25. Bautzener Theatersommer abgesagt

Waženy publikum,
nošer dźiwadła, wokrjes Budyšin, je rozsudźił, zo ma so lěćne dźiwadło Němsko-Serbskeho ludoweho dźiwadła koronoweje pandemije dla wotprajić, tohorunja wšitke druhe předstajenja tuteje hrajenje doby na hłownym jewišću a w Dźiwadle na hrodźe.

Liebes Publikum,
mit großem Bedauern teilen wir mit, dass unser Rechtsträger entschieden hat, den diesjährigen Bautzener Theatersommer vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie abzusagen und den Spielbetrieb in den Theaterhäusern für dieser Spielzeit zu beenden.

Nähere Informationen finden Sie hier!

Spielplan
















großes Haus, Theatergarten
großes Haus, Theatergarten

Die große Erzählung

von Bruno Stori

Die Odyssee in einer Stunde

Rico ist völlig aus dem Häuschen. Er hat eher zufällig eine unglaubliche Geschichte mitbekommen: da sind Leute wegen einer Frau in einen Krieg gezogen und dann hat dieser Krieg auch noch zehn Jahre gedauert. Jedenfalls haben die einen gewonnen und dann wollten sie wieder nach Hause. Aber einer hatte Schwierigkeiten auf der Heimfahrt, und deshalb brauchte er noch einmal zehn Jahre, bis er wieder zurück war. Unterwegs hat er die verrücktesten Abenteuer erlebt, mit einäugigen Riesen, verzauberten Schweinen und singenden Sirenen. Rico ist so aufgewühlt, dass er die Geschichte gleich wieder loswerden möchte. Und so fängt er mit Begeisterung an zu erzählen.
Durch den Kunstgriff, einen einfachen Jungen den antiken Mythos der Odyssee nacherzählen zu lassen, wird einer der größten Gesänge der Menschheit für junge Zuschauer nachvollziehbar und verständlich. Und ganz nebenbei schafft Bruno Stori mit dem bewegten und bewegendem Rico eine wunderbare Parabel über die Kraft der Dichtung – was auch für sogenannte Erwachsene das Zuschauen spannend macht.
Bruno Stori gehört in Italien zu den wichtigsten Vertretern des Kinder- und Jugendtheaters. Dabei ist er nicht nur Autor, sondern auch Regisseur und Schauspieler. Seinen Stücken merkt man an, dass sie nicht im Dichterstübchen, sondern auf der Probe entstanden sind – Lust am Spiel mit dem Schauspieler zeichnen sie aus. "Die große Erzählung" machte Bruno Stori seit ihrer deutschsprachigen Erstaufführung 1992 auch in Deutschland bekannt.
Der Bautzener Schauspieler Mirko Brankatschk spielte den Rico am Theater der Jungen Welt in Leipzig.
Die Kritik schrieb über seine Darstellung: "Man erlebt 1200 Verse leicht gekürzt und ein tolles Solo von Mirko Brankatschk, der alle Register seines Könnens zieht – stimmlich, tänzerisch, spielerisch."

Familienvorstellung im Theatergarten


empfohlen für Menschen ab 8 Jahre


(Bei Regen im Westfoyer des großen Hauses.)

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großes Haus, Theatergarten
großes Haus, Theatergarten

Greta

von Daniel Ratthei

Sorbisches Schauspielstudio am DSVTh – Studiospielerei Nr.15

ins Obersorbische übersetzt von Lubina Hajduk-Veljković

Gerade erst wurde das „Unwort des Jahres 2019“ gefunden: Klimahysterie.
Und alle wissen warum und beziehen es mit einer Figur - denn sie war das Gesicht des Jahres 2019 - Greta Thunberg. Sie selbst ist wohl weniger hysterisch, hat aber so manchen hysterisch gemacht? Die 16jährige Schwedin trifft sich mit Politikern auf der ganzen Welt, mahnt und diskutiert über Klimaabkommen. Aber wie reagiert die Politik auf eine Generation, die ihr Versagen vorwirft? Gretas Absichten sind einfach und doch kompliziert. Sie fordert ein radikales Umdenken im Klimaschutz, Kinder und Jugendliche haben ein Recht auf eine Zukunft, auf saubere Luft, ein verträgliches Klima, einen enkeltauglichen Planeten usw. Das Komplizierte daran ist, dass niemand so einfach seine Komfortzone aufgeben will, sein Auto, den Luxus des Alltages...
Aus guter Absicht entstand Hass diesem Mädchen gegenüber, dir Rede ist sogar von Öko-Diktatur. Zunächst demonstrierte Greta allein in Stockholm, mittlerweile sind die „Fridays for future“ eine globale Erscheinung. Schüler demnostrieren während der Unterrichtszeit. Ab acht Uhr, klar, damit die Lehrer merken, dass man es ernst meint. Ist das Engagement der Schüler also formal als Schulschwänzen zu bewerten? Dürfen die das? Wer trägt die Verantwortung? Welche Auswirkung hat das auf den Unterricht und die Noten?

Das Stück des Cottbuser Autoren und Schauspielers Daniel Ratthei hatte im November 2019 seine Urauafführung in Celle. Er widmet sich darin diesem aktuellen Thema der Klimabewegung um Greta Thunberg. Im Mittelpunkt der Handlung steht Annegret, die von vielen Greta genannt wird. Sie geht nun auch zu den Freitagsdemonstrationen, diskutiert mit ihren Eltern und der Schule, setzt sich mit Wahrheit und Liebe auseinander. Für Annegret stellt sich die Frage: Was ist wichtiger, der Schulabschluss oder der Einsatz für den Planeten? Und sollte man sich überhaupt entscheiden müssen? Übrigens, wenn schon die Rede vom Unwort des Jahres ist, neutraler ist dann doch das Deutschschweizer Wort des Jahres 2019, nämlich: „Klimajugend“.


Theaterpädagogik: Julia Jankowsky und Katarzyna Kudzewicz

Sommertheater im Theatergarten


in obersorbischer Sprache mit Simultanübersetzung ins Deutsche


(Bei Regen im Westfoyer des großen Hauses.)

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großes Haus, Theatergarten
großes Haus, Theatergarten

Kalif Storch

szenische Märchenlesung nach Wilhelm Hauff

Was bringt einen jungen und wohlhabenden Kalifen dazu, sich in ein Tier verwandeln zu wollen? Langeweile, Neugier und die geheimnisvollen Einflüsterungen eines ebenso geheimnisvollen Straßenhändlers. Der schwatzt dem Kalifen und dessen geschenkegierigen Wesir ein merkwürdiges Pülverchen auf, dass eben diese Verwandlung bewirken soll. Ein verlockender Gedanke. Der Haken an der Sache ist: Wer da lacht, vergißt das Zauberwort, um wieder Mensch zu werden zu können.
Die beiden Zauberkandidaten schleichen sich hinter eine Hecke im Palastgarten, um dort die Störche zu belauschen. Der Reiz, ihr Geklapper zu verstehen, ist zu groß. Leider unterschätzen Kalif und Wesir aber auch ihren Lachdrang...
Wenn die Schauspielerin Gabriele Rothmann als kleiner orientalischer Märchenerzähler ihre Zuhörer verzaubert, mag man der trüben Statistik kaum glauben. Welche Märchen kennen unsere Kinder noch? Bis zum Kindergartenalter reicht das Wissen zumindest noch für Grimm, dann bleibt das, was vielleicht als Disney-Version über den Fernsehschirm geflattert kommt oder als Werbeträger herhalten muss. Märchen zu hören läßt wunderbare Bilder entstehen: Prächtige Paläste erheben sich, Zauberer treiben ihr Unwesen, wir bangen mit Prinzen und Prinzessinnen...
Eine große bunte Bühne allein in unserer Fantasie, wir mitten drin! Gabriele Rothmann erzählt, singt und spielt eines der schönsten Märchen des Dichters Wilhelm Hauff. Ein im wahrsten Sinne des Wortes zauberhaftes Erlebnis für große und kleine Märchenfreunde, das auch auf Reisen gehen kann.

Familienvorstellung im Theatergarten


empfohlen für Menschen ab 5 Jahre


(Bei Regen im Westfoyer des großen Hauses.)

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großes Haus, Theatergarten
großes Haus, Theatergarten

Greta

von Daniel Ratthei

Sorbisches Schauspielstudio am DSVTh – Studiospielerei Nr.15

ins Obersorbische übersetzt von Lubina Hajduk-Veljković

Gerade erst wurde das „Unwort des Jahres 2019“ gefunden: Klimahysterie.
Und alle wissen warum und beziehen es mit einer Figur - denn sie war das Gesicht des Jahres 2019 - Greta Thunberg. Sie selbst ist wohl weniger hysterisch, hat aber so manchen hysterisch gemacht? Die 16jährige Schwedin trifft sich mit Politikern auf der ganzen Welt, mahnt und diskutiert über Klimaabkommen. Aber wie reagiert die Politik auf eine Generation, die ihr Versagen vorwirft? Gretas Absichten sind einfach und doch kompliziert. Sie fordert ein radikales Umdenken im Klimaschutz, Kinder und Jugendliche haben ein Recht auf eine Zukunft, auf saubere Luft, ein verträgliches Klima, einen enkeltauglichen Planeten usw. Das Komplizierte daran ist, dass niemand so einfach seine Komfortzone aufgeben will, sein Auto, den Luxus des Alltages...
Aus guter Absicht entstand Hass diesem Mädchen gegenüber, dir Rede ist sogar von Öko-Diktatur. Zunächst demonstrierte Greta allein in Stockholm, mittlerweile sind die „Fridays for future“ eine globale Erscheinung. Schüler demnostrieren während der Unterrichtszeit. Ab acht Uhr, klar, damit die Lehrer merken, dass man es ernst meint. Ist das Engagement der Schüler also formal als Schulschwänzen zu bewerten? Dürfen die das? Wer trägt die Verantwortung? Welche Auswirkung hat das auf den Unterricht und die Noten?

Das Stück des Cottbuser Autoren und Schauspielers Daniel Ratthei hatte im November 2019 seine Urauafführung in Celle. Er widmet sich darin diesem aktuellen Thema der Klimabewegung um Greta Thunberg. Im Mittelpunkt der Handlung steht Annegret, die von vielen Greta genannt wird. Sie geht nun auch zu den Freitagsdemonstrationen, diskutiert mit ihren Eltern und der Schule, setzt sich mit Wahrheit und Liebe auseinander. Für Annegret stellt sich die Frage: Was ist wichtiger, der Schulabschluss oder der Einsatz für den Planeten? Und sollte man sich überhaupt entscheiden müssen? Übrigens, wenn schon die Rede vom Unwort des Jahres ist, neutraler ist dann doch das Deutschschweizer Wort des Jahres 2019, nämlich: „Klimajugend“.


Theaterpädagogik: Julia Jankowsky und Katarzyna Kudzewicz

Sommertheater im Theatergarten


Genießen Sie die letzte Vorstellung in dieser Spielzeit unter freiem Himmel und lassen Sie sich ein passendes Getränk empfehlen. (Bei Regen im Westfoyer des großen Hauses.)

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großes Haus, Hauptbühne
großes Haus, Hauptbühne

Magie der Travestie - Die Nacht der Illusionen

Mit dabei: die Stars vom RTL Supertalent Divine Carousel.

Putz' dich raus - geh aus! Magie der Travestie kommt ins große Haus des Bautzener Theaters.
Magie der Travestie - Die Nacht der Illusionen kommt in Ihre Stadt. Seien Sie dabei und genießen Sie eine fulminante Mischung aus Tanz, Gesang, Parodie und Erotik. Tauchen Sie ein in eine Welt voller Glitzer und Pailletten. Frech, witzig und doch charmant strapazieren unsere Stars Ihre Lachmuskeln. Extravagante Kostüme und funkelnder Schmuck sorgen für leuchtende Augen und offene Münder. Die unvergleichlichen Starimitationen lassen Sie aus dem Staunen nicht mehr herauskommen. Singen Sie mit zu Evergreens, mit denen Sie garantiert den einen oder anderen schönen Moment in Ihrem Leben verbinden. Denn eines ist sicher: Die Paradiesvögel in ihren hinreißenden Kleidern werden nichts unversucht lassen, um die Stimmung im Saal zum Brodeln zu bringen.
Auch wieder mit dabei ist das schrille Dreiergespann von „Divine Carousel“, welches bereits 2016 Jury, Publikum und Zuschauer der Castingshow „Das Supertalent“ und 2017 erstmals unsere Gäste begeisterte. Seien Sie Ihrem Lieblingsstar ganz nah und halten Sie diesen einzigartigen Abend in einem Erinnerungsfoto für die Ewigkeit fest. Denn unsere Künstler sind alles andere als publikumsscheu. Mal sehen, ob es Ihnen nach der Show noch gelingt, zwischen Mann und Frau unterscheiden zu können. Wir wünschen Ihnen - und vor allem den mutigen Männern - ganz viel Spaß und Vergnügen!

Gastspiel

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