephraim Lessing

Gotthold Ephraim Lessings dramatisches Gedicht „Nathan der Weise“ aus dem Jahr 1779 spielt Ende des 12. Jahrhunderts, zur Zeit der Kreuzzüge in Jerusalem. Der jüdische Kaufmann Nathan hat ein christliches Mädchen, anvertraut als seine Tochter Recha aufgezogen. Nur die Christin Daja, Rechas Amme und Kinderfrau, kennt das Geheimnis. Als Nathan von einer Geschäftsreise zurückkehrt, erfährt er, dass Recha um ein Haar beim Brand seines Hauses umgekommen wäre. Doch ein junger Tempelherr hat sie gerettet. Dieser wiederum wurde kurz vorher von Sultan Saladin als einziger Gefangener begnadigt. Saladin, der dringend Geld für die Staatskasse braucht, lässt Nathan zu sich holen und will ihn mit der Frage prüfen, welche der drei Religionen die beste sei... der so bedrängte Nathan erfindet die Ringparabel.
Judentum, Christentum und Islam – sie verbindet mehr, als sie trennt. Alle Religionen haben eine Existenzberechtigung, für Gott sind alle Menschen gleich. Eine Botschaft, die heute aktueller ist denn je. Leider ist die Frage um die richtige Religion wieder zu einer aggressiv geführten Diskussion geworden, und auch heute kann man sich in dieser Auseinandersetzung nicht genug auf Humanität und Menschlichkeit ohne Vorurteile besinnen.

Lessing, der 1729 in Kamenz geboren wurde, sagte über seine Herkunft „Ich bin ein Oberlausitzer von Geburt!“ – Es ist also höchste Zeit, das wohl erfolgreichste Stück unseres "Heimatdichters" wieder einmal auf die Bühne zu bringen. Die letzte Bautzener Nathan-Inszenierung erlebte 1991 in der Regie von Michael Grosse ihre Premiere. Neben Benno Schramm (Nathan), Michael Lorenz (Saladin) und Janina Brankatschk (Daja) spielte damals Lutz Hillmann den jungen Tempelherren.

Theaterschnäppchen des Monats, jede Karte kostet nur 8,00 Euro

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Dreikretscham GH Biesold
Dreikretscham GH Biesold

Horce plincy (Landeier)

Landeier - Bauern suchen Frauen

Komödie von Frederik Holtkamp

ins Obersorbische übersetzt von Lubina Hajduk-Veljkovićowa

In obersorbischer Sprache mit Simultanübersetzung ins Deutsche

In tiefer und gottverlassener Provinz, fernab hektischen Stadt-Trubels, führen die Helden dieser Komödie zwischen Schafen, Schweinen und Biohof ein beschauliches Dasein. Zur Abwechslung oder besser gesagt zur täglichen Instandhaltung trifft „Mann“ sich in der Dorfkneipe und bespricht die entscheidende Leerstelle. Denn etwas Entscheidendes fehlt: der passende Deckel zum Topf, sprich Frauen. Aber woher nehmen? Ob Kontaktanzeigen im hiesiegen Tageblatt oder rumänische Partnervermittlungen „mit Niveau“, alles wird ausprobiert, fast alles, außer Versteigerung auf dem Dorffest, das kommt nicht in Frage. Die Erfolgsquote bleibt bei Null. Dann kann ja nur noch das Internet helfen. Oder? Aber wer hat schon Ahnung davon, was Frauen gefällt und was sie wirklich wollen, man sieht ja kaum welche. Bis zu dem Tag, als plötzlich zwei nacheinander in der Gaststube erscheinen, sich zwischen den Junggesellen wohlzufühlen beginnen, das Männer-Problem managen und Regie beim Youtube-Kontakt-Video führen - weiblich und erfolgreich. In dieser an komischen Momenten und ein paar ganz und gar menschlichen Einsichten reichen Komödie begeistern die Charaktere ebenso wie die Dialoge. Das wirkliche Leben hätte es nicht witziger schreiben können. Fast wünscht man Jan, Jens und Richard, dass sie keine Frauen finden, damit der Theaterabend nie aufhört.

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großes Haus, Hauptbühne
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Extrawurst

Dramödie von Dietmar Jacobs und Moritz Netenjakob

Deutschsprachige Erstaufführung

Eigentlich ist es nur eine Formsache: Die Mitgliederversammlung des Bautzener Tennisclubs "Boris Becker" soll über die Anschaffung eines neuen Grills für die Vereinsfeiern abstimmen. Normalerweise kein Problem - gäbe es nicht den Vorschlag, auch einen eigenen Grill für das einzige kurdische Mitglied des Clubs zu finanzieren. Denn gläubige Muslime dürfen ihre Grillwürste bekanntlich nicht auf einen Rost mit Schweinefleisch legen. Eine gut gemeinte Idee, die aber immense Diskussionen auslöst und den Verein vor eine Zerreißprobe stellt. Wie viele Rechte muss eine Mehrheit einer Minderheit einräumen? Muss man Religionen tolerieren, auch wenn man sie ablehnt? Gibt es auch am Grill eine deutsche Leitkultur? Und sind eigentlich auch Vegetarier eine Glaubensgemeinschaft? Immer tiefer schraubt sich der kleine Konflikt um den Grill in die Beziehungen der Mitglieder. Ebenso respektlos wie komisch stoßen Atheisten und Gläubige, Deutsche und Kurden, „Gutmenschen“ und Hardliner frontal aufeinander. Und allen wird klar: Es geht um mehr als eine Extrawurst. Es geht darum, wie wir zusammenleben. Zumal die Grenzen zwischen „rechts und links“, „tolerant und intolerant“, „religiös und ungläubig“ viel fließender sind als man denkt.
Die Zuschauer sind als Vereinsmitglieder direkter Teil des Geschehens und erleben mit, wie sich eine Gesellschaft komplett zerlegen kann. Und das in einer flotten, spannenden, pointenreichen und urkomischen Vereinsversammlung.

„Extrawurst“ ist eine neue Komödie der bekannten Comedy-Autoren Dietmar Jacobs und Moritz Netenjakob, die u. a. bereits für so bekannte Fernsehformate wie »Die Wochenshow«, »Ladykracher«, »Das Amt« oder »Stromberg« verantwortlich zeichneten.
Auch als eBook erschienen, www.textbuehne.eu!

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großes Haus, Hauptbühne
großes Haus, Hauptbühne

Gott

von Ferdinand von Schirach

Wie wollen wir leben? Und wie wollen wir sterben? Der Wunsch, in vertrauter Umgebung schmerzfrei aus der Welt zu scheiden – wir alle kennen ihn. Doch wie oft geht er in Erfüllung? Was dürfen wir hoffen?
Wir wollen in Würde sterben. Aber Krankheiten, Unfälle, Kriege, Hunger, Verzweiflung – biologische oder äußere Anlässe können uns die Würde, die wir für die letzten Stunden erhoffen, nehmen. Was aber wäre, wenn wir selbst über das Ende unseres Lebens entscheiden könnten?
Wir könnten Hand an uns legen. Aber der Sprung von der Brücke, der Schnitt in die Pulsadern, der auf uns zu rasende Zug – dies sind nicht die Wege, die wir beschreiten wollen. Unser Tod soll nicht erschrecken, er soll andere nicht behelligen, er soll selbst bestimmt und friedlich sein. Können wir diese Entscheidung für uns treffen und auf Beistand hoffen?
Nach geltendem deutschem Recht ist dies nicht möglich. Paragraf 217 des Strafgesetzbuches in der Fassung vom Dezember 2015 verbietet die „geschäftsmäßige Förderung“ von Suizid. Dagegen haben Privatpersonen, Sterbebegleiter, Ärzte, Sterbeorganisationen, Pfleger und Rechtsanwälte Verfassungsbeschwerde eingelegt. Das Verbot – so die Beschwerdeführer – verletze ihre Grundrechte. Denn wenn der Staat Sterbehilfe verbiete, so verwehre er das Recht auf selbst bestimmtes Sterben. Am 26.02.2020 hat das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe die "geschäftsmäßige" Sterbehilfe erlaubt und den Beschwerdeführern vorerst freie Hand gegeben. Nun muss der Gesetzgeber beraten.
Ferdinand von Schirachs neues hochaktuelles Stück handelt vom Tod. Es handelt von Fragen, die menschliche Freiheit, Autonomie und Selbstbestimmung betreffen. Von Fragen, die im Spannungsfeld von Moral, Christentum und Politik seit Jahren unterschiedlich und leidenschaftlich diskutiert werden. Nach TERROR, seinem ersten Theaterstück, widmet sich Ferdinand von Schirach erneut einem Thema von höchster gesellschaftspolitischer Relevanz.

Premiere

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Gott

von Ferdinand von Schirach

Wie wollen wir leben? Und wie wollen wir sterben? Der Wunsch, in vertrauter Umgebung schmerzfrei aus der Welt zu scheiden – wir alle kennen ihn. Doch wie oft geht er in Erfüllung? Was dürfen wir hoffen?
Wir wollen in Würde sterben. Aber Krankheiten, Unfälle, Kriege, Hunger, Verzweiflung – biologische oder äußere Anlässe können uns die Würde, die wir für die letzten Stunden erhoffen, nehmen. Was aber wäre, wenn wir selbst über das Ende unseres Lebens entscheiden könnten?
Wir könnten Hand an uns legen. Aber der Sprung von der Brücke, der Schnitt in die Pulsadern, der auf uns zu rasende Zug – dies sind nicht die Wege, die wir beschreiten wollen. Unser Tod soll nicht erschrecken, er soll andere nicht behelligen, er soll selbst bestimmt und friedlich sein. Können wir diese Entscheidung für uns treffen und auf Beistand hoffen?
Nach geltendem deutschem Recht ist dies nicht möglich. Paragraf 217 des Strafgesetzbuches in der Fassung vom Dezember 2015 verbietet die „geschäftsmäßige Förderung“ von Suizid. Dagegen haben Privatpersonen, Sterbebegleiter, Ärzte, Sterbeorganisationen, Pfleger und Rechtsanwälte Verfassungsbeschwerde eingelegt. Das Verbot – so die Beschwerdeführer – verletze ihre Grundrechte. Denn wenn der Staat Sterbehilfe verbiete, so verwehre er das Recht auf selbst bestimmtes Sterben. Am 26.02.2020 hat das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe die "geschäftsmäßige" Sterbehilfe erlaubt und den Beschwerdeführern vorerst freie Hand gegeben. Nun muss der Gesetzgeber beraten.
Ferdinand von Schirachs neues hochaktuelles Stück handelt vom Tod. Es handelt von Fragen, die menschliche Freiheit, Autonomie und Selbstbestimmung betreffen. Von Fragen, die im Spannungsfeld von Moral, Christentum und Politik seit Jahren unterschiedlich und leidenschaftlich diskutiert werden. Nach TERROR, seinem ersten Theaterstück, widmet sich Ferdinand von Schirach erneut einem Thema von höchster gesellschaftspolitischer Relevanz.

mit kostenloser Kinderbetreuung ab 3 J.

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Burgtheater, kleiner Saal
Puppentheater
Burgtheater, kleiner Saal

Die Reise zum Mittelpunkt des Raumes - Das Bauhaus lebt!

Ein interaktives, synästhetisches Figurentheater

Eine Schule, in der Spiel, Fest und Arbeit eine produktive und lebendige Einheit bilden? Eine Schule, in der Träume geboren und gemeinsam umgesetzt werden? Eine Schule, in der man vor allem eines lernt: sich selbst und die eigene Kreativität zu erleben und zu entfalten?
Vor über 100 Jahren wurde in Weimar eine besondere Schule für Gestaltung gegründet: das Bauhaus. Dort studierten und unterrichteten Frauen und Männer aus der ganzen Welt. Sie gestalteten Räume, Möbel, Alltagsgegenstände, Spielzeug und andere Objekte – aber vor allem Visionen. Das Bauhaus war in der kurzen Zeit seines Bestehens – zwischen dem 1. Weltkrieg und der Machtergreifung Hitlers – ein Ort, an dem auf besondere Weise Kreativität, Selbstentfaltung und Gemeinschaft erblühen konnten. Es war ein Experiment, an dem wichtige Künstler ihrer Zeit mitwirkten und in dem sich verschiedene künstlerische, literarische und geistesgeschichtliche Strömungen begegneten. Das Ziel: „Wollen, erdenken, erschaffen wir gemeinsam den neuen Bau der Zukunft!“
Das Bauhaus war eine große Idee, die noch heute begeistert und inspiriert.
Diese Idee will die interaktive Inszenierung lebendig werden lassen. Ausgehend von den sieben Werkstoffen Metall, Holz, Stein, Glas, Ton, Gewebe und Farbe, die die Bauhaus-Studenten in dem berüchtigten Vorkurs erforscht haben, wird der kleine Saal in einen klingenden Erlebnis- und Theaterraum verwandelt. Die Zuschauer begeben sich zusammen mit den drei Spielern auf eine synästhetisch-theatrale Reise, auf der sie verschiedene Persönlichkeiten und die Geschichte des Bauhauses in einer gesellschaftspolitisch denkwürdigen Zeit erleben sowie Träume und (Klang)Räume finden und selbst gestalten können.
Gefördert durch die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen. Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.



Burgtheater, kleiner Saal
Puppentheater
Burgtheater, kleiner Saal

Die Reise zum Mittelpunkt des Raumes - Das Bauhaus lebt!

Ein interaktives, synästhetisches Figurentheater

Eine Schule, in der Spiel, Fest und Arbeit eine produktive und lebendige Einheit bilden? Eine Schule, in der Träume geboren und gemeinsam umgesetzt werden? Eine Schule, in der man vor allem eines lernt: sich selbst und die eigene Kreativität zu erleben und zu entfalten?
Vor über 100 Jahren wurde in Weimar eine besondere Schule für Gestaltung gegründet: das Bauhaus. Dort studierten und unterrichteten Frauen und Männer aus der ganzen Welt. Sie gestalteten Räume, Möbel, Alltagsgegenstände, Spielzeug und andere Objekte – aber vor allem Visionen. Das Bauhaus war in der kurzen Zeit seines Bestehens – zwischen dem 1. Weltkrieg und der Machtergreifung Hitlers – ein Ort, an dem auf besondere Weise Kreativität, Selbstentfaltung und Gemeinschaft erblühen konnten. Es war ein Experiment, an dem wichtige Künstler ihrer Zeit mitwirkten und in dem sich verschiedene künstlerische, literarische und geistesgeschichtliche Strömungen begegneten. Das Ziel: „Wollen, erdenken, erschaffen wir gemeinsam den neuen Bau der Zukunft!“
Das Bauhaus war eine große Idee, die noch heute begeistert und inspiriert.
Diese Idee will die interaktive Inszenierung lebendig werden lassen. Ausgehend von den sieben Werkstoffen Metall, Holz, Stein, Glas, Ton, Gewebe und Farbe, die die Bauhaus-Studenten in dem berüchtigten Vorkurs erforscht haben, wird der kleine Saal in einen klingenden Erlebnis- und Theaterraum verwandelt. Die Zuschauer begeben sich zusammen mit den drei Spielern auf eine synästhetisch-theatrale Reise, auf der sie verschiedene Persönlichkeiten und die Geschichte des Bauhauses in einer gesellschaftspolitisch denkwürdigen Zeit erleben sowie Träume und (Klang)Räume finden und selbst gestalten können.
Gefördert durch die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen. Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.




Burgtheater, kleiner Saal
Puppentheater
Burgtheater, kleiner Saal

Die Reise zum Mittelpunkt des Raumes - Das Bauhaus lebt!

Ein interaktives, synästhetisches Figurentheater

Eine Schule, in der Spiel, Fest und Arbeit eine produktive und lebendige Einheit bilden? Eine Schule, in der Träume geboren und gemeinsam umgesetzt werden? Eine Schule, in der man vor allem eines lernt: sich selbst und die eigene Kreativität zu erleben und zu entfalten?
Vor über 100 Jahren wurde in Weimar eine besondere Schule für Gestaltung gegründet: das Bauhaus. Dort studierten und unterrichteten Frauen und Männer aus der ganzen Welt. Sie gestalteten Räume, Möbel, Alltagsgegenstände, Spielzeug und andere Objekte – aber vor allem Visionen. Das Bauhaus war in der kurzen Zeit seines Bestehens – zwischen dem 1. Weltkrieg und der Machtergreifung Hitlers – ein Ort, an dem auf besondere Weise Kreativität, Selbstentfaltung und Gemeinschaft erblühen konnten. Es war ein Experiment, an dem wichtige Künstler ihrer Zeit mitwirkten und in dem sich verschiedene künstlerische, literarische und geistesgeschichtliche Strömungen begegneten. Das Ziel: „Wollen, erdenken, erschaffen wir gemeinsam den neuen Bau der Zukunft!“
Das Bauhaus war eine große Idee, die noch heute begeistert und inspiriert.
Diese Idee will die interaktive Inszenierung lebendig werden lassen. Ausgehend von den sieben Werkstoffen Metall, Holz, Stein, Glas, Ton, Gewebe und Farbe, die die Bauhaus-Studenten in dem berüchtigten Vorkurs erforscht haben, wird der kleine Saal in einen klingenden Erlebnis- und Theaterraum verwandelt. Die Zuschauer begeben sich zusammen mit den drei Spielern auf eine synästhetisch-theatrale Reise, auf der sie verschiedene Persönlichkeiten und die Geschichte des Bauhauses in einer gesellschaftspolitisch denkwürdigen Zeit erleben sowie Träume und (Klang)Räume finden und selbst gestalten können.
Gefördert durch die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen. Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.



großes Haus, Hauptbühne
großes Haus, Hauptbühne

Extrawurst

Dramödie von Dietmar Jacobs und Moritz Netenjakob

Deutschsprachige Erstaufführung

Eigentlich ist es nur eine Formsache: Die Mitgliederversammlung des Bautzener Tennisclubs "Boris Becker" soll über die Anschaffung eines neuen Grills für die Vereinsfeiern abstimmen. Normalerweise kein Problem - gäbe es nicht den Vorschlag, auch einen eigenen Grill für das einzige kurdische Mitglied des Clubs zu finanzieren. Denn gläubige Muslime dürfen ihre Grillwürste bekanntlich nicht auf einen Rost mit Schweinefleisch legen. Eine gut gemeinte Idee, die aber immense Diskussionen auslöst und den Verein vor eine Zerreißprobe stellt. Wie viele Rechte muss eine Mehrheit einer Minderheit einräumen? Muss man Religionen tolerieren, auch wenn man sie ablehnt? Gibt es auch am Grill eine deutsche Leitkultur? Und sind eigentlich auch Vegetarier eine Glaubensgemeinschaft? Immer tiefer schraubt sich der kleine Konflikt um den Grill in die Beziehungen der Mitglieder. Ebenso respektlos wie komisch stoßen Atheisten und Gläubige, Deutsche und Kurden, „Gutmenschen“ und Hardliner frontal aufeinander. Und allen wird klar: Es geht um mehr als eine Extrawurst. Es geht darum, wie wir zusammenleben. Zumal die Grenzen zwischen „rechts und links“, „tolerant und intolerant“, „religiös und ungläubig“ viel fließender sind als man denkt.
Die Zuschauer sind als Vereinsmitglieder direkter Teil des Geschehens und erleben mit, wie sich eine Gesellschaft komplett zerlegen kann. Und das in einer flotten, spannenden, pointenreichen und urkomischen Vereinsversammlung.

„Extrawurst“ ist eine neue Komödie der bekannten Comedy-Autoren Dietmar Jacobs und Moritz Netenjakob, die u. a. bereits für so bekannte Fernsehformate wie »Die Wochenshow«, »Ladykracher«, »Das Amt« oder »Stromberg« verantwortlich zeichneten.
Auch als eBook erschienen, www.textbuehne.eu!



Burgtheater, großer Saal
Burgtheater, großer Saal

Horce plincy (Landeier)

Landeier - Bauern suchen Frauen

Komödie von Frederik Holtkamp

ins Obersorbische übersetzt von Lubina Hajduk-Veljkovićowa

In obersorbischer Sprache mit Simultanübersetzung ins Deutsche

In tiefer und gottverlassener Provinz, fernab hektischen Stadt-Trubels, führen die Helden dieser Komödie zwischen Schafen, Schweinen und Biohof ein beschauliches Dasein. Zur Abwechslung oder besser gesagt zur täglichen Instandhaltung trifft „Mann“ sich in der Dorfkneipe und bespricht die entscheidende Leerstelle. Denn etwas Entscheidendes fehlt: der passende Deckel zum Topf, sprich Frauen. Aber woher nehmen? Ob Kontaktanzeigen im hiesiegen Tageblatt oder rumänische Partnervermittlungen „mit Niveau“, alles wird ausprobiert, fast alles, außer Versteigerung auf dem Dorffest, das kommt nicht in Frage. Die Erfolgsquote bleibt bei Null. Dann kann ja nur noch das Internet helfen. Oder? Aber wer hat schon Ahnung davon, was Frauen gefällt und was sie wirklich wollen, man sieht ja kaum welche. Bis zu dem Tag, als plötzlich zwei nacheinander in der Gaststube erscheinen, sich zwischen den Junggesellen wohlzufühlen beginnen, das Männer-Problem managen und Regie beim Youtube-Kontakt-Video führen - weiblich und erfolgreich. In dieser an komischen Momenten und ein paar ganz und gar menschlichen Einsichten reichen Komödie begeistern die Charaktere ebenso wie die Dialoge. Das wirkliche Leben hätte es nicht witziger schreiben können. Fast wünscht man Jan, Jens und Richard, dass sie keine Frauen finden, damit der Theaterabend nie aufhört.

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großes Haus, Hauptbühne
großes Haus, Hauptbühne

Nathan der Weise

von Gotthold Ephraim Lessing

Gotthold Ephraim Lessings dramatisches Gedicht „Nathan der Weise“ aus dem Jahr 1779 spielt Ende des 12. Jahrhunderts, zur Zeit der Kreuzzüge in Jerusalem. Der jüdische Kaufmann Nathan hat ein christliches Mädchen, anvertraut als seine Tochter Recha aufgezogen. Nur die Christin Daja, Rechas Amme und Kinderfrau, kennt das Geheimnis. Als Nathan von einer Geschäftsreise zurückkehrt, erfährt er, dass Recha um ein Haar beim Brand seines Hauses umgekommen wäre. Doch ein junger Tempelherr hat sie gerettet. Dieser wiederum wurde kurz vorher von Sultan Saladin als einziger Gefangener begnadigt. Saladin, der dringend Geld für die Staatskasse braucht, lässt Nathan zu sich holen und will ihn mit der Frage prüfen, welche der drei Religionen die beste sei... der so bedrängte Nathan erfindet die Ringparabel.
Judentum, Christentum und Islam – sie verbindet mehr, als sie trennt. Alle Religionen haben eine Existenzberechtigung, für Gott sind alle Menschen gleich. Eine Botschaft, die heute aktueller ist denn je. Leider ist die Frage um die richtige Religion wieder zu einer aggressiv geführten Diskussion geworden, und auch heute kann man sich in dieser Auseinandersetzung nicht genug auf Humanität und Menschlichkeit ohne Vorurteile besinnen.

Lessing, der 1729 in Kamenz geboren wurde, sagte über seine Herkunft „Ich bin ein Oberlausitzer von Geburt!“ – Es ist also höchste Zeit, das wohl erfolgreichste Stück unseres "Heimatdichters" wieder einmal auf die Bühne zu bringen. Die letzte Bautzener Nathan-Inszenierung erlebte 1991 in der Regie von Michael Grosse ihre Premiere. Neben Benno Schramm (Nathan), Michael Lorenz (Saladin) und Janina Brankatschk (Daja) spielte damals Lutz Hillmann den jungen Tempelherren.



Sollschwitz Kulturhaus
Sollschwitz Kulturhaus

Horce plincy (Landeier)

Landeier - Bauern suchen Frauen

Komödie von Frederik Holtkamp

ins Obersorbische übersetzt von Lubina Hajduk-Veljkovićowa

In obersorbischer Sprache mit Simultanübersetzung ins Deutsche

In tiefer und gottverlassener Provinz, fernab hektischen Stadt-Trubels, führen die Helden dieser Komödie zwischen Schafen, Schweinen und Biohof ein beschauliches Dasein. Zur Abwechslung oder besser gesagt zur täglichen Instandhaltung trifft „Mann“ sich in der Dorfkneipe und bespricht die entscheidende Leerstelle. Denn etwas Entscheidendes fehlt: der passende Deckel zum Topf, sprich Frauen. Aber woher nehmen? Ob Kontaktanzeigen im hiesiegen Tageblatt oder rumänische Partnervermittlungen „mit Niveau“, alles wird ausprobiert, fast alles, außer Versteigerung auf dem Dorffest, das kommt nicht in Frage. Die Erfolgsquote bleibt bei Null. Dann kann ja nur noch das Internet helfen. Oder? Aber wer hat schon Ahnung davon, was Frauen gefällt und was sie wirklich wollen, man sieht ja kaum welche. Bis zu dem Tag, als plötzlich zwei nacheinander in der Gaststube erscheinen, sich zwischen den Junggesellen wohlzufühlen beginnen, das Männer-Problem managen und Regie beim Youtube-Kontakt-Video führen - weiblich und erfolgreich. In dieser an komischen Momenten und ein paar ganz und gar menschlichen Einsichten reichen Komödie begeistern die Charaktere ebenso wie die Dialoge. Das wirkliche Leben hätte es nicht witziger schreiben können. Fast wünscht man Jan, Jens und Richard, dass sie keine Frauen finden, damit der Theaterabend nie aufhört.

Posledni raz / zum letzten Mal













großes Haus, Hauptbühne
großes Haus, Hauptbühne

Dieter und der Wolf

Eine tragische Komödie aus dem ländlichen Raum von Holger Böhme

Dieter war Revierförster, aber dann wird er in den Vorruhestand versetzt und so hängt er rum und durch.
Sein Revier ist jetzt Wolfsrevier und in den Händen einer Försterin. Dieter kennt sie alle: die Tiere und die Dorfbewohner, die ihn "den Russen" nennen, weil seine Mutter... egal. Das ganze Dorf hasst die Wölfe. Dieter hat einen von ihm selbst konditionierten Wolf "Boris" genannt. Jetzt wartet er auf ihn. Er hat seine Entnahme, so heißt im Jägerlatein der Abschuss, vorbereitet und liegt mit entsichertem Gewehr auf der Lauer, geschützt im alten Haus seiner Mutter. Er wartet. Und das Dorf wartet mit. Anschließend soll der Abschuss gemeinsam bei Bier und Gegrilltem ordentlich gefeiert werden. Dieter ist in der Dorfgemeinschaft aber eigentlich genauso ein Außenseiter wie der Wolf, den er abschießen soll. Ob sich seine Hoffnung, durch diese Tat endlich dazu zu gehören letztendlich erfüllt? Dieter wartet und denkt nach. Über sein einsam gewordenes Leben, über seine Mutter, über das Dorf, wo es zwar eine mit EU-Geldern gebaute "Bustasche" gibt, aber keinen Bus, der hier noch hält. Und er denkt nach über Marianne, seine große Liebe, die er nicht bekommen hat. Aber nun, wo der Herbert tot ist, gibt es vielleicht noch eine Chance für ihn, den einsamen Dieter...

Der Autor, Regisseur und Intendant des Dresdner Theaterkahns, Holger Böhme verantwortete auf dem Kahn in Personalunion Text, Regie und Spielplanposition von „Dieter und der Wolf“, die Premiere fand im September 2018 mit Peter Flache als Dieter statt.
Nun widmen sich Erik Dolata (Regie) und Ralph Hensel (Dieter) der „tragischen Komödie aus dem ländlichen Raum“.
Seien Sie gespannt und machen Sie sich auf einen Abend mit Humor und Tiefgang gefasst.


großes Haus, Hauptbühne
großes Haus, Hauptbühne

Der Zauberer der Smaragdenstadt

nach Alexander Wolkow

für die Bühne bearbeitet von Stephan Beer und Georg Burger

ab 6 J.

Ein Sturm rast über Kansas. Er reißt das Häuschen, in dem sich Elli an ihrem Hund Totoschka festhält, in die Luft, trägt es weit weg ins Wunderland und lässt es dort im Blauen Land der Käuer auf die böse Hexe Gingema krachen. Die dankbaren Käuer wollen Elli zu ihrer Königin, doch die will keinen Dank, sondern nur schnell wieder zurück nach Hause. Aber wie? Ein gelber Backsteinweg führt durch das Wunderland bis zur Smaragdenstadt, in der der große Goodwin sehnlichste Wünsche erfüllen soll. Elli läuft los, mit den silbernen Schuhen der Hexe an den Füßen. Unterwegs trifft sie den netten Scheuch, der sich statt Stroh ein Gehirn im Kopf wünscht. Die beiden retten mit einer Portion Öl den verrosteten, eisernen Holzfäller, der ständig weinen muss, weil in seiner Brust kein Herz schlägt. Er will unbedingt von Goodwin eins haben. Und schließlich stolpern sie über den feigen Löwen, der sich Mut erhofft. Gemeinsam müssen die vier Freunde gegen Säbelzahntiger, Menschenfresser, fliegende Affen und böse Hexen kämpfen. Aber das größte Abenteuer beginnt erst, als sie endlich in der grünen Stadt vor Goodwin stehen und dieser nichts zu bieten hat als Theaterzauber.
Alexander Wolkows russischer Kinderbuchklassiker, frei nach Lyman Frank Baums „Zauberer von Oz“, begeisterte seit 1964 in Ostdeutschland Generationen von Kindern (und tut dies wohl bis heute). Wolkow schrieb noch einige sehr erfolgreiche Fortsetzungen der Geschichten um Elli und das Wunderland. Alle Bücher wurden von Leonid Wladimirski kongenial illustriert.
Stephan Beer und Georg Burger dramatisierten drei mit großem Erfolg für das Schauspiel Leipzig (Der Zauberer der Smaragdenstadt, Der schlaue Urfin und seine Holzsoldaten, Der gelbe Nebel).

Familienvorstellung



großes Haus, Hauptbühne
großes Haus, Hauptbühne

Der Zauberer der Smaragdenstadt

nach Alexander Wolkow

für die Bühne bearbeitet von Stephan Beer und Georg Burger

ab 6 J.

Ein Sturm rast über Kansas. Er reißt das Häuschen, in dem sich Elli an ihrem Hund Totoschka festhält, in die Luft, trägt es weit weg ins Wunderland und lässt es dort im Blauen Land der Käuer auf die böse Hexe Gingema krachen. Die dankbaren Käuer wollen Elli zu ihrer Königin, doch die will keinen Dank, sondern nur schnell wieder zurück nach Hause. Aber wie? Ein gelber Backsteinweg führt durch das Wunderland bis zur Smaragdenstadt, in der der große Goodwin sehnlichste Wünsche erfüllen soll. Elli läuft los, mit den silbernen Schuhen der Hexe an den Füßen. Unterwegs trifft sie den netten Scheuch, der sich statt Stroh ein Gehirn im Kopf wünscht. Die beiden retten mit einer Portion Öl den verrosteten, eisernen Holzfäller, der ständig weinen muss, weil in seiner Brust kein Herz schlägt. Er will unbedingt von Goodwin eins haben. Und schließlich stolpern sie über den feigen Löwen, der sich Mut erhofft. Gemeinsam müssen die vier Freunde gegen Säbelzahntiger, Menschenfresser, fliegende Affen und böse Hexen kämpfen. Aber das größte Abenteuer beginnt erst, als sie endlich in der grünen Stadt vor Goodwin stehen und dieser nichts zu bieten hat als Theaterzauber.
Alexander Wolkows russischer Kinderbuchklassiker, frei nach Lyman Frank Baums „Zauberer von Oz“, begeisterte seit 1964 in Ostdeutschland Generationen von Kindern (und tut dies wohl bis heute). Wolkow schrieb noch einige sehr erfolgreiche Fortsetzungen der Geschichten um Elli und das Wunderland. Alle Bücher wurden von Leonid Wladimirski kongenial illustriert.
Stephan Beer und Georg Burger dramatisierten drei mit großem Erfolg für das Schauspiel Leipzig (Der Zauberer der Smaragdenstadt, Der schlaue Urfin und seine Holzsoldaten, Der gelbe Nebel).

Familienvorstellung


Burgtheater, kleiner Saal
Puppentheater
Burgtheater, kleiner Saal

Die Reise zum Mittelpunkt des Raumes - Das Bauhaus lebt!

Ein interaktives, synästhetisches Figurentheater

Eine Schule, in der Spiel, Fest und Arbeit eine produktive und lebendige Einheit bilden? Eine Schule, in der Träume geboren und gemeinsam umgesetzt werden? Eine Schule, in der man vor allem eines lernt: sich selbst und die eigene Kreativität zu erleben und zu entfalten?
Vor über 100 Jahren wurde in Weimar eine besondere Schule für Gestaltung gegründet: das Bauhaus. Dort studierten und unterrichteten Frauen und Männer aus der ganzen Welt. Sie gestalteten Räume, Möbel, Alltagsgegenstände, Spielzeug und andere Objekte – aber vor allem Visionen. Das Bauhaus war in der kurzen Zeit seines Bestehens – zwischen dem 1. Weltkrieg und der Machtergreifung Hitlers – ein Ort, an dem auf besondere Weise Kreativität, Selbstentfaltung und Gemeinschaft erblühen konnten. Es war ein Experiment, an dem wichtige Künstler ihrer Zeit mitwirkten und in dem sich verschiedene künstlerische, literarische und geistesgeschichtliche Strömungen begegneten. Das Ziel: „Wollen, erdenken, erschaffen wir gemeinsam den neuen Bau der Zukunft!“
Das Bauhaus war eine große Idee, die noch heute begeistert und inspiriert.
Diese Idee will die interaktive Inszenierung lebendig werden lassen. Ausgehend von den sieben Werkstoffen Metall, Holz, Stein, Glas, Ton, Gewebe und Farbe, die die Bauhaus-Studenten in dem berüchtigten Vorkurs erforscht haben, wird der kleine Saal in einen klingenden Erlebnis- und Theaterraum verwandelt. Die Zuschauer begeben sich zusammen mit den drei Spielern auf eine synästhetisch-theatrale Reise, auf der sie verschiedene Persönlichkeiten und die Geschichte des Bauhauses in einer gesellschaftspolitisch denkwürdigen Zeit erleben sowie Träume und (Klang)Räume finden und selbst gestalten können.
Gefördert durch die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen. Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.










großes Haus, Hauptbühne
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Gott

von Ferdinand von Schirach

Wie wollen wir leben? Und wie wollen wir sterben? Der Wunsch, in vertrauter Umgebung schmerzfrei aus der Welt zu scheiden – wir alle kennen ihn. Doch wie oft geht er in Erfüllung? Was dürfen wir hoffen?
Wir wollen in Würde sterben. Aber Krankheiten, Unfälle, Kriege, Hunger, Verzweiflung – biologische oder äußere Anlässe können uns die Würde, die wir für die letzten Stunden erhoffen, nehmen. Was aber wäre, wenn wir selbst über das Ende unseres Lebens entscheiden könnten?
Wir könnten Hand an uns legen. Aber der Sprung von der Brücke, der Schnitt in die Pulsadern, der auf uns zu rasende Zug – dies sind nicht die Wege, die wir beschreiten wollen. Unser Tod soll nicht erschrecken, er soll andere nicht behelligen, er soll selbst bestimmt und friedlich sein. Können wir diese Entscheidung für uns treffen und auf Beistand hoffen?
Nach geltendem deutschem Recht ist dies nicht möglich. Paragraf 217 des Strafgesetzbuches in der Fassung vom Dezember 2015 verbietet die „geschäftsmäßige Förderung“ von Suizid. Dagegen haben Privatpersonen, Sterbebegleiter, Ärzte, Sterbeorganisationen, Pfleger und Rechtsanwälte Verfassungsbeschwerde eingelegt. Das Verbot – so die Beschwerdeführer – verletze ihre Grundrechte. Denn wenn der Staat Sterbehilfe verbiete, so verwehre er das Recht auf selbst bestimmtes Sterben. Am 26.02.2020 hat das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe die "geschäftsmäßige" Sterbehilfe erlaubt und den Beschwerdeführern vorerst freie Hand gegeben. Nun muss der Gesetzgeber beraten.
Ferdinand von Schirachs neues hochaktuelles Stück handelt vom Tod. Es handelt von Fragen, die menschliche Freiheit, Autonomie und Selbstbestimmung betreffen. Von Fragen, die im Spannungsfeld von Moral, Christentum und Politik seit Jahren unterschiedlich und leidenschaftlich diskutiert werden. Nach TERROR, seinem ersten Theaterstück, widmet sich Ferdinand von Schirach erneut einem Thema von höchster gesellschaftspolitischer Relevanz.














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Gott

von Ferdinand von Schirach

Wie wollen wir leben? Und wie wollen wir sterben? Der Wunsch, in vertrauter Umgebung schmerzfrei aus der Welt zu scheiden – wir alle kennen ihn. Doch wie oft geht er in Erfüllung? Was dürfen wir hoffen?
Wir wollen in Würde sterben. Aber Krankheiten, Unfälle, Kriege, Hunger, Verzweiflung – biologische oder äußere Anlässe können uns die Würde, die wir für die letzten Stunden erhoffen, nehmen. Was aber wäre, wenn wir selbst über das Ende unseres Lebens entscheiden könnten?
Wir könnten Hand an uns legen. Aber der Sprung von der Brücke, der Schnitt in die Pulsadern, der auf uns zu rasende Zug – dies sind nicht die Wege, die wir beschreiten wollen. Unser Tod soll nicht erschrecken, er soll andere nicht behelligen, er soll selbst bestimmt und friedlich sein. Können wir diese Entscheidung für uns treffen und auf Beistand hoffen?
Nach geltendem deutschem Recht ist dies nicht möglich. Paragraf 217 des Strafgesetzbuches in der Fassung vom Dezember 2015 verbietet die „geschäftsmäßige Förderung“ von Suizid. Dagegen haben Privatpersonen, Sterbebegleiter, Ärzte, Sterbeorganisationen, Pfleger und Rechtsanwälte Verfassungsbeschwerde eingelegt. Das Verbot – so die Beschwerdeführer – verletze ihre Grundrechte. Denn wenn der Staat Sterbehilfe verbiete, so verwehre er das Recht auf selbst bestimmtes Sterben. Am 26.02.2020 hat das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe die "geschäftsmäßige" Sterbehilfe erlaubt und den Beschwerdeführern vorerst freie Hand gegeben. Nun muss der Gesetzgeber beraten.
Ferdinand von Schirachs neues hochaktuelles Stück handelt vom Tod. Es handelt von Fragen, die menschliche Freiheit, Autonomie und Selbstbestimmung betreffen. Von Fragen, die im Spannungsfeld von Moral, Christentum und Politik seit Jahren unterschiedlich und leidenschaftlich diskutiert werden. Nach TERROR, seinem ersten Theaterstück, widmet sich Ferdinand von Schirach erneut einem Thema von höchster gesellschaftspolitischer Relevanz.












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Gott

von Ferdinand von Schirach

Wie wollen wir leben? Und wie wollen wir sterben? Der Wunsch, in vertrauter Umgebung schmerzfrei aus der Welt zu scheiden – wir alle kennen ihn. Doch wie oft geht er in Erfüllung? Was dürfen wir hoffen?
Wir wollen in Würde sterben. Aber Krankheiten, Unfälle, Kriege, Hunger, Verzweiflung – biologische oder äußere Anlässe können uns die Würde, die wir für die letzten Stunden erhoffen, nehmen. Was aber wäre, wenn wir selbst über das Ende unseres Lebens entscheiden könnten?
Wir könnten Hand an uns legen. Aber der Sprung von der Brücke, der Schnitt in die Pulsadern, der auf uns zu rasende Zug – dies sind nicht die Wege, die wir beschreiten wollen. Unser Tod soll nicht erschrecken, er soll andere nicht behelligen, er soll selbst bestimmt und friedlich sein. Können wir diese Entscheidung für uns treffen und auf Beistand hoffen?
Nach geltendem deutschem Recht ist dies nicht möglich. Paragraf 217 des Strafgesetzbuches in der Fassung vom Dezember 2015 verbietet die „geschäftsmäßige Förderung“ von Suizid. Dagegen haben Privatpersonen, Sterbebegleiter, Ärzte, Sterbeorganisationen, Pfleger und Rechtsanwälte Verfassungsbeschwerde eingelegt. Das Verbot – so die Beschwerdeführer – verletze ihre Grundrechte. Denn wenn der Staat Sterbehilfe verbiete, so verwehre er das Recht auf selbst bestimmtes Sterben. Am 26.02.2020 hat das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe die "geschäftsmäßige" Sterbehilfe erlaubt und den Beschwerdeführern vorerst freie Hand gegeben. Nun muss der Gesetzgeber beraten.
Ferdinand von Schirachs neues hochaktuelles Stück handelt vom Tod. Es handelt von Fragen, die menschliche Freiheit, Autonomie und Selbstbestimmung betreffen. Von Fragen, die im Spannungsfeld von Moral, Christentum und Politik seit Jahren unterschiedlich und leidenschaftlich diskutiert werden. Nach TERROR, seinem ersten Theaterstück, widmet sich Ferdinand von Schirach erneut einem Thema von höchster gesellschaftspolitischer Relevanz.

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Ganze Kerle!

Komödie von Kerry Renard

Deutsch von Angela Burmeister

Warum ziehen sich vier Paketboten in der Provinz Frauenkleider an? Für einen guten Zweck natürlich. Die turbulente Komödie „Ganze Kerle!“, der kanadischen Autorin Kerry Renard, erzählt die Geschichte der vier Paketboten Sam, Paul, Georg und Josef. Obwohl Versandleiter Frank ständig Druck macht, erledigen die Männer ihren Job gerne. Die Stimmung innerhalb des Teams ändert sich aber, als Sam zufällig mitbekommt, dass die siebenjährige Betty, Franks Tochter, scheinbar schwer an den Augen erkrankt ist. Eine Erblindung kann nur durch eine teure Operation im Ausland verhindert werden. Die Männer beschließen das Geld aufzutreiben.
Statt Wohltätigkeitsbasar: Travestieshow. Doch bevor es dazu kommt, müssen sie singen, tanzen und in High Heels laufen lernen – natürlich alles heimlich hinter Franks Rücken. Die anfängliche Euphorie schwindet aber, als Georg seine Kündigung erhält. Doch Betty zuliebe beginnen die vier Männer nach Feierabend schließlich doch mit den Proben. Ob Nagellack oder Lipgloss, damit kommen auch Männer in Fahrt und wer hätte gedacht, dass Sams Mutter Helene als Choreografin so viel Dampf unterm Hintern hat. Nach diversen schweißtreibenden Proben ist es dann endlich soweit: Die Show ist tatsächlich ausverkauft. Doch plötzlich steht der Firmenchef dieser illustren Truppe in der Tür. Das Vorhaben scheint zu platzen oder heißt es nicht doch: alle für Eine und Einer für alle.



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Der Zauberer der Smaragdenstadt

nach Alexander Wolkow

für die Bühne bearbeitet von Stephan Beer und Georg Burger

ab 6 J.

Ein Sturm rast über Kansas. Er reißt das Häuschen, in dem sich Elli an ihrem Hund Totoschka festhält, in die Luft, trägt es weit weg ins Wunderland und lässt es dort im Blauen Land der Käuer auf die böse Hexe Gingema krachen. Die dankbaren Käuer wollen Elli zu ihrer Königin, doch die will keinen Dank, sondern nur schnell wieder zurück nach Hause. Aber wie? Ein gelber Backsteinweg führt durch das Wunderland bis zur Smaragdenstadt, in der der große Goodwin sehnlichste Wünsche erfüllen soll. Elli läuft los, mit den silbernen Schuhen der Hexe an den Füßen. Unterwegs trifft sie den netten Scheuch, der sich statt Stroh ein Gehirn im Kopf wünscht. Die beiden retten mit einer Portion Öl den verrosteten, eisernen Holzfäller, der ständig weinen muss, weil in seiner Brust kein Herz schlägt. Er will unbedingt von Goodwin eins haben. Und schließlich stolpern sie über den feigen Löwen, der sich Mut erhofft. Gemeinsam müssen die vier Freunde gegen Säbelzahntiger, Menschenfresser, fliegende Affen und böse Hexen kämpfen. Aber das größte Abenteuer beginnt erst, als sie endlich in der grünen Stadt vor Goodwin stehen und dieser nichts zu bieten hat als Theaterzauber.
Alexander Wolkows russischer Kinderbuchklassiker, frei nach Lyman Frank Baums „Zauberer von Oz“, begeisterte seit 1964 in Ostdeutschland Generationen von Kindern (und tut dies wohl bis heute). Wolkow schrieb noch einige sehr erfolgreiche Fortsetzungen der Geschichten um Elli und das Wunderland. Alle Bücher wurden von Leonid Wladimirski kongenial illustriert.
Stephan Beer und Georg Burger dramatisierten drei mit großem Erfolg für das Schauspiel Leipzig (Der Zauberer der Smaragdenstadt, Der schlaue Urfin und seine Holzsoldaten, Der gelbe Nebel).

Familienvorstellung





großes Haus, Hauptbühne
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Gott

von Ferdinand von Schirach

Wie wollen wir leben? Und wie wollen wir sterben? Der Wunsch, in vertrauter Umgebung schmerzfrei aus der Welt zu scheiden – wir alle kennen ihn. Doch wie oft geht er in Erfüllung? Was dürfen wir hoffen?
Wir wollen in Würde sterben. Aber Krankheiten, Unfälle, Kriege, Hunger, Verzweiflung – biologische oder äußere Anlässe können uns die Würde, die wir für die letzten Stunden erhoffen, nehmen. Was aber wäre, wenn wir selbst über das Ende unseres Lebens entscheiden könnten?
Wir könnten Hand an uns legen. Aber der Sprung von der Brücke, der Schnitt in die Pulsadern, der auf uns zu rasende Zug – dies sind nicht die Wege, die wir beschreiten wollen. Unser Tod soll nicht erschrecken, er soll andere nicht behelligen, er soll selbst bestimmt und friedlich sein. Können wir diese Entscheidung für uns treffen und auf Beistand hoffen?
Nach geltendem deutschem Recht ist dies nicht möglich. Paragraf 217 des Strafgesetzbuches in der Fassung vom Dezember 2015 verbietet die „geschäftsmäßige Förderung“ von Suizid. Dagegen haben Privatpersonen, Sterbebegleiter, Ärzte, Sterbeorganisationen, Pfleger und Rechtsanwälte Verfassungsbeschwerde eingelegt. Das Verbot – so die Beschwerdeführer – verletze ihre Grundrechte. Denn wenn der Staat Sterbehilfe verbiete, so verwehre er das Recht auf selbst bestimmtes Sterben. Am 26.02.2020 hat das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe die "geschäftsmäßige" Sterbehilfe erlaubt und den Beschwerdeführern vorerst freie Hand gegeben. Nun muss der Gesetzgeber beraten.
Ferdinand von Schirachs neues hochaktuelles Stück handelt vom Tod. Es handelt von Fragen, die menschliche Freiheit, Autonomie und Selbstbestimmung betreffen. Von Fragen, die im Spannungsfeld von Moral, Christentum und Politik seit Jahren unterschiedlich und leidenschaftlich diskutiert werden. Nach TERROR, seinem ersten Theaterstück, widmet sich Ferdinand von Schirach erneut einem Thema von höchster gesellschaftspolitischer Relevanz.




großes Haus, Hauptbühne
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Nathan der Weise

von Gotthold Ephraim Lessing

Gotthold Ephraim Lessings dramatisches Gedicht „Nathan der Weise“ aus dem Jahr 1779 spielt Ende des 12. Jahrhunderts, zur Zeit der Kreuzzüge in Jerusalem. Der jüdische Kaufmann Nathan hat ein christliches Mädchen, anvertraut als seine Tochter Recha aufgezogen. Nur die Christin Daja, Rechas Amme und Kinderfrau, kennt das Geheimnis. Als Nathan von einer Geschäftsreise zurückkehrt, erfährt er, dass Recha um ein Haar beim Brand seines Hauses umgekommen wäre. Doch ein junger Tempelherr hat sie gerettet. Dieser wiederum wurde kurz vorher von Sultan Saladin als einziger Gefangener begnadigt. Saladin, der dringend Geld für die Staatskasse braucht, lässt Nathan zu sich holen und will ihn mit der Frage prüfen, welche der drei Religionen die beste sei... der so bedrängte Nathan erfindet die Ringparabel.
Judentum, Christentum und Islam – sie verbindet mehr, als sie trennt. Alle Religionen haben eine Existenzberechtigung, für Gott sind alle Menschen gleich. Eine Botschaft, die heute aktueller ist denn je. Leider ist die Frage um die richtige Religion wieder zu einer aggressiv geführten Diskussion geworden, und auch heute kann man sich in dieser Auseinandersetzung nicht genug auf Humanität und Menschlichkeit ohne Vorurteile besinnen.

Lessing, der 1729 in Kamenz geboren wurde, sagte über seine Herkunft „Ich bin ein Oberlausitzer von Geburt!“ – Es ist also höchste Zeit, das wohl erfolgreichste Stück unseres "Heimatdichters" wieder einmal auf die Bühne zu bringen. Die letzte Bautzener Nathan-Inszenierung erlebte 1991 in der Regie von Michael Grosse ihre Premiere. Neben Benno Schramm (Nathan), Michael Lorenz (Saladin) und Janina Brankatschk (Daja) spielte damals Lutz Hillmann den jungen Tempelherren.







großes Haus, Hauptbühne
großes Haus, Hauptbühne

Gott

von Ferdinand von Schirach

Wie wollen wir leben? Und wie wollen wir sterben? Der Wunsch, in vertrauter Umgebung schmerzfrei aus der Welt zu scheiden – wir alle kennen ihn. Doch wie oft geht er in Erfüllung? Was dürfen wir hoffen?
Wir wollen in Würde sterben. Aber Krankheiten, Unfälle, Kriege, Hunger, Verzweiflung – biologische oder äußere Anlässe können uns die Würde, die wir für die letzten Stunden erhoffen, nehmen. Was aber wäre, wenn wir selbst über das Ende unseres Lebens entscheiden könnten?
Wir könnten Hand an uns legen. Aber der Sprung von der Brücke, der Schnitt in die Pulsadern, der auf uns zu rasende Zug – dies sind nicht die Wege, die wir beschreiten wollen. Unser Tod soll nicht erschrecken, er soll andere nicht behelligen, er soll selbst bestimmt und friedlich sein. Können wir diese Entscheidung für uns treffen und auf Beistand hoffen?
Nach geltendem deutschem Recht ist dies nicht möglich. Paragraf 217 des Strafgesetzbuches in der Fassung vom Dezember 2015 verbietet die „geschäftsmäßige Förderung“ von Suizid. Dagegen haben Privatpersonen, Sterbebegleiter, Ärzte, Sterbeorganisationen, Pfleger und Rechtsanwälte Verfassungsbeschwerde eingelegt. Das Verbot – so die Beschwerdeführer – verletze ihre Grundrechte. Denn wenn der Staat Sterbehilfe verbiete, so verwehre er das Recht auf selbst bestimmtes Sterben. Am 26.02.2020 hat das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe die "geschäftsmäßige" Sterbehilfe erlaubt und den Beschwerdeführern vorerst freie Hand gegeben. Nun muss der Gesetzgeber beraten.
Ferdinand von Schirachs neues hochaktuelles Stück handelt vom Tod. Es handelt von Fragen, die menschliche Freiheit, Autonomie und Selbstbestimmung betreffen. Von Fragen, die im Spannungsfeld von Moral, Christentum und Politik seit Jahren unterschiedlich und leidenschaftlich diskutiert werden. Nach TERROR, seinem ersten Theaterstück, widmet sich Ferdinand von Schirach erneut einem Thema von höchster gesellschaftspolitischer Relevanz.

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Nathan der Weise

von Gotthold Ephraim Lessing

Gotthold Ephraim Lessings dramatisches Gedicht „Nathan der Weise“ aus dem Jahr 1779 spielt Ende des 12. Jahrhunderts, zur Zeit der Kreuzzüge in Jerusalem. Der jüdische Kaufmann Nathan hat ein christliches Mädchen, anvertraut als seine Tochter Recha aufgezogen. Nur die Christin Daja, Rechas Amme und Kinderfrau, kennt das Geheimnis. Als Nathan von einer Geschäftsreise zurückkehrt, erfährt er, dass Recha um ein Haar beim Brand seines Hauses umgekommen wäre. Doch ein junger Tempelherr hat sie gerettet. Dieser wiederum wurde kurz vorher von Sultan Saladin als einziger Gefangener begnadigt. Saladin, der dringend Geld für die Staatskasse braucht, lässt Nathan zu sich holen und will ihn mit der Frage prüfen, welche der drei Religionen die beste sei... der so bedrängte Nathan erfindet die Ringparabel.
Judentum, Christentum und Islam – sie verbindet mehr, als sie trennt. Alle Religionen haben eine Existenzberechtigung, für Gott sind alle Menschen gleich. Eine Botschaft, die heute aktueller ist denn je. Leider ist die Frage um die richtige Religion wieder zu einer aggressiv geführten Diskussion geworden, und auch heute kann man sich in dieser Auseinandersetzung nicht genug auf Humanität und Menschlichkeit ohne Vorurteile besinnen.

Lessing, der 1729 in Kamenz geboren wurde, sagte über seine Herkunft „Ich bin ein Oberlausitzer von Geburt!“ – Es ist also höchste Zeit, das wohl erfolgreichste Stück unseres "Heimatdichters" wieder einmal auf die Bühne zu bringen. Die letzte Bautzener Nathan-Inszenierung erlebte 1991 in der Regie von Michael Grosse ihre Premiere. Neben Benno Schramm (Nathan), Michael Lorenz (Saladin) und Janina Brankatschk (Daja) spielte damals Lutz Hillmann den jungen Tempelherren.

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großes Haus, Hauptbühne
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Die Fledermaus

Operette von Johann Strauß, Text von Karl Haffner und Richard Genée

Gerhart-Hauptmann-Theater Görlitz-Zittau GmbH

Der Wiener Rentier Gabriel von Eisenstein, seine Gattin Rosalinde und ihre Kammerzofe Adele erhalten von Dr. Falke gleichzeitig, und ohne voneinander zu wissen, Einladungen für den großen Ball des Prinzen Orlofsky. Adele wird von ihrer Schwester Ida als angehende Opernsängerin vorgestellt, während Eisenstein als französischer Marquis Renard de Papillon erscheint. Er trifft dort nicht nur auf sein Stubenmädchen, sondern auch auf den verkleideten ¬Gefängnisdirektor Frank. Dieser hat gerade einen Herrn von Eisenstein arretiert, der in Wahrheit aber Rosalindes Verehrer Alfred ist. Schließlich macht Eisenstein einer schönen ungarischen Gräfin den Hof, ohne zu ahnen, wer diese in Wirklichkeit ist. Als er nach durchzechter Nacht seine Strafe antreten will, erlebt er dort nicht nur etliche Scherze des Gefängnisaufsehers Frosch, sondern auch manch böse Überraschung: Die Rache der Fledermaus…
»Die Fledermaus« ist nicht nur das populärste Bühnenwerk des Walzerkönigs Johann Strauß, sondern die ¬Inkarnation der goldenen Wiener Operette schlechthin. Nicht nur die beschwingte Ouvertüre, sondern fast alle Nummern des Werkes erfreuen sich anhaltender großer Beliebtheit. Weisheiten wie »Glücklich ist, wer vergisst, was doch nicht zu ändern ist« hört man nicht nur zu Silvester immer wieder gerne, genießt das turbulente Treiben des Balles und nicht zuletzt die großartige Musik dieser ersten aller Operetten.

Premiere

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großes Haus, Hauptbühne
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Die Fledermaus

Operette von Johann Strauß, Text von Karl Haffner und Richard Genée

Gerhart-Hauptmann-Theater Görlitz-Zittau GmbH

Der Wiener Rentier Gabriel von Eisenstein, seine Gattin Rosalinde und ihre Kammerzofe Adele erhalten von Dr. Falke gleichzeitig, und ohne voneinander zu wissen, Einladungen für den großen Ball des Prinzen Orlofsky. Adele wird von ihrer Schwester Ida als angehende Opernsängerin vorgestellt, während Eisenstein als französischer Marquis Renard de Papillon erscheint. Er trifft dort nicht nur auf sein Stubenmädchen, sondern auch auf den verkleideten ¬Gefängnisdirektor Frank. Dieser hat gerade einen Herrn von Eisenstein arretiert, der in Wahrheit aber Rosalindes Verehrer Alfred ist. Schließlich macht Eisenstein einer schönen ungarischen Gräfin den Hof, ohne zu ahnen, wer diese in Wirklichkeit ist. Als er nach durchzechter Nacht seine Strafe antreten will, erlebt er dort nicht nur etliche Scherze des Gefängnisaufsehers Frosch, sondern auch manch böse Überraschung: Die Rache der Fledermaus…
»Die Fledermaus« ist nicht nur das populärste Bühnenwerk des Walzerkönigs Johann Strauß, sondern die ¬Inkarnation der goldenen Wiener Operette schlechthin. Nicht nur die beschwingte Ouvertüre, sondern fast alle Nummern des Werkes erfreuen sich anhaltender großer Beliebtheit. Weisheiten wie »Glücklich ist, wer vergisst, was doch nicht zu ändern ist« hört man nicht nur zu Silvester immer wieder gerne, genießt das turbulente Treiben des Balles und nicht zuletzt die großartige Musik dieser ersten aller Operetten.

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Die Fledermaus

Operette von Johann Strauß, Text von Karl Haffner und Richard Genée

Gerhart-Hauptmann-Theater Görlitz-Zittau GmbH

Der Wiener Rentier Gabriel von Eisenstein, seine Gattin Rosalinde und ihre Kammerzofe Adele erhalten von Dr. Falke gleichzeitig, und ohne voneinander zu wissen, Einladungen für den großen Ball des Prinzen Orlofsky. Adele wird von ihrer Schwester Ida als angehende Opernsängerin vorgestellt, während Eisenstein als französischer Marquis Renard de Papillon erscheint. Er trifft dort nicht nur auf sein Stubenmädchen, sondern auch auf den verkleideten ¬Gefängnisdirektor Frank. Dieser hat gerade einen Herrn von Eisenstein arretiert, der in Wahrheit aber Rosalindes Verehrer Alfred ist. Schließlich macht Eisenstein einer schönen ungarischen Gräfin den Hof, ohne zu ahnen, wer diese in Wirklichkeit ist. Als er nach durchzechter Nacht seine Strafe antreten will, erlebt er dort nicht nur etliche Scherze des Gefängnisaufsehers Frosch, sondern auch manch böse Überraschung: Die Rache der Fledermaus…
»Die Fledermaus« ist nicht nur das populärste Bühnenwerk des Walzerkönigs Johann Strauß, sondern die ¬Inkarnation der goldenen Wiener Operette schlechthin. Nicht nur die beschwingte Ouvertüre, sondern fast alle Nummern des Werkes erfreuen sich anhaltender großer Beliebtheit. Weisheiten wie »Glücklich ist, wer vergisst, was doch nicht zu ändern ist« hört man nicht nur zu Silvester immer wieder gerne, genießt das turbulente Treiben des Balles und nicht zuletzt die großartige Musik dieser ersten aller Operetten.

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Die Fledermaus

Operette von Johann Strauß, Text von Karl Haffner und Richard Genée

Gerhart-Hauptmann-Theater Görlitz-Zittau GmbH

Der Wiener Rentier Gabriel von Eisenstein, seine Gattin Rosalinde und ihre Kammerzofe Adele erhalten von Dr. Falke gleichzeitig, und ohne voneinander zu wissen, Einladungen für den großen Ball des Prinzen Orlofsky. Adele wird von ihrer Schwester Ida als angehende Opernsängerin vorgestellt, während Eisenstein als französischer Marquis Renard de Papillon erscheint. Er trifft dort nicht nur auf sein Stubenmädchen, sondern auch auf den verkleideten ¬Gefängnisdirektor Frank. Dieser hat gerade einen Herrn von Eisenstein arretiert, der in Wahrheit aber Rosalindes Verehrer Alfred ist. Schließlich macht Eisenstein einer schönen ungarischen Gräfin den Hof, ohne zu ahnen, wer diese in Wirklichkeit ist. Als er nach durchzechter Nacht seine Strafe antreten will, erlebt er dort nicht nur etliche Scherze des Gefängnisaufsehers Frosch, sondern auch manch böse Überraschung: Die Rache der Fledermaus…
»Die Fledermaus« ist nicht nur das populärste Bühnenwerk des Walzerkönigs Johann Strauß, sondern die ¬Inkarnation der goldenen Wiener Operette schlechthin. Nicht nur die beschwingte Ouvertüre, sondern fast alle Nummern des Werkes erfreuen sich anhaltender großer Beliebtheit. Weisheiten wie »Glücklich ist, wer vergisst, was doch nicht zu ändern ist« hört man nicht nur zu Silvester immer wieder gerne, genießt das turbulente Treiben des Balles und nicht zuletzt die großartige Musik dieser ersten aller Operetten.

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großes Haus, Hauptbühne
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Die Fledermaus

Operette von Johann Strauß, Text von Karl Haffner und Richard Genée

Gerhart-Hauptmann-Theater Görlitz-Zittau GmbH

Der Wiener Rentier Gabriel von Eisenstein, seine Gattin Rosalinde und ihre Kammerzofe Adele erhalten von Dr. Falke gleichzeitig, und ohne voneinander zu wissen, Einladungen für den großen Ball des Prinzen Orlofsky. Adele wird von ihrer Schwester Ida als angehende Opernsängerin vorgestellt, während Eisenstein als französischer Marquis Renard de Papillon erscheint. Er trifft dort nicht nur auf sein Stubenmädchen, sondern auch auf den verkleideten ¬Gefängnisdirektor Frank. Dieser hat gerade einen Herrn von Eisenstein arretiert, der in Wahrheit aber Rosalindes Verehrer Alfred ist. Schließlich macht Eisenstein einer schönen ungarischen Gräfin den Hof, ohne zu ahnen, wer diese in Wirklichkeit ist. Als er nach durchzechter Nacht seine Strafe antreten will, erlebt er dort nicht nur etliche Scherze des Gefängnisaufsehers Frosch, sondern auch manch böse Überraschung: Die Rache der Fledermaus…
»Die Fledermaus« ist nicht nur das populärste Bühnenwerk des Walzerkönigs Johann Strauß, sondern die ¬Inkarnation der goldenen Wiener Operette schlechthin. Nicht nur die beschwingte Ouvertüre, sondern fast alle Nummern des Werkes erfreuen sich anhaltender großer Beliebtheit. Weisheiten wie »Glücklich ist, wer vergisst, was doch nicht zu ändern ist« hört man nicht nur zu Silvester immer wieder gerne, genießt das turbulente Treiben des Balles und nicht zuletzt die großartige Musik dieser ersten aller Operetten.

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großes Haus, Hauptbühne
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Dołhož fenki běža (Und ewig rauschen die Gelder)

Komödie von Michael Cooney

obersorbisch von Měrana Cušcyna

in obersorbischer Sprache mit Simultanübersetzung ins Deutsche

Eric Swan bringt es einfach nicht übers Herz, seiner Frau Linda zu gestehen, dass er vor zwei Jahren seinen Job verloren hat. Stattdessen sucht er andere Lösungen, um seine Kosten zu decken. Das Loch im Gedlbeutel lässt sich stopfen zum Beispiel mit dem wöchentlichen Scheck vom Sozialamt für seinen gerade nach Kanada ausgewanderten Untermieter oder mit finanziellen Zuschüsse für diverse andere hilfsbedürftige Hausbewohner, die ihm so einfallen. Da bietet der Sozialstaat doch etliche Möglichkeiten. Und während Linda noch glaubt, Eric ginge jeden Morgen zur Arbeit, bringt dieser eine Lawine staatlicher Hilfsbereitschaft ins Rollen. Von Alters-, Invaliden-, Unfall- und Frührente, Schlechtwetter-, Kranken-, Wohn- und Kindergeld bis zur Schulmilch lässt er nichts aus. Als dann eines Tages ein Außenprüfer des Sozialamtes vor der Tür steht, droht die Lawine über ihm zusammenzubrechen …
Michael Cooneys aberwitzige Verwechslungs- und Verwandlungskomödie ist mitten aus dem Leben gegriffen, voller Überraschungen, Situationskomik und schlagfertiger Wortspiele. Weil wir diese Inszenierung krankheits- und coronabedingt nach der Premiere in der vergangenen Spielzeit nicht aufführen konnten, nehmen wir sie nochmals in den Spielplan – zur Freude ihrer Lachmuskeln.

premjera / Premiere


großes Haus, Hauptbühne
großes Haus, Hauptbühne

Magie der Travestie - Die Nacht der Illusionen

Mit dabei: die Stars vom RTL Supertalent Divine Carousel.

Putz' dich raus - geh aus! Magie der Travestie kommt ins große Haus des Bautzener Theaters.
Magie der Travestie - Die Nacht der Illusionen kommt in Ihre Stadt. Seien Sie dabei und genießen Sie eine fulminante Mischung aus Tanz, Gesang, Parodie und Erotik. Tauchen Sie ein in eine Welt voller Glitzer und Pailletten. Frech, witzig und doch charmant strapazieren unsere Stars Ihre Lachmuskeln. Extravagante Kostüme und funkelnder Schmuck sorgen für leuchtende Augen und offene Münder. Die unvergleichlichen Starimitationen lassen Sie aus dem Staunen nicht mehr herauskommen. Singen Sie mit zu Evergreens, mit denen Sie garantiert den einen oder anderen schönen Moment in Ihrem Leben verbinden. Denn eines ist sicher: Die Paradiesvögel in ihren hinreißenden Kleidern werden nichts unversucht lassen, um die Stimmung im Saal zum Brodeln zu bringen.
Auch wieder mit dabei ist das schrille Dreiergespann von „Divine Carousel“, welches bereits 2016 Jury, Publikum und Zuschauer der Castingshow „Das Supertalent“ und 2017 erstmals unsere Gäste begeisterte. Seien Sie Ihrem Lieblingsstar ganz nah und halten Sie diesen einzigartigen Abend in einem Erinnerungsfoto für die Ewigkeit fest. Denn unsere Künstler sind alles andere als publikumsscheu. Mal sehen, ob es Ihnen nach der Show noch gelingt, zwischen Mann und Frau unterscheiden zu können. Wir wünschen Ihnen - und vor allem den mutigen Männern - ganz viel Spaß und Vergnügen!

Gastspiel

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großes Haus, Hauptbühne
großes Haus, Hauptbühne

Gott

von Ferdinand von Schirach

Wie wollen wir leben? Und wie wollen wir sterben? Der Wunsch, in vertrauter Umgebung schmerzfrei aus der Welt zu scheiden – wir alle kennen ihn. Doch wie oft geht er in Erfüllung? Was dürfen wir hoffen?
Wir wollen in Würde sterben. Aber Krankheiten, Unfälle, Kriege, Hunger, Verzweiflung – biologische oder äußere Anlässe können uns die Würde, die wir für die letzten Stunden erhoffen, nehmen. Was aber wäre, wenn wir selbst über das Ende unseres Lebens entscheiden könnten?
Wir könnten Hand an uns legen. Aber der Sprung von der Brücke, der Schnitt in die Pulsadern, der auf uns zu rasende Zug – dies sind nicht die Wege, die wir beschreiten wollen. Unser Tod soll nicht erschrecken, er soll andere nicht behelligen, er soll selbst bestimmt und friedlich sein. Können wir diese Entscheidung für uns treffen und auf Beistand hoffen?
Nach geltendem deutschem Recht ist dies nicht möglich. Paragraf 217 des Strafgesetzbuches in der Fassung vom Dezember 2015 verbietet die „geschäftsmäßige Förderung“ von Suizid. Dagegen haben Privatpersonen, Sterbebegleiter, Ärzte, Sterbeorganisationen, Pfleger und Rechtsanwälte Verfassungsbeschwerde eingelegt. Das Verbot – so die Beschwerdeführer – verletze ihre Grundrechte. Denn wenn der Staat Sterbehilfe verbiete, so verwehre er das Recht auf selbst bestimmtes Sterben. Am 26.02.2020 hat das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe die "geschäftsmäßige" Sterbehilfe erlaubt und den Beschwerdeführern vorerst freie Hand gegeben. Nun muss der Gesetzgeber beraten.
Ferdinand von Schirachs neues hochaktuelles Stück handelt vom Tod. Es handelt von Fragen, die menschliche Freiheit, Autonomie und Selbstbestimmung betreffen. Von Fragen, die im Spannungsfeld von Moral, Christentum und Politik seit Jahren unterschiedlich und leidenschaftlich diskutiert werden. Nach TERROR, seinem ersten Theaterstück, widmet sich Ferdinand von Schirach erneut einem Thema von höchster gesellschaftspolitischer Relevanz.




großes Haus, Hauptbühne
großes Haus, Hauptbühne

Die Orestie

von Aischylos

Regiefassung von Mario Holetzeck, Deutsch von Peter Stein

Das am Bautzener Burgtheater platzierte Giebelfries des Bildhauers Ernst Rietschel zeigt dem Betrachter Figuren aus der Orestie des Aischylos, des großen Tragödiendichters der griechischen Antike. Dieser ließ mit der ORESTIE einen zeitlosen Konflikt von großem Format entstehen, eine Endzeitgeschichte mit heutiger Dimension. Ein furchtbarer Fluch lastet auf dem Haus der Atriden. Mord folgt auf Mord. Rache auf Rache. Agamemnon opferte seine Tochter Iphigenie, um günstigen Wind für seine Kriegsflotte nach Troja zu erbitten. Klytämnestra hat ihm das nie verziehen und tötet den siegreichen Heimkehrer. Daraufhin schwören die Kinder Elektra und Orest Rache; Orest tötet die Mutter und Vatermörderin und deren Geliebten und Mordgehilfen Aigisthos. Nun verfolgen die Erinyen Orest, den Muttermörder, und fordern wiederum seinen Tod. Doch ohne Erfolg. Die Spirale der Gewalt, der Fluch der Familie, das Prinzip der Blutrache wird durchbrochen, durch Apollons Einspruch, der Orest selbst zum Rächer von Agamemnons Tod auserkoren hat, und durch Athenes radikal neue Idee, die Bürger der Stadt zu Richtern über Orests Schicksal zu machen. Vernunft tritt an die Stelle der blinden Rache. Ein Gerichtsverfahren ersetzt die blutige Lösung. Dem Menschen fällt erstmals Verantwortung zu für sein Tun. Die Götter verlieren ihre Allmacht – nicht kampflos. Doch Athene gelingt es, die alten Kräfte mit der neuen Ordnung zu vereinen und bereitet damit den Weg für eine neue Zeit. Ob nun eine glückliche oder unglückliche, wird erst die Zukunft zeigen...


Burgtheater, kleiner Saal
Puppentheater
Burgtheater, kleiner Saal

Das Märchen von der Salzprinzessin

Ein altes Motiv neu erzählt

Puppentheater ab 5 J.

Salz ist doch nichts Besonderes, oder?
Es kommt in Mengen vor und kostet nicht viel. Ganz anders als Gold oder Silber. Trotzdem bleibt Prinzessin Henriette bei ihrer Liebeserklärung gegenüber ihrem Vater und König: „Du bist mir so wertvoll wie Salz!“ König Matthias, der sich sehr viel schmeichelhaftere Liebesbeweise von seiner Tochter wünscht, ist erschüttert und verweist diese enttäuscht des Reiches. Doch Prinzessin Henriette weiß um die Bedeutung des Salzes und gibt die Hoffnung auf eine Versöhnung nicht auf. Der eigensinnige König kann sich nur schwer eingestehen, dass er mit seiner radikalen Entscheidung gar nicht glücklich ist. Nichts will ihm mehr schmecken. Alles ist fad und langweilig, als hätte er mit seiner Tochter auch – naja, das Salz seines Lebens verloren. Vielleicht hat es mit dem Salz doch eine besondere Bewandtnis. Aber wie kommen König Matthias und Tochter Henriette nun wieder zusammen?

Darf man Liebe messen und vergleichen? Sollte man sie nicht dankbar und uneigennützig annehmen, statt sie zu prüfen und zu wiegen, immer mehr von ihr zu fordern und sie schließlich allzu leichtfertig aus Überheblichkeit und Trotz aufs Spiel zu setzen? Um diese Fragen dreht sich das Salzmärchen von Annekatrin Weber, das es bereits in vielen verschiedenen Abwandlungen gibt: Bekannt sind etwa Grimms „Prinzessin Mäusehaut“, das slowakische Volksmärchen „Salz ist wertvoller als Gold“ sowie Ludwig Bechstein „Das Unentbehrlichste“. Auch Shakespeares „König Lear“ bearbeitet das Märchenmotiv „Lieb wie Salz“.

Premiere



großes Haus, Hauptbühne
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Die Fledermaus

Operette von Johann Strauß, Text von Karl Haffner und Richard Genée

Gerhart-Hauptmann-Theater Görlitz-Zittau GmbH

Der Wiener Rentier Gabriel von Eisenstein, seine Gattin Rosalinde und ihre Kammerzofe Adele erhalten von Dr. Falke gleichzeitig, und ohne voneinander zu wissen, Einladungen für den großen Ball des Prinzen Orlofsky. Adele wird von ihrer Schwester Ida als angehende Opernsängerin vorgestellt, während Eisenstein als französischer Marquis Renard de Papillon erscheint. Er trifft dort nicht nur auf sein Stubenmädchen, sondern auch auf den verkleideten ¬Gefängnisdirektor Frank. Dieser hat gerade einen Herrn von Eisenstein arretiert, der in Wahrheit aber Rosalindes Verehrer Alfred ist. Schließlich macht Eisenstein einer schönen ungarischen Gräfin den Hof, ohne zu ahnen, wer diese in Wirklichkeit ist. Als er nach durchzechter Nacht seine Strafe antreten will, erlebt er dort nicht nur etliche Scherze des Gefängnisaufsehers Frosch, sondern auch manch böse Überraschung: Die Rache der Fledermaus…
»Die Fledermaus« ist nicht nur das populärste Bühnenwerk des Walzerkönigs Johann Strauß, sondern die ¬Inkarnation der goldenen Wiener Operette schlechthin. Nicht nur die beschwingte Ouvertüre, sondern fast alle Nummern des Werkes erfreuen sich anhaltender großer Beliebtheit. Weisheiten wie »Glücklich ist, wer vergisst, was doch nicht zu ändern ist« hört man nicht nur zu Silvester immer wieder gerne, genießt das turbulente Treiben des Balles und nicht zuletzt die großartige Musik dieser ersten aller Operetten.



Drachhausen Gemeindezentrum
Drachhausen Gemeindezentrum

Jaja z kraja

Komödie von Frederik Holtkamp

ins Niedersorbische übersetzt von Ingrid Hustetowa

In niedersorbischer/wendischer Sprache mit Simultanübersetzung ins Deutsche.

In tiefer und gottverlassener Provinz, fernab hektischen Stadt-Trubels, führen die Helden dieser Komödie zwischen Schafen, Schweinen und Biohof ein beschauliches Dasein. Zur Abwechslung oder besser gesagt zur täglichen Instandhaltung trifft Mann sich in der Dorfkneipe und bespricht die entscheidende Leerstelle. Denn etwas Entscheidendes fehlt: der passende Deckel zum Topf, sprich Frauen. Aber woher nehmen? Ob Kontaktanzeigen im hiesiegen Tageblatt oder rumänische Partnervermittlungen „mit Niveau“, alles wird ausprobiert, fast alles, außer Versteigerung auf dem Dorffest, das kommt nicht in Frage. Die Erfolgsquote bleibt bei Null. Dann kann ja nur noch das Internet helfen. Oder? Aber wer hat schon Ahnung davon, was Frauen gefällt und was sie wirklich wollen, man sieht ja kaum welche. Bis zu dem Tag, als plötzlich zwei nacheinander in der Gaststube erscheinen, sich zwischen den Junggesellen wohlzufühlen beginnen, das Männer-Problem managen und Regie beim Youtube-Kontakt-Video führen - weiblich und erfolgreich.
In dieser an komischen Momenten und ein paar ganz und gar menschlichen Einsichten reichen Komödie begeistern die Charaktere ebenso wie die Dialoge. Das wirkliche Leben hätte es nicht witziger schreiben können. Fast wünscht man Jan, Jens und Richard, dass sie keine Frauen finden, damit der Theaterabend nie aufhört.

premjera / Premiere


großes Haus, Hauptbühne
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Don Pasquale

Komische Oper von Gaetano Donizetti

Gerhart-Hauptmann-Theater Görlitz-Zittau GmbH

Der alte Don Pasquale droht seinem Neffen Ernesto, ihn zu enterben. Dieser weigert sich nämlich eine reiche Dame zu heiraten, weil er die junge, mittellose Witwe Norina liebt. Pasquale verweist Ernesto des Hauses und will nun selbst heiraten. Sein Arzt, Dr. Malatesta, hat Mitleid mit den beiden jungen Liebenden und ersinnt eine List: Er gibt die Don Pasquale noch unbekannte Norina als seine eigene Schwester Sofronia aus. Pasquale verliebt sich in „Sofronia“ und will sie heiraten, Malatesta arrangiert allerdings eine Scheinheirat. Nach der Unterschrift unter den Ehevertrag zeigt „Sofronia“ freilich ihr wahres Gesicht und macht Pasquale das Leben solange zur Hölle, bis dieser sie unter allen Umständen wieder loswerden möchte. Nun folgt der zweite Teil des Plans: Malatesta steckt Pasquale, dass sein verstoßener Neffe Ernesto gerne wieder bei ihm einziehen würde, allerdings nur zusammen mit seiner Verlobten Norina. Als „Sofronia“ sich weigert, mit einer anderen Frau das Haus zu teilen und für diesen Fall mit ihrer Abreise und Scheidung droht, willigt Pasquale dankbar ein, dass Ernesto zurückkehren solle. Umso überraschter ist er, als er erfährt, wer „Sofronia“ in Wahrheit ist…
Donizettis 1843 uraufgeführte Opera buffa „Don Pasquale“ ist ein Meisterwerk des italienischen Belcanto mit vier Traumrollen und ihrer perfekten Verbindung von Heiterkeit und Tiefgang in Geschehen und Musik.

Premiere


großes Haus, Hauptbühne
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Don Pasquale

Komische Oper von Gaetano Donizetti

Gerhart-Hauptmann-Theater Görlitz-Zittau GmbH

Der alte Don Pasquale droht seinem Neffen Ernesto, ihn zu enterben. Dieser weigert sich nämlich eine reiche Dame zu heiraten, weil er die junge, mittellose Witwe Norina liebt. Pasquale verweist Ernesto des Hauses und will nun selbst heiraten. Sein Arzt, Dr. Malatesta, hat Mitleid mit den beiden jungen Liebenden und ersinnt eine List: Er gibt die Don Pasquale noch unbekannte Norina als seine eigene Schwester Sofronia aus. Pasquale verliebt sich in „Sofronia“ und will sie heiraten, Malatesta arrangiert allerdings eine Scheinheirat. Nach der Unterschrift unter den Ehevertrag zeigt „Sofronia“ freilich ihr wahres Gesicht und macht Pasquale das Leben solange zur Hölle, bis dieser sie unter allen Umständen wieder loswerden möchte. Nun folgt der zweite Teil des Plans: Malatesta steckt Pasquale, dass sein verstoßener Neffe Ernesto gerne wieder bei ihm einziehen würde, allerdings nur zusammen mit seiner Verlobten Norina. Als „Sofronia“ sich weigert, mit einer anderen Frau das Haus zu teilen und für diesen Fall mit ihrer Abreise und Scheidung droht, willigt Pasquale dankbar ein, dass Ernesto zurückkehren solle. Umso überraschter ist er, als er erfährt, wer „Sofronia“ in Wahrheit ist…
Donizettis 1843 uraufgeführte Opera buffa „Don Pasquale“ ist ein Meisterwerk des italienischen Belcanto mit vier Traumrollen und ihrer perfekten Verbindung von Heiterkeit und Tiefgang in Geschehen und Musik.


großes Haus, Hauptbühne
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Don Pasquale

Komische Oper von Gaetano Donizetti

Gerhart-Hauptmann-Theater Görlitz-Zittau GmbH

Der alte Don Pasquale droht seinem Neffen Ernesto, ihn zu enterben. Dieser weigert sich nämlich eine reiche Dame zu heiraten, weil er die junge, mittellose Witwe Norina liebt. Pasquale verweist Ernesto des Hauses und will nun selbst heiraten. Sein Arzt, Dr. Malatesta, hat Mitleid mit den beiden jungen Liebenden und ersinnt eine List: Er gibt die Don Pasquale noch unbekannte Norina als seine eigene Schwester Sofronia aus. Pasquale verliebt sich in „Sofronia“ und will sie heiraten, Malatesta arrangiert allerdings eine Scheinheirat. Nach der Unterschrift unter den Ehevertrag zeigt „Sofronia“ freilich ihr wahres Gesicht und macht Pasquale das Leben solange zur Hölle, bis dieser sie unter allen Umständen wieder loswerden möchte. Nun folgt der zweite Teil des Plans: Malatesta steckt Pasquale, dass sein verstoßener Neffe Ernesto gerne wieder bei ihm einziehen würde, allerdings nur zusammen mit seiner Verlobten Norina. Als „Sofronia“ sich weigert, mit einer anderen Frau das Haus zu teilen und für diesen Fall mit ihrer Abreise und Scheidung droht, willigt Pasquale dankbar ein, dass Ernesto zurückkehren solle. Umso überraschter ist er, als er erfährt, wer „Sofronia“ in Wahrheit ist…
Donizettis 1843 uraufgeführte Opera buffa „Don Pasquale“ ist ein Meisterwerk des italienischen Belcanto mit vier Traumrollen und ihrer perfekten Verbindung von Heiterkeit und Tiefgang in Geschehen und Musik.


großes Haus, Hauptbühne
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Don Pasquale

Komische Oper von Gaetano Donizetti

Gerhart-Hauptmann-Theater Görlitz-Zittau GmbH

Der alte Don Pasquale droht seinem Neffen Ernesto, ihn zu enterben. Dieser weigert sich nämlich eine reiche Dame zu heiraten, weil er die junge, mittellose Witwe Norina liebt. Pasquale verweist Ernesto des Hauses und will nun selbst heiraten. Sein Arzt, Dr. Malatesta, hat Mitleid mit den beiden jungen Liebenden und ersinnt eine List: Er gibt die Don Pasquale noch unbekannte Norina als seine eigene Schwester Sofronia aus. Pasquale verliebt sich in „Sofronia“ und will sie heiraten, Malatesta arrangiert allerdings eine Scheinheirat. Nach der Unterschrift unter den Ehevertrag zeigt „Sofronia“ freilich ihr wahres Gesicht und macht Pasquale das Leben solange zur Hölle, bis dieser sie unter allen Umständen wieder loswerden möchte. Nun folgt der zweite Teil des Plans: Malatesta steckt Pasquale, dass sein verstoßener Neffe Ernesto gerne wieder bei ihm einziehen würde, allerdings nur zusammen mit seiner Verlobten Norina. Als „Sofronia“ sich weigert, mit einer anderen Frau das Haus zu teilen und für diesen Fall mit ihrer Abreise und Scheidung droht, willigt Pasquale dankbar ein, dass Ernesto zurückkehren solle. Umso überraschter ist er, als er erfährt, wer „Sofronia“ in Wahrheit ist…
Donizettis 1843 uraufgeführte Opera buffa „Don Pasquale“ ist ein Meisterwerk des italienischen Belcanto mit vier Traumrollen und ihrer perfekten Verbindung von Heiterkeit und Tiefgang in Geschehen und Musik.







großes Haus, Hauptbühne
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Don Pasquale

Komische Oper von Gaetano Donizetti

Gerhart-Hauptmann-Theater Görlitz-Zittau GmbH

Der alte Don Pasquale droht seinem Neffen Ernesto, ihn zu enterben. Dieser weigert sich nämlich eine reiche Dame zu heiraten, weil er die junge, mittellose Witwe Norina liebt. Pasquale verweist Ernesto des Hauses und will nun selbst heiraten. Sein Arzt, Dr. Malatesta, hat Mitleid mit den beiden jungen Liebenden und ersinnt eine List: Er gibt die Don Pasquale noch unbekannte Norina als seine eigene Schwester Sofronia aus. Pasquale verliebt sich in „Sofronia“ und will sie heiraten, Malatesta arrangiert allerdings eine Scheinheirat. Nach der Unterschrift unter den Ehevertrag zeigt „Sofronia“ freilich ihr wahres Gesicht und macht Pasquale das Leben solange zur Hölle, bis dieser sie unter allen Umständen wieder loswerden möchte. Nun folgt der zweite Teil des Plans: Malatesta steckt Pasquale, dass sein verstoßener Neffe Ernesto gerne wieder bei ihm einziehen würde, allerdings nur zusammen mit seiner Verlobten Norina. Als „Sofronia“ sich weigert, mit einer anderen Frau das Haus zu teilen und für diesen Fall mit ihrer Abreise und Scheidung droht, willigt Pasquale dankbar ein, dass Ernesto zurückkehren solle. Umso überraschter ist er, als er erfährt, wer „Sofronia“ in Wahrheit ist…
Donizettis 1843 uraufgeführte Opera buffa „Don Pasquale“ ist ein Meisterwerk des italienischen Belcanto mit vier Traumrollen und ihrer perfekten Verbindung von Heiterkeit und Tiefgang in Geschehen und Musik.




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Don Pasquale

Komische Oper von Gaetano Donizetti

Gerhart-Hauptmann-Theater Görlitz-Zittau GmbH

Der alte Don Pasquale droht seinem Neffen Ernesto, ihn zu enterben. Dieser weigert sich nämlich eine reiche Dame zu heiraten, weil er die junge, mittellose Witwe Norina liebt. Pasquale verweist Ernesto des Hauses und will nun selbst heiraten. Sein Arzt, Dr. Malatesta, hat Mitleid mit den beiden jungen Liebenden und ersinnt eine List: Er gibt die Don Pasquale noch unbekannte Norina als seine eigene Schwester Sofronia aus. Pasquale verliebt sich in „Sofronia“ und will sie heiraten, Malatesta arrangiert allerdings eine Scheinheirat. Nach der Unterschrift unter den Ehevertrag zeigt „Sofronia“ freilich ihr wahres Gesicht und macht Pasquale das Leben solange zur Hölle, bis dieser sie unter allen Umständen wieder loswerden möchte. Nun folgt der zweite Teil des Plans: Malatesta steckt Pasquale, dass sein verstoßener Neffe Ernesto gerne wieder bei ihm einziehen würde, allerdings nur zusammen mit seiner Verlobten Norina. Als „Sofronia“ sich weigert, mit einer anderen Frau das Haus zu teilen und für diesen Fall mit ihrer Abreise und Scheidung droht, willigt Pasquale dankbar ein, dass Ernesto zurückkehren solle. Umso überraschter ist er, als er erfährt, wer „Sofronia“ in Wahrheit ist…
Donizettis 1843 uraufgeführte Opera buffa „Don Pasquale“ ist ein Meisterwerk des italienischen Belcanto mit vier Traumrollen und ihrer perfekten Verbindung von Heiterkeit und Tiefgang in Geschehen und Musik.