Die Reise zum Mittelpunkt des Raumes - Das Bauhaus lebt!

Ein interaktives Figurentheater
ab 10 J.
Eine Schule, in der Spiel, Fest und Arbeit eine produktive und lebendige Einheit bilden? Eine Schule, in der Träume geboren und gemeinsam umgesetzt werden? Eine Schule, in der man vor allem eines lernt: sich selbst und die eigene Kreativität zu erleben und zu entfalten?
Vor über 100 Jahren wurde in Weimar eine besondere Schule für Gestaltung gegründet: das Bauhaus. Dort studierten und unterrichteten Frauen und Männer aus der ganzen Welt. Sie gestalteten Räume, Möbel, Alltagsgegenstände, Spielzeug und andere Objekte – aber vor allem Visionen. Das Bauhaus war in der kurzen Zeit seines Bestehens – zwischen dem 1. Weltkrieg und der Machtergreifung Hitlers – ein Ort, an dem auf besondere Weise Kreativität, Selbstentfaltung und Gemeinschaft erblühen konnten. Es war ein Experiment, an dem wichtige Künstler ihrer Zeit mitwirkten und in dem sich verschiedene künstlerische, literarische und geistesgeschichtliche Strömungen begegneten. Das Ziel: „Wollen, erdenken, erschaffen wir gemeinsam den neuen Bau der Zukunft!“
Das Bauhaus war eine große Idee, die noch heute begeistert und inspiriert.
Diese Idee will die interaktive Inszenierung lebendig werden lassen. Ausgehend von den sieben Werkstoffen Metall, Holz, Stein, Glas, Ton, Gewebe und Farbe, die die Bauhaus-Studenten in dem berüchtigten Vorkurs erforscht haben, wird der kleine Saal in einen klingenden Erlebnis- und Theaterraum verwandelt. Die Zuschauer begeben sich zusammen mit den drei Spielern auf eine synästhetisch-theatrale Reise, auf der sie verschiedene Persönlichkeiten und die Geschichte des Bauhauses in einer gesellschaftspolitisch denkwürdigen Zeit erleben sowie Träume und (Klang)Räume finden und selbst gestalten können.

Gefördert durch das sächsische Staatsministerium für Regionalentwicklung und die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen. Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.

Inszenierung

Regie und Spielfassung: Franziska Merkel
Figurenbau:
Bühne: Team
Musik- und Klangausstattung: Bernd Sikora
Idee und Dramaturgie:
Premiere: 16. Oktober 2020, Burgtheater, kleiner Saal

Termine

01.11.2020 um 17:00 Uhr Burgtheater, kleiner Saal Karten bestellen
03.11.2020 um 10:00 Uhr Burgtheater, kleiner Saal
04.11.2020 um 14:00 Uhr Burgtheater, kleiner Saal
04.11.2020 um 10:00 Uhr Burgtheater, kleiner Saal
05.11.2020 um 10:00 Uhr Burgtheater, kleiner Saal
06.11.2020 um 10:00 Uhr Burgtheater, kleiner Saal
16.11.2020 um 10:00 Uhr Burgtheater, kleiner Saal
22.12.2020 um 19:30 Uhr Burgtheater, kleiner Saal

Rollen

Friedl Dicker:
Josef Albers:
Marianne Brandt:
Presse:

Das interaktive, synästhetisches Figurentheater stellt nun in einer Inszenierung unter der Regie von Franziska Merkel diese ästhetische Zeitenwende nach. ... Und man kann mithilfe der Figuren getrost einmal abtauchen in eine ganz andere Ära des Aufbruchs und riskiert dabei einen Blick auf eine besondere Schule, in der Spiel, Fest und Arbeit eine produktive und lebendige Einheit bilden sollten.... Das Bauhaus war eine große Idee, die noch heute begeistert und inspiriert. Diese Idee will die interaktive Inszenierung nun wieder lebendig werden lassen. ... Die Zuschauer begeben sich zusammen mit den drei Spielern auf eine synästhetisch-theatrale Reise, auf der sie verschiedene Persönlichkeiten und die Geschichte des Bauhauses in einer gesellschaftspolitisch denkwürdigen Zeit erleben sowie Träume und (Klang-)Räume finden und selbst gestalten können. In den Rollen zu erleben sind: Marie-Luise Müller als Friedl Dicker, Moritz Trauzettel als Josef Albers und Eva Vinke als Marianne Brandt. 

Tom Vörös, sächsische.de


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