Spielplan





Görlitz Theater
Görlitz Theater

Extrawurst

Dramödie von Dietmar Jacobs und Moritz Netenjakob

Deutschsprachige Erstaufführung

Eigentlich ist es nur eine Formsache: Die Mitgliederversammlung des Bautzener Tennisclubs "Boris Becker" soll über die Anschaffung eines neuen Grills für die Vereinsfeiern abstimmen. Normalerweise kein Problem - gäbe es nicht den Vorschlag, auch einen eigenen Grill für das einzige kurdische Mitglied des Clubs zu finanzieren. Denn gläubige Muslime dürfen ihre Grillwürste bekanntlich nicht auf einen Rost mit Schweinefleisch legen. Eine gut gemeinte Idee, die aber immense Diskussionen auslöst und den Verein vor eine Zerreißprobe stellt. Wie viele Rechte muss eine Mehrheit einer Minderheit einräumen? Muss man Religionen tolerieren, auch wenn man sie ablehnt? Gibt es auch am Grill eine deutsche Leitkultur? Und sind eigentlich auch Vegetarier eine Glaubensgemeinschaft? Immer tiefer schraubt sich der kleine Konflikt um den Grill in die Beziehungen der Mitglieder. Ebenso respektlos wie komisch stoßen Atheisten und Gläubige, Deutsche und Kurden, „Gutmenschen“ und Hardliner frontal aufeinander. Und allen wird klar: Es geht um mehr als eine Extrawurst. Es geht darum, wie wir zusammenleben. Zumal die Grenzen zwischen „rechts und links“, „tolerant und intolerant“, „religiös und ungläubig“ viel fließender sind als man denkt.
Die Zuschauer sind als Vereinsmitglieder direkter Teil des Geschehens und erleben mit, wie sich eine Gesellschaft komplett zerlegen kann. Und das in einer flotten, spannenden, pointenreichen und urkomischen Vereinsversammlung.

„Extrawurst“ ist eine neue Komödie der bekannten Comedy-Autoren Dietmar Jacobs und Moritz Netenjakob, die u. a. bereits für so bekannte Fernsehformate wie »Die Wochenshow«, »Ladykracher«, »Das Amt« oder »Stromberg« verantwortlich zeichneten.
Auch als eBook erschienen, www.textbuehne.eu!

Premiere in Görlitz





großes Haus, Hauptbühne
großes Haus, Hauptbühne

Theaterfestival - Willkommen Anderswo 2020 - Wider alle Grenzen

Metamorphos*in

jungesdt, Deutsches Theater Berlin

"Die Große Krise hat viele Menschen an den Rand ihrer Existenz getrieben. Sie fühlen sich verloren und wissen nicht mehr, wer sie sind und wo ihr wahres Potential liegt. Wir können diesen Menschen helfen, wieder auf den richtigen Weg zu finden."
– Prof. Dr. Zeus und Dr. Dr. Hera (CEOs der Olymp GmbH)
Der Jugendclub Metamorphos*in des Deutschen Theater Berlin lädt das Publikum zu einem immersiven Livestream-Theater ein. Während die Figuren aus Ovids Metamorphosen ein neuartiges Fortbildungsprogramm anbieten, kann das Publikum die Hintergründe und die Entstehungsgeschichte der Firma durch Interaktionen herausfinden. Solange Sie sich nicht im Labyrinth verlieren…
Die Zuschauer_innenzahl ist begrenzt, daher bitten wir um eine verbindliche Anmeldung. Zum Besuch der Inszenierung brauchen Sie eine gute Internetverbindung und die Nutzung eines Laptops oder Computers wird empfohlen. Über Smartphones ist das Seherlebnis eingeschränkt. Aber halten Sie Ihr Telefon dennoch griffbereit, um mit den Performer_innen in Kontakt zu treten. Für mehrere Personen in einem Haushalt ist es empfehlenswert, dass jede Person über einen eigenen Laptop oder Computer teilnimmt.
Von und mit: Maria Leonie Berten, Tillmann Drews, Zari Eder, Richard Gräger, Pauline Georgieva, Liza Mineeva, Kajetan Popanda, Dorian Stanoschefsky, Clara Walla, Emilia Zey,
Leitung: Lasse Scheiba, Zoe Karina Lohmann; Ausstattung: Turkish Delight; Webdesign - Lucia Kan-Sperling
Gefördert durch Aktion Mensch e.V.
Mit freundlicher Unterstützung der Freunde und Förderer des Deutschen Theaters und der Kammerspiele e. V.; Ein besonderer Dank geht an Johannes Schenk und die dm-Filiale Karl-Marx-Straße, Berlin.
www.jungesdt.de
facebook.com/jungesdt
instagram.com/jungesdt

Gastspiel



Bautzen Mönchskirchruine
Bautzen Mönchskirchruine

Theaterfestival - Willkommen Anderswo 2020 - Wider alle Grenzen

#TEMPEST frei nach William Shakespeare

Kammerklicke, Kammerspiele München und Bellevue di Monaco

Mit freundlicher Unterstützung der BNP Paribas Stiftung
Mit: Alireza Ekhlasi, Maria Anastasia Popa, Anna Köstler, Daniel Renzikowski, Ehab Alkseiri, Fadi Mattawa, Faiz Teymuri, Jakob Seeberger, Jamila Gebhard, Julius Papenburg, Karim Aldiri, Katja Cizmic, Lia Fresno Vazquez, Lidia Dogan, Mag Pietsch, Marie Sakho, Mbacke Ndiaye, Pia Yaman, Said Nazari, Shahab Nazari
Regie: Christine Umpfenbach; Textarbeiten: Denijen Pauljevic; Kostüm: Melina Poppe; Regieassistenz: Elina Gibson; Produktionsleitung: Elke Bauer (Münchner Kammerspiele) und Moritz Grebner (Bellevue di Monaco); Workshop Poetry Slam: Achim Waseem Seger; Workshop Steet Dance: Cataléya Sanchéz; Bildregie: Suli Kurban; Kamerafrau und Schnitt: Catherina Maisel; Ton: Elisa Maria Nadal
Es geht ums Verlassen müssen von Haus und Heimat, ums Selbstständig werden müssen, darum zu neuen Ufern aufzubrechen, Zeiten des Übergangs. Für manche ist die Ausbeutung in der Arbeit das Thema, für andere der Verlust eines Menschen oder die Arbeit als Auszubildender auf einer Corona-Kranken-Station. "Der Irrsinn in der Welt wird immer größer. Es gibt immer verrücktere Menschen, die weltweit an der Macht sind.“ Die Kammerklicke befragt Shakespeare und sich selbst und erschafft eine Insel wieder alle Grenzen, Reglementierungen und Vorurteile.

Gastspiel




Görlitz Theater
Görlitz Theater

Extrawurst

Dramödie von Dietmar Jacobs und Moritz Netenjakob

Deutschsprachige Erstaufführung

Eigentlich ist es nur eine Formsache: Die Mitgliederversammlung des Bautzener Tennisclubs "Boris Becker" soll über die Anschaffung eines neuen Grills für die Vereinsfeiern abstimmen. Normalerweise kein Problem - gäbe es nicht den Vorschlag, auch einen eigenen Grill für das einzige kurdische Mitglied des Clubs zu finanzieren. Denn gläubige Muslime dürfen ihre Grillwürste bekanntlich nicht auf einen Rost mit Schweinefleisch legen. Eine gut gemeinte Idee, die aber immense Diskussionen auslöst und den Verein vor eine Zerreißprobe stellt. Wie viele Rechte muss eine Mehrheit einer Minderheit einräumen? Muss man Religionen tolerieren, auch wenn man sie ablehnt? Gibt es auch am Grill eine deutsche Leitkultur? Und sind eigentlich auch Vegetarier eine Glaubensgemeinschaft? Immer tiefer schraubt sich der kleine Konflikt um den Grill in die Beziehungen der Mitglieder. Ebenso respektlos wie komisch stoßen Atheisten und Gläubige, Deutsche und Kurden, „Gutmenschen“ und Hardliner frontal aufeinander. Und allen wird klar: Es geht um mehr als eine Extrawurst. Es geht darum, wie wir zusammenleben. Zumal die Grenzen zwischen „rechts und links“, „tolerant und intolerant“, „religiös und ungläubig“ viel fließender sind als man denkt.
Die Zuschauer sind als Vereinsmitglieder direkter Teil des Geschehens und erleben mit, wie sich eine Gesellschaft komplett zerlegen kann. Und das in einer flotten, spannenden, pointenreichen und urkomischen Vereinsversammlung.

„Extrawurst“ ist eine neue Komödie der bekannten Comedy-Autoren Dietmar Jacobs und Moritz Netenjakob, die u. a. bereits für so bekannte Fernsehformate wie »Die Wochenshow«, »Ladykracher«, »Das Amt« oder »Stromberg« verantwortlich zeichneten.
Auch als eBook erschienen, www.textbuehne.eu!


großes Haus, Hauptbühne
großes Haus, Hauptbühne

Theaterfestival - Willkommen Anderswo 2020 - Wider alle Grenzen

FREMD 4.0 - – Ein Musiktheater über den Blick des Fremden auf uns

Eine Produktion der VolXbühne und des Theater an der Ruhr (Mülheim an der Ruhr), A.TONAL.THEATER (Köln), Freihandelszone – Ensemblenetzwerk Köln und der Alten Feuerwache Köln.

… mit Musikern & Darstellern aus Chile, Kuba, dem Senegal, Syrien und dem Balkan über den Blick des Fremden auf uns und unsere Gesellschaft …
In Zeiten von Globalisierung, Social Media und digitalisierter Welt ist HEIMAT für uns zu einem brüchigen Gefühl geworden – einem „Phantomschmerz“. Nach der letztjährigen Produktion HEIMAT 4.0 spürt die VolXbühne nun durch einen 180grad Perspektivwechsel mit einem multinationalen Ensemble diesem schwierigen Begriff erneut nach: Wie sehen FREMDE, die im Laufe ihres Lebens nach Deutschland immigriert sind, unser Land, unsere Gesellschaft, unsere Sitten und Gebräuche?
Wir – sowohl als Einzelperson wie auch unsere gesamte Gesellschaft – brauchen das Fremde und den Fremden um eine eigene Identität auszubilden, den eigenen Blick und die eigene Selbstdefinition durch den Blick von Außen zu schärfen. Wenn die Sprache nicht verstanden wird, sind es Körpersprache, Gerüche, Gebräuche und alltägliches Verhalten, die das Bild des Fremden von uns prägen. Welche Bilder, körperliche Signale, Gerüche und Gebräuche fallen diesem als Erstes ins Auge und können als Merkmale unserer HEIMAT – unserer Identität – identifiziert werden?
Das alles verbindende, wegweisende Momentum in der Aufführung ist und bleibt aber die Musik…
Mit: Aidara Seck (Trommler & Sänger, Senegal), Mohammad „Saado“ Kharouf (Schauspieler & Tänzer, Syrien), Majela van der Heusen (Kontrabassistin & Sängerin, Kuba), Pia Miranda (Posaunistin, Chile), Rudi Rumstajn (Gitarrist & Kickboxer, Balkan)
Text: Ensemble, Regie: Jörg Fürst, Bühne: Jana Denhoven, Videoscreening/Blog: Valerij Lisa, Kostüme: Monika Odenthal, Lichtdesign: Kerp Holz, Technische Leitung: Dirk Lohmann, Technische Mitarbeit: Joachim Gleue, Produktion: Anja Hüben, Renate Grimaldi, Layoutdesign: molter&sartor, Düsseldorf, Fotomotiv Postkarte/Plakat: Anja Hüben
Mit herzlichsten Dank an die MEG – Mülheimer Entsorgungsgesellschaft, das Kulturamt Köln, das Ministerium für Wissenschaft und Kultur NRW, die Rheinenergiestiftung Kultur Köln und Adem Köstereli & die RUHRORTER.

Gastspiel



großes Haus, Hauptbühne
großes Haus, Hauptbühne

Theaterfestival - Willkommen Anderswo 2020 - Wider alle Grenzen

Ich bin Muslima - Haben Sie Fragen?

Bürgerbühne Staatsschauspiel Dresden

Es wird viel geredet über den Islam und die Unterdrückung der Frau in islamischen Gesellschaften. Sehr viel seltener kommen muslimische Frauen selbst zu Wort. Die Geschlechterfrage ist ein Hauptangriffspunkt für westliche Vorbehalte gegen den Islam: Wie gehen Emanzipation und Koran zusammen? Gibt es die Gleichberechtigung von Mann und Frau im islamischen Kulturraum überhaupt?
In ICH BIN MUSLIMA – HABEN SIE FRAGEN? geben Frauen Auskunft darüber, wie sie diese Vorbehalte erleben, sich dagegen verwehren oder der Kritik zustimmen. 13 Frauen aus verschiedenen Ländern, die jüngste 11, die älteste 67 Jahre alt, berichten über Alltagserfahrungen und Missverständnisse, über das Ankommen in einer unbekannten Welt und das Leben, das sie zurückgelassen haben. Sie sind Bauingenieurin, Anwältin, Hausfrau, Alleinerziehende, Schülerin und Studentin. Sie machen zusammen Musik, streiten und vertragen sich wieder, teilen ihren Schmerz um das verlorene Zuhause und die Erleichterung über ein Leben in Sicherheit. Sie geben uns Einblicke in ihr Leben als Gläubige in einer säkularen Umwelt und in das der Nichtgläubigen, die immer Muslima bleibt, auch wenn sie sich von der Religion abgewandt hat, weil es so in ihrem Pass steht. Es geht um Widersprüche, um vertraute Rhythmen und neue Lieblings-lieder, um feindselige Blicke und unerwartete Freundschaften und darum, wie es sich lebt in einer Stadt, in der jeden Montag gegen die Islamisierung des Abendlandes protestiert wird.
Regie: Martina van Boxen; Bühne und Kostüme: Esther van de Pas; Musikalische Leitung: Maria Trautmann; Licht / Video: Andreas Kunert; Dramaturgie: Christine Besier; Mit: Shahrazad Alaziz, Huda Al Mhemed, Fatema Alabdallah, Hanin Aljubory, Nour Aljubory, Khanssaa Al Krdi Alibrahim, Hala Alshehawi, Noor Haji Darwish, Dlal Hreitany, Fatima Karimi, Hiba Olabi, Ruha Olabi, Hanaa Rajab

Gastspiel, mit kostenloser Kinderbetreuung


Görlitz Theater
Görlitz Theater

Extrawurst

Dramödie von Dietmar Jacobs und Moritz Netenjakob

Deutschsprachige Erstaufführung

Eigentlich ist es nur eine Formsache: Die Mitgliederversammlung des Bautzener Tennisclubs "Boris Becker" soll über die Anschaffung eines neuen Grills für die Vereinsfeiern abstimmen. Normalerweise kein Problem - gäbe es nicht den Vorschlag, auch einen eigenen Grill für das einzige kurdische Mitglied des Clubs zu finanzieren. Denn gläubige Muslime dürfen ihre Grillwürste bekanntlich nicht auf einen Rost mit Schweinefleisch legen. Eine gut gemeinte Idee, die aber immense Diskussionen auslöst und den Verein vor eine Zerreißprobe stellt. Wie viele Rechte muss eine Mehrheit einer Minderheit einräumen? Muss man Religionen tolerieren, auch wenn man sie ablehnt? Gibt es auch am Grill eine deutsche Leitkultur? Und sind eigentlich auch Vegetarier eine Glaubensgemeinschaft? Immer tiefer schraubt sich der kleine Konflikt um den Grill in die Beziehungen der Mitglieder. Ebenso respektlos wie komisch stoßen Atheisten und Gläubige, Deutsche und Kurden, „Gutmenschen“ und Hardliner frontal aufeinander. Und allen wird klar: Es geht um mehr als eine Extrawurst. Es geht darum, wie wir zusammenleben. Zumal die Grenzen zwischen „rechts und links“, „tolerant und intolerant“, „religiös und ungläubig“ viel fließender sind als man denkt.
Die Zuschauer sind als Vereinsmitglieder direkter Teil des Geschehens und erleben mit, wie sich eine Gesellschaft komplett zerlegen kann. Und das in einer flotten, spannenden, pointenreichen und urkomischen Vereinsversammlung.

„Extrawurst“ ist eine neue Komödie der bekannten Comedy-Autoren Dietmar Jacobs und Moritz Netenjakob, die u. a. bereits für so bekannte Fernsehformate wie »Die Wochenshow«, »Ladykracher«, »Das Amt« oder »Stromberg« verantwortlich zeichneten.
Auch als eBook erschienen, www.textbuehne.eu!














Görlitz Theater
Görlitz Theater

Extrawurst

Dramödie von Dietmar Jacobs und Moritz Netenjakob

Deutschsprachige Erstaufführung

Eigentlich ist es nur eine Formsache: Die Mitgliederversammlung des Bautzener Tennisclubs "Boris Becker" soll über die Anschaffung eines neuen Grills für die Vereinsfeiern abstimmen. Normalerweise kein Problem - gäbe es nicht den Vorschlag, auch einen eigenen Grill für das einzige kurdische Mitglied des Clubs zu finanzieren. Denn gläubige Muslime dürfen ihre Grillwürste bekanntlich nicht auf einen Rost mit Schweinefleisch legen. Eine gut gemeinte Idee, die aber immense Diskussionen auslöst und den Verein vor eine Zerreißprobe stellt. Wie viele Rechte muss eine Mehrheit einer Minderheit einräumen? Muss man Religionen tolerieren, auch wenn man sie ablehnt? Gibt es auch am Grill eine deutsche Leitkultur? Und sind eigentlich auch Vegetarier eine Glaubensgemeinschaft? Immer tiefer schraubt sich der kleine Konflikt um den Grill in die Beziehungen der Mitglieder. Ebenso respektlos wie komisch stoßen Atheisten und Gläubige, Deutsche und Kurden, „Gutmenschen“ und Hardliner frontal aufeinander. Und allen wird klar: Es geht um mehr als eine Extrawurst. Es geht darum, wie wir zusammenleben. Zumal die Grenzen zwischen „rechts und links“, „tolerant und intolerant“, „religiös und ungläubig“ viel fließender sind als man denkt.
Die Zuschauer sind als Vereinsmitglieder direkter Teil des Geschehens und erleben mit, wie sich eine Gesellschaft komplett zerlegen kann. Und das in einer flotten, spannenden, pointenreichen und urkomischen Vereinsversammlung.

„Extrawurst“ ist eine neue Komödie der bekannten Comedy-Autoren Dietmar Jacobs und Moritz Netenjakob, die u. a. bereits für so bekannte Fernsehformate wie »Die Wochenshow«, »Ladykracher«, »Das Amt« oder »Stromberg« verantwortlich zeichneten.
Auch als eBook erschienen, www.textbuehne.eu!


Radibor Meja

Horce plincy (Landeier)

Landeier - Bauern suchen Frauen

Komödie von Frederik Holtkamp

ins Obersorbische übersetzt von Lubina Hajduk-Veljkovićowa

In obersorbischer Sprache mit Simultanübersetzung ins Deutsche

In tiefer und gottverlassener Provinz, fernab hektischen Stadt-Trubels, führen die Helden dieser Komödie zwischen Schafen, Schweinen und Biohof ein beschauliches Dasein. Zur Abwechslung oder besser gesagt zur täglichen Instandhaltung trifft „Mann“ sich in der Dorfkneipe und bespricht die entscheidende Leerstelle. Denn etwas Entscheidendes fehlt: der passende Deckel zum Topf, sprich Frauen. Aber woher nehmen? Ob Kontaktanzeigen im hiesiegen Tageblatt oder rumänische Partnervermittlungen „mit Niveau“, alles wird ausprobiert, fast alles, außer Versteigerung auf dem Dorffest, das kommt nicht in Frage. Die Erfolgsquote bleibt bei Null. Dann kann ja nur noch das Internet helfen. Oder? Aber wer hat schon Ahnung davon, was Frauen gefällt und was sie wirklich wollen, man sieht ja kaum welche. Bis zu dem Tag, als plötzlich zwei nacheinander in der Gaststube erscheinen, sich zwischen den Junggesellen wohlzufühlen beginnen, das Männer-Problem managen und Regie beim Youtube-Kontakt-Video führen - weiblich und erfolgreich. In dieser an komischen Momenten und ein paar ganz und gar menschlichen Einsichten reichen Komödie begeistern die Charaktere ebenso wie die Dialoge. Das wirkliche Leben hätte es nicht witziger schreiben können. Fast wünscht man Jan, Jens und Richard, dass sie keine Frauen finden, damit der Theaterabend nie aufhört.

premjera / Premiere



Panschwitz-Kuckau Klosterscheune
Panschwitz-Kuckau Klosterscheune

Horce plincy (Landeier)

Landeier - Bauern suchen Frauen

Komödie von Frederik Holtkamp

ins Obersorbische übersetzt von Lubina Hajduk-Veljkovićowa

In obersorbischer Sprache mit Simultanübersetzung ins Deutsche

In tiefer und gottverlassener Provinz, fernab hektischen Stadt-Trubels, führen die Helden dieser Komödie zwischen Schafen, Schweinen und Biohof ein beschauliches Dasein. Zur Abwechslung oder besser gesagt zur täglichen Instandhaltung trifft „Mann“ sich in der Dorfkneipe und bespricht die entscheidende Leerstelle. Denn etwas Entscheidendes fehlt: der passende Deckel zum Topf, sprich Frauen. Aber woher nehmen? Ob Kontaktanzeigen im hiesiegen Tageblatt oder rumänische Partnervermittlungen „mit Niveau“, alles wird ausprobiert, fast alles, außer Versteigerung auf dem Dorffest, das kommt nicht in Frage. Die Erfolgsquote bleibt bei Null. Dann kann ja nur noch das Internet helfen. Oder? Aber wer hat schon Ahnung davon, was Frauen gefällt und was sie wirklich wollen, man sieht ja kaum welche. Bis zu dem Tag, als plötzlich zwei nacheinander in der Gaststube erscheinen, sich zwischen den Junggesellen wohlzufühlen beginnen, das Männer-Problem managen und Regie beim Youtube-Kontakt-Video führen - weiblich und erfolgreich. In dieser an komischen Momenten und ein paar ganz und gar menschlichen Einsichten reichen Komödie begeistern die Charaktere ebenso wie die Dialoge. Das wirkliche Leben hätte es nicht witziger schreiben können. Fast wünscht man Jan, Jens und Richard, dass sie keine Frauen finden, damit der Theaterabend nie aufhört.


großes Haus, Hauptbühne
großes Haus, Hauptbühne

Dieter und der Wolf

Eine tragische Komödie aus dem ländlichen Raum von Holger Böhme

Dieter war Revierförster, aber dann wird er in den Vorruhestand versetzt und so hängt er rum und durch.
Sein Revier ist jetzt Wolfsrevier und in den Händen einer Försterin. Dieter kennt sie alle: die Tiere und die Dorfbewohner, die ihn "den Russen" nennen, weil seine Mutter... egal. Das ganze Dorf hasst die Wölfe. Dieter hat einen von ihm selbst konditionierten Wolf "Boris" genannt. Jetzt wartet er auf ihn. Er hat seine Entnahme, so heißt im Jägerlatein der Abschuss, vorbereitet und liegt mit entsichertem Gewehr auf der Lauer, geschützt im alten Haus seiner Mutter. Er wartet. Und das Dorf wartet mit. Anschließend soll der Abschuss gemeinsam bei Bier und Gegrilltem ordentlich gefeiert werden. Dieter ist in der Dorfgemeinschaft aber eigentlich genauso ein Außenseiter wie der Wolf, den er abschießen soll. Ob sich seine Hoffnung, durch diese Tat endlich dazu zu gehören letztendlich erfüllt? Dieter wartet und denkt nach. Über sein einsam gewordenes Leben, über seine Mutter, über das Dorf, wo es zwar eine mit EU-Geldern gebaute "Bustasche" gibt, aber keinen Bus, der hier noch hält. Und er denkt nach über Marianne, seine große Liebe, die er nicht bekommen hat. Aber nun, wo der Herbert tot ist, gibt es vielleicht noch eine Chance für ihn, den einsamen Dieter...

Der Autor, Regisseur und Intendant des Dresdner Theaterkahns, Holger Böhme verantwortete auf dem Kahn in Personalunion Text, Regie und Spielplanposition von „Dieter und der Wolf“, die Premiere fand im September 2018 mit Peter Flache als Dieter statt.
Nun widmen sich Erik Dolata (Regie) und Ralph Hensel (Dieter) der „tragischen Komödie aus dem ländlichen Raum“.
Seien Sie gespannt und machen Sie sich auf einen Abend mit Humor und Tiefgang gefasst.

Theaterschnäppchen des Monats - jede Karte kostet nur 8,00 Euro
















Burgtheater, großer Saal
Burgtheater, großer Saal

Ein Teppich aus Persien

Ein Film von Bettina Renner

Geschichten und Erinnerungen aus der Zeit des Aufbruchs und Umbruchs in Bautzen

Ein Teppich aus Persien - Geschichten vom Aufbruch und Umbruch in Bautzen
ist ein Projekt von Bettina Renner, welches die Erinnerungen der Bewoh-ner*innen der Stadt Bautzen an die Zeit Ende der 1980er Jahre bis zum Beginn der 1990er Jahre in der Tradition der Oral-History sammelt und in einem Film zusammenstellt:
Auf der Probebühne des Theaters in Bautzen wird ein Teppich ausgerollt - der Teppich selbst ist ein Teil der Geschichte - ein Objekt der Erinnerung, auf dem nun Bautzner*innen Platz nehmen, um sich zu erinnern und zu erzählen.
Episoden aus dem Alltag in Bautzen in jener Zeit, die Geschichte der Gründung des Neuen Forums, Erzählungen von Begegnungen im Theater, Demonstrationen auf den Bautzener Straßen, Protesten in den Gefängnissen und von der Rettung der Altstadt:
Einer der Initiatoren des Neuen Forums in Bautzen wird in einem Wolga des Ministeriums des Inneren der DDR Anfang Dezember 1989 in das Gefängnis Bautzen II gefahren, Häuser, die abgerissen werden sollen, werden von der Arbeitsgruppe des Neuen Forums mit Hilfe von Gegengutachten gerettet. Im Theater laden die vier Dramaturginnen Frauen der Stadt ein - die Geburtsstunde der Fraueninitiative Bautzen. Und ein Handwerker, der wochenlang allen Versuchen der fliegenden Händler, die die Stadt mit ihren Waren heimsuchen, widerstehen kann, schleppt eines Abends einen Teppich, einen persischen, nach Hause.
Das Projekt lädt ein, erlebte Geschichte(n) zu teilen und so nachfolgenden Generationen zu erhalten. Von welchen Sehnsüchten erzählen die Erinne-rungen der Bautzener*innen - und was bedeuten uns diese heute?
Gefördert vom Freistaat Sachsen, Förderrichtlinie Revolution und Demo-kratie.
Mit Unterstützung der Stadt Bautzen.
Konzept / Buch/ Regie: Bettina Renner
Produktion: Bettina Renner
Produktionsleitung: Eva Maria Weerts
Kamera: Axel Schneppat
Ton: Oliver Stahn
Editorin: Laia Pratt
Archiv:Stadtarchiv Bautzen, Deutsches Rundfunkarchiv, Deutsch-Sorbisches Volkstheater Bautzen, Bettina Renner
Fotografien: Carmen Schumann, Jürgen Matschie, Rolf Dvoracek

Filmpremiere


großes Haus, Hauptbühne
großes Haus, Hauptbühne

Extrawurst

Dramödie von Dietmar Jacobs und Moritz Netenjakob

Deutschsprachige Erstaufführung

Eigentlich ist es nur eine Formsache: Die Mitgliederversammlung des Bautzener Tennisclubs "Boris Becker" soll über die Anschaffung eines neuen Grills für die Vereinsfeiern abstimmen. Normalerweise kein Problem - gäbe es nicht den Vorschlag, auch einen eigenen Grill für das einzige kurdische Mitglied des Clubs zu finanzieren. Denn gläubige Muslime dürfen ihre Grillwürste bekanntlich nicht auf einen Rost mit Schweinefleisch legen. Eine gut gemeinte Idee, die aber immense Diskussionen auslöst und den Verein vor eine Zerreißprobe stellt. Wie viele Rechte muss eine Mehrheit einer Minderheit einräumen? Muss man Religionen tolerieren, auch wenn man sie ablehnt? Gibt es auch am Grill eine deutsche Leitkultur? Und sind eigentlich auch Vegetarier eine Glaubensgemeinschaft? Immer tiefer schraubt sich der kleine Konflikt um den Grill in die Beziehungen der Mitglieder. Ebenso respektlos wie komisch stoßen Atheisten und Gläubige, Deutsche und Kurden, „Gutmenschen“ und Hardliner frontal aufeinander. Und allen wird klar: Es geht um mehr als eine Extrawurst. Es geht darum, wie wir zusammenleben. Zumal die Grenzen zwischen „rechts und links“, „tolerant und intolerant“, „religiös und ungläubig“ viel fließender sind als man denkt.
Die Zuschauer sind als Vereinsmitglieder direkter Teil des Geschehens und erleben mit, wie sich eine Gesellschaft komplett zerlegen kann. Und das in einer flotten, spannenden, pointenreichen und urkomischen Vereinsversammlung.

„Extrawurst“ ist eine neue Komödie der bekannten Comedy-Autoren Dietmar Jacobs und Moritz Netenjakob, die u. a. bereits für so bekannte Fernsehformate wie »Die Wochenshow«, »Ladykracher«, »Das Amt« oder »Stromberg« verantwortlich zeichneten.
Auch als eBook erschienen, www.textbuehne.eu!





Burgtheater, großer Saal
Burgtheater, großer Saal

Das Herz eines Boxers

von Lutz Hübner

Zwei Außenseiter, zwei Generationen, eine verrückte Freundschaft.
Jojo ist ein echt cooler Typ mit viel Pech: keine Lehrstelle, keine Freundin, keine Hoffnung. Und dann wird er auch noch auf richterlichen Beschluss hin ins Altersheim abkommandiert und soll dort Wände anstreichen. Er trifft auf Leo, der stumpfsinnig herum sitzt und "die Zähne nicht auseinander kriegt" und gerade dessen Zimmer muss er streichen. Als Jojo dem immer schweigsamen Leo beichtet, dass er den Diebstahl als Freundschaftsdienst auf sich genommen hat, damit sein Kumpel nicht ins Gefängnis muss, "erwacht" Leo und offenbart ihm seine Geschichte: Die des "Roten Leo", der einst große Erfolge als Boxer feierte. Er erzählt Jojo, dass er wegen eines Angriffs auf einen perfiden Pfleger auf die "Geschlossene" verlegt wurde.
Zuerst stehen sie sich noch wie im Ring gegenüber: Der eine Außenseiter in seiner Clique, der andere abgeschoben ins Altenheim. Doch schon bald findet Jojo in Leo einen Freund mit dem großen Herzen eines Boxers, der ihm hilft sein Leben auf die Reihe zu kriegen.
Beide kämpfen gemeinsam für die Verwirklichung ihrer Wünsche und Sehnsüchte und gestalten ihr Leben neu. Eine verrückte Freundschaft beginnt, die das Leben der beiden völlig verändert.
Lutz Hübner ist einer der meistgespielten Autoren auf deutschen Theaterbühnen. "Der Autor erzählt in lebendigen Dialogen von der Lust der beiden Figuren, einander ohne karitatives Motiv bei der Verwirklichung ihrer Träume zu helfen.", heisst es in der Begründung der Jury zur Verleihung des Deutschen Jugendtheaterpreises 1998.


Burgtheater, großer Saal
Burgtheater, großer Saal

Das Herz eines Boxers

von Lutz Hübner

Zwei Außenseiter, zwei Generationen, eine verrückte Freundschaft.
Jojo ist ein echt cooler Typ mit viel Pech: keine Lehrstelle, keine Freundin, keine Hoffnung. Und dann wird er auch noch auf richterlichen Beschluss hin ins Altersheim abkommandiert und soll dort Wände anstreichen. Er trifft auf Leo, der stumpfsinnig herum sitzt und "die Zähne nicht auseinander kriegt" und gerade dessen Zimmer muss er streichen. Als Jojo dem immer schweigsamen Leo beichtet, dass er den Diebstahl als Freundschaftsdienst auf sich genommen hat, damit sein Kumpel nicht ins Gefängnis muss, "erwacht" Leo und offenbart ihm seine Geschichte: Die des "Roten Leo", der einst große Erfolge als Boxer feierte. Er erzählt Jojo, dass er wegen eines Angriffs auf einen perfiden Pfleger auf die "Geschlossene" verlegt wurde.
Zuerst stehen sie sich noch wie im Ring gegenüber: Der eine Außenseiter in seiner Clique, der andere abgeschoben ins Altenheim. Doch schon bald findet Jojo in Leo einen Freund mit dem großen Herzen eines Boxers, der ihm hilft sein Leben auf die Reihe zu kriegen.
Beide kämpfen gemeinsam für die Verwirklichung ihrer Wünsche und Sehnsüchte und gestalten ihr Leben neu. Eine verrückte Freundschaft beginnt, die das Leben der beiden völlig verändert.
Lutz Hübner ist einer der meistgespielten Autoren auf deutschen Theaterbühnen. "Der Autor erzählt in lebendigen Dialogen von der Lust der beiden Figuren, einander ohne karitatives Motiv bei der Verwirklichung ihrer Träume zu helfen.", heisst es in der Begründung der Jury zur Verleihung des Deutschen Jugendtheaterpreises 1998.






großes Haus, Hauptbühne
großes Haus, Hauptbühne

Dieter und der Wolf

Eine tragische Komödie aus dem ländlichen Raum von Holger Böhme

Dieter war Revierförster, aber dann wird er in den Vorruhestand versetzt und so hängt er rum und durch.
Sein Revier ist jetzt Wolfsrevier und in den Händen einer Försterin. Dieter kennt sie alle: die Tiere und die Dorfbewohner, die ihn "den Russen" nennen, weil seine Mutter... egal. Das ganze Dorf hasst die Wölfe. Dieter hat einen von ihm selbst konditionierten Wolf "Boris" genannt. Jetzt wartet er auf ihn. Er hat seine Entnahme, so heißt im Jägerlatein der Abschuss, vorbereitet und liegt mit entsichertem Gewehr auf der Lauer, geschützt im alten Haus seiner Mutter. Er wartet. Und das Dorf wartet mit. Anschließend soll der Abschuss gemeinsam bei Bier und Gegrilltem ordentlich gefeiert werden. Dieter ist in der Dorfgemeinschaft aber eigentlich genauso ein Außenseiter wie der Wolf, den er abschießen soll. Ob sich seine Hoffnung, durch diese Tat endlich dazu zu gehören letztendlich erfüllt? Dieter wartet und denkt nach. Über sein einsam gewordenes Leben, über seine Mutter, über das Dorf, wo es zwar eine mit EU-Geldern gebaute "Bustasche" gibt, aber keinen Bus, der hier noch hält. Und er denkt nach über Marianne, seine große Liebe, die er nicht bekommen hat. Aber nun, wo der Herbert tot ist, gibt es vielleicht noch eine Chance für ihn, den einsamen Dieter...

Der Autor, Regisseur und Intendant des Dresdner Theaterkahns, Holger Böhme verantwortete auf dem Kahn in Personalunion Text, Regie und Spielplanposition von „Dieter und der Wolf“, die Premiere fand im September 2018 mit Peter Flache als Dieter statt.
Nun widmen sich Erik Dolata (Regie) und Ralph Hensel (Dieter) der „tragischen Komödie aus dem ländlichen Raum“.
Seien Sie gespannt und machen Sie sich auf einen Abend mit Humor und Tiefgang gefasst.




Crostwitz GH Krautschick
Crostwitz GH Krautschick

Horce plincy (Landeier)

Landeier - Bauern suchen Frauen

Komödie von Frederik Holtkamp

ins Obersorbische übersetzt von Lubina Hajduk-Veljkovićowa

In obersorbischer Sprache mit Simultanübersetzung ins Deutsche

In tiefer und gottverlassener Provinz, fernab hektischen Stadt-Trubels, führen die Helden dieser Komödie zwischen Schafen, Schweinen und Biohof ein beschauliches Dasein. Zur Abwechslung oder besser gesagt zur täglichen Instandhaltung trifft „Mann“ sich in der Dorfkneipe und bespricht die entscheidende Leerstelle. Denn etwas Entscheidendes fehlt: der passende Deckel zum Topf, sprich Frauen. Aber woher nehmen? Ob Kontaktanzeigen im hiesiegen Tageblatt oder rumänische Partnervermittlungen „mit Niveau“, alles wird ausprobiert, fast alles, außer Versteigerung auf dem Dorffest, das kommt nicht in Frage. Die Erfolgsquote bleibt bei Null. Dann kann ja nur noch das Internet helfen. Oder? Aber wer hat schon Ahnung davon, was Frauen gefällt und was sie wirklich wollen, man sieht ja kaum welche. Bis zu dem Tag, als plötzlich zwei nacheinander in der Gaststube erscheinen, sich zwischen den Junggesellen wohlzufühlen beginnen, das Männer-Problem managen und Regie beim Youtube-Kontakt-Video führen - weiblich und erfolgreich. In dieser an komischen Momenten und ein paar ganz und gar menschlichen Einsichten reichen Komödie begeistern die Charaktere ebenso wie die Dialoge. Das wirkliche Leben hätte es nicht witziger schreiben können. Fast wünscht man Jan, Jens und Richard, dass sie keine Frauen finden, damit der Theaterabend nie aufhört.













Dreikretscham GH Biesold
Dreikretscham GH Biesold

Horce plincy (Landeier)

Landeier - Bauern suchen Frauen

Komödie von Frederik Holtkamp

ins Obersorbische übersetzt von Lubina Hajduk-Veljkovićowa

In obersorbischer Sprache mit Simultanübersetzung ins Deutsche

In tiefer und gottverlassener Provinz, fernab hektischen Stadt-Trubels, führen die Helden dieser Komödie zwischen Schafen, Schweinen und Biohof ein beschauliches Dasein. Zur Abwechslung oder besser gesagt zur täglichen Instandhaltung trifft „Mann“ sich in der Dorfkneipe und bespricht die entscheidende Leerstelle. Denn etwas Entscheidendes fehlt: der passende Deckel zum Topf, sprich Frauen. Aber woher nehmen? Ob Kontaktanzeigen im hiesiegen Tageblatt oder rumänische Partnervermittlungen „mit Niveau“, alles wird ausprobiert, fast alles, außer Versteigerung auf dem Dorffest, das kommt nicht in Frage. Die Erfolgsquote bleibt bei Null. Dann kann ja nur noch das Internet helfen. Oder? Aber wer hat schon Ahnung davon, was Frauen gefällt und was sie wirklich wollen, man sieht ja kaum welche. Bis zu dem Tag, als plötzlich zwei nacheinander in der Gaststube erscheinen, sich zwischen den Junggesellen wohlzufühlen beginnen, das Männer-Problem managen und Regie beim Youtube-Kontakt-Video führen - weiblich und erfolgreich. In dieser an komischen Momenten und ein paar ganz und gar menschlichen Einsichten reichen Komödie begeistern die Charaktere ebenso wie die Dialoge. Das wirkliche Leben hätte es nicht witziger schreiben können. Fast wünscht man Jan, Jens und Richard, dass sie keine Frauen finden, damit der Theaterabend nie aufhört.
















Nebelschütz Pfarrhof
Nebelschütz Pfarrhof

Horce plincy (Landeier)

Landeier - Bauern suchen Frauen

Komödie von Frederik Holtkamp

ins Obersorbische übersetzt von Lubina Hajduk-Veljkovićowa

In obersorbischer Sprache mit Simultanübersetzung ins Deutsche

In tiefer und gottverlassener Provinz, fernab hektischen Stadt-Trubels, führen die Helden dieser Komödie zwischen Schafen, Schweinen und Biohof ein beschauliches Dasein. Zur Abwechslung oder besser gesagt zur täglichen Instandhaltung trifft „Mann“ sich in der Dorfkneipe und bespricht die entscheidende Leerstelle. Denn etwas Entscheidendes fehlt: der passende Deckel zum Topf, sprich Frauen. Aber woher nehmen? Ob Kontaktanzeigen im hiesiegen Tageblatt oder rumänische Partnervermittlungen „mit Niveau“, alles wird ausprobiert, fast alles, außer Versteigerung auf dem Dorffest, das kommt nicht in Frage. Die Erfolgsquote bleibt bei Null. Dann kann ja nur noch das Internet helfen. Oder? Aber wer hat schon Ahnung davon, was Frauen gefällt und was sie wirklich wollen, man sieht ja kaum welche. Bis zu dem Tag, als plötzlich zwei nacheinander in der Gaststube erscheinen, sich zwischen den Junggesellen wohlzufühlen beginnen, das Männer-Problem managen und Regie beim Youtube-Kontakt-Video führen - weiblich und erfolgreich. In dieser an komischen Momenten und ein paar ganz und gar menschlichen Einsichten reichen Komödie begeistern die Charaktere ebenso wie die Dialoge. Das wirkliche Leben hätte es nicht witziger schreiben können. Fast wünscht man Jan, Jens und Richard, dass sie keine Frauen finden, damit der Theaterabend nie aufhört.


großes Haus, Hauptbühne
großes Haus, Hauptbühne

Nathan der Weise

von Gotthold Ephraim Lessing

Gotthold Ephraim Lessings dramatisches Gedicht „Nathan der Weise“ aus dem Jahr 1779 spielt Ende des 12. Jahrhunderts, zur Zeit der Kreuzzüge in Jerusalem. Der jüdische Kaufmann Nathan hat ein christliches Mädchen, anvertraut als seine Tochter Recha aufgezogen. Nur die Christin Daja, Rechas Amme und Kinderfrau, kennt das Geheimnis. Als Nathan von einer Geschäftsreise zurückkehrt, erfährt er, dass Recha um ein Haar beim Brand seines Hauses umgekommen wäre. Doch ein junger Tempelherr hat sie gerettet. Dieser wiederum wurde kurz vorher von Sultan Saladin als einziger Gefangener begnadigt. Saladin, der dringend Geld für die Staatskasse braucht, lässt Nathan zu sich holen und will ihn mit der Frage prüfen, welche der drei Religionen die beste sei... der so bedrängte Nathan erfindet die Ringparabel.
Judentum, Christentum und Islam – sie verbindet mehr, als sie trennt. Alle Religionen haben eine Existenzberechtigung, für Gott sind alle Menschen gleich. Eine Botschaft, die heute aktueller ist denn je. Leider ist die Frage um die richtige Religion wieder zu einer aggressiv geführten Diskussion geworden, und auch heute kann man sich in dieser Auseinandersetzung nicht genug auf Humanität und Menschlichkeit ohne Vorurteile besinnen.

Lessing, der 1729 in Kamenz geboren wurde, sagte über seine Herkunft „Ich bin ein Oberlausitzer von Geburt!“ – Es ist also höchste Zeit, das wohl erfolgreichste Stück unseres "Heimatdichters" wieder einmal auf die Bühne zu bringen. Die letzte Bautzener Nathan-Inszenierung erlebte 1991 in der Regie von Michael Grosse ihre Premiere. Neben Benno Schramm (Nathan), Michael Lorenz (Saladin) und Janina Brankatschk (Daja) spielte damals Lutz Hillmann den jungen Tempelherren.



Burgtheater, großer Saal
Burgtheater, großer Saal

Horce plincy (Landeier)

Landeier - Bauern suchen Frauen

Komödie von Frederik Holtkamp

ins Obersorbische übersetzt von Lubina Hajduk-Veljkovićowa

In obersorbischer Sprache mit Simultanübersetzung ins Deutsche

In tiefer und gottverlassener Provinz, fernab hektischen Stadt-Trubels, führen die Helden dieser Komödie zwischen Schafen, Schweinen und Biohof ein beschauliches Dasein. Zur Abwechslung oder besser gesagt zur täglichen Instandhaltung trifft „Mann“ sich in der Dorfkneipe und bespricht die entscheidende Leerstelle. Denn etwas Entscheidendes fehlt: der passende Deckel zum Topf, sprich Frauen. Aber woher nehmen? Ob Kontaktanzeigen im hiesiegen Tageblatt oder rumänische Partnervermittlungen „mit Niveau“, alles wird ausprobiert, fast alles, außer Versteigerung auf dem Dorffest, das kommt nicht in Frage. Die Erfolgsquote bleibt bei Null. Dann kann ja nur noch das Internet helfen. Oder? Aber wer hat schon Ahnung davon, was Frauen gefällt und was sie wirklich wollen, man sieht ja kaum welche. Bis zu dem Tag, als plötzlich zwei nacheinander in der Gaststube erscheinen, sich zwischen den Junggesellen wohlzufühlen beginnen, das Männer-Problem managen und Regie beim Youtube-Kontakt-Video führen - weiblich und erfolgreich. In dieser an komischen Momenten und ein paar ganz und gar menschlichen Einsichten reichen Komödie begeistern die Charaktere ebenso wie die Dialoge. Das wirkliche Leben hätte es nicht witziger schreiben können. Fast wünscht man Jan, Jens und Richard, dass sie keine Frauen finden, damit der Theaterabend nie aufhört.


großes Haus, Hauptbühne
großes Haus, Hauptbühne

Extrawurst

Dramödie von Dietmar Jacobs und Moritz Netenjakob

Deutschsprachige Erstaufführung

Eigentlich ist es nur eine Formsache: Die Mitgliederversammlung des Bautzener Tennisclubs "Boris Becker" soll über die Anschaffung eines neuen Grills für die Vereinsfeiern abstimmen. Normalerweise kein Problem - gäbe es nicht den Vorschlag, auch einen eigenen Grill für das einzige kurdische Mitglied des Clubs zu finanzieren. Denn gläubige Muslime dürfen ihre Grillwürste bekanntlich nicht auf einen Rost mit Schweinefleisch legen. Eine gut gemeinte Idee, die aber immense Diskussionen auslöst und den Verein vor eine Zerreißprobe stellt. Wie viele Rechte muss eine Mehrheit einer Minderheit einräumen? Muss man Religionen tolerieren, auch wenn man sie ablehnt? Gibt es auch am Grill eine deutsche Leitkultur? Und sind eigentlich auch Vegetarier eine Glaubensgemeinschaft? Immer tiefer schraubt sich der kleine Konflikt um den Grill in die Beziehungen der Mitglieder. Ebenso respektlos wie komisch stoßen Atheisten und Gläubige, Deutsche und Kurden, „Gutmenschen“ und Hardliner frontal aufeinander. Und allen wird klar: Es geht um mehr als eine Extrawurst. Es geht darum, wie wir zusammenleben. Zumal die Grenzen zwischen „rechts und links“, „tolerant und intolerant“, „religiös und ungläubig“ viel fließender sind als man denkt.
Die Zuschauer sind als Vereinsmitglieder direkter Teil des Geschehens und erleben mit, wie sich eine Gesellschaft komplett zerlegen kann. Und das in einer flotten, spannenden, pointenreichen und urkomischen Vereinsversammlung.

„Extrawurst“ ist eine neue Komödie der bekannten Comedy-Autoren Dietmar Jacobs und Moritz Netenjakob, die u. a. bereits für so bekannte Fernsehformate wie »Die Wochenshow«, »Ladykracher«, »Das Amt« oder »Stromberg« verantwortlich zeichneten.
Auch als eBook erschienen, www.textbuehne.eu!














großes Haus, Hauptbühne
großes Haus, Hauptbühne

Gott

von Ferdinand von Schirach

Wie wollen wir leben? Und wie wollen wir sterben? Der Wunsch, in vertrauter Umgebung schmerzfrei aus der Welt zu scheiden – wir alle kennen ihn. Doch wie oft geht er in Erfüllung? Was dürfen wir hoffen?
Wir wollen in Würde sterben. Aber Krankheiten, Unfälle, Kriege, Hunger, Verzweiflung – biologische oder äußere Anlässe können uns die Würde, die wir für die letzten Stunden erhoffen, nehmen. Was aber wäre, wenn wir selbst über das Ende unseres Lebens entscheiden könnten?
Wir könnten Hand an uns legen. Aber der Sprung von der Brücke, der Schnitt in die Pulsadern, der auf uns zu rasende Zug – dies sind nicht die Wege, die wir beschreiten wollen. Unser Tod soll nicht erschrecken, er soll andere nicht behelligen, er soll selbst bestimmt und friedlich sein. Können wir diese Entscheidung für uns treffen und auf Beistand hoffen?
Nach geltendem deutschem Recht ist dies nicht möglich. Paragraf 217 des Strafgesetzbuches in der Fassung vom Dezember 2015 verbietet die „geschäftsmäßige Förderung“ von Suizid. Dagegen haben Privatpersonen, Sterbebegleiter, Ärzte, Sterbeorganisationen, Pfleger und Rechtsanwälte Verfassungsbeschwerde eingelegt. Das Verbot – so die Beschwerdeführer – verletze ihre Grundrechte. Denn wenn der Staat Sterbehilfe verbiete, so verwehre er das Recht auf selbst bestimmtes Sterben. Am 26.02.2020 hat das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe die "geschäftsmäßige" Sterbehilfe erlaubt und den Beschwerdeführern vorerst freie Hand gegeben. Nun muss der Gesetzgeber beraten.
Ferdinand von Schirachs neues hochaktuelles Stück handelt vom Tod. Es handelt von Fragen, die menschliche Freiheit, Autonomie und Selbstbestimmung betreffen. Von Fragen, die im Spannungsfeld von Moral, Christentum und Politik seit Jahren unterschiedlich und leidenschaftlich diskutiert werden. Nach TERROR, seinem ersten Theaterstück, widmet sich Ferdinand von Schirach erneut einem Thema von höchster gesellschaftspolitischer Relevanz.



Burgtheater, großer Saal
Burgtheater, großer Saal

Horce plincy (Landeier)

Landeier - Bauern suchen Frauen

Komödie von Frederik Holtkamp

ins Obersorbische übersetzt von Lubina Hajduk-Veljkovićowa

In obersorbischer Sprache mit Simultanübersetzung ins Deutsche

In tiefer und gottverlassener Provinz, fernab hektischen Stadt-Trubels, führen die Helden dieser Komödie zwischen Schafen, Schweinen und Biohof ein beschauliches Dasein. Zur Abwechslung oder besser gesagt zur täglichen Instandhaltung trifft „Mann“ sich in der Dorfkneipe und bespricht die entscheidende Leerstelle. Denn etwas Entscheidendes fehlt: der passende Deckel zum Topf, sprich Frauen. Aber woher nehmen? Ob Kontaktanzeigen im hiesiegen Tageblatt oder rumänische Partnervermittlungen „mit Niveau“, alles wird ausprobiert, fast alles, außer Versteigerung auf dem Dorffest, das kommt nicht in Frage. Die Erfolgsquote bleibt bei Null. Dann kann ja nur noch das Internet helfen. Oder? Aber wer hat schon Ahnung davon, was Frauen gefällt und was sie wirklich wollen, man sieht ja kaum welche. Bis zu dem Tag, als plötzlich zwei nacheinander in der Gaststube erscheinen, sich zwischen den Junggesellen wohlzufühlen beginnen, das Männer-Problem managen und Regie beim Youtube-Kontakt-Video führen - weiblich und erfolgreich. In dieser an komischen Momenten und ein paar ganz und gar menschlichen Einsichten reichen Komödie begeistern die Charaktere ebenso wie die Dialoge. Das wirkliche Leben hätte es nicht witziger schreiben können. Fast wünscht man Jan, Jens und Richard, dass sie keine Frauen finden, damit der Theaterabend nie aufhört.




großes Haus, Hauptbühne
großes Haus, Hauptbühne

Nathan der Weise

von Gotthold Ephraim Lessing

Gotthold Ephraim Lessings dramatisches Gedicht „Nathan der Weise“ aus dem Jahr 1779 spielt Ende des 12. Jahrhunderts, zur Zeit der Kreuzzüge in Jerusalem. Der jüdische Kaufmann Nathan hat ein christliches Mädchen, anvertraut als seine Tochter Recha aufgezogen. Nur die Christin Daja, Rechas Amme und Kinderfrau, kennt das Geheimnis. Als Nathan von einer Geschäftsreise zurückkehrt, erfährt er, dass Recha um ein Haar beim Brand seines Hauses umgekommen wäre. Doch ein junger Tempelherr hat sie gerettet. Dieser wiederum wurde kurz vorher von Sultan Saladin als einziger Gefangener begnadigt. Saladin, der dringend Geld für die Staatskasse braucht, lässt Nathan zu sich holen und will ihn mit der Frage prüfen, welche der drei Religionen die beste sei... der so bedrängte Nathan erfindet die Ringparabel.
Judentum, Christentum und Islam – sie verbindet mehr, als sie trennt. Alle Religionen haben eine Existenzberechtigung, für Gott sind alle Menschen gleich. Eine Botschaft, die heute aktueller ist denn je. Leider ist die Frage um die richtige Religion wieder zu einer aggressiv geführten Diskussion geworden, und auch heute kann man sich in dieser Auseinandersetzung nicht genug auf Humanität und Menschlichkeit ohne Vorurteile besinnen.

Lessing, der 1729 in Kamenz geboren wurde, sagte über seine Herkunft „Ich bin ein Oberlausitzer von Geburt!“ – Es ist also höchste Zeit, das wohl erfolgreichste Stück unseres "Heimatdichters" wieder einmal auf die Bühne zu bringen. Die letzte Bautzener Nathan-Inszenierung erlebte 1991 in der Regie von Michael Grosse ihre Premiere. Neben Benno Schramm (Nathan), Michael Lorenz (Saladin) und Janina Brankatschk (Daja) spielte damals Lutz Hillmann den jungen Tempelherren.







großes Haus, Hauptbühne
großes Haus, Hauptbühne

Gott

von Ferdinand von Schirach

Wie wollen wir leben? Und wie wollen wir sterben? Der Wunsch, in vertrauter Umgebung schmerzfrei aus der Welt zu scheiden – wir alle kennen ihn. Doch wie oft geht er in Erfüllung? Was dürfen wir hoffen?
Wir wollen in Würde sterben. Aber Krankheiten, Unfälle, Kriege, Hunger, Verzweiflung – biologische oder äußere Anlässe können uns die Würde, die wir für die letzten Stunden erhoffen, nehmen. Was aber wäre, wenn wir selbst über das Ende unseres Lebens entscheiden könnten?
Wir könnten Hand an uns legen. Aber der Sprung von der Brücke, der Schnitt in die Pulsadern, der auf uns zu rasende Zug – dies sind nicht die Wege, die wir beschreiten wollen. Unser Tod soll nicht erschrecken, er soll andere nicht behelligen, er soll selbst bestimmt und friedlich sein. Können wir diese Entscheidung für uns treffen und auf Beistand hoffen?
Nach geltendem deutschem Recht ist dies nicht möglich. Paragraf 217 des Strafgesetzbuches in der Fassung vom Dezember 2015 verbietet die „geschäftsmäßige Förderung“ von Suizid. Dagegen haben Privatpersonen, Sterbebegleiter, Ärzte, Sterbeorganisationen, Pfleger und Rechtsanwälte Verfassungsbeschwerde eingelegt. Das Verbot – so die Beschwerdeführer – verletze ihre Grundrechte. Denn wenn der Staat Sterbehilfe verbiete, so verwehre er das Recht auf selbst bestimmtes Sterben. Am 26.02.2020 hat das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe die "geschäftsmäßige" Sterbehilfe erlaubt und den Beschwerdeführern vorerst freie Hand gegeben. Nun muss der Gesetzgeber beraten.
Ferdinand von Schirachs neues hochaktuelles Stück handelt vom Tod. Es handelt von Fragen, die menschliche Freiheit, Autonomie und Selbstbestimmung betreffen. Von Fragen, die im Spannungsfeld von Moral, Christentum und Politik seit Jahren unterschiedlich und leidenschaftlich diskutiert werden. Nach TERROR, seinem ersten Theaterstück, widmet sich Ferdinand von Schirach erneut einem Thema von höchster gesellschaftspolitischer Relevanz.









großes Haus, Hauptbühne
großes Haus, Hauptbühne

Gott

von Ferdinand von Schirach

Wie wollen wir leben? Und wie wollen wir sterben? Der Wunsch, in vertrauter Umgebung schmerzfrei aus der Welt zu scheiden – wir alle kennen ihn. Doch wie oft geht er in Erfüllung? Was dürfen wir hoffen?
Wir wollen in Würde sterben. Aber Krankheiten, Unfälle, Kriege, Hunger, Verzweiflung – biologische oder äußere Anlässe können uns die Würde, die wir für die letzten Stunden erhoffen, nehmen. Was aber wäre, wenn wir selbst über das Ende unseres Lebens entscheiden könnten?
Wir könnten Hand an uns legen. Aber der Sprung von der Brücke, der Schnitt in die Pulsadern, der auf uns zu rasende Zug – dies sind nicht die Wege, die wir beschreiten wollen. Unser Tod soll nicht erschrecken, er soll andere nicht behelligen, er soll selbst bestimmt und friedlich sein. Können wir diese Entscheidung für uns treffen und auf Beistand hoffen?
Nach geltendem deutschem Recht ist dies nicht möglich. Paragraf 217 des Strafgesetzbuches in der Fassung vom Dezember 2015 verbietet die „geschäftsmäßige Förderung“ von Suizid. Dagegen haben Privatpersonen, Sterbebegleiter, Ärzte, Sterbeorganisationen, Pfleger und Rechtsanwälte Verfassungsbeschwerde eingelegt. Das Verbot – so die Beschwerdeführer – verletze ihre Grundrechte. Denn wenn der Staat Sterbehilfe verbiete, so verwehre er das Recht auf selbst bestimmtes Sterben. Am 26.02.2020 hat das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe die "geschäftsmäßige" Sterbehilfe erlaubt und den Beschwerdeführern vorerst freie Hand gegeben. Nun muss der Gesetzgeber beraten.
Ferdinand von Schirachs neues hochaktuelles Stück handelt vom Tod. Es handelt von Fragen, die menschliche Freiheit, Autonomie und Selbstbestimmung betreffen. Von Fragen, die im Spannungsfeld von Moral, Christentum und Politik seit Jahren unterschiedlich und leidenschaftlich diskutiert werden. Nach TERROR, seinem ersten Theaterstück, widmet sich Ferdinand von Schirach erneut einem Thema von höchster gesellschaftspolitischer Relevanz.


großes Haus, Hauptbühne
großes Haus, Hauptbühne

Nathan der Weise

von Gotthold Ephraim Lessing

Gotthold Ephraim Lessings dramatisches Gedicht „Nathan der Weise“ aus dem Jahr 1779 spielt Ende des 12. Jahrhunderts, zur Zeit der Kreuzzüge in Jerusalem. Der jüdische Kaufmann Nathan hat ein christliches Mädchen, anvertraut als seine Tochter Recha aufgezogen. Nur die Christin Daja, Rechas Amme und Kinderfrau, kennt das Geheimnis. Als Nathan von einer Geschäftsreise zurückkehrt, erfährt er, dass Recha um ein Haar beim Brand seines Hauses umgekommen wäre. Doch ein junger Tempelherr hat sie gerettet. Dieser wiederum wurde kurz vorher von Sultan Saladin als einziger Gefangener begnadigt. Saladin, der dringend Geld für die Staatskasse braucht, lässt Nathan zu sich holen und will ihn mit der Frage prüfen, welche der drei Religionen die beste sei... der so bedrängte Nathan erfindet die Ringparabel.
Judentum, Christentum und Islam – sie verbindet mehr, als sie trennt. Alle Religionen haben eine Existenzberechtigung, für Gott sind alle Menschen gleich. Eine Botschaft, die heute aktueller ist denn je. Leider ist die Frage um die richtige Religion wieder zu einer aggressiv geführten Diskussion geworden, und auch heute kann man sich in dieser Auseinandersetzung nicht genug auf Humanität und Menschlichkeit ohne Vorurteile besinnen.

Lessing, der 1729 in Kamenz geboren wurde, sagte über seine Herkunft „Ich bin ein Oberlausitzer von Geburt!“ – Es ist also höchste Zeit, das wohl erfolgreichste Stück unseres "Heimatdichters" wieder einmal auf die Bühne zu bringen. Die letzte Bautzener Nathan-Inszenierung erlebte 1991 in der Regie von Michael Grosse ihre Premiere. Neben Benno Schramm (Nathan), Michael Lorenz (Saladin) und Janina Brankatschk (Daja) spielte damals Lutz Hillmann den jungen Tempelherren.


großes Haus, Hauptbühne
großes Haus, Hauptbühne

Die Fledermaus

Operette von Johann Strauß, Text von Karl Haffner und Richard Genée

Gerhart-Hauptmann-Theater Görlitz-Zittau GmbH

Der Wiener Rentier Gabriel von Eisenstein, seine Gattin Rosalinde und ihre Kammerzofe Adele erhalten von Dr. Falke gleichzeitig, und ohne voneinander zu wissen, Einladungen für den großen Ball des Prinzen Orlofsky. Adele wird von ihrer Schwester Ida als angehende Opernsängerin vorgestellt, während Eisenstein als französischer Marquis Renard de Papillon erscheint. Er trifft dort nicht nur auf sein Stubenmädchen, sondern auch auf den verkleideten ¬Gefängnisdirektor Frank. Dieser hat gerade einen Herrn von Eisenstein arretiert, der in Wahrheit aber Rosalindes Verehrer Alfred ist. Schließlich macht Eisenstein einer schönen ungarischen Gräfin den Hof, ohne zu ahnen, wer diese in Wirklichkeit ist. Als er nach durchzechter Nacht seine Strafe antreten will, erlebt er dort nicht nur etliche Scherze des Gefängnisaufsehers Frosch, sondern auch manch böse Überraschung: Die Rache der Fledermaus…
»Die Fledermaus« ist nicht nur das populärste Bühnenwerk des Walzerkönigs Johann Strauß, sondern die ¬Inkarnation der goldenen Wiener Operette schlechthin. Nicht nur die beschwingte Ouvertüre, sondern fast alle Nummern des Werkes erfreuen sich anhaltender großer Beliebtheit. Weisheiten wie »Glücklich ist, wer vergisst, was doch nicht zu ändern ist« hört man nicht nur zu Silvester immer wieder gerne, genießt das turbulente Treiben des Balles und nicht zuletzt die großartige Musik dieser ersten aller Operetten.

Premiere



großes Haus, Hauptbühne
großes Haus, Hauptbühne

Die Fledermaus

Operette von Johann Strauß, Text von Karl Haffner und Richard Genée

Gerhart-Hauptmann-Theater Görlitz-Zittau GmbH

Der Wiener Rentier Gabriel von Eisenstein, seine Gattin Rosalinde und ihre Kammerzofe Adele erhalten von Dr. Falke gleichzeitig, und ohne voneinander zu wissen, Einladungen für den großen Ball des Prinzen Orlofsky. Adele wird von ihrer Schwester Ida als angehende Opernsängerin vorgestellt, während Eisenstein als französischer Marquis Renard de Papillon erscheint. Er trifft dort nicht nur auf sein Stubenmädchen, sondern auch auf den verkleideten ¬Gefängnisdirektor Frank. Dieser hat gerade einen Herrn von Eisenstein arretiert, der in Wahrheit aber Rosalindes Verehrer Alfred ist. Schließlich macht Eisenstein einer schönen ungarischen Gräfin den Hof, ohne zu ahnen, wer diese in Wirklichkeit ist. Als er nach durchzechter Nacht seine Strafe antreten will, erlebt er dort nicht nur etliche Scherze des Gefängnisaufsehers Frosch, sondern auch manch böse Überraschung: Die Rache der Fledermaus…
»Die Fledermaus« ist nicht nur das populärste Bühnenwerk des Walzerkönigs Johann Strauß, sondern die ¬Inkarnation der goldenen Wiener Operette schlechthin. Nicht nur die beschwingte Ouvertüre, sondern fast alle Nummern des Werkes erfreuen sich anhaltender großer Beliebtheit. Weisheiten wie »Glücklich ist, wer vergisst, was doch nicht zu ändern ist« hört man nicht nur zu Silvester immer wieder gerne, genießt das turbulente Treiben des Balles und nicht zuletzt die großartige Musik dieser ersten aller Operetten.


großes Haus, Hauptbühne
großes Haus, Hauptbühne

Die Fledermaus

Operette von Johann Strauß, Text von Karl Haffner und Richard Genée

Gerhart-Hauptmann-Theater Görlitz-Zittau GmbH

Der Wiener Rentier Gabriel von Eisenstein, seine Gattin Rosalinde und ihre Kammerzofe Adele erhalten von Dr. Falke gleichzeitig, und ohne voneinander zu wissen, Einladungen für den großen Ball des Prinzen Orlofsky. Adele wird von ihrer Schwester Ida als angehende Opernsängerin vorgestellt, während Eisenstein als französischer Marquis Renard de Papillon erscheint. Er trifft dort nicht nur auf sein Stubenmädchen, sondern auch auf den verkleideten ¬Gefängnisdirektor Frank. Dieser hat gerade einen Herrn von Eisenstein arretiert, der in Wahrheit aber Rosalindes Verehrer Alfred ist. Schließlich macht Eisenstein einer schönen ungarischen Gräfin den Hof, ohne zu ahnen, wer diese in Wirklichkeit ist. Als er nach durchzechter Nacht seine Strafe antreten will, erlebt er dort nicht nur etliche Scherze des Gefängnisaufsehers Frosch, sondern auch manch böse Überraschung: Die Rache der Fledermaus…
»Die Fledermaus« ist nicht nur das populärste Bühnenwerk des Walzerkönigs Johann Strauß, sondern die ¬Inkarnation der goldenen Wiener Operette schlechthin. Nicht nur die beschwingte Ouvertüre, sondern fast alle Nummern des Werkes erfreuen sich anhaltender großer Beliebtheit. Weisheiten wie »Glücklich ist, wer vergisst, was doch nicht zu ändern ist« hört man nicht nur zu Silvester immer wieder gerne, genießt das turbulente Treiben des Balles und nicht zuletzt die großartige Musik dieser ersten aller Operetten.



großes Haus, Hauptbühne
großes Haus, Hauptbühne

Die Fledermaus

Operette von Johann Strauß, Text von Karl Haffner und Richard Genée

Gerhart-Hauptmann-Theater Görlitz-Zittau GmbH

Der Wiener Rentier Gabriel von Eisenstein, seine Gattin Rosalinde und ihre Kammerzofe Adele erhalten von Dr. Falke gleichzeitig, und ohne voneinander zu wissen, Einladungen für den großen Ball des Prinzen Orlofsky. Adele wird von ihrer Schwester Ida als angehende Opernsängerin vorgestellt, während Eisenstein als französischer Marquis Renard de Papillon erscheint. Er trifft dort nicht nur auf sein Stubenmädchen, sondern auch auf den verkleideten ¬Gefängnisdirektor Frank. Dieser hat gerade einen Herrn von Eisenstein arretiert, der in Wahrheit aber Rosalindes Verehrer Alfred ist. Schließlich macht Eisenstein einer schönen ungarischen Gräfin den Hof, ohne zu ahnen, wer diese in Wirklichkeit ist. Als er nach durchzechter Nacht seine Strafe antreten will, erlebt er dort nicht nur etliche Scherze des Gefängnisaufsehers Frosch, sondern auch manch böse Überraschung: Die Rache der Fledermaus…
»Die Fledermaus« ist nicht nur das populärste Bühnenwerk des Walzerkönigs Johann Strauß, sondern die ¬Inkarnation der goldenen Wiener Operette schlechthin. Nicht nur die beschwingte Ouvertüre, sondern fast alle Nummern des Werkes erfreuen sich anhaltender großer Beliebtheit. Weisheiten wie »Glücklich ist, wer vergisst, was doch nicht zu ändern ist« hört man nicht nur zu Silvester immer wieder gerne, genießt das turbulente Treiben des Balles und nicht zuletzt die großartige Musik dieser ersten aller Operetten.


großes Haus, Hauptbühne
großes Haus, Hauptbühne

Die Fledermaus

Operette von Johann Strauß, Text von Karl Haffner und Richard Genée

Gerhart-Hauptmann-Theater Görlitz-Zittau GmbH

Der Wiener Rentier Gabriel von Eisenstein, seine Gattin Rosalinde und ihre Kammerzofe Adele erhalten von Dr. Falke gleichzeitig, und ohne voneinander zu wissen, Einladungen für den großen Ball des Prinzen Orlofsky. Adele wird von ihrer Schwester Ida als angehende Opernsängerin vorgestellt, während Eisenstein als französischer Marquis Renard de Papillon erscheint. Er trifft dort nicht nur auf sein Stubenmädchen, sondern auch auf den verkleideten ¬Gefängnisdirektor Frank. Dieser hat gerade einen Herrn von Eisenstein arretiert, der in Wahrheit aber Rosalindes Verehrer Alfred ist. Schließlich macht Eisenstein einer schönen ungarischen Gräfin den Hof, ohne zu ahnen, wer diese in Wirklichkeit ist. Als er nach durchzechter Nacht seine Strafe antreten will, erlebt er dort nicht nur etliche Scherze des Gefängnisaufsehers Frosch, sondern auch manch böse Überraschung: Die Rache der Fledermaus…
»Die Fledermaus« ist nicht nur das populärste Bühnenwerk des Walzerkönigs Johann Strauß, sondern die ¬Inkarnation der goldenen Wiener Operette schlechthin. Nicht nur die beschwingte Ouvertüre, sondern fast alle Nummern des Werkes erfreuen sich anhaltender großer Beliebtheit. Weisheiten wie »Glücklich ist, wer vergisst, was doch nicht zu ändern ist« hört man nicht nur zu Silvester immer wieder gerne, genießt das turbulente Treiben des Balles und nicht zuletzt die großartige Musik dieser ersten aller Operetten.



großes Haus, Hauptbühne
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Dołhož fenki běža (Und ewig rauschen die Gelder)

Komödie von Michael Cooney

obersorbisch von Měrana Cušcyna

in obersorbischer Sprache mit Simultanübersetzung ins Deutsche

Eric Swan bringt es einfach nicht übers Herz, seiner Frau Linda zu gestehen, dass er vor zwei Jahren seinen Job verloren hat. Stattdessen sucht er andere Lösungen, um seine Kosten zu decken. Das Loch im Gedlbeutel lässt sich stopfen zum Beispiel mit dem wöchentlichen Scheck vom Sozialamt für seinen gerade nach Kanada ausgewanderten Untermieter oder mit finanziellen Zuschüsse für diverse andere hilfsbedürftige Hausbewohner, die ihm so einfallen. Da bietet der Sozialstaat doch etliche Möglichkeiten. Und während Linda noch glaubt, Eric ginge jeden Morgen zur Arbeit, bringt dieser eine Lawine staatlicher Hilfsbereitschaft ins Rollen. Von Alters-, Invaliden-, Unfall- und Frührente, Schlechtwetter-, Kranken-, Wohn- und Kindergeld bis zur Schulmilch lässt er nichts aus. Als dann eines Tages ein Außenprüfer des Sozialamtes vor der Tür steht, droht die Lawine über ihm zusammenzubrechen …
Michael Cooneys aberwitzige Verwechslungs- und Verwandlungskomödie ist mitten aus dem Leben gegriffen, voller Überraschungen, Situationskomik und schlagfertiger Wortspiele. Weil wir diese Inszenierung krankheits- und coronabedingt nach der Premiere in der vergangenen Spielzeit nicht aufführen konnten, nehmen wir sie nochmals in den Spielplan – zur Freude ihrer Lachmuskeln.

premjera / Premiere


großes Haus, Hauptbühne
großes Haus, Hauptbühne

Magie der Travestie - Die Nacht der Illusionen

Mit dabei: die Stars vom RTL Supertalent Divine Carousel.

Putz' dich raus - geh aus! Magie der Travestie kommt ins große Haus des Bautzener Theaters.
Magie der Travestie - Die Nacht der Illusionen kommt in Ihre Stadt. Seien Sie dabei und genießen Sie eine fulminante Mischung aus Tanz, Gesang, Parodie und Erotik. Tauchen Sie ein in eine Welt voller Glitzer und Pailletten. Frech, witzig und doch charmant strapazieren unsere Stars Ihre Lachmuskeln. Extravagante Kostüme und funkelnder Schmuck sorgen für leuchtende Augen und offene Münder. Die unvergleichlichen Starimitationen lassen Sie aus dem Staunen nicht mehr herauskommen. Singen Sie mit zu Evergreens, mit denen Sie garantiert den einen oder anderen schönen Moment in Ihrem Leben verbinden. Denn eines ist sicher: Die Paradiesvögel in ihren hinreißenden Kleidern werden nichts unversucht lassen, um die Stimmung im Saal zum Brodeln zu bringen.
Auch wieder mit dabei ist das schrille Dreiergespann von „Divine Carousel“, welches bereits 2016 Jury, Publikum und Zuschauer der Castingshow „Das Supertalent“ und 2017 erstmals unsere Gäste begeisterte. Seien Sie Ihrem Lieblingsstar ganz nah und halten Sie diesen einzigartigen Abend in einem Erinnerungsfoto für die Ewigkeit fest. Denn unsere Künstler sind alles andere als publikumsscheu. Mal sehen, ob es Ihnen nach der Show noch gelingt, zwischen Mann und Frau unterscheiden zu können. Wir wünschen Ihnen - und vor allem den mutigen Männern - ganz viel Spaß und Vergnügen!

Gastspiel

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großes Haus, Hauptbühne
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Gott

von Ferdinand von Schirach

Wie wollen wir leben? Und wie wollen wir sterben? Der Wunsch, in vertrauter Umgebung schmerzfrei aus der Welt zu scheiden – wir alle kennen ihn. Doch wie oft geht er in Erfüllung? Was dürfen wir hoffen?
Wir wollen in Würde sterben. Aber Krankheiten, Unfälle, Kriege, Hunger, Verzweiflung – biologische oder äußere Anlässe können uns die Würde, die wir für die letzten Stunden erhoffen, nehmen. Was aber wäre, wenn wir selbst über das Ende unseres Lebens entscheiden könnten?
Wir könnten Hand an uns legen. Aber der Sprung von der Brücke, der Schnitt in die Pulsadern, der auf uns zu rasende Zug – dies sind nicht die Wege, die wir beschreiten wollen. Unser Tod soll nicht erschrecken, er soll andere nicht behelligen, er soll selbst bestimmt und friedlich sein. Können wir diese Entscheidung für uns treffen und auf Beistand hoffen?
Nach geltendem deutschem Recht ist dies nicht möglich. Paragraf 217 des Strafgesetzbuches in der Fassung vom Dezember 2015 verbietet die „geschäftsmäßige Förderung“ von Suizid. Dagegen haben Privatpersonen, Sterbebegleiter, Ärzte, Sterbeorganisationen, Pfleger und Rechtsanwälte Verfassungsbeschwerde eingelegt. Das Verbot – so die Beschwerdeführer – verletze ihre Grundrechte. Denn wenn der Staat Sterbehilfe verbiete, so verwehre er das Recht auf selbst bestimmtes Sterben. Am 26.02.2020 hat das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe die "geschäftsmäßige" Sterbehilfe erlaubt und den Beschwerdeführern vorerst freie Hand gegeben. Nun muss der Gesetzgeber beraten.
Ferdinand von Schirachs neues hochaktuelles Stück handelt vom Tod. Es handelt von Fragen, die menschliche Freiheit, Autonomie und Selbstbestimmung betreffen. Von Fragen, die im Spannungsfeld von Moral, Christentum und Politik seit Jahren unterschiedlich und leidenschaftlich diskutiert werden. Nach TERROR, seinem ersten Theaterstück, widmet sich Ferdinand von Schirach erneut einem Thema von höchster gesellschaftspolitischer Relevanz.




großes Haus, Hauptbühne
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Die Orestie

von Aischylos

Regiefassung von Mario Holetzeck, Deutsch von Peter Stein

Das am Bautzener Burgtheater platzierte Giebelfries des Bildhauers Ernst Rietschel zeigt dem Betrachter Figuren aus der Orestie des Aischylos, des großen Tragödiendichters der griechischen Antike. Dieser ließ mit der ORESTIE einen zeitlosen Konflikt von großem Format entstehen, eine Endzeitgeschichte mit heutiger Dimension. Ein furchtbarer Fluch lastet auf dem Haus der Atriden. Mord folgt auf Mord. Rache auf Rache. Agamemnon opferte seine Tochter Iphigenie, um günstigen Wind für seine Kriegsflotte nach Troja zu erbitten. Klytämnestra hat ihm das nie verziehen und tötet den siegreichen Heimkehrer. Daraufhin schwören die Kinder Elektra und Orest Rache; Orest tötet die Mutter und Vatermörderin und deren Geliebten und Mordgehilfen Aigisthos. Nun verfolgen die Erinyen Orest, den Muttermörder, und fordern wiederum seinen Tod. Doch ohne Erfolg. Die Spirale der Gewalt, der Fluch der Familie, das Prinzip der Blutrache wird durchbrochen, durch Apollons Einspruch, der Orest selbst zum Rächer von Agamemnons Tod auserkoren hat, und durch Athenes radikal neue Idee, die Bürger der Stadt zu Richtern über Orests Schicksal zu machen. Vernunft tritt an die Stelle der blinden Rache. Ein Gerichtsverfahren ersetzt die blutige Lösung. Dem Menschen fällt erstmals Verantwortung zu für sein Tun. Die Götter verlieren ihre Allmacht – nicht kampflos. Doch Athene gelingt es, die alten Kräfte mit der neuen Ordnung zu vereinen und bereitet damit den Weg für eine neue Zeit. Ob nun eine glückliche oder unglückliche, wird erst die Zukunft zeigen...


Burgtheater, kleiner Saal
Puppentheater
Burgtheater, kleiner Saal

Das Märchen von der Salzprinzessin

Ein altes Motiv neu erzählt

Puppentheater ab 5 J.

Salz ist doch nichts Besonderes, oder?
Es kommt in Mengen vor und kostet nicht viel. Ganz anders als Gold oder Silber. Trotzdem bleibt Prinzessin Henriette bei ihrer Liebeserklärung gegenüber ihrem Vater und König: „Du bist mir so wertvoll wie Salz!“ König Matthias, der sich sehr viel schmeichelhaftere Liebesbeweise von seiner Tochter wünscht, ist erschüttert und verweist diese enttäuscht des Reiches. Doch Prinzessin Henriette weiß um die Bedeutung des Salzes und gibt die Hoffnung auf eine Versöhnung nicht auf. Der eigensinnige König kann sich nur schwer eingestehen, dass er mit seiner radikalen Entscheidung gar nicht glücklich ist. Nichts will ihm mehr schmecken. Alles ist fad und langweilig, als hätte er mit seiner Tochter auch – naja, das Salz seines Lebens verloren. Vielleicht hat es mit dem Salz doch eine besondere Bewandtnis. Aber wie kommen König Matthias und Tochter Henriette nun wieder zusammen?

Darf man Liebe messen und vergleichen? Sollte man sie nicht dankbar und uneigennützig annehmen, statt sie zu prüfen und zu wiegen, immer mehr von ihr zu fordern und sie schließlich allzu leichtfertig aus Überheblichkeit und Trotz aufs Spiel zu setzen? Um diese Fragen dreht sich das Salzmärchen von Annekatrin Weber, das es bereits in vielen verschiedenen Abwandlungen gibt: Bekannt sind etwa Grimms „Prinzessin Mäusehaut“, das slowakische Volksmärchen „Salz ist wertvoller als Gold“ sowie Ludwig Bechstein „Das Unentbehrlichste“. Auch Shakespeares „König Lear“ bearbeitet das Märchenmotiv „Lieb wie Salz“.

Premiere